www.berlinchecker.de

Aktuelle Musik Neuvorstellungen

News: Musik der Rock Szene

Play Music via Spotify®

30 Sek. Hörproben -> Neue Songs


Anzeige


Der hypothetische Preis für das trashigste Metal-Cover des Jahres geht an MOSH-PIT JUSTICE, die mit ihrem Namen in ähnlicher Weise unironisch auf Genre-Klischees reiten wie mittels ihrer visuellen Inszenierung. Erwartet also jemand hochanspruchsvollen, vergeistigten Prog? Nein, und "The Fifth Of Doom" ist in der Tat eine geradlinige, unkomplizierte Angelegenheit, die aber nicht gänzlich ohne jene für andauernd spannende Musik notwendigen Raffinessen auskommt.

Die Bulgaren wurden 2012 von Bassist Mariyan Georgiev und Freunden gegründet, stellten bald darauf binnen kurzer Zeit sowohl die 4-Track-Demo-EP „The Serpent“ als auch ein erstes, unbetiteltes Album über ein kleines lokales Label zur Diskussion ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Tue, 11 Aug 2020 16:45:22 +0200

Puh, da hat der Chefredakteur hier bei seiner Vorstellung des aktuellsten Werks des Dortmunder Trios DAILY THOMPSON im Grunde schon alles vorweggenommen. Wie soll man ob seiner Erklärung des Albumtitels sowie seiner Phrasen wie „Zumindest lassen DAILY THOMPSON ihre Sounds gerne fliegen, schweben und abheben...“ oder „Dass diese Band Qualität hat und in der Alternative Rock Szene eine feste Größe geworden ist, ist längst in Stone(r) gemeißelt...“ noch eine lesenswerte Rezension mit frischen Informationen, sachlicher Kritik, unnötigen Wortspielen sowie arroganter Klugscheißerei zusammengeschustert bekommen? Nun, der Anfang ist ja hiermit schon mal getan.

Ein durchgängig ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Gast-Rezensent
Tue, 11 Aug 2020 13:03:05 +0200

Wenn man düsteren Metal mit elektronischen Elementen vermählen möchte, stolpert man rasch über Klischee-behaftete Grufti-Fallstricke, die den Begriff "Gothic" zu einem mit Kitsch gleichgesetzten Schimpfwort gemacht hat. MERCURY CIRCLE lassen sich allerdings gerne und erfolgreich auf das Wagnis dieses Crossovers ein, wobei das Ergebnis für die geballte Erfahrung der Beteiligten spricht.

Der "New Doom" der Gruppe (so nennt sie ihre Musik selbst), benötigt kaum mehr als eine halbe Stunde, um zu beeindrucken. Das Projekt ist schließlich auch das jüngste Steckenpferd von Keyboarder und Komponist Jaani Peuhu (Hallatar), der schon Hits für u.a. die deutschen Schlagergoten Lord of ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Mon, 10 Aug 2020 12:34:49 +0200

"Nashville Tears" ist bereits die fünfte RUMER-LP und dürfte das internationale Profil der Britin, die lange im ländlichen Arkansas in den Vereinigten Staaten lebte, auch über den Folk-Horizont hinaus schärfen, denn derart allgemeingültig, wenn man es so ausdrücken möchte, wie 2020 klang ihre Musik bislang nicht.

Dabei handelt es sich bei den Liedern um Kompositionen des Texaners Hugh Prestwood (der in die Songwriters Hall of Fame in Nashville aufgenommen wurde, daher der Plattentitel), also nach der Burt-Bacharach-Hommage "This Girl's in Love" und "Boys Don't Cry", auf dem RUMER verschiedenen männlichen Vorbildern die Ehre erwies, um das dritte ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sun, 09 Aug 2020 19:11:36 +0200

Auf Bruce Hornsby ist über die Jahre hin immer Verlass gewesen, was anspruchsvolle Klänge in einem nicht allzu eng abgestecken stilistischen Feld betrifft, und dahingehend bildet sein neues Album keine Ausnahme. Der 64-jährige US-Musiker, der vornehmlich am Klavier komponiert, war schon immer ein Garant für unberechenbare Verschmelzungen unterschiedlicher Stile von Pop bis zu Jazz, und ebendiese Melange bietet "Non-Secure Connection" einmal mehr.

