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Spielplan für August 2018

„Schalala-das Mitsingding“ ist ein Abend zum fröhlichen, gemeinsamen Singen von Gassenhauern und Hits. Begleitet von Stefanie Bonse an der Gitarre und Marie-Elsa Drelon am Klavier treffen sich Schönsänger, Gernsänger, Herdensänger, Chorknaben, Unter-der-Dusche-Sänger am Schlagerfeuer und singen mit Allen Alles, von den Beatles über Abba, Robbie Williams, John Denver, Udo Lindenberg u.a. Auch ab der zweiten Strophe bleiben alle dran, denn: Die Texte sind gut lesbar an die Wand projiziert. Der Abend gliedert sich in drei Sets , wobei das zweite Set jeweils einem bestimmten Thema gewidmet wird . Singen macht Spaß, zusammen singen macht noch mehr Spaß, Stress wird abgebaut und Glückshormone werden freigesetzt also jede Menge Gründe vorbeizukommen und mitzumachen Es freuen sich: Stefanie Bonse wuchs in großer Familie auf, in der Musik immer eine wichtige Rolle spielte und möchte die Tradition des gemeinsamen Singens gern mit vielen Leuten teilen Sie hatte Unterricht in Gesang, Percussion und Gitarre, schreibt auch ihre eigenen Songs. Durch die Welt tourt sie seit 20 Jahren erfolgreich als Teil des Artistik- und Musikcomedy-Duos "Green Gift" Marie-Elsa Drelon ist französisch-irischer Abstammung Sie studierte Klavier in Paris, lebt seit 15 Jahren in Berlin und wandte sich hier dem argentinischen Tango in diversen Ensemble zu.(u.a. Yira Yira, Trio Mattar) Sie arbeitet seit 10 Jahren auch als Theatermusikerin und begleitet regelmäßig Chansonsänger, Liedermacher, Zauberkünstler Gemeinsam spielten sie in der Show "Variete meets Tango", die in der ufaFabrik Premiere feierte. Sie teilen nicht nur die Vorliebe für Creme Brullees, Scones und Ratatouilles, sondern auch die Liebe zur Musik!


Kategorie: Konzert

Fil wieder. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das sofort ändern. Fil. Seit vielen vielen Jahren im Geschäft und jedes Jahr eine komplett neue Show. Das schafft nur er. In einer aus den Fugen geratenen Welt ist er der verlässliche Fels. Der verlässliche Fels im hässlichen Pelz. Und er frisst einen grässlichen Wels. In " Die Expertise war bedeutend höher " beantwortet unser Freund singend und sprechend die großen Fragen unserer aus den Fasern geschleuderten Welt in der das Böse längst gesiegt hat. Mit kecker Warmherzigkeit hält er uns einen Spiegel vor und führt uns zärtlich ein in die altehrwürdige Kunst des Lachens. Fil erläutert, warum es nicht nur grüne, sondern auch rote E - Roller gibt und wie es sein kann, dass wir dennoch nicht glücklich sind. Als erster deutscher Comedian überhaupt unternimmt er den Versuch, den Riss durch die Gesellschaft zu kitten, indem er AFD - Wählern mit dem Song " Nazischweine, lasst mich nicht alleine " eine Hand entgegenstreckt. Er arbeitet sich an sämtlichen Themen und Brennpunkten der letzten Woche ab, so dass ihr hinterher einsichtig und mit disruptiv erweitertem Horizont zugeben werdet : "Das war echt gut". Und so ist es. So ist Fil. Echt gut. Und gerecht. Er ist ein guter aufrechter Mensch, der euer Eintrittsgeld verdient. «Und noch etwas kommt in FIL zusammen: Professionalität und Dilettantismus. Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das ist lustig? Ich schwöre, das ist es.» (Titanic) «Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.» (Hamburger Morgenpost)


