ROBBEN FORD

Robben Ford

Robben Ford  (* 16. Dezember 1951 in Woodlake, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Blues- und Jazz- beziehungsweise Fusiongitarrist und Sänger. International bekannt wurde er sowohl als Solokünstler als auch durch zahlreiche Projekte mit Chick Corea, Miles Davis und B. B. King. Er war bisher Mitglied in den Bands Jing Chi, The Ford Blues Band und The Yellowjackets.

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Robben Ford 2007 Live Rockpalast, November 5th2

Bevor Robben Ford mit Gitarre begann, lernte er Saxophon. Mit 13 brachte er sich selbst das Gitarrespielen bei, simultan zum Saxophonspielen. Auf seiner frühen Platte Sunrise spielt er bei einigen Stücken sogar selbst Saxophon. Mit 18 zog er nach San Francisco und gründete die Charles Ford Band (benannt nach seinem Vater, der auch Gitarrist war).

Kurze Zeit später wurde er engagiert, um neun Monate lang für Charlie Musselwhite zu spielen. 1971 wurde die Charles Ford Blues Band wiederbelebt und machte Anfang 1972 für das Label Arhoolie Aufnahmen. Ford spielte mit Jimmy Witherspoon (1972–1973), The L.A. Express mit Tom Scott (1974), George Harrison und Joni Mitchell. 1977 gründete er The Yellowjackets, mit denen er bis 1983 spielte.

Gleichzeitig startete er seine Solokarriere und arbeitete als Session-Gitarrist. 1986 tourte er mit Miles Davis, 1985 und 1987 mit Sadao Watanabe. 1992 besann er sich auf seine Wurzeln: den Blues. Ford gründete eine neue Band, The Blue Line. Seitdem brachte er eine Reihe von Blues-Rock-Alben heraus, die zu den besten Aufnahmen seiner Karriere zählen. Robben Ford gilt als souveräner Ausnahmegitarrist mit herausragendem melodischem Empfinden und brillantem Gitarrensound.