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Bantikow (Wusterhausen / Dosse)

Bantikow ist ein Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordosten Brandenburgs. Am 1. April 2010 hatte Bantikow 453 Einwohner. Das Dorf liegt am sogenannten Untersee (auch „Bantikower See“ genannt) und gewinnt aufgrund seiner landschaftlich günstigen Lage in jüngerer Zeit Bedeutung für den Fremdenverkehr.


Wusterhausen / Dosse

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Bantikow

Bantikow ist ein Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordosten Brandenburgs. Am 1. April 2010 hatte Bantikow 453 Einwohner. Das Dorf liegt am sogenannten Untersee (auch „Bantikower See“ genannt) und gewinnt aufgrund seiner landschaftlich günstigen Lage in jüngerer Zeit Bedeutung für den Fremdenverkehr.

Geschichte

Die Archäologie geht auf Grund von gesicherten Siedlungsspuren davon aus, dass der Ort Bantikow bereits über 1000 Jahre alt ist. Erstmals schriftlich wird der Ort 1307 als Banttecowe genannt. In diesem Jahr stellten die Grafen von Schwerin in Bantikow eine Urkunde für das Kloster Stepenitz aus. 1364 ist die Nennung in bantekowe, 1487 Bantkow, 1753 Bantikow. Grundform des Ortsnamens ist das altslawische Wort Badk-ow und bedeutet Ort eines Badk. Der Personenname Badk ist eine Kurzform zu Vornamen wie Badislav.

Von vor 1339 bis 1438 gehörte Bantikow zur Herrschaft Fretzdorf. Seit vor 1470 bis 1738 war ein Anteil mit Rittersitz im Besitz des Gutes Fretzdorf bzw. des Gutes Wulkow. Der zweite Anteil mit einem Rittersitz gehörte von vor 1536 bis 1810 der Familie von Grabow zu Bantikow, die nach 1738 auch den ersten Anteil erhielt. Von 1810 bis 1816 verfügte die Familie von Grumbckow zu Bantikow und von 1816 bis nach 1840 Familie Krüger über beide Rittersitze und seit 1738 über das ganze Dorf. 1893 wird ein Herr Roloff, 1910 Herr Paul Meihsner und 1920 der Bauunternehmer Dr. Paul de Gruyter als Gutsbesitzer genannt.

Aus dem Jahre 1792 stammt die Dorfkirche, ein verputzter neugotischer Saalbau aus Backstein. Das Kirchenschiff ist außen ein Polygon mit flachen Strebepfeilern, innen ist sie mit rundem Ostschluss versehen. Die Fenster sind in Stichbogen geschlossen, vier davon sind bleiverglaste Buntfenster. Der hölzerne Dachturm auf dem Westende des Schiffes stammt aus der Entstehungszeit der Kirche. Die Orgel von Friedrich Hermann Lütkemüller ist aus dem Jahr 1876.

Aus dem Jahre 1906 stammt ein schlossähnlicher Neubarockbau, der über einem älteren Kern errichtet worden ist. Der dazugehörige Park ist eine ca. 15 ha große landschaftlich gestaltete Anlage aus dem 19. Jahrhundert. Das Schloss fungierte nach dem Zweiten Weltkrieg als LDPD-Zentralparteischule „Dr. Wilhelm Külz“ und nach 1990 vorübergehend als Lehrgangsstätte der Bundesanstalt für Arbeit, wurde um das Jahr 2000 von dem Bauunternehmer Kurt Glass gekauft und in ein Kur- und Wellnesshotel umgewandelt. 1963 wurden hier Szenen des Films Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen gedreht.

Zu DDR-Zeiten wurden im Ort mehrere Kinder-Ferienlager errichtet und unterhalten. Kinderferienlager - des VEB Zellstoffwerke Wittenberge - der Molkereigenossenschaft Kyritz - vom Elektroanlagenbau Kyritz (EAB) - Jugendheim - Kinderdorf - Zeltlager der Krankenanstalten Perleberg

Wusterhausen / Dosse

Wusterhausen/Dosse ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg (Deutschland). Wusterhausen erhielt 1233 das Stadtrecht verliehen und hat den Status einer Titularstadt bis heute beibehalten.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zwischen dem Ruppiner Land im Osten und der Prignitz im Westen. Die Dosse durchfließt von Nordosten in südwestlicher Richtung über die gesamte Länge das Gemeindegebiet.

Auf dem mit 195 Quadratkilometern recht großen Gemeindegebiet wurden der Bückwitzer See, der Große Blankenberger See sowie ein Feuchtgebiet und Waldareal zwischen Wusterhausen und Plänitz-Leddin als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Daneben bestehen auf der Gemarkung das Landschaftsschutzgebiet Kyritzer Seenkette mit dem Untersee (auch Bantikower See genannt) und ein Wald südlich von Segeletz im Naturpark Westhavelland.

Nachbargemeinden

Im Süden grenzt Wusterhausen an Friesack und an Dreetz. Im Westen liegt Neustadt (Dosse), im Nordwesten Kyritz und im Nordosten Temnitzquell und Walsleben. Im Osten sind Märkisch Linden und im Südosten Temnitztal benachbart.

Sehenswürdigkeiten

Stadtkirche St. Peter und Paul


Stadtkirche - Wusterhausen/Dosse

Die Kirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts als spätromanische Basilika errichtet, später im gotischen Stil zur dreischiffigen Hallenkirche erweitert. Einige mittelalterliche Fresken (u. a. einige Grotesken und Drolerien) sind erhalten. Sehenswert sind das Chorgestühl mit farbigen Reliefschnitzereien und das Triumphkreuz (um 1474), die Renaissancekanzel von 1610, der Barockaltar von 1769.[29] Die Orgel aus dem Jahre 1742 gehört zu den bis heute erhaltenen Orgeln des Berliner Orgelbauers Joachim Wagner (1690–1749), die in ihrem Pfeifenbestand in den vergangenen Jahrhunderten die wenigsten Veränderungen erfahren hat.

Wegemuseum Wusterhausen

Das örtliche Heimatmuseum war seit 1962 in einem stattlichen Fachwerkhaus, der ehemaligen „Posthalterei“ (erbaut 1764) am historischen Marktplatz untergebracht. In den Jahren 2009 bis 2011 erfolgte eine umfangreiche Sanierung des ehemaligen Geschäftshauses, nach dem letzten Ladenbesitzer auch „Herbst'sches Haus“ genannt. Im September 2011 wurde das Museum nach einer Neukonzeption als „Wegemuseum Wusterhausen“ mit einer thematischen Dauerausstellung zu Wegen von der Bronzezeit bis zur Neuzeit wiedereröffnet.[30] Neben dem Pilgerweg nach Wilsnack und dem Postkurs Berlin—Hamburg bildet die innerdeutsche Transitstrecke entlang der ehemaligen F 5 in den Jahren 1952 bis 1982 einen besonderen Ausstellungsschwerpunkt und hat somit bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal. Ferner beherbergt das „Herbst'sche Haus“ auch die Bibliothek und den „Alten Laden“ als Veranstaltungsraum für ca. 50 Personen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kleeblatt-Verbund

Die Stadt Kyritz, das Amt Neustadt (Dosse), die Gemeinde Wusterhausen/Dosse und die Gemeinde Gumtow haben sich in einem Kooperationsvertrag zum Kleeblatt-Verbund zusammengeschlossen.

Verkehr

Die Gemeinde Wusterhausen liegt an der Bundesstraße 5 zwischen Kyritz und Nauen und an der Bundesstraße 167 nach Neuruppin.

Der Haltepunkt Wusterhausen (Dosse) an der Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg wird stündlich von der Regionalbahnlinie RB 73 Neustadt (Dosse)–Pritzwalk bedient.

Durch die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft ist Wusterhausen mit einer PlusBus- sowie weiteren Regionalbuslinien erreichbar.

Der Verkehrslandeplatz Kyritz befindet sich nordwestlich angrenzend am Ortsteil Stadt Wusterhausen. Im südlichen Gemeindegebiet liegt der Sonderlandeplatz Segeletz.

Wusterhausen ist ein Knotenpunkt im Radwegenetz Prignitz.

Unsere kleine Slide Show zu Bantikow

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Weitere Infos:

 



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