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Heiligenhafen

Heiligenhafen ist eine Kleinstadt im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein, auf der östlichen Spitze der Halbinsel Wagrien an der Ostsee und ein beliebter Kur- und Urlaubsort mit vielfältigem Erholungs- und Freizeitangebot.


Weitere beliebte Urlaubs- und Ausflugsorte im Umkreis sind:

Fehmarn - Lübeck

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Geographie

Der Ortskern liegt an einer Bucht (deren künstlich abgetrennter Teil als Binnensee bezeichnet wird, jedoch Zugang zur Ostsee hat), die durch eine vorgelagerte Landzunge, bestehend aus Steinwarder und Graswarder, von der Ostsee getrennt ist. Der Graswarder ist Vogelschutzgebiet. In der Nähe des Ortes befindet sich auch eine Steilküste, man kann hier also drei für die Ostseeküste typisch.

Bauwerke

Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Altstadtbereich mit der 750 Jahre alten Stadtkirche mit ihrem Treppengiebelturm, dessen Bauform ohne unmittelbaren dänischen Einfluss nicht zu erklären ist, dem 1992 neu gestalteten Marktplatz mit dem als Wohnhaus gebauten Rathaus von 1882 und den Bürgerhäusern, die zum Teil im Rahmen der Städtebauförderung saniert worden sind. Dieser Altstadtbereich wird in West-Ost-Richtung durch die Bergstraße und den Thulboden und in Süd-Nord-Richtung durch die Mühlenstraße und die Brückstraße getrennt. Im Ortskern und im Bereich des Hafens findet man gut erhaltene Häuser aus vergangenen Jahrhunderten. Besonders sehenswert sind die Häuser an den Straßen Thulboden (zum Beispiel das Heimatmuseum), Hafenstraße (zum Beispiel Alter Salzspeicher), Bergstraße und Brückstraße.


Aktiv-Hus

Wirtschaft

Heiligenhafen ist ein staatlich anerkanntes Seeheilbad und bis heute ein wichtiger Fischereistandort. Außerdem gibt es hier ein großes psychiatrisches Krankenhaus. Westlich des Stadtzentrums befindet sich ein großer Ferienpark, östlich die Fehmarnsundbrücke im Verlauf der Vogelfluglinie. Tourismus, Fischerei, Handel, Handwerk und die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie sowie verschiedene Banken und Behörden bestimmen heute die Beschäftigungsstruktur der Bevölkerung.

Ein neues Gewerbegebiet wurde 1998 im Osten der Stadt erschlossen. Ein interkommunales Gewerbegebiet zusammen mit der Stadt Oldenburg, der Gemeinde Großenbrode, der Gemeinde Gremersdorf und der Stadt Heiligenhafen ist als weiterer Gewerbe- und Industriestandort in Planung. In Heiligenhafen befinden sich viele auf dänische Kunden spezialisierte Lebensmittelgroßgeschäfte, die vor allem ein im Vergleich zu Dänemark preisgünstiges Sortiment an alkoholischen Getränken bereithalten. Dies führt zu einem lebhaften 'Versorgungstourismus, vornehmlich mit Bussen aus Skandinavien, auf den sich mittlerweile auch die deutschen Discounter eingestellt haben.

Unsere kleine Slide Show zu Heiligenhafen

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Kartenansicht

Tourismus

Der Fremdenverkehr bildet eine der Haupterwerbsquellen in Heiligenhafen. Als Ende des 19. Jahrhunderts der Seehandel immer mehr an Bedeutung verlor, blieben als Erwerbsquellen im Wesentlichen die Landwirtschaft, das Handwerk und die Fischerei. Der Fremdenverkehr kam 1872 hinzu. 1895 wurde die 'Deutsche Badegesellschaft Heiligenhafen' gegründet, die von der Stadt auf 100 Jahre den gesamten Küstenstreifen vom Hohen Ufer bis zur Ostspitze des Graswarders pachtete. Sie versuchte, den Tourismus in Heiligenhafen zu beleben. Dies gelang jedoch nur bis 1914. Danach hatte die Gesellschaft praktisch aufgehört zu existieren. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein bis zum heutigen Tag kontinuierlicher Ausbau des Seebades.


