Frauen sorgen früher vor - aber immer noch zu spät

Studie: Durchschnittsalter der Frauen beim ersten Altersvorsorgevertrag sinkt

(djd). Die gesetzliche Rente wird bei kaum jemandem ausreichen, um seinen gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Besonders Frauen stehen dann häufig vor großen finanziellen Problemen. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge erhalten Frauen in Ostdeutschland im Schnitt etwa 20 Prozent weniger Rente als Männer, in Westdeutschland sogar fast 50 Prozent. Frauen haben oft längere Pausen in ihren Erwerbsbiografien, arbeiten häufiger in Teilzeit und verdienen meist weniger als Männer. Auf die Rente eines Partners sollte man sich angesichts der wachsenden Zahl von Singlehaushalten und hoher Scheidungsraten nicht verlassen. Private Altersvorsorge ist demnach für Frauen wichtiger als für Männer. Tatsächlich fangen Frauen damit heute früher an - aber immer noch zu spät.

Je früher, desto besser: Rechenbeispiel verdeutlicht Unterschiede

Lag das Durchschnittsalter, in dem Frauen erstmals einen Altersvorsorgevertrag abschließen, 2009 noch bei 34 Jahren, schlossen sie zehn Jahre später diese Produkte bereits im Alter von 31,5 Jahren ab. Das zeigt eine aktuelle Studie von Swiss Life Deutschland, einem Anbieter von Finanz- und Vorsorgelösungen. "Wenngleich Frauen immer noch seltener für die Zukunft vorsorgen als Männer, nehmen sie heute das Zepter für ein selbstbestimmtes Leben früher in die Hand. Gerade in jungen Jahren wird der Grundstock für finanzielle Unabhängigkeit gelegt", erklärt CEO Jörg Arnold. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Dynamik einer früh abgeschlossenen Vorsorge. Ein junger Mann, der mit 30 Jahren anfängt, monatlich 50 Euro zu vier Prozent Zinsen p.a. anzulegen, kommt bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren auf eine Summe von gut 50.000 Euro, dafür hat er 22.000 Euro an Beiträgen aufgebracht. Eine junge Frau, die mit 20 Jahren startet, erzielt zu den gleichen Bedingungen mit 67 bereits knapp 82.000 Euro, aufgewendet hat sie dafür 28.200 Euro. Am besten aber steht jemand da, dessen Eltern bei der Geburt mit dem Sparen begannen: Für knapp 197.000 Euro mussten nur 40.200 Euro an Beiträgen investiert werden.

Private Rente, weil das Geld lange reichen muss

Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter, eine private Vorsorge muss im Ruhestand oft lange reichen. Empfehlenswerter als ein Banksparplan ist deshalb die Vorsorge über eine private Rentenversicherung, die garantiert lebenslang ausgezahlt wird. Mehr Infos dazu gibt es etwa unter www.swisslife.de. Der Vertrag sollte an die Lebensphasen anpassbar sein, zum Beispiel durch flexible Zuzahlungen und Kapitalentnahmen, individuelle Beitragserhöhungen oder Beitragspausen sowie einem flexiblen Rentenbeginn.

(djd). Die gesetzliche Rente wird bei kaum jemandem ausreichen, um seinen Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Besonders Frauen stehen oftmals vor großen finanziellen Problemen. Sie haben oft längere Pausen in der Erwerbsbiografie, arbeiten häufiger in Teilzeit und verdienen meist weniger als Männer. Private Altersvorsorge ist daher für sie wichtiger als für Männer. Tatsächlich fangen Frauen laut einer Studie von Swiss Life Deutschland damit heute früher an - aber immer noch zu spät. Wer mit 20 Jahren startet, monatlich 50 Euro zu vier Prozent Zinsen p.a. anzulegen, kommt bei einem Renteneintrittsalter von 67 auf eine Summe von 82.000 Euro. Wenn die Eltern bei der Geburt mit dem Sparen beginnen, stehen am Ende knapp 197.000 Euro. Mehr Infos gibt es unter www.swisslife.de.