Wo Werra und Fulda sich küssen

Hann. Münden: fünf Tipps für eine Reise in die reizvolle südniedersächsische Stadt


djd/Hann. Münden Marketing GmbH/
Photo Burkhardt

(djd). Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Das sagen sich immer mehr Bundesbürger, verzichten auf Reisestress und entdecken bei einem Kurzurlaub heimatliche Gefilde. Viele deutsche Städte strahlen mit ihren Bauwerken, Plätzen und Geschichten ein besonderes Flair aus. Dazu gehört auch das südniedersächsische Hann. Münden am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Alle Highlights finden Sie unter www.hann.muenden-erlebnisregion.de, die größten schon hier:

1. Genießen Sie die Fachwerkpracht

Hann. Münden wurde 1183 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich danach zu einer wichtigen Handelsstadt. Der Reichtum zeigt sich bis heute in imposanten Bauten wie dem Welfenschloss, dem Renaissance-Rathaus, Wehrtürmen, Resten der Stadtmauer, einer mittelalterlichen Steinbrücke, mehr als 700 prächtigen Fachwerkhäusern sowie Kirchen. Das Rathaus mit seinen vielen Verzierungen und dem imposanten Portal ist ein beliebtes Fotomotiv.

2. Probieren Sie die "Ahle Wurscht"

"Ritter der Rotwurst" - so nennt sich die Feinkostfleischerei Schumann im Zentrum der Stadt. Nicht-Vegetarier sollten die "Ahle Wurscht" probieren, die luftgetrocknete Wurst aus Schweinefleisch gibt es gepaart mit Nüssen, Fenchel oder Roquefort-Käse. "Ahl", also alt, ist die vielfach ausgezeichnete Wurst aufgrund ihrer langen Reifezeit.

3. Erklimmen Sie die Tillyschanze - und machen Sie einen Abstecher nach Hessen

Die Tillyschanze erhielt ihren Namen in Anlehnung an Graf Tilly, der Hann. Münden im 30-jährigen Krieg eroberte. Von oben geht der Blick über den Schiffsanleger am Weserstein, die Mühlenbrücke zur Altstadt, das Welfenschloss und den Fährenpfortenturm. Die benachbarte Waldgaststätte steht bereits in Hessen. Alternativ bietet sich vom Aussichtspunkt Weserliedanlage der Blick auf den Zusammenfluss von Werra und Fulda sowie auf die Altstadt.

4. Schauen Sie Werra und Fulda beim Küssen zu

Die Altstadt ist fast vollständig von Wasser umgeben, die Flüsse Werra und Fulda fließen hier zur Weser zusammen. Auf dem Weserstein steht das berühmte Flussgedicht: "Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss, deutsch bis zum Meer der Weser-Fluss."


djd/Hann. Münden Marke-
ting GmbH/Photo Burkhardt

5. Besuchen Sie das Sterbehaus von Doktor Eisenbart

Johann Andreas Eisenbart, der legendäre Doktor Eisenbart, wurde 1663 in der heutigen Oberpfalz geboren. Im ganzen deutschen Sprachgebiet war er als fahrender Heiler unterwegs. 1727 starb der Wunderdoktor auf der Durchreise in Hann. Münden. An ihn erinnern das Glockenspiel am Rathaus, die Statue an seinem Sterbehaus, der Grabstein an der Aegidienkirche, Kostümführungen und musikalische Auftritte der Hofmusikantin.

28. September bis 6. Oktober: DenkmalKunst! - KunstDenkmal!

(djd). Vom 28. September bis zum 6. Oktober 2019 findet in Hann. Münden zum sechsten Mal das große Kulturfestival "DenkmalKunst! - KunstDenkmal!" (DKKD) statt. Dann öffnen Baudenkmäler in der Altstadt ihre Türen und werden mit moderner Kunst neu inszeniert. Viele der sanierungswürdigen Bauwerke wurden nach den jeweiligen Festivals saniert und fanden neue Bestimmungen. Begleitet wird das Event durch zahlreiche Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater, Kabarett, Lesungen und Vorträge. Informationen zum Festival gibt es rechtzeitig unter www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de. Mit dem Projekt "Wasserspuren" war Hann. Münden im Übrigen auch an der Expo 2000 beteiligt. Die Kunstwerke sind größtenteils noch zu entdecken.