Grasswarder

Von 1969 bis 1972 entstand im Westen außerhalb der Ortslage und in unmittelbarer Strandnähe ein Ferienpark mit rund 1.700 Appartements. In diesem Gebiet befinden sich heute zahlreiche Freizeiteinrichtungen wie ein Reha-Zentrum, ein Wellness-Zentrum, Kinderspielplätze, Tennisplätze, ein Kino sowie Kegel- und Bowling-Bahnen und ein Musik- und Veranstaltungspavillon mit 200 Sitzplätzen. Im Bereich des Hauptbadestrandes ist ein Erlebnisbereich (Grillplatz, Veranstaltungsbühne, Beach-Volleyball, Bolzplatz, Boule-Bahn, Skater-Anlage, Spielplätze) für alle Altersgruppen geschaffen worden.

Im Bereich Ferienpark und Steinwarder ist der Tourismus zu Hause. Ein neues Hallenbad mit Beachvolleyball-Feld und einigen Geschäften und Restaurants bieten bei wechselhaftem Wetter eine Alternative zum Sandstrand und der Steilküste. Die Fuß- und Radwege vom Stadtzentrum entlang des Binnensees zum Ferienpark am Südstrand wurden 2011 völlig neu gestaltet und laden mit zahlreichen Rastmöglichkeiten in Form von Bänken und Liegen zum Verweilen ein.
Die im Juni 2012 errichtete neue - über 400m lange - Seebrücke, zwischen Stein- und Graswarder gelegen, bietet Sitz- und Liegegelegenheiten (zum Teil verglast), Kinderspielbereiche und vor allem eine Aussicht auf den Graswarder, wie man sie sonst nur vom Boot aus erleben konnte.

Verkehr

Straßenverkehr
Heiligenhafen befindet sich am Endpunkt der A 1 (Anschlussstelle Heiligenhafen-Ost). Im weiteren Verlauf wird die an die A 1 anschließende B 207 Richtung Fehmarn und Dänemark als Hinterlandanbindung der geplanten Festen Fehmarnbelt-Querung bis 2018 vierstreifig ausgebaut werden. Entlang der A 1 / B 207 verläuft die Europastraße 47 über die Vogelfluglinie, die nach etwa 25 km den Fährhafen Puttgarden am Fehmarnbelt erreicht.


Yachthafen

Busverkehr
In Heiligenhafen verkehren zwei Ãœberlandbuslinien, die von der Autokraft im Rahmen der Verkehrsgemeinschaft Ostholstein betrieben werden:
Außerdem gibt es zwei innerstädtische Linien. Von April bis September verkehrte bis zum Jahr 2011 einmal täglich der Bäderbus von und nach Hamburg.

Schienenverkehr
In der Nachbargemeinde Großenbrode befindet sich der geografisch nächstgelegene Bahnhof. Hier halten Züge des Regionalverkehrs. Der nächste Bahnhof, an dem Züge des Fernverkehrs halten, befindet sich in Oldenburg in Holstein. Beide Bahnhöfe liegen an der Bahnstrecke von Lübeck nach Puttgarden und sind über Linienbusse mit Heiligenhafen verbunden. Der Bahnhof Heiligenhafen als Endpunkt einer Stichstrecke von der Vogelfluglinie mit dem ehemals kleinsten Bahnbetriebswerk der Deutschen Bundesbahn ist zwischenzeitlich geschlossen worden. Die Gleise wurden demontiert, die Strecke ist zum Teil überbaut und dient bis Ortmühle heute als Radweg.

Weitere Infos:

 



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