Vergleiche zu Hornsbys früheren Werken erübrigen sich im Grunde, denn jede seiner Platten verfügte über eine individuelle Note; erst im vergangenen Jahr begeisterte "Absolute Zero" als relativ massenkompatible LP, wohingegen der vorliegende Nachfolger Wagemut mit ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sun, 09 Aug 2020 19:08:32 +0200

KAMELOT machen eine halben Sachen. Nach ihren bescheidenen Anfängen als traditionelle Power-Metal-Band, die sich noch kaum von orchestralen Klängen beeindruckt zeigte und eine typisch altertümliche (Mantel-und-Degen-)Bildersprache bemühte, wurden die Amerikaner um Hauptkomponist Thomas Youngblood zusehends sinfonischer, gleichzeitig da Roy Khan (Conception) ihren Sound als neuer Sänger nachhaltig prägte. Mittlerweile steht der junge Skandinavier Tommy Karevik hinterm Mikrofon der Gruppe und hat sich live längst als starker Frontmann bewährt - nachzuhören nun auf " I Am The Empire – Live From The 013".

Das aufgenommene Konzert fand im Roadburn-Lieblings-Venue (allerdings nicht im Rahmen des Festivals) 013 im niederländischen ... [Weiterlesen]

Andreas Schiffmann
Sun, 09 Aug 2020 06:40:36 +0200

Auf ihrem aktuellen Longplayer erfindet sich Kathleen Edwards nach einer Schreibblockade und akuter Unlust, weiter Musik zu machen, bis zu einem gewissen Grad neu, ohne ihre Wurzeln zu negieren. Singles sind zwar nie richtig repräsentativ für ein Album, weil Musiker*innen damit oft auf Nummer sicher gehen, doch 'Options Open' steht in der Tat stellvertretend für den gesamten Rest von "Total Freedom", dessen Titel ungleich mehr Experimentierfreude suggeriert, als die Singer-Songwriterin letzten Endes an den Tag legt.



Nichtsdestoweniger wirkt "Total Freedom" wie eine unmissverständliche ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sat, 08 Aug 2020 08:41:58 +0200

Während sich METALLICA-Hardliner vermutlich immer noch darüber streiten, ob "Lulu" oder "St. Anger" das schlimmere Machwerk der Säulenheiligen ist, gehen ebendiese das Wagnis ein, einer weiteren strittigen Platte aus ihrer bunten Diskografie einen Nachfolger anheimzustellen, wobei wie abzusehen geklotzt und nicht gekleckert wird. Fast genau 20 Jahre nach dem Schulterschluss der Band mit dem Sinfonieorchester ihrer Heimatstadt San Francisco macht sie immer noch nicht alles richtig, aber viel, viel mehr als auf "S&M" zur Zeit der Jahrtausendwende.

Die Performance auf "S&M2" wurde am 6. und 8. September 2019 anlässlich der Eröffnung des Chase Center mitgeschnitten, wirkt ungleich ... [Weiterlesen]

Andreas Schiffmann
Fri, 07 Aug 2020 13:41:38 +0200

„Viele Deep-Purple-Aufnahmen sind von dem Bemühen gekennzeichnet, realitätsbezogene Situationen, Gedanken und Gefühle zu gestalten. Allein dadurch heben sie sich von den Massenproduktionen der kapitalistischen Musikindustrie ab, in denen verlogene Idylle und Scheinwelten, welche die werktätigen Menschen vom krisenbelasteten Alltag ablenken sollen, dominieren.“ (H.P.Hofmann auf dem Begleittext der 1977 in der DDR bei AMIGA erschienenen DEEP-PURPLE-LP)

Ach ja, es ist doch immer wieder mal eine riesige Freude, seine alten AMIGA-LPs aus dem Plattenschrank zu holen und die tief antikapitalistisch durchtränkten Begleittexte darauf zu lesen, die aus heutiger Sicht hohen Unterhaltungswert besitzen, aber anno 1977 todernst gemeint waren, selbst ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Fri, 07 Aug 2020 11:53:05 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...Anzeige

Quelle: RSS News Feed - © by musikreviews.de

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite