www.berlinchecker.de

Aktuelle Musik Neuvorstellungen

News: Musik der Rock Szene

Play Music via Spotify®

30 Sek. Hörproben -> Neue Songs


Anzeige
Musikhaus Kirstein

Platte Nummer sieben nach ebenso vielen Jahren Studiopause - FINNTROLL begehen mit ihrem neuen Album ein Comeback, falls man es so nennen möchte, nach Maß. "Vredesvävd" (frei übersetzt: "aus Zorn gewoben") orientiert sich an der jüngeren und im Vergleich zur verhältnismäßig "heiteren" frühen Schaffensära der Gruppe düsteren Phase , die von den Alben "Ur Jordens Djup" und "Blodsvept" geprägt wurde.

Henri "Trollhorn" Sorvali setzt als Hauptsongwriter folglich weniger auf den Soundtrack-Charakter, den er FINNTROLLs Alben in der Vergangenheit in dominantem Maß verliehen hat, und umso mehr auf kompakte Songs im klassischen Sinn, die letzten Endes auch eine ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Thu, 06 Aug 2020 19:13:16 +0200

Anglizismen wie "Southern Gothic" und "Dark Americana" passen wie die berühmte Faust aufs Auge, wenn man Hannah Aldridges Musik beschreiben möchte. Die Amerikanerin verarbeitet darin traumatische Jugenderlebnisse, die sie nachhaltig prägten, und ist allein schon aufgrund dessen ein Garant für aufwühlend emotionale Musik. Drogenmissbrauch und toxische Beziehungen sind die Hauptthemen in ihren Texten (Stichwort Bigotterie im "frommen" US-Bundesstaat Alabama, wo sie aufwuchs), weshalb klar sein dürfte, dass die vorliegende Live-Platte, mit der das verantwortlich Label Europa für die erfolgreiche Liedermacherin senisibilisieren möchte, in inhaltlicher Hinsicht eher nicht die Sonnenseiten des Lebens abhandelt.

Auf "Live in Black and ... [Weiterlesen]

Andreas Schiffmann
Thu, 06 Aug 2020 18:40:17 +0200

An der grundlegenden Ausrichtung von KOMMANDO KANT hat sich auch auf ihrem neuen Album nichts geändert. Die Deutschen orientieren sich mitunter noch zu sklavisch an Indie-Vorreitern aus den Vereinigten Staaten (Pixies, Sonic Youth, Dinosaur Jr.), doch da deren Sound dieser Tage eine Seltenheit unter ernsthaften neuen Bands darstellt - sieht man mal von etlichen Dilettanten ab, die Hemdsärmeligkeit mit Understatement verwechseln -, darf man sich auf einen weiteren Reigen aus pfiffigen Texten innerhalb souverän in Szene gesetzter musikalischer Stilblüten freuen.

Auf "Aussterben ist ein schönes Hobby" widmet sich die momentan ohne festen Schlagzeuger dastehende Gruppe für Menschen ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Wed, 05 Aug 2020 12:28:36 +0200

Mit seiner Mischung aus schmutzigem Soul, Outlaw-Country, spirituellen Anklängen aus der Gospel-Ecke und - Achtung - tatsächlich auch Punk (die Haltung, nicht unbedingt der Rock-Rotz …) ist Arlo McKinley ein für gängige Americana-Verhältnisse einzigartiger Musiker und geht auf "Die Midwestern" dennoch in uneingeschränktem Umfang mit der Szene konform.

Der Protegé von Altmeister John Prine, auf dessen Label die Platte auch erscheint, hat seine aktuellen Kompositionen im geschichtsträchtigen Sam Phillips Recording Service Studio in Memphis in Tennessee unter Grammy-Gewinner Matt Ross-Spang produziert, wobei in der städtischen Szene bekannte Instrumentalisten mitwirkten. Dass die zwei Handvoll Lieder genau den richtigen ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Wed, 05 Aug 2020 12:26:41 +0200

Gleichzeitig mit dem Erscheinen des neusten Werks der STEEPWATER BAND („Turn Of The Wheel“) hat deren Gitarrist und Sänger JEFF MASSEY sein erstes Solo-Album veröffentlicht. „From The Highway To The Show“ ist in seiner Art ein STEEPWATER-Extrakt, will heißen, dass dabei an sich rockig ausgerichteter Band-Sound radikal abgespeckt und auf Stimme und akustische Gitarre reduziert wurde; so ziemlich in der Art halt, wie der STEEPWATER-Frontmann hie und da auch live und solo zu hören ist.



MASSEY serviert auf seinem Album ein Dutzend Songs. ... [Weiterlesen]

8 / 15 Punkten

Dieter Sigrist
Wed, 05 Aug 2020 09:02:50 +0200

Schweden-Päckchen, oder was? Das suggeriert zumindest die junge Dame auf dem Cover von AENEMICAs Einstand, doch in Wirklichkeit spielt die Band melodischen Heavy Metal mit Entlehnungen aus dem progressiven Bereich, wobei es zu jeder Zeit traditionell zugeht, aber Wert auf eine zeitgemäß fette Produktion mit den entsprechenden musikalischen Stilmitteln gelegt wurde.

"Empty Inside verbreitete durchweg eine wehmütige Note, wie insbesondere das Titelstück exemplarisch demonstriert, ehe 'Last Goodbye' einen leichten Touch neuerer Katatonia mit in die Waagschale wirft - also doch Schweden? Wie dem auch sei, für zu leicht befinden braucht man die Band zweifellos nicht, im Gegenteil. ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Tue, 04 Aug 2020 10:58:36 +0200

Bei ATRÆ BILIS verpflichtet gewissermaßen die Herkunft: Die Kanadier wandeln in den Fußstapfen ihrer frankophonen Landsleute Gorguts, indem sie kreatürlich ursprünglichen Death Metal mehr oder weniger vollständig generalüberholen. Das Ergebnis bewahrt den aggressiv brutalen Kern der Stilistik, hat aber in Anbetracht einer Fülle von Dissonanzen und bewusst ausgefranster Songstrukturen verhältnismäßig wenig mit der "reinen Lehre" am Hut.

Auch produktionstechnisch erinnert das Quartett an Luc Lemay und Co., aber man könnte auch neuere Pestilence als Vergleichs-Act anführen. Für eine kurze EP gibt "Divinihility" bereits einen ziemlich umfassenden Eindruck der Gruppe wider, wobei sich David Stepanavicius als scheinbar nie ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Mon, 03 Aug 2020 18:53:59 +0200

Das Bremer Black-Metal-Trio SARGERAS kotzt uns nach zwei Demos und einer EP seinen ersten Longplayer mit dem wahrscheinlich in tiefer Trunkenheit ersonnenen Titel "The Return Of The Dancing Whores" vor die Füße, und nimmt den Mund gleich wieder für die Promo des soeben Erbrochenen ziemlich voll: "Tiefer Hass auf alles, was existiert, die Anbetung des Chaos, blasphemische Hymnen, dies bildet den Kern von SARGERAS. Pandämonische Schreie in hohen Tönen, die widerwärtige Schriften rezitieren, sägendes Tremolo-Picking und zermalmende Drums sind die Basis, die den Ritus des Raw Black Metal in Zeichen von Katharsis und Armagedda heraufbeschwören." Herzlich willkommen also in der ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Thor Joakimsson
Mon, 03 Aug 2020 17:45:37 +0200

Auf "White Teeth Rebellion" verschränken THE VICE Finster-Rock ohne Gothic-Klischees mit Stilmitteln aus dem Black Metal, wenn man von den ansonsten obligatorischen Blastbeats absieht; auf seine subtil getragene Art ist dieses zweite Album des Dreiers ein heimtückischer Garant für Gänsehaut, der sich Vergleichen mit eventuell artverwandten Acts weitestgehend entzieht.

Die Stockholmer sind Underground-Spürnasen vielleicht aufgrund ihrer Fünfsong-EP "Let Me Go" und eines
unbetitelten Debüts bekannt, das über das Göteborger Vertriebslabel Rambo Music (u.a. auch Frontback und Furiam) erschienen ist, nicht zu vergessen die Tatsache, dass THE VICE schon in fast ganz Europa live zu sehen waren. ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Andreas Schiffmann
Mon, 03 Aug 2020 06:17:58 +0200

Hier gleich nach der Verfügbarkeit der neuen CD´s schauen...Anzeige

Quelle: RSS News Feed - © by musikreviews.de

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite