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Fehmarn

Fehmarn (dänisch Femern) ist eine deutsche Ostseeinsel und seit 2003 die Stadt auf dieser Insel. Fehmarn liegt im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Die Stadt entstand durch die Fusion aller damaligen Gemeinden der Insel. Hauptort und Verwaltungssitz ist Burg auf Fehmarn. Die Insel ist durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt.


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Heiligenhafen - Lübeck

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Geographische Lage

Fehmarn ist 185 km² groß, verfügt über rund 78 km Küstenlinie und liegt zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht in der Ostsee. Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke mit der Halbinsel Wagrien verbunden. Auf Fehmarn befinden sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Marienleuchte bildete zudem von 1949 bis 1990 den nordöstlichsten Punkt der Bundesrepublik und von 1952 bis 1973 der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und ab 1958 auch der EWG.

Fehmarn besitzt einige unterschiedliche Küstenlandschaften: Die Nordküste zwischen dem Markelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und Strandseen. Die Ostküste ist steinig und besitzt eine Kliffküste.

Der Südstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel. Hier ist der Strand flach und liegt auf Meereshöhe, ebenso der Strand im Westen. Die Insel liegt meist nur knapp über NN. Die höchste Erhebung ist der Hinrichsberg (27,2 m), diesem folgt der Wulfener Berg (26,5 m). Der größte Ort der Insel mit rund 6000 Einwohnern ist die ehemalige Stadt Burg, weitere 8000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, das einige Jahrzehnte lang selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.

Zudem liegen auf oder nahe Fehmarn mehrere kleine Inseln: Warder (etwa zehn Hektar) in der Orther Reede Kohlhoffinsel (etwa vier Hektar) im Burger Binnensee mehrere kleinere Binnenseeinseln (bis etwa 1,5 ha) in der nördlichen Seeniederung und bei Wallnau Fehmarn ist nach Lübeck flächenmäßig die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirchen


St. Jürgen Kapelle, Burg
  • St. Nikolai in Burg
  • Johanneskirche in Petersdorf
  • Petrikirche in Landkirchen
  • Johanniskirche in Bannesdorf
  • St.-Jürgen-Kapelle in Burg
  • Katholische St.-Franziskus-Xaverius-Kirche in Burg

Museen


Mühlenmuseum Lemkenhafen
  • Predigerwitwenhaus von 1581, heute Peter-Wiepert-Heimatmuseum
  • Museum Katharinenhof
  • Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum Lemkenhafen
  • E.-L.-Kirchner-Dokumentation

Häfen

  • Fährhafen Puttgarden
  • Burgstaaken (mit U-Boot)
  • Fehmarnsund (ehemaliger Sund-Fährhafen, heute Yachthafen)
  • Orth
  • Lemkenhafen
  • Burgtiefe

Leuchttürme

  • Leuchtturm Flügge
  • Leuchtturm Marienleuchte
  • Leuchtturm Strukkamphuk
  • Leuchtturm Staberhuk
  • Leuchtturm Westermarkelsdorf

Weitere Sehenswürdigkeiten


Jimi Hendrix-Denkmal
  • Rathaus von Burg
  • Niobe-Denkmal am Gammendorfer Strand
  • Burgruine Glambek in Burgtiefe
  • Südermühle (1893) in Petersdorf
  • Historische Hinrichtungsstätte Galgenberg am Teich Ratssoll bei Petersdorf
  • Windmühle Flinke Laura in Dänschendorf
  • Gedenkstätte Kriegssoll bei Landkirchen
  • Dodelstein mit Hausmarken in Albertsdorf
  • Steinzeitgrab Alversteen bei Albertsdorf
  • Neubau eines steinzeitlichen Langbettgrabs in Wulfen
  • Strände auf Fehmarn
  • Meereszentrum Fehmarn
  • Adventure-Golf Fehmarn
  • Modellbahn Fehmarn

 

Verkehr

Schienenverkehr


Puttgarden - Fährhafen

Vogelfluglinie

Ãœber den Fährbahnhof Puttgarden der Insel ist Fehmarn im Regional- und internationalen Fernverkehr der Eisenbahn auf der Vogelfluglinie erreichbar. Der Bahnhof wird von Intercity-Express-Zügen und EuroCity-Zügen (Hamburg Kopenhagen) sowie Regional-Express-Zügen der DB Regio Schleswig-Holstein (Puttgarden Lübeck) erreicht.

Bahnanschluss Burg

Am 31. Juli 2010 wurde der neue Haltepunkt Fehmarn-Burg eröffnet. Der Haltepunkt liegt in der Nähe des früheren Bahnhofs Burg (Fehmarn) der Inselbahn. Im Zwei-Stunden-Takt halten vorerst Regionalbahn-Züge aus Hamburg und Lübeck, seit Dezember 2010 auch InterCity-Züge.

