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Arbeit / Karriere

Wellenbrecher in der Informationsflut

Berufswelt: Gedruckte Kalender können in Zeiten der Digitalisierung Halt geben

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Foto: djd/Weekview/shutterstock

(djd). Die meisten Berufstätigen sind heute von frühmorgens bis abends mit digitalen Informationen überflutet, denen sie nur mühsam Herr werden. Gleich nach dem Aufstehen geht der erste Blick aufs Smartphone, um nach WhatsApp- oder sonstigen Nachrichten zu schauen. Im Büro dann quillt der E-Mail-Eingang über - und nach Feierabend zieht man sich zu Hause noch weitere digitale Informationen rein. Zeit zum Nachdenken und Ordnen der Prioritäten bleibt da nicht mehr viel. Dabei wäre es dringend nötig, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und die kostbare Zeit sinnvoll einzuteilen. Gerade hier wirken Papierplaner wie eine Oase und erleichtern es, Struktur und Ordnung in die Gedanken zu bringen.

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Arbeiten in der digitalen Welt

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Aktuelles aus dem Arbeitsrecht

Corona-Virus: Was Arbeitnehmer jetzt wissen müssen

Dürfen Arbeitnehmer Dienstreisen nach China ablehnen?

Die bloße Angst vor einer Ansteckung reicht nicht, um eine Dienstreise abzulehnen. Das gilt als Leistungsverweigerung und kann zum Beispiel zur Abmahnung oder sogar zur Kündigung führen.

Allerdings ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Interessen der Arbeitnehmer zu berücksichtigen. In § 106 der Gewerbeordnung heißt es: „Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen […].“ Wichtig ist dabei die Formulierung „nach billigem Ermessen“. Gemeint ist, dass der Arbeitgeber zwischen seinen Interessen und denen seiner Angestellten abwägen muss. Im Fall von Dienstreisen also gilt es zu entscheiden, ob der Profit des Unternehmens durch die Reise schwerer wiegt als die Angst der Mitarbeiter.

Dabei spielt das konkrete Ziel der Reise eine wichtige Rolle. Bei einer Dienstreise in die chinesische Provinz Hubei dürfte die Sachlage klar sein: Hier ist die Ansteckungsgefahr so groß, dass sogar eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts vorliegt. Das Interesse des Arbeitnehmers, auf die Reise zu verzichten, wird ein Gericht hier also in der Regel höher bewerten als den Wunsch des Unternehmens, sie durchzuführen. Geht die Reise aber zum Beispiel nach Hongkong, sieht die Sache anders aus. Hier wird sich der Arbeitgeber vermutlich durchsetzen können – es sei denn, der Arbeitnehmer ist zum Beispiel durch Vorerkrankungen besonders gefährdet.

Dürfen Arbeitnehmer, die sich vor Ansteckung fürchten, aufs Home Office ausweichen?

Auch hier gilt: Liegt keine echte Gefährdung vor, dürfen Arbeitnehmer der Arbeit nicht einfach fern bleiben. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf die Arbeit von zu Hause aus. Umgekehrt kann der Arbeitgeber allerdings Home Office anordnen, wenn er das für angemessen hält. Als Vorsichtsmaßnahme kann er Kollegen, die beispielsweise gerade aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, auch für einige Tage von der Arbeit freistellen, muss dann aber das Gehalt normal weiterzahlen.

Gut zu wissen:
Stellt eine Behörde einzelne Arbeitnehmer vorsorglich unter Quarantäne oder spricht für sie ein Beschäftigungsverbot aus, kann der Arbeitgeber dagegen nichts unternehmen. Allerdings erhält der betroffene Arbeitnehmer in diesem Fall auch kein Gehalt mehr. Er hat stattdessen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung. Dazu heißt es in § 56 Absatz 1 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen: „Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern […] Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld.“ Die Entschädigung bemisst sich dabei nach dem Verdienstausfall: In den ersten sechs Wochen bekommt der Betroffene den vollen Verdienstausfall. Die zahlt der Arbeitgeber, kann sich das Geld aber bei der zuständige Behörde zurückholen. Ab der siebten Woche erhält der Arbeitnehmer eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes, für die er selbst einen Antrag bei der Behörde stellen muss.

Welche Pflichten haben Arbeitgeber?

Der Arbeitgeber hat vor allem eine Fürsorgepflicht seinen Angestellten gegenüber (§ 618 Bürgerliches Gesetzbuch). Stark vereinfacht bedeutet das, dass er dafür sorgen muss, dass seine Angestellten bei der Arbeit nicht zu Schaden kommen. Wenn es um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geht, muss er also zum Beispiel seine Mitarbeiter über Erkrankungsrisiken aufklären und für ausreichende Hygienemaßnahmen sorgen, um sie zu schützen. Gegebenenfalls kann das auch so weit gehen, dass er Mitarbeiter, die im Ausland eingesetzt sind, zurückholt, wenn sich der Virus ausbreitet und für sie zu einer realen Gefahr wird. Betroffene Urlauber und Arbeitnehmer erhalten in der telefonischen Rechtsberatung über die Deutsche Anwaltshotline täglich Rat von selbstständigen Rechtsanwälten aus ganz Deutschland. Sie erreichen die Anwälte jeweils von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts unter 0900-1 875 000-10 (1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk).

(c) www.deutsche-anwaltshotline.de

 


 

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News zu Arbeitsschutz & Co.

📅 Tue, 14 Jul 2020 07:17:38 GMT

Homeoffice: Wie digital ist die Arbeit seit Corona geworden?

Durch den Lockdown wurden viele ins Homeoffice geschickt. Die meisten ohne Erfahrung mit dieser digitalen Arbeitsform. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT startete im April eine Umfrage dazu. Nun liegen Ergebnisse von 2.000 Personen vor.

📅 Mon, 13 Jul 2020 04:00:00 GMT

Ergonomie-Tipp: Welche Höhe sollte der Bildschirm haben?

Bei der Bildschirmhöhe ist die Oberkante des Computerbildschirms heute nicht mehr der Maßstab. Wer keine Verspannungen und Nackenschmerzen haben möchte, sollte den Monitor besser möglichst tief einstellen.

📅 Fri, 10 Jul 2020 05:00:00 GMT

Interview: Hygiene und Infektionsprävention: Mit Verständnis und Eigenverantwortung

Seit Auftreten des Coronavirus und der damit einhergehenden Pandemie gibt es sie fast überall: Schilder an den unterschiedlichsten Orten mit Hinweisen, dass auf die Hygiene geachtet werden soll und der Mindestabstand einzuhalten ist. Hinweise zur Hygiene gab es bereits vor dem Coronavirus und doch hat sich einiges verändert.

📅 Thu, 09 Jul 2020 07:03:07 GMT

Nicht nur während der Pandemie: Homeoffice: Tipps für gesundes Sitzen

Innerhalb von nur wenigen Tagen wurden durch die Pandemie Tausende von Beschäftigten ins Homeoffice geschickt. Manche sitzen dort auch jetzt nach mehr als drei Monaten noch. Und so beginnt der eine oder andere über Verspannungen zu klagen. Hier ein paar Tipps fürs gesunde Sitzen.

📅 Wed, 08 Jul 2020 07:00:00 GMT

Die Corona-Regeln für die Lüftung von Arbeitsräumen (BGHM)

Nach der Vorstellung des neuen Arbeitsschutzstandards SARS-CoV-2, wurden von den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Empfehlungen zur branchenspezifischen Umsetzung ausgesprochen. Zu welchen sektorspezifischen Regelungen wird geraten, um die Beschäftigten in den Betrieben wirksam vor dem Coronavirus zu schützen? Die Schutzmaßnahmen der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) werden im Folgenden am Beispiel der lüftungstechnischen Maßnahmen vorgestellt.

📅 Tue, 07 Jul 2020 07:30:00 GMT

Davon profitieren das Unternehmen und die Kunden: Agile Führung

Durch die Digitalisierung scheint alles immer sofort möglich zu sein. Kunden erwarten deshalb schnelle Lösungen. Und Mitarbeiter wollen öfter selbst entscheiden oder handeln können. Ideal dafür: ein agiler Führungsstil.

News © © 2020 Haufe Gruppe

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Arbeitsschutz-News: (©): haufe.de
Arbeitsrecht-News: (©):www.deutsche-anwaltshotline.de
Artikel "Ein Unfall ändert alles": (©):(djd/pt) pressetreff.de

Quelle-Text / Grafiken (©): Bundesagentur für Arbeit

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