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Country Rock

Unter Country-Rock versteht man eine Verschmelzung von Country- und Rockmusik. Die Stilrichtung entstand Ende der 1960er Jahre in Kalifornien.
In Nordamerika entstand Mitte der sechziger Jahre zu den psychedelisch-elektronischen Klängen eine starke Gegenbewegung, die sich an traditioneller Folk-Musik orientierte. Wichtigste Protagonisten des "Elektro-Folks" waren Bob Dylan und die Byrds.
1966 wurde Bob Dylan von seinem Manager überredet, sein nächstes Album Blonde on Blonde in Nashville, der Hochburg der Country-Musik, zu produzieren. Dylan war von der Qualität der dortigen Musiker so beeindruckt, dass er im Anschluss daran ein Album mit reiner Country-Musik einspielte.

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Ausgangspunkt für den klassischen Westcoast- bzw. California-Country-Rock war der Folk-Club "The Troubadour" in Los Angeles. Hier präsentierten sich gegen Ende der 60er junge Musikern wie beispielsweise Jackson Browne, Glenn Frey und Don Henley und Bands wie Buffalo Springfield, Byrds und Crosby, Stills and Nash. Die Byrds aus Los Angeles gehörten zu den ersten, die die neuen Impulse aufgriffen. Unter musikalischer Führung von Gram Parsons und Chris Hillman wurde 1968 in Nashville Sweetheart of the Rodeo produziert, das als erstes Country-Rock-Album der Musikgeschichte gilt.
In den 1970er Jahren entstanden Gruppen, die eine Mischung aus Country- und Rockmusik spielten. Am erfolgreichsten waren die Eagles. In den Südstaaten der USA entwickelte sich gleichzeitig ein härtere Variante, der sogenannte Southern Rock. Bekannteste Vertreter waren Lynyrd Skynyrd und The Allman Brothers Band.

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