Inselbahn Fehmarn

Bis Mitte der 1990er Jahre verkehrte auf Fehmarn die Inselbahn Fehmarn, die am 8. September 1905 als Kleinbahn Lütjenbrode Orth der Kreis Oldenburger Eisenbahn eröffnet wurde. Sie verband die fehmarnschen Ortschaften Orth, Petersdorf, Landkirchen, Burg, Burgstaaken, Wulfen und Fehmarnsund über eine Fähre mit Großenbrode, Lütjenbrode und Heiligenhafen auf dem Festland. Die Lokomotiven für den insularen Streckenteil waren in Burg stationiert, so dass meist nur die Wagen auf der Fähre befördert zu werden brauchten. Nach Aufgabe des Personenverkehrs von Burg nach Orth am 2. Juni 1956 und zum Bahnhof Fehmarnsund am 30. April 1963 verkehrten zum Bahnhof Burg über die Vogelfluglinie noch bis Mai 1984 einzelne Personenzüge. Am 1. Februar 1995 wurde der letzte Abschnitt zwischen Burg und Landkirchen, auf dem noch Güterverkehr betrieben wurde, stillgelegt. Die aufgegebenen Eisenbahntrassen lagen viele Jahre brach. Öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen betreibt die Firma Autokraft, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn.

Straßenverkehr


Fehmarn-Sund-Brücke

Fehmarn ist durch die Fehmarnsundbrücke seit 1963 (Eröffnung der Vogelfluglinie) mit dem deutschen Festland verbunden. Bis dahin waren Fähren die einzigen Zubringer zur Insel. Die Netzwerkbogenbrücke entstand in den Jahren 1960 bis 1963 und wird wegen ihrer Form im Volksmund auch 'Kleiderbügel' genannt.
Bereits zu Zeiten des Kaiserreiches und der Weimarer Republik war die Verwirklichung einer Brücke über den Fehmarnsund zum Greifen nahe, jedoch wurden diese Ideen durch Krieg und Inflation zerstört.

Die Europastraße 47, die vom Fehmarnsund über die Insel zum Fährhafen Puttgarden führt, ist Teil der Vogelfluglinie, also des europäischen Transitverkehres.
Am 29. Juni 2007 beschlossen Deutschland und Dänemark den Bau der 19 Kilometer langen festen Querung zwischen Puttgarden und Rødby auf der dänischen Insel Lolland, der mittlerweile auch von den Parlamenten abgezeichnet wurde. Sie soll 5,5 Milliarden Euro kosten, die hauptsächlich von Dänemark getragen werden. Der Baubeginn hätte bereits im Jahr 2011 sein sollen, die Fertigstellung dann im Jahr 2018. 15 Jahre war über den Bau einer Brücke oder eines Tunnels von Puttgarden nach Rødby spekuliert worden, der das europäische Transitnetz vervollständigen soll und Skandinavien mit dem europäischen Festland über den Fehmarnbelt verbinden würde. Bisher findet dieser Plan einer festen Fehmarnbeltquerung bei der Bevölkerung keinen großen Zuspruch, da die Arbeitsplätze am Fährhafen Puttgarden entfallen würden, Einbußen im Tourismus erwartet werden und Naturschützer Nachteile für die heimischen Tierarten fürchten.

Flugverkehr

In Neujellingsdorf gibt es den Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf.

Unsere kleine Slide Show zu Fehmarn

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Kartenansicht

Tourismus

Dadurch begünstigt, dass Fehmarn mit rund 2152 Sonnenstunden im Jahr (gemessen an der Wetterstation in Wulfen im Jahre 2009) zu den sonnenreichsten Orten Deutschlands gehört, strömen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesgäste nicht mitgerechnet, auf die Insel.

Besonders in der Ferienzeit wird das Erholungsangebot des Heilbades Burg auf Fehmarn genutzt, so dass in der Regel alle Schlafstätten ausgebucht sind. Hier liegt auch das Ferienzentrum der IFA. Im sonstigen liegen in der ganzen Burgtiefener Anlage Spielplätze, Minigolfplätze,
Boulespielfelder und sonstige Sportaktivitäten. Das Wellen- und Erlebnisbad FehMare wurde am 28. Februar 2009 eröffnet.

Stark geschätzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbrücke. So wurde es für die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn überzusetzen. Die bis dahin stark auf die Landwirtschaft ausgerichteten Fehmaraner nutzten die Chance und boten den Großstädtern den bis dahin unbekannten und heute kommerziell wichtigen 'Urlaub auf dem Bauernhof an.

Weitere Infos:

 



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