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Auch ein gutes Vierteljahrhundert nach der Blütezeit des Black Metal nordischer Prägung lässt dessen Faszinationskraft auf einige Musiker nicht nach, und MELKOR erweist sich mit dem dritten Album "Brandmale" als Paradebeispiel für die Eigensinnigkeit von Musikschaffenden, die sich in diesem Stil offenbar deutlich besser alleine verwirklichen können als in anderen Metal-Stilen, langsam aber sicher ihren Weg durchs Unterholz wandern und mit einer gewissen Skepsis gegenüber der Menschenwelt trotzdem erwachsen werden.

Jedenfalls hat Patrick Baumann auch dieses Album selbst eingespielt und produziert, und lässt seinen Black Metal vergleichsweise karg erklingen, was der Atmosphäre absolut zugute kommt. Nachvollziehbar und ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Thor Joakimsson
Sun, 18 Apr 2021 20:21:05 +0200

Wer kennt weltweit die musikalischste (nicht etwa aber indische) Tee-Sorte aller Zeiten und weiß, dass diese auch noch aus dem verschnarchten Wuppertal kommt?
(So gut wie) Niemand!?
Wie ungerecht ist das denn?!
Zeit, um diesbezüglich Abhilfe zu schaffen, besonders wenn man auf Tee-Musik-Mischungen voller rockiger Kräuterchen, indie-poppender Krümelchen und synthie-getragener Zusatzstoffe steht.
DARJEELING sollten eigentlich schon eine echt kultige Feinschmecker-Sorte sein, doch irgendwie sind die Teekenner und Musikgenießer diesbezüglich noch nicht wirklich auf den Geschmack gekommen, obwohl die vom Trio zum Quartett angewachsene Band (Der Schlagzeuger scheint jetzt offizielles festes Bandmitglied zu sein.) schon seit über ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Thoralf Koß - Chefredakteur
Sun, 18 Apr 2021 16:25:33 +0200

Bei MINAS MORGUL hat es im Karton gerappelt, und nun steht mit Robert "Robse" Dahn von den Pagan-Metal-"Stars" Equilibrium ein halbwegs prominenter Shouter am Mikro, der dem siebten Album der Gruppe tatsächlich ein schärferes Profil verleiht, als sie zuletzt hervorkehrte. Hasser werden sich von "Heimkehr" wohlgemerkt nicht zu Anhängern der Band konvertieren lassen.

Stilistisch bleibt sie sich nämlich im Guten wie Schlechten treu, auch wenn ihre neuen Songs denkbar kompakt arrangiert sind, was früher nicht immer der Fall war. Was zunächst auffällt, ist eine suboptimale Produktion: Schlagzeuger Berserks Spiel klingt künstlich pappig, und die mangelnde Dynamik zieht ... [Weiterlesen]

8 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sat, 17 Apr 2021 13:33:16 +0200

"Rise of the Rotten" ist so etwas wie eine vertonte HM-2-Gitarren-Tretminen-Renaissance und damit alles andere als ein Einzelfall im Death-Metal-Getümmel der vergangenen Jahre … HOUSE BY THE CEMETARY betreiben Dismember-Worshipping auf grobgehobenem Niveau, wobei dahinter mal wieder naheliegende alte Bekannte stecken.

Vorsteher des Trios ist Tausendsassa Rogga Johansson, bei dem sich mittlerweile wirklich nicht mehr erschließt, warum er etliche Projekte mit ähnlicher Ausrichtung aus der Taufe hebt, denn in Sachen Todesblei der alten Schule leistet der Schwede ja bekanntlich nicht nur bei Paganizer Überstunden.

Überraschend am vorliegenden Debüt der nächsten spontan (?) gegründeten "Band" ... [Weiterlesen]

7 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sat, 17 Apr 2021 13:29:06 +0200

1975 erschien mit "Weltschmerz" das Debüt von SCHLOSS unter idealen Voraussetzungen für eine aussichtsreiche Karriere: Disco-King Giorgio Moroder veröffentlichte es in Europa über sein Label Oasis, in den Vereinigten Staaten kam es bei den Kiss-Förderern Casablanca auf den Markt. Allerdings zerfiel die Band kurz darauf und wäre vermutlich völlig vergessen worden, wenn es keine Deutschrock-Liebhaber geben würde, die Frontmann Klaus Luley zu Tokyo und insbesondere Craaft weiterverfolgten.

