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Spielplan für August 2018

"Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in USA, der Schluss in Mexiko." (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist.


Kategorie: Schauspiel

"Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in USA, der Schluss in Mexiko." (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist.


Kategorie: Schauspiel

Ein Wohnhaus in Berlin. Darin: ein alter Trinker, ein lesbisches Paar, ein Geflüchteter, eine depressive Frau und ihr Ex-Mann. Um den Alltag, das Neben- und Miteinander dieser Sechs entspinnen sich Fragen nach Gentrifizierung und Verdrängung, vor allem aber nach unserem Umgang mit Fremdem – mit Menschen, die uns nicht verständlich sind, sei es aufgrund von Kultur, Herkunft oder auch nur von Missverständnissen und verstellten Blicken. "Svealena Kutschke zeichnet in zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ein präzises Gesellschaftspanorama und lässt ihre Antiheld_innen so wortgewandt wie hochreflektiert zu Wort kommen: Ihre scheinbare Sprachmächtigkeit, die um die Hintergründe und Untiefen der eigenen Situation weiß, erzählt jedoch vor allem von der eigenen Ohnmacht." (Aus der Begründung der Jury) Svealena Kutschke ist in Lübeck geboren und studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Sie hat drei Romane veröffentlicht, zuletzt Stadt aus Rauch (Eichborn, 2017). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, das Berliner Senatsstipendium und Aufenthaltsstipendien in China, Polen und Kroatien.- zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ist ihr erstes Theaterstück. Svealena Kutschke wurde 2019 mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises ausgezeichnet.


Kategorie: Schauspiel

Ein Wohnhaus in Berlin. Darin: ein alter Trinker, ein lesbisches Paar, ein Geflüchteter, eine depressive Frau und ihr Ex-Mann. Um den Alltag, das Neben- und Miteinander dieser Sechs entspinnen sich Fragen nach Gentrifizierung und Verdrängung, vor allem aber nach unserem Umgang mit Fremdem – mit Menschen, die uns nicht verständlich sind, sei es aufgrund von Kultur, Herkunft oder auch nur von Missverständnissen und verstellten Blicken. "Svealena Kutschke zeichnet in zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ein präzises Gesellschaftspanorama und lässt ihre Antiheld_innen so wortgewandt wie hochreflektiert zu Wort kommen: Ihre scheinbare Sprachmächtigkeit, die um die Hintergründe und Untiefen der eigenen Situation weiß, erzählt jedoch vor allem von der eigenen Ohnmacht." (Aus der Begründung der Jury) Svealena Kutschke ist in Lübeck geboren und studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Sie hat drei Romane veröffentlicht, zuletzt Stadt aus Rauch (Eichborn, 2017). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, das Berliner Senatsstipendium und Aufenthaltsstipendien in China, Polen und Kroatien.- zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ist ihr erstes Theaterstück. Svealena Kutschke wurde 2019 mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises ausgezeichnet.


Kategorie: Schauspiel

Ein Wohnhaus in Berlin. Darin: ein alter Trinker, ein lesbisches Paar, ein Geflüchteter, eine depressive Frau und ihr Ex-Mann. Um den Alltag, das Neben- und Miteinander dieser Sechs entspinnen sich Fragen nach Gentrifizierung und Verdrängung, vor allem aber nach unserem Umgang mit Fremdem – mit Menschen, die uns nicht verständlich sind, sei es aufgrund von Kultur, Herkunft oder auch nur von Missverständnissen und verstellten Blicken. "Svealena Kutschke zeichnet in zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ein präzises Gesellschaftspanorama und lässt ihre Antiheld_innen so wortgewandt wie hochreflektiert zu Wort kommen: Ihre scheinbare Sprachmächtigkeit, die um die Hintergründe und Untiefen der eigenen Situation weiß, erzählt jedoch vor allem von der eigenen Ohnmacht." (Aus der Begründung der Jury) Svealena Kutschke ist in Lübeck geboren und studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Sie hat drei Romane veröffentlicht, zuletzt Stadt aus Rauch (Eichborn, 2017). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, das Berliner Senatsstipendium und Aufenthaltsstipendien in China, Polen und Kroatien.- zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ist ihr erstes Theaterstück. Svealena Kutschke wurde 2019 mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises ausgezeichnet.