Kategorie: Comedy

Fil wieder. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das sofort ändern. Fil. Seit vielen vielen Jahren im Geschäft und jedes Jahr eine komplett neue Show. Das schafft nur er. In einer aus den Fugen geratenen Welt ist er der verlässliche Fels. Der verlässliche Fels im hässlichen Pelz. Und er frisst einen grässlichen Wels. In " Die Expertise war bedeutend höher " beantwortet unser Freund singend und sprechend die großen Fragen unserer aus den Fasern geschleuderten Welt in der das Böse längst gesiegt hat. Mit kecker Warmherzigkeit hält er uns einen Spiegel vor und führt uns zärtlich ein in die altehrwürdige Kunst des Lachens. Fil erläutert, warum es nicht nur grüne, sondern auch rote E - Roller gibt und wie es sein kann, dass wir dennoch nicht glücklich sind. Als erster deutscher Comedian überhaupt unternimmt er den Versuch, den Riss durch die Gesellschaft zu kitten, indem er AFD - Wählern mit dem Song " Nazischweine, lasst mich nicht alleine " eine Hand entgegenstreckt. Er arbeitet sich an sämtlichen Themen und Brennpunkten der letzten Woche ab, so dass ihr hinterher einsichtig und mit disruptiv erweitertem Horizont zugeben werdet : "Das war echt gut". Und so ist es. So ist Fil. Echt gut. Und gerecht. Er ist ein guter aufrechter Mensch, der euer Eintrittsgeld verdient. «Und noch etwas kommt in FIL zusammen: Professionalität und Dilettantismus. Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das ist lustig? Ich schwöre, das ist es.» (Titanic) «Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.» (Hamburger Morgenpost)


Kategorie: Comedy

Fil wieder. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das sofort ändern. Fil. Seit vielen vielen Jahren im Geschäft und jedes Jahr eine komplett neue Show. Das schafft nur er. In einer aus den Fugen geratenen Welt ist er der verlässliche Fels. Der verlässliche Fels im hässlichen Pelz. Und er frisst einen grässlichen Wels. In " Die Expertise war bedeutend höher " beantwortet unser Freund singend und sprechend die großen Fragen unserer aus den Fasern geschleuderten Welt in der das Böse längst gesiegt hat. Mit kecker Warmherzigkeit hält er uns einen Spiegel vor und führt uns zärtlich ein in die altehrwürdige Kunst des Lachens. Fil erläutert, warum es nicht nur grüne, sondern auch rote E - Roller gibt und wie es sein kann, dass wir dennoch nicht glücklich sind. Als erster deutscher Comedian überhaupt unternimmt er den Versuch, den Riss durch die Gesellschaft zu kitten, indem er AFD - Wählern mit dem Song " Nazischweine, lasst mich nicht alleine " eine Hand entgegenstreckt. Er arbeitet sich an sämtlichen Themen und Brennpunkten der letzten Woche ab, so dass ihr hinterher einsichtig und mit disruptiv erweitertem Horizont zugeben werdet : "Das war echt gut". Und so ist es. So ist Fil. Echt gut. Und gerecht. Er ist ein guter aufrechter Mensch, der euer Eintrittsgeld verdient. «Und noch etwas kommt in FIL zusammen: Professionalität und Dilettantismus. Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das ist lustig? Ich schwöre, das ist es.» (Titanic) «Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.» (Hamburger Morgenpost)


Kategorie: Comedy

Deutschlands Comedy-Duo Nr.1 zündet seit nunmehr 23 Jahren ein einzigartiges Feuerwerk der Lachsalven auf dem Schlachtfeld ihrer wahnwitzigen Ehe. Vergessen Sie für einen Moment Ihr eigenes kleines Beziehungs-Drama, und tauchen Sie ein in die Welt zweier begnadigter Entertainer, die sich für keinen Gag zu schade sind! Willnowsky würde für eine schlechte Pointe sogar seine Großmutter verkaufen, wenn denn bekannt wäre, wo ihre Urne vergraben ist. Freuen Sie sich auf musikalische Edelsteine, die durch Emmis unvergleichliche Darbietung zu Pflastersteinen werden, die noch lange auf dem Zwerchfell lasten! Geniessen Sie Emmi und Willnowsky! Ein Fest für die ganze Familie - vorausgesetzt, Opa kriegt nichts mehr mit, und Mami und Papi können ihren Kindern die Witze auch erklären. Music-Comedy at it’s best: Emmi & Willnowsky!