Sechs Jahre später tauchte unvermittelt "Ready For The Show" auf, und der Bandname war identisch, doch ob es sich wirklich um dieselben Musiker handelte, wusste bis zuletzt niemand. Irgendjemand - ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Sat, 17 Apr 2021 13:25:26 +0200

Eine ebenso produktive wie originelle Art, der Pandemie-Krise etwas Positives abgewinnen zu können, präsentiert LUCINDA WILLIAMS mit ihrer Benefit-Konzertreihe Lu's Jukebox, die sie im Oktober letzten Jahres mit der nun auch auf CD und Vinyl vorliegenden ersten Folge „Runnin' Down A Dream – A Tribute To Tom Petty“ lostrat.

Wie nicht schwer zu erraten sein dürfte, geht es bei dieser Stream-Konzertreihe – deren Einnahmen über einen Paywall zur Unterstützung notleidender Beschäftigter aus der zweiten Reihe des Musikbusiness (Konzertveranstalter, Booker und Angestellte ausgesuchter Musik-Clubs) ausgeschüttet wurden – um thematisch sortierte Cover-Shows.
Die Konzerte waren als voll produzierte ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Ullrich Maurer
Sat, 17 Apr 2021 11:04:23 +0200

Zwei Drittel von B, K & S plus der komplette FILTER-KAFFEE ergeben einen KONTROLL-RAUM. Bindeglied ist Mario Schönwälder, der in beiden Kombos aktiv ist. So verwundert es nicht, dass „Check-In“ das beste aus beiden Welten vereint. Für elektronische Musik aus dem Hause Manikin sind Tracklängen, die dreizehn Minuten nicht überschreiten, verhältnismäßig kurz. Reicht trotzdem für ausladende Spannungsbögen, fließende Synthesizer- und raumgreifende Sequenzerklänge.

Perkussiven Elementen kommt eine tragende Rolle zu, mal bedrohlich, beinahe industriell mitmarschierend, zumindest gemessenen Schrittes („Gentlemen, start your engines“), mal euphorisch vorantreibend, mit dezenten Parallelen zu Klaus Schulzes „Picture Music“ („C9 05-05“). Das Album besitzt ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Jochen König
Sat, 17 Apr 2021 10:28:26 +0200

Auf ihrem zweiten, trefflich betitelten Album „Slow Coming Alive“ schleicht sich die finnische Songwriterin MIRJA KLIPPEL über die pure Folk-Lehre ins Bewusstsein des Hörers – jedenfalls was die ersten 30 A Capella vorgetragenen Sekunden betrifft.
Danach erst entfaltet Mirja nach und nach die ganze Bandbreite ihres Tuns – wodurch deutlich wird, dass das bloße Folk-Etikett in diesem Fall trotz der sparsamen, akustischen Herangehensweise und den scheinbar offensichtlichen Folk- und Folklore-Bezügen musikalischer und inhaltlicher Natur zu kurz greift. Denn strukturell, melodisch und besonders arrangement-technisch zeigen MIRJA als Vokalistin, Songwriterin und Texterin und ihr musikalischer Weggefährte ALEX JØNSSON als Gitarrist und ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Ullrich Maurer
Fri, 16 Apr 2021 05:44:51 +0200

Falls ihr Name nicht bereits aussagekräftig genug war, wollten Bodom After Midnight mit der Farbgebung ihrer ersten EP offensichtlich an die Hochphase der Vorgängerband Children Of Bodom zur Zeit ihres vierten Albums ‚Hate Crew Deathroll‘ (2003) anknüpfen, aber aufgrund des frühzeitigen Todes von Schreihals und Ausnahmegitarrist Alexi Lahio kommt nun alles anders.

Die langfristige Zukunft der Finnen bleibt ohne ihn ungewiss (angeblich ist schon wieder - genau - Sense), doch ‚Paint The Sky With Blood‘ macht Lust auf ein vollständiges Album. Die beiden enthaltenen Eigenkompositionen bieten pfeilschnellen Melodic Death Metal mit virtuosen Gitarren- und Keyboard-Parts sowie jener ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Thu, 15 Apr 2021 17:28:36 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...Anzeige

Quelle: RSS News Feed - © by musikreviews.de

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