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Spielplan für Dezember 2019

Nicht mal im Traum hätte Winfried Bönig daran gedacht, doch als das Telefon klingelte und er zum Gespräch an den Rhein gebeten wurde, ahnte der Bamberger, was kommen sollte: Das Angebot, Domorganist in Köln zu werden. Für ihn ein Traumberuf, aber nicht der einzige: Winfried Bönig ist auch promovierter Musikwissenschaftler, unterrichtet als Professor an der Kölner Musikhochschule und zählt zu den bekanntesten deutschen Konzertorganisten. In seinem zweiten Konzert in der Philharmonie Berlin präsentiert Winfried Bönig gemeinsam mit den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker ein festliches Vorweihnachtsprogramm.Richard Strauss zählte zu den zentralen Persönlichkeiten der europäischen Musikgeschichte, umso bedauerlicher, dass er als Komponist um die Orgel einen weiten Bogen gemacht hat. Dabei klingt seine Musik auf der »Königin der Instrumente« hinreißend gut, wie dessen Feierlicher Einzug in einer Bearbeitung für Orgel und großes Blechbläserensemble beweist. Im weiteren Verlauf des Konzerts erklingen eine überaus charmante Bearbeitung aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium sowie die Ouvertüre zu Giuseppe Verdis Oper La forza del destino. In den hochvirtuosen und überaus farbigen Variations sur un Noël angevin (Variationen über ein Weihnachtslied) des Franzosen Gaston Litaize zieht Winfried Bönig alle Register und zeigt, was in der Orgel der Philharmonie Berlin steckt. Das Konzert endet mit einer Symphonischen Festmusik des österreichischen Komponisten Joseph Messner, die mit großer Geste und heroisch triumphierend Oper und Kirche zu versöhnen scheint.


Kategorie: Klassik


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Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


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Igor Strawinsky lästerte einmal, Antonio Vivaldi habe 500 mal »dasselbe Konzert geschrieben«. Damit war der Weg für ein Vorurteil geebnet, wonach es dem venezianischen Barockkomponisten an musikalischem Einfallsreichtum gefehlt habe. Ein perfider Verdacht, der nicht in Betracht zog, dass allein die Summe von Vivaldis Gattungsbeiträgen schon eine erstaunliche Leistung darstellte