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Weihnachts-Backwaren

weihnachtszeit backen

Weihnachtsgebäck (schweiz.: Weihnachtsgüetzi, Weihnachtsguetzli etc.) sind vorwiegend süße Backwaren, die in der Adventszeit gegessen werden. Beispiele sind Plätzchen, Lebkuchen, Christstollen, Früchtebrot, Förtchen, Zimtsterne, Spekulatius oder Vanillekipferl. Zum Weihnachtsgebäck zählen viele haltbare Dauerbackwaren aus Lebkuchen- oder Mürbeteig.

Wertvolle Tipps für Back-Fans

Backen macht besonders Spaß, wenn Plätzchen und Co. gut aussehen und köstlich schmecken. Deshalb gibt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft wertvolle Tipps, wie das Backen garantiert gelingt:

  • Hochwertige und frische Lebensmittel garantieren beste Qualität: Obst, Milchprodukte, Hefe, Nüsse und Gewürze schmecken frisch am besten.
  • Vanillecreme, Schmandguss und Sahnehäubchen verfeinern Kuchen, Torten und Gebäck und machen sie zu jeder Jahreszeit zu einem Geschmackserlebnis für Genießer.
  • Sieben lohnt sich: Je feiner Mehl und Backpulver, desto feiner werden Plätzchen und Kuchen.
  • Zusätzlicher Sauerrahm macht Rührkuchenteige saftiger.
  • Ist die Form eingefettet und mit Semmelbröseln bestreut, lässt sich der Kuchen nach dem Backen leicht herauslösen.
  • Gut schließende Keksdosen aus Metall oder Keramik halten Plätzchen am besten frisch und knusprig.
  • Auf Vorrat backen leicht gemacht: Mürbteig für Butterplätzchen lässt sich problemlos einfrieren.
  • Damit Gebäck und Kuchen schön glänzen, soll man die Oberfläche oft mit verquirltem Eigelb einpinseln. Genauso effektiv ist das dünne Einpinseln mit etwas Milch oder Kondensmilch, statt Eigelb zu nehmen. *1

Extra-Info:

Die richtige Mehltype für die Weihnachtsbäckerei

Welches Mehl wofür?

Zum Backen von Kuchen oder süßem Gebäck eignet sich Weizen- oder Dinkelmehl. Für ein Vollkornmehl spricht zwar der höhere Gehalt an Nährstoffen, die Backwerke werden aber nicht so locker wie mit hellem Mehl. Wer auf das eine wie das andere nicht verzichten möchte, kann einfach verschiedene Mehle mischen oder eine mittlere Mehltype ausprobieren. Grob gilt: Je feiner der Geschmack oder die Beschaffenheit eines Gebäckes gewünscht wird, desto heller sollte das Mehl sein.

  • Helles Weizenmehl der Type 405 oder 550 eignet sich gut für feine Gebäcke oder Kuchen, die besonders locker sein sollen: Hierzu zählen beispielsweise Vanillekipferl, Buttergebackenes, Sand- oder Spritzgebäck, Mandelkekse und der italienische Weihnachtskuchen Panettone.
  • Eine mittlere Mehltype wie die Type 1050 passt gut zu Backwaren mit Gewürzen, Früchten oder Schokolade wie zum Beispiel Schokoherzen, Mokkagebäck, Zitronen- oder Orangenplätzchen, Spekulatius, Lebkuchen, Stollen, Geleeplätzchen, Linzer Torte oder Früchtebrot.
  • Vollkornmehl ist ideal für Gebäcke mit einem kräftigeren Geschmack oder „kerniger“ Struktur wie Nussplätzchen, Printen, Haferkekse, Honig-Gebäck oder speziellen Rezepturen für Vollkornplätzchen.

Doch Achtung: Die Ballaststoffe des Vollkornmehls quellen nach der Teigbereitung auf, deshalb benötigen solche Teige mehr Flüssigkeit. Um die verpönten „trockenen“ Vollkornkekse zu vermeiden, sollten Hobbybäcker spezielle Vollkornrezepte verwenden oder dem Teig zusätzliche Flüssigkeit zugeben: Etwa 10 Prozent mehr Milch oder Wasser bei der Mehltype 1050, ungefähr 20 Prozent bei Vollkornmehl. Enthält die Rezeptur keine Flüssigkeit, muss man ein bisschen „ausprobieren“; die zusätzliche Flüssigkeitsmenge kann dann ungefähr an der Ei- oder Fettmenge ausgerichtet werden.

Künstliche Aroma-Stoffe, nicht mit uns.

Echte Vanille ersetzt künstliches/fertiges Vanillezucker/Backaroma.

Um natürlichen Vanille-Zucker herzustellen genügt das Mark einer einzigen Vanilleschote auf 500g feinen Raffinade-Zucker. In einen Glas lässt sich das im Geschmack intensivere und hochwertige Zuckergemisch ca. ein Jahr halten.

Auch Rum-Aroma zum Backen kann leicht selber hergestellt werden.

Man nehme eine Flasche hochprozentigen Rum (min. 54% / Evtl. die Lieblingssorte) und werfe 3 Bourbon Vanilleschoten hinein.

Nach zwei Monaten sind die Aromastoffe der natürlichen Vanille in den Rum über gegangen und die Schoten können wieder entfernt werden.

Das köstliche Aroma kann nun verwendet werden und der feinerer Geschmack wird jeden überzeugen auf künstliche Aroma-Stoffe zu verzichten.

Quelle: Einleitender-Text - Weihnachtsgebäck: Absatz In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: de.wikipedia.org - Lizenz: Creative Commons Lizenzvertrag Creative Commons Attribution/Share Alike

Quelle: Text - Wertvolle Tipps für Back-Fans : Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM URL: www.milchland-bayern.de - ausser *1 - Quelle unbekannt

Quelle: Text - Die richtige Mehltype für die Weihnachtsbäckerei : dgk, Jg. 48, 12 - 2007 : Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e. V. URL: www.dgk.de



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