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Spielplan für August 2018

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


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Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Mit Mark-Anthony Turnages GREEK kommt der große antike Mythos von König Ödipus in der Gegenwart an. Zur Spielzeiteröffnung zeigt die Deutsche Oper Berlin das groteske, tragikomische Musiktheater als Open-Air-Spektakel auf dem Parkdeck, inszeniert von Pınar Karabulut, einer der aufregendsten Regisseurinnen der jüngeren Generation. Für die erste Münchener Biennale beauftragte Hans Werner Henze 1988 einen damals unbekannten, jungen Komponisten mit einer Uraufführung: den 28-jährigen Mark-Anthony Turnage, der vor allem durch eine eigenwillige und kraftvolle Musiksprache aufgefallen war. Turnage jonglierte in seinen Instrumentalwerken mit unterschiedlichsten Farben und Stilen, suchte Inspiration ebenso bei Miles Davis wie bei Janáček oder Strawinsky. Für seine erste Opernarbeit griff Turnage zu einem Text des umstrittenen Autors und Regisseurs Steven Berkoff. Der hatte sich in den 60er Jahren der britischen Dramatiker-Bewegung der „angry young man“ angeschlossen, schrieb über den Klassenkampf in der englischen Gesellschaft und brachte mit lautstarken und rohen Texten und einer schmutzigen, derben Sprache die sozialen Spannungen der Zeit auf die Bühnen der Londoner Fringe-Theater. Eines seiner bekanntesten Stücke ist bis heute GREEK – eine Bearbeitung und Überschreibung des Ödipus-Mythos. Ödipus wird in GREEK zu Eddy, der in einer Arbeiterfamilie im heruntergekommenen Londoner East End aufwächst. Die Gesellschaft zeigt sich als eine sozial tief gespaltene: Rassismus, Gewalt und Massenarbeitslosigkeit prägen das Land und bilden den Hintergrund für die Geschichte von Eddys Suche nach sich selbst, nach der Freiheit und der Möglichkeit, aus scheinbar schicksalhaft vorgezeichneten Leben auszubrechen. Dem antiken Ödipus bleibt nach dem Mord an seinem Vater und der Heirat der eigenen Mutter nur die Annahme dieses von den Göttern vorhergesagten Schicksals und das Eingeständnis seiner Schuld. Berkoffs Eddy hingegen setzt sich über Mythos, Schicksal und Moral hinweg: Hymnisch feiert er als „mother fucker“ die freie sexuelle Liebe mit seiner Frau und Mutter. Der junge Mark-Anthony Turnage fand in dieser ebenso gesellschaftskritischen wie antibürgerlichen Ödipus-Bearbeitung die ideale Vorlage für seine eigenen unkonventionellen Vorstellungen von Oper. Berkoffs drastische Sprache, eine wilde Mischung von pathetischer Hochsprache und ordinärem Cockney-Slang, wurde zum Ausgangspunkt für eine ebenso kraftvolle und stilistisch disparate Partitur, die Elemente aus Jazz, Hiphop und sogar Fußball-Gesänge integriert. Die Deutsche Oper Berlin wechselt für GREEK einmal mehr die Spielstätte: Das Parkdeck im Innenhof der Deutschen Oper hat sich als Aufführungsort mit einer hervorragenden Akustik etabliert. Nach den Produktionen ORESTEIA (2014) und DAS RHEINGOLD AUF DEM PARKDECK (2020) wird die raue Hinterhof-Architektur auch im Sommer 2021 für ein sommerliches Outdoor-Opernspektakel genutzt. Mit Pınar Karabulut gibt eine der gefragtesten jüngeren Schauspielregisseurinnen ihr Debüt im Musiktheater. Mehrfach wurden ihre Arbeiten zum Festival „Radikal Jung“ eingeladen.- für ihre Inszenierung FURCHT UND EKEL. DAS PRIVATLEBEN GLÜCKLICHER LEUTE von Dirk Laucke erhielt sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie machte mit Inszenierungen u. a. am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien und an der Volksbühne Berlin auf sich aufmerksam und gehört seit 2020 als Hausregisseurin zum Leitungsteam der Münchener Kammerspiele. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen der jungen Dirigentin Yi-Chen Lin, die ihr Dirigierdebüt mit dem Radio Symphonie Orchester Wien gab und nach Gastengagements beim Rossini Festival Pesaro sowie in den Opernhäusern von Lissabon und Bologna seit 2020 als Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Partie des Eddy übernimmt der Bariton Dean Murphy. In weiteren, wechselnden Rollen sind Heidi Stober, Irene Roberts und Seth Carico zu erleben, die dem Haus als Ensemblemitglieder oder regelmäßige Gäste eng verbunden sind.


Kategorie: Musiktheater

Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin. Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen. Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung. Die Solist*innen des Programmes sind Stipendiat*innen der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland, die mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin eine langjährige und intensive Partnerschaft pflegt, zudem ist unser Generalmusikdirektor, Sir Donald Runnicles, Künstlerischer Mentor dieses Förderprogrammes. Das Konzert finden statt zugunsten von Kinder / Kochen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.


Kategorie: Konzert

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater

Es ist kein Wunder, dass die Besucher der ersten Vorstellungen von CARMEN etwas ratlos auf die neue Oper von Georges Bizet reagierten. Statt exotischer Traumwelten und romantischer Liebesgeschichten, wie der Komponist selbst sie noch in seinen „Perlenfischern“ geboten hatte, sahen sie sich hier mit einer schockierenden Handlung konfrontiert, in der die Bühne nur von unangenehmen, zwielichtigen Gestalten bevölkert war. Schmuggler und Soldaten, Arbeiterinnen und Prostituierte, und als Titelheldin eine Frau, die sich radikal allen gesellschaftlichen Konventionen verweigerte und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung notfalls auch mit Gewalt verteidigte. Womöglich noch beunruhigender jedoch war, dass ausgerechnet in diese proletarische Welt, in der nur das Recht des Stärkeren galt, ein Mensch mit durchaus bürgerlichem Hintergrund geriet. Denn auch wenn Bizets Oper nach der weiblichen Hauptfigur benannt ist, steht doch der psychologische und sittliche Verfall Don Josés im Zentrum: Seine Liebe zu Carmen steigert sich bis hin zu tödlicher Eifersucht. Die 90-minütige halbszenische Kurzfassung verstärkt den Fokus auf die Entwicklung Josés, die sich immer wieder in der Konfrontation mit Carmen manifestiert: Steht zu Beginn die Verführung des (noch) pflichtbewussten Soldaten, folgen auf die Liebeserklärung des zweiten Aktes mit der berühmten „Blumenarie“ bald Enttäuschung, Streit, Zurückweisung, und eine an Wahnsinn grenzende Verzweiflung.


Kategorie: Musiktheater