Kategorie: Comedy

Andreas, ein Pariser Clochard ist ein Trinker. Er erhält von einem vornehmen Herrn zweihundert Francs, die eigentlich der heiligen Therese von Lisieux gestiftet werden sollen, sobald es ihm besser gehe. Und das Leben meint es wirklich wieder gut mit Andreas. Nun wird er wie versprochen das Geld zurückgeben. Ganz bald, gleich nach dem nächsten Pernod. Joseph Roth wurde am 2. September 1894 geboren. Seine Mutter war Jüdin. Seinen Vater lernte er nie kennen. Roth war der ewig Rastlose und Heimatlose. Er kam aus der hintersten Ecke des k.u.k. Reiches, aus Brody in Ostgalizien, am Rand eines Vielvölkerreiches, um das er zeitlebens trauerte. Er studierte in Wien, schrieb vorerst Gedichte und später auch Romane ( u.a. "Hiob", "Radetzkymarsch"). Er wurde zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verließ Joseph Roth, wie viele andere verfemte Autoren, Deutschland und ging nach Paris ins Exil. Er, der staatenlos Gewordene schrieb "Jetzt habe er nur noch eine Heimat: die deutsche Sprache". Er schrieb in Cafés. Er schrieb jeden Tag bis Sonnenuntergang und bis in die letzten Tage seines Lebens und trank bis zu seinem Tod. Joseph Roth liebte vor allem den einfachen Menschen und wusste die Poesie im Alltäglichen aufzuspüren. „Wie Roth gern in seinen Berichten erzählt hat, so hat er in seinen Erzählungen am liebsten berichtet: Er war hier wie da ein großer Mitteiler. Nicht die Poesie hat er verpönt, sondern die als poetisch geltenden Ausdrucksmittel. Und je lyrischer die Motive seiner Prosa – etwa in "der Legende vom heiligen Trinker", die wirklich eine Legende ist und eine der schönsten, die in diesem Jahrhundert gedichtet wurde -, desto sachlicher und präziser die Darstellung.“ (Marcel Reich- Ranicki)“ „DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“ schieb Joseph Roth im Frühjahr 1939. Er starb am 27. Mai desselben Jahres. Es war seine letzte Erzählung, eine Wundergeschichte, eine melancholische und versöhnliche Legende, die er als sein Testament bezeichnete. Nach 28. Jahren unserer Existenz als Theatergruppe Ton und Kirschen entschieden wir uns für diesen Stoff von Joseph Roth, noch heute einer unserer Lieblingsdichter, um ihn für die Bühne zu bearbeiten. Das Thema ist von äußerster Aktualität. TON UND KIRSCHEN WANDERTHEATER: Ton und Kirschen ist eine Wandertheatergruppe, die sich im Frühjahr 1992 gegründet hat undseitdem in Werder (Havel) zu Hause ist. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück imOrtsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten werden dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg. Wir installieren unsere Bühne und Tribüne auf historischen Plätzen, aber auch mitten im Dorf oder sogar auf Äckern. Jedes Jahr gastieren wir in Potsdam und Berlin und in anderen Städten Deutschlands. Wir wurden auch oft zu Theaterfestivals im Ausland eingeladen. So spielten wir schon in vielen Ländern (Irland, Polen, Tschechien, Russland, Belgien, Italien und in der Schweiz und immer wieder in Frankreich) und auf verschiedenen Kontinenten (Asien, Nordafrika und mehrmals in Südamerika). Das zur Zeit neunköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich, Kolumbien und aus Mexiko. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye, die beide über eine zwanzigjährige Theatererfahrung mit dem Footsbarn Travelling Theatre verfügen, entstanden 20 Produktionen.


Kategorie: Schauspiel

Andreas, ein Pariser Clochard ist ein Trinker. Er erhält von einem vornehmen Herrn zweihundert Francs, die eigentlich der heiligen Therese von Lisieux gestiftet werden sollen, sobald es ihm besser gehe. Und das Leben meint es wirklich wieder gut mit Andreas. Nun wird er wie versprochen das Geld zurückgeben. Ganz bald, gleich nach dem nächsten Pernod. Joseph Roth wurde am 2. September 1894 geboren. Seine Mutter war Jüdin. Seinen Vater lernte er nie kennen. Roth war der ewig Rastlose und Heimatlose. Er kam aus der hintersten Ecke des k.u.k. Reiches, aus Brody in Ostgalizien, am Rand eines Vielvölkerreiches, um das er zeitlebens trauerte. Er studierte in Wien, schrieb vorerst Gedichte und später auch Romane ( u.a. "Hiob", "Radetzkymarsch"). Er wurde zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verließ Joseph Roth, wie viele andere verfemte Autoren, Deutschland und ging nach Paris ins Exil. Er, der staatenlos Gewordene schrieb "Jetzt habe er nur noch eine Heimat: die deutsche Sprache". Er schrieb in Cafés. Er schrieb jeden Tag bis Sonnenuntergang und bis in die letzten Tage seines Lebens und trank bis zu seinem Tod. Joseph Roth liebte vor allem den einfachen Menschen und wusste die Poesie im Alltäglichen aufzuspüren. „Wie Roth gern in seinen Berichten erzählt hat, so hat er in seinen Erzählungen am liebsten berichtet: Er war hier wie da ein großer Mitteiler. Nicht die Poesie hat er verpönt, sondern die als poetisch geltenden Ausdrucksmittel. Und je lyrischer die Motive seiner Prosa – etwa in "der Legende vom heiligen Trinker", die wirklich eine Legende ist und eine der schönsten, die in diesem Jahrhundert gedichtet wurde -, desto sachlicher und präziser die Darstellung.“ (Marcel Reich- Ranicki)“ „DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“ schieb Joseph Roth im Frühjahr 1939. Er starb am 27. Mai desselben Jahres. Es war seine letzte Erzählung, eine Wundergeschichte, eine melancholische und versöhnliche Legende, die er als sein Testament bezeichnete. Nach 28. Jahren unserer Existenz als Theatergruppe Ton und Kirschen entschieden wir uns für diesen Stoff von Joseph Roth, noch heute einer unserer Lieblingsdichter, um ihn für die Bühne zu bearbeiten. Das Thema ist von äußerster Aktualität. TON UND KIRSCHEN WANDERTHEATER: Ton und Kirschen ist eine Wandertheatergruppe, die sich im Frühjahr 1992 gegründet hat undseitdem in Werder (Havel) zu Hause ist. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück imOrtsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten werden dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg. Wir installieren unsere Bühne und Tribüne auf historischen Plätzen, aber auch mitten im Dorf oder sogar auf Äckern. Jedes Jahr gastieren wir in Potsdam und Berlin und in anderen Städten Deutschlands. Wir wurden auch oft zu Theaterfestivals im Ausland eingeladen. So spielten wir schon in vielen Ländern (Irland, Polen, Tschechien, Russland, Belgien, Italien und in der Schweiz und immer wieder in Frankreich) und auf verschiedenen Kontinenten (Asien, Nordafrika und mehrmals in Südamerika). Das zur Zeit neunköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich, Kolumbien und aus Mexiko. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye, die beide über eine zwanzigjährige Theatererfahrung mit dem Footsbarn Travelling Theatre verfügen, entstanden 20 Produktionen.


