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Info / Vergleich / Tarifwechsel

Studie: Private Krankenversicherer

Viele leistungsstarke Tarife, große Prämienunterschiede – Service mit Schwächen – Testsieger ist Barmenia

Wer eine private Krankenversicherung sucht, muss sich entscheiden: für einen Versicherer und für ein passendes Leistungspaket.

Je nach Tarif können etwa das Einbettzimmer oder die Behandlung beim Heilpraktiker abgedeckt sein – oder nicht. Ein genauer Blick lohnt auch auf die Prämien: Die Unterschiede liegen bei mehreren hundert Euro im Monat, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) zeigt. Das DISQ hat in Kooperation mit dem Ratingunternehmen Franke und Bornberg und im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv 20 private Krankenversicherer getestet

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Gute Konditionen, große Sparpotenziale

Insgesamt bieten die Versicherer leistungsstarke Tarife: Knapp 40 Prozent aller untersuchten Produkte erhalten für den Leistungsumfang das beste Rating (FFF). Am besten schneiden dabei Standardschutz-Tarife ab, von den 68 Prozent ein hohes Rating (FFF oder FF+) erzielen.

Wichtig ist ein Kostenvergleich: Dadurch lässt sich beispielsweise bei Grundschutz-Tarifen im besten Falle über die Hälfte des Beitrags sparen, das entspricht über 280 Euro im Monat. Im Standardschutz ist sogar eine monatliche Ersparnis bis zu rund 305 Euro möglich (48,3 Prozent).

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, rät aber, genauer hinzuschauen: „Die jeweils günstigsten Tarife bieten in allen Kategorien nur befriedigende Leistungen. Sparen lässt sich aber auch bei leistungsstarken Tarifen. So liegt zum Beispiel die mögliche Ersparnis bei Grundschutz-Tarifen mit sehr guten Ratings bei gut 40 Prozent.“

Service lässt Wünsche offen

In Sachen Service offenbaren die Versicherer Schwächen. Wer sich informieren möchte, wartet sowohl am Telefon als auch bei E-Mail-Anfragen oft lange auf die Gesprächsannahme bzw. eine Antwort.

Häufig sind die Auskünfte unvollständig, zu wenig individuell und nicht auf den Bedarf des Interessenten zugeschnitten. Und: Mehr als 20 Prozent der E-Mails beantworten die Unternehmen im Testzeitraum gar nicht.

Besser sind die Versicherer in puncto Service im Internet aufgestellt. Auf den nutzerfreundlichen und stets mobiloptimierten Websites informieren alle Anbieter etwa über tarifliche Leistungen und die Leistungsabrechnung.
In der Regel sind auf diesem Weg auch Berater als Ansprechpartner zu finden.