Kategorie: Schauspiel

Ein Wohnhaus in Berlin. Darin: ein alter Trinker, ein lesbisches Paar, ein Geflüchteter, eine depressive Frau und ihr Ex-Mann. Um den Alltag, das Neben- und Miteinander dieser Sechs entspinnen sich Fragen nach Gentrifizierung und Verdrängung, vor allem aber nach unserem Umgang mit Fremdem – mit Menschen, die uns nicht verständlich sind, sei es aufgrund von Kultur, Herkunft oder auch nur von Missverständnissen und verstellten Blicken. "Svealena Kutschke zeichnet in zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ein präzises Gesellschaftspanorama und lässt ihre Antiheld_innen so wortgewandt wie hochreflektiert zu Wort kommen: Ihre scheinbare Sprachmächtigkeit, die um die Hintergründe und Untiefen der eigenen Situation weiß, erzählt jedoch vor allem von der eigenen Ohnmacht." (Aus der Begründung der Jury) Svealena Kutschke ist in Lübeck geboren und studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Sie hat drei Romane veröffentlicht, zuletzt Stadt aus Rauch (Eichborn, 2017). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, das Berliner Senatsstipendium und Aufenthaltsstipendien in China, Polen und Kroatien.- zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ist ihr erstes Theaterstück. Svealena Kutschke wurde 2019 mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises ausgezeichnet.


Kategorie: Schauspiel

"Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in USA, der Schluss in Mexiko." (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist.


Kategorie: Schauspiel

"Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in USA, der Schluss in Mexiko." (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist.


Kategorie: Schauspiel

"Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in USA, der Schluss in Mexiko." (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg heraus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist.


Kategorie: Schauspiel

Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


Kategorie: Schauspiel

Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


Kategorie: Schauspiel

Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


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Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


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Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


Kategorie: Schauspiel

Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall "Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin-Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann … existentiell, tröstlich, groß." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Programmheft zum Download


Kategorie: Schauspiel

Wenn zwei Personen auf einer Theaterbühne zusammenstehen, sehe ich vor meinem geistigen Auge, als wäre es ein Film, der untertitelt wurde, immer die Worte "Dies ist ein Klassiker". Wie auch in vor der Coronakrise aufgezeichneten Fernsehshows, in denen sich Personen unüblich nahekommen, stets eingeblendet wird: "Dies ist eine Aufzeichnung". Wahrscheinlich um sich abzusichern, falls das gezeigte Verhalten auf Nachahmer stößt. Aber nochmal zu den zwei Personen, die auf einer Bühne zusammenstehen ... Gegen diesen Klassiker nämlich wenden sich vor allem die Merkzettel mit Covid-19-Maßnahmen, die anlässlich der gerade startenden Proben in den Theatern verteilt werden. Die Sicherheitsvorkehrungen bilden eine einheitliche Theaterkonvention und -praxis ab, die damit gleichzeitig suspendiert wird. Dabei kommt es bei einigen Beteiligten sofort zu reflexhaften Verlustgedanken. Sie sagen: Das Theater beruht auf Nähe und Körperkontakt. Aber Theater beruht überhaupt nicht auf Nähe und auf Körperkontakt. Es hat absolut nichts damit zu tun. Und es sollte, vor allem hinter den Kulissen, nichts damit zu tun haben. Irgendwo stand, Shakespeare hätte zu Zeiten der Pest den Lear geschrieben. Ich halte es aber für denkbarer, und könnte es auch beweisen, es waren viel eher Der verliebte Pilger und Der Phönix und die Turteltaube . Es gibt Leute, die annehmen, Theaterautor_innen könnten in Quarantäne ihre Theaterstücke schreiben. Mich stört an diesen Stücken, dass die sich lesen, als wären keine Schauspielerinnen und Schauspieler daran beteiligt gewesen (oder zudem die Adressaten). Was tatsächlich leider auf die meisten Theaterstücke zutrifft, die als Texte zu kriegen sind. Die größte Errungenschaft für mich als Theaterautor ist es, jede Annahme, ich würde gerade jetzt Stücke schreiben, selbstbewusst von mir zu weisen. Ich bin froh, mir erarbeitet zu haben, was man gemeinhin von der Schauspielerin und dem Schauspieler denkt, nämlich, dass sie alleine nicht arbeiten können (was sie natürlich viel eher können). Interviewanfragen von Zeitungen sage ich in diesen Zeiten ab mit dem Hinweis, dass ich es für unerträglich halte von jemandem interviewt zu werden, der, im Gegensatz zu mir, Arbeit hat.