Kategorie: Schauspiel

Andreas, ein Pariser Clochard ist ein Trinker. Er erhält von einem vornehmen Herrn zweihundert Francs, die eigentlich der heiligen Therese von Lisieux gestiftet werden sollen, sobald es ihm besser gehe. Und das Leben meint es wirklich wieder gut mit Andreas. Nun wird er wie versprochen das Geld zurückgeben. Ganz bald, gleich nach dem nächsten Pernod. Joseph Roth wurde am 2. September 1894 geboren. Seine Mutter war Jüdin. Seinen Vater lernte er nie kennen. Roth war der ewig Rastlose und Heimatlose. Er kam aus der hintersten Ecke des k.u.k. Reiches, aus Brody in Ostgalizien, am Rand eines Vielvölkerreiches, um das er zeitlebens trauerte. Er studierte in Wien, schrieb vorerst Gedichte und später auch Romane ( u.a. "Hiob", "Radetzkymarsch"). Er wurde zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verließ Joseph Roth, wie viele andere verfemte Autoren, Deutschland und ging nach Paris ins Exil. Er, der staatenlos Gewordene schrieb "Jetzt habe er nur noch eine Heimat: die deutsche Sprache". Er schrieb in Cafés. Er schrieb jeden Tag bis Sonnenuntergang und bis in die letzten Tage seines Lebens und trank bis zu seinem Tod. Joseph Roth liebte vor allem den einfachen Menschen und wusste die Poesie im Alltäglichen aufzuspüren. „Wie Roth gern in seinen Berichten erzählt hat, so hat er in seinen Erzählungen am liebsten berichtet: Er war hier wie da ein großer Mitteiler. Nicht die Poesie hat er verpönt, sondern die als poetisch geltenden Ausdrucksmittel. Und je lyrischer die Motive seiner Prosa – etwa in "der Legende vom heiligen Trinker", die wirklich eine Legende ist und eine der schönsten, die in diesem Jahrhundert gedichtet wurde -, desto sachlicher und präziser die Darstellung.“ (Marcel Reich- Ranicki)“ „DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“ schieb Joseph Roth im Frühjahr 1939. Er starb am 27. Mai desselben Jahres. Es war seine letzte Erzählung, eine Wundergeschichte, eine melancholische und versöhnliche Legende, die er als sein Testament bezeichnete. Nach 28. Jahren unserer Existenz als Theatergruppe Ton und Kirschen entschieden wir uns für diesen Stoff von Joseph Roth, noch heute einer unserer Lieblingsdichter, um ihn für die Bühne zu bearbeiten. Das Thema ist von äußerster Aktualität. TON UND KIRSCHEN WANDERTHEATER: Ton und Kirschen ist eine Wandertheatergruppe, die sich im Frühjahr 1992 gegründet hat undseitdem in Werder (Havel) zu Hause ist. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück imOrtsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten werden dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg. Wir installieren unsere Bühne und Tribüne auf historischen Plätzen, aber auch mitten im Dorf oder sogar auf Äckern. Jedes Jahr gastieren wir in Potsdam und Berlin und in anderen Städten Deutschlands. Wir wurden auch oft zu Theaterfestivals im Ausland eingeladen. So spielten wir schon in vielen Ländern (Irland, Polen, Tschechien, Russland, Belgien, Italien und in der Schweiz und immer wieder in Frankreich) und auf verschiedenen Kontinenten (Asien, Nordafrika und mehrmals in Südamerika). Das zur Zeit neunköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich, Kolumbien und aus Mexiko. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye, die beide über eine zwanzigjährige Theatererfahrung mit dem Footsbarn Travelling Theatre verfügen, entstanden 20 Produktionen.


Kategorie: Schauspiel

Andreas, ein Pariser Clochard ist ein Trinker. Er erhält von einem vornehmen Herrn zweihundert Francs, die eigentlich der heiligen Therese von Lisieux gestiftet werden sollen, sobald es ihm besser gehe. Und das Leben meint es wirklich wieder gut mit Andreas. Nun wird er wie versprochen das Geld zurückgeben. Ganz bald, gleich nach dem nächsten Pernod. Joseph Roth wurde am 2. September 1894 geboren. Seine Mutter war Jüdin. Seinen Vater lernte er nie kennen. Roth war der ewig Rastlose und Heimatlose. Er kam aus der hintersten Ecke des k.u.k. Reiches, aus Brody in Ostgalizien, am Rand eines Vielvölkerreiches, um das er zeitlebens trauerte. Er studierte in Wien, schrieb vorerst Gedichte und später auch Romane ( u.a. "Hiob", "Radetzkymarsch"). Er wurde zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verließ Joseph Roth, wie viele andere verfemte Autoren, Deutschland und ging nach Paris ins Exil. Er, der staatenlos Gewordene schrieb "Jetzt habe er nur noch eine Heimat: die deutsche Sprache". Er schrieb in Cafés. Er schrieb jeden Tag bis Sonnenuntergang und bis in die letzten Tage seines Lebens und trank bis zu seinem Tod. Joseph Roth liebte vor allem den einfachen Menschen und wusste die Poesie im Alltäglichen aufzuspüren. „Wie Roth gern in seinen Berichten erzählt hat, so hat er in seinen Erzählungen am liebsten berichtet: Er war hier wie da ein großer Mitteiler. Nicht die Poesie hat er verpönt, sondern die als poetisch geltenden Ausdrucksmittel. Und je lyrischer die Motive seiner Prosa – etwa in "der Legende vom heiligen Trinker", die wirklich eine Legende ist und eine der schönsten, die in diesem Jahrhundert gedichtet wurde -, desto sachlicher und präziser die Darstellung.“ (Marcel Reich- Ranicki)“ „DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“ schieb Joseph Roth im Frühjahr 1939. Er starb am 27. Mai desselben Jahres. Es war seine letzte Erzählung, eine Wundergeschichte, eine melancholische und versöhnliche Legende, die er als sein Testament bezeichnete. Nach 28. Jahren unserer Existenz als Theatergruppe Ton und Kirschen entschieden wir uns für diesen Stoff von Joseph Roth, noch heute einer unserer Lieblingsdichter, um ihn für die Bühne zu bearbeiten. Das Thema ist von äußerster Aktualität. TON UND KIRSCHEN WANDERTHEATER: Ton und Kirschen ist eine Wandertheatergruppe, die sich im Frühjahr 1992 gegründet hat undseitdem in Werder (Havel) zu Hause ist. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück imOrtsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten werden dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg. Wir installieren unsere Bühne und Tribüne auf historischen Plätzen, aber auch mitten im Dorf oder sogar auf Äckern. Jedes Jahr gastieren wir in Potsdam und Berlin und in anderen Städten Deutschlands. Wir wurden auch oft zu Theaterfestivals im Ausland eingeladen. So spielten wir schon in vielen Ländern (Irland, Polen, Tschechien, Russland, Belgien, Italien und in der Schweiz und immer wieder in Frankreich) und auf verschiedenen Kontinenten (Asien, Nordafrika und mehrmals in Südamerika). Das zur Zeit neunköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich, Kolumbien und aus Mexiko. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye, die beide über eine zwanzigjährige Theatererfahrung mit dem Footsbarn Travelling Theatre verfügen, entstanden 20 Produktionen.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:30.06.20
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Schalala - Das Mitsingding(Promo/) FiL(Promo/) Emmi & Willnowsky(Promo/) Ton & Kirschen Wandertheater(Promo/)

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