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News: Musik der Rock Szene

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Der Anti-Award für die frechste Kopie des Sounds etablierter Bands könnte 2022 an HORIZON IGNITED gehen; dass die zweite LP der finnischen Combo allerdings kein minderwertiger Abklatsch der Vorgaben von insbesondere In Flames ist, reißt sie aus der untersten Schublade heraus.

Denn was die Nordlichter auf "Towards The Dying Lands" abkupfern, tun sie im Klotzen-Modus, statt zu kleckern. Der Opener ´Beyond Your Reach´ klingt wie ein Zwilling des Hits ´Only For The Weak´ vom 2000er-In-Flammen-Klassiker „Clayman“, und ´Towards The Dying Lands´ schreitet mit Gitarren/Keyboard-Unisono-Riff in den Fußstapfen der „Reroute To Remain“-Single ´Cloud Connected´ von 2002. Neben Screams ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 01 Jul 2022 19:53:04 +0200

Auf ihrem Debüt "Mire" vermengten CONJURER 2018 auf anrührende Weise Sludge und Doom, Death und Black Metal miteinander. Mit diesem Sound passten die Briten so gar nicht ins Heavy-Musikgeschehen des Vereinigten Königreichs, und auch "Páthos" stellt kurzfristig keine Integration in den Szene-Mainstream in Aussicht. Gut so…

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist das neue Album weniger Riff-orientiert, aber genauso heavy und facettenreich ausgefallen. Die Dynamik hat sich dergestalt erhöht, als die ruhigen Parts umso mehr die Ohren spitzen lassen und die deftiven noch erschütternder daherkommen. Mit Textthemen von Existenzangst bis zu persönlichem Verlust wird die Platte in ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 01 Jul 2022 19:48:27 +0200

Die neue Scheibe der Stockholmer Post-Punks THEN COMES SILENCE bietet einmal mehr samt und sonders professionell in Szene gesetzten Gothic Rock bis Post Punk der im nicht negativen Sinn kommerziellen Sorte. Das düster morbide Moment ihrer Frühphase hat die Gruppe schon seit einiger Zeit eingebüßt, doch das Songwriting ist auf ihrem aktuellen Release noch einen Tick anspruchsvoller als zuvor ausgefallen, was gute wie schlechte Folgen nach sich zieht.

„Hunger“ klingt im Vergleich „Machine“ (2022) nichtsdestoweniger ein bisschen rauer und knüpft so an die bisherige Bandsternstunde „Nyctophillian“ (2015) an. Die einzelnen Tracks kommen in der ersten Hälfte prägnant ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Fri, 01 Jul 2022 18:09:55 +0200

Der Titel ist Programm. Mit vier Gitarristen und zwei Bassisten betreibt Drummer Peter Weiss Konversation. Heraus kommt, in unterschiedlichen Konstellationen, keine fingerbrechende Leistungsschau, sondern ein meist introspektives, relaxtes Album, dessen Kraft in seiner gekonnten Abgeklärtheit liegt. Wobei es durchaus kerniger zur Sache gehen kann. Wie im scharfkantigen „Island“ (Gitarre: Philip van Endert) bei dem Highspeed-Eruptionen aber auch ausbleiben. Überflüssige Hektik wird in jedem Track vermieden.

Anfang und Ende werden in kompletter Besetzung dargeboten, die zwölf Stücke dazwischen gibt es in reduzierteren Kollaborationen bis runter zum Duett. Weiss und seine formidablen Bassspieler sind präsent, sorgen für ein angemessenes ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Jochen König
Fri, 01 Jul 2022 13:55:48 +0200

Weiß der Teufel, was MARAL SALMASSI dereinst geritten haben mochte, sich den Künstlernamen ARYA ZAPPA zu geben, als die in Persien geborene Wahlberlinerin beschloss, ihren DJ- und Produzentenjob als Labelchefin auf das Metier des Songschreibens und Performens auszudehnen und mit Mitte 40 noch mal als potentieller Popstar durchzustarten. Seither ist sie als androgynes Stage-Monster aber ganz gut im Geschäft, wie schon ihr „ZAPPA“-Debüt auf dem Reeperbahn-Festival 2020 im Rahmen des Anchor-Live-Awards belegte.



Da sie nebenher aber unter dem eigenen ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Ullrich Maurer
Fri, 01 Jul 2022 06:19:51 +0200

Mal ganz grundsätzlich: Auch wenn es im heutigen, digitalen Zeitalter für viele Bands so einfach wie nie ist, ihre Musik zu veröffentlichen, kommt einem als Liebhaber physischer Produkte jedes mal die Galle hoch, wenn bei neu entdeckter Musik auf jegliche Haptik verzichtet wird.
Was soll das?
Dadurch bekommt die Musik unweigerlich den Charakter eines überdimensionierten Testballons. Nach dem Motto: „Wenn es digital läuft, schieben wir vielleicht eine CD/LP hinterher.“
Diese Haltung wird leider auch AGE OF ALTERATION ein wenig zum Verhängnis. Denn mit „Chapter I: Ember“ haben die noch recht jungen Death Metaller eigentlich ein feines Stück ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Dominik Maier
Fri, 01 Jul 2022 06:14:16 +0200

Schon "The Phoenix" war 2020 eine ziemlich lässige Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass DEREK SHERINIAN gern zu den "musician´s musicians" gezählt wird, die für gewöhnlich beeindruckendes Handwerk demonstrieren, aber nichts großartig Emotionales herüberbringen… aber Pustekuchen, der 56-Jährige Tausendsassa (die Zahl der Tonträger, auf denen er zu hören ist, geht seiner eigenen Aussage zufolge in den vierstelligen Bereich!) rockt wie Sau, und das als Keyboarder.

"Vortex" knüpft logisch an seinen Vorgänger an und wartet mit einer Reihe hochkarätiger Gäste auf, auch wenn SHERINIAN selbst der Star in der Manege bleibt, indem er abwechselnd den schillernden Virtuosen und einen ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Thu, 30 Jun 2022 11:31:10 +0200

Als nach der Jahrtausendwende das große Thrash-Revival begann, in dessen Zug bis heute vorwiegend junge Bands Pionieren des Stils Tribut zollten, waren MUNICIPAL WASTE mit am Start, und dass sie immer noch voll auf der Höhe sind, während etliche ihrer einstigen Mitbewerber auf der Strecke geblieben sind, kommt nicht von ungefähr.

Ein Jahr nach der Feier ihres 20-jährigen Bestehens erscheint nun ein neues Album (das insgesamt siebte), das auch deshalb so gut durchdacht wie keiner seiner Vorgänger wirkt, weil die Band wie viele andere während der Corona-Pandemie auch mehr Zeit zum Komponieren und Feilen hatte. Herausgekommen sind ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Thu, 30 Jun 2022 11:27:21 +0200

GHOST WOMAN ist weder ein Geist noch eine Frau.
Vielmehr legte sich EVAN JOHN USCHENKO diesen Projektnamen zu, um seine aus der zweiten Reihe entwickelten Vorstellungen einer zeitgemäßen Psychedelia-Musik mit einem gewissen mystischen Flair realisieren zu können. Tatsächlich begann der in Arizona lebende Kanadier USCHENKO seine musikalische Laufbahn als Tourmusiker für den kanadischen Songwriter MICHAEL RAULT, der ihn mit auf Touren nahm, auf denen er selbst Acts wie JACCO GARDNER, KING GIZZARD & THE LIZARD WIZARD oder THE MILD HIGH CLUB begleitete, die wiederum USCHENKO schwer beeindruckten und ihn dazu veranlassten, nach dem Ende dieses Engagements selbst Songs zu ... [Weiterlesen]

13 / 15 Punkten

Ullrich Maurer
Thu, 30 Jun 2022 06:19:26 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...Anzeige

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