www.berlinchecker.deecho << EOT;

Info / Vergleich / Tarifwechsel

Gasversorger

Bei bundesweit über 700 Gasversorgern kann von mangelnder Anbietervielfalt nicht die Rede sein.

Viele Verbraucher lässt diese Vergleichs- und Wechselmöglichkeit aber kalt.

Laut Bundesnetzagentur sind aktuell noch immer etwa 68 Prozent der „Gashaushalte“ Kunde beim örtlichen Grundversorger – und verschenken bares Geld.

Mit einem Anbieterwechsel, der sich einfach online durchführen lässt, können die Energiekosten erheblich gesenkt werden. Das zeigt die Studie des Deutschen Instituts für ServiceQualität, welches im Auftrag des Nachrichtensenders ntv 37 Gasanbieter getestet hat

Anzeige
anzeige

Anbieterwechsel lukrativ

Bei einem Wechsel zum günstigsten Anbieter sparen Verbraucher gegenüber der Grundversorgung im Schnitt rund 35 Prozent. Für einen Familienhaushalt in Berlin (Verbrauch: 7.000 kWh) ergibt der Test sogar ein Sparpotenzial von gut 43 Prozent – dies entspricht einer jährlichen Kostensenkung um gut 242 Euro.

Die Tarife der Ökogasanbieter sind in den untersuchten Metropolen Berlin, Hamburg und München im Schnitt dabei rund sechs Prozent teurer als konventionelles Gas. Im Vergleich zur Grundversorgung lassen sich die Kosten bei Wahl des jeweils günstigsten Ökogasanbieters somit ebenfalls erheblich – um durchschnittlich fast ein Drittel – senken.

Service häufig mit Defiziten

So attraktiv häufig die Preise sind, so viele Schwächen zeigen die Gasversorger beim Service:
E-Mail-Anfragen werden – wenn überhaupt – oft unvollständig und wenig individuell beantwortet.

Am Telefon kommt es nicht selten zu langen Wartezeiten und auch hier sind die Auskünfte nicht nur in Einzelfällen oberflächlich und wenig auf den Kunden zugeschnitten.

Immerhin punkten die Mitarbeiter aber mit zumeist fachlich korrekten Antworten auf Kundenfragen.

Als stärkster Servicekanal entpuppen sich die bedienungsfreundlichen Internetseiten der Anbieter, die insgesamt einen hohen Informationswert bieten.

Fazit: Die Serviceleistungen der Branche kommen über ein befriedigendes Urteil nicht hinaus – nur ein einziger der 37 getesteten Versorger erzielt im Service das Qualitätsurteil „sehr gut“.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Die Kundenorientierung der Versorger zeigt sich auch bei den Vertragsbedingungen, die etwa aufgrund langer Mindestlaufzeiten oft wenig überzeugen. Es gibt aber auch Positivbeispiele: Bei immerhin jedem fünften Anbieter ist die Erstlaufzeit mit maximal drei Monaten sehr kurz.“