Kategorie: Schauspiel

Wenn zwei Personen auf einer Theaterbühne zusammenstehen, sehe ich vor meinem geistigen Auge, als wäre es ein Film, der untertitelt wurde, immer die Worte "Dies ist ein Klassiker". Wie auch in vor der Coronakrise aufgezeichneten Fernsehshows, in denen sich Personen unüblich nahekommen, stets eingeblendet wird: "Dies ist eine Aufzeichnung". Wahrscheinlich um sich abzusichern, falls das gezeigte Verhalten auf Nachahmer stößt. Aber nochmal zu den zwei Personen, die auf einer Bühne zusammenstehen ... Gegen diesen Klassiker nämlich wenden sich vor allem die Merkzettel mit Covid-19-Maßnahmen, die anlässlich der gerade startenden Proben in den Theatern verteilt werden. Die Sicherheitsvorkehrungen bilden eine einheitliche Theaterkonvention und -praxis ab, die damit gleichzeitig suspendiert wird. Dabei kommt es bei einigen Beteiligten sofort zu reflexhaften Verlustgedanken. Sie sagen: Das Theater beruht auf Nähe und Körperkontakt. Aber Theater beruht überhaupt nicht auf Nähe und auf Körperkontakt. Es hat absolut nichts damit zu tun. Und es sollte, vor allem hinter den Kulissen, nichts damit zu tun haben. Irgendwo stand, Shakespeare hätte zu Zeiten der Pest den Lear geschrieben. Ich halte es aber für denkbarer, und könnte es auch beweisen, es waren viel eher Der verliebte Pilger und Der Phönix und die Turteltaube . Es gibt Leute, die annehmen, Theaterautor_innen könnten in Quarantäne ihre Theaterstücke schreiben. Mich stört an diesen Stücken, dass die sich lesen, als wären keine Schauspielerinnen und Schauspieler daran beteiligt gewesen (oder zudem die Adressaten). Was tatsächlich leider auf die meisten Theaterstücke zutrifft, die als Texte zu kriegen sind. Die größte Errungenschaft für mich als Theaterautor ist es, jede Annahme, ich würde gerade jetzt Stücke schreiben, selbstbewusst von mir zu weisen. Ich bin froh, mir erarbeitet zu haben, was man gemeinhin von der Schauspielerin und dem Schauspieler denkt, nämlich, dass sie alleine nicht arbeiten können (was sie natürlich viel eher können). Interviewanfragen von Zeitungen sage ich in diesen Zeiten ab mit dem Hinweis, dass ich es für unerträglich halte von jemandem interviewt zu werden, der, im Gegensatz zu mir, Arbeit hat.


Kategorie: Schauspiel

Wenn zwei Personen auf einer Theaterbühne zusammenstehen, sehe ich vor meinem geistigen Auge, als wäre es ein Film, der untertitelt wurde, immer die Worte "Dies ist ein Klassiker". Wie auch in vor der Coronakrise aufgezeichneten Fernsehshows, in denen sich Personen unüblich nahekommen, stets eingeblendet wird: "Dies ist eine Aufzeichnung". Wahrscheinlich um sich abzusichern, falls das gezeigte Verhalten auf Nachahmer stößt. Aber nochmal zu den zwei Personen, die auf einer Bühne zusammenstehen ... Gegen diesen Klassiker nämlich wenden sich vor allem die Merkzettel mit Covid-19-Maßnahmen, die anlässlich der gerade startenden Proben in den Theatern verteilt werden. Die Sicherheitsvorkehrungen bilden eine einheitliche Theaterkonvention und -praxis ab, die damit gleichzeitig suspendiert wird. Dabei kommt es bei einigen Beteiligten sofort zu reflexhaften Verlustgedanken. Sie sagen: Das Theater beruht auf Nähe und Körperkontakt. Aber Theater beruht überhaupt nicht auf Nähe und auf Körperkontakt. Es hat absolut nichts damit zu tun. Und es sollte, vor allem hinter den Kulissen, nichts damit zu tun haben. Irgendwo stand, Shakespeare hätte zu Zeiten der Pest den Lear geschrieben. Ich halte es aber für denkbarer, und könnte es auch beweisen, es waren viel eher Der verliebte Pilger und Der Phönix und die Turteltaube . Es gibt Leute, die annehmen, Theaterautor_innen könnten in Quarantäne ihre Theaterstücke schreiben. Mich stört an diesen Stücken, dass die sich lesen, als wären keine Schauspielerinnen und Schauspieler daran beteiligt gewesen (oder zudem die Adressaten). Was tatsächlich leider auf die meisten Theaterstücke zutrifft, die als Texte zu kriegen sind. Die größte Errungenschaft für mich als Theaterautor ist es, jede Annahme, ich würde gerade jetzt Stücke schreiben, selbstbewusst von mir zu weisen. Ich bin froh, mir erarbeitet zu haben, was man gemeinhin von der Schauspielerin und dem Schauspieler denkt, nämlich, dass sie alleine nicht arbeiten können (was sie natürlich viel eher können). Interviewanfragen von Zeitungen sage ich in diesen Zeiten ab mit dem Hinweis, dass ich es für unerträglich halte von jemandem interviewt zu werden, der, im Gegensatz zu mir, Arbeit hat.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.06.20
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Transit(Arno Declair/Arno Declair) zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden(Arno Declair/Arno Declair) Tschick(Arno Declair/Arno Declair) Melissa kriegt alles(Ute Schall/Ute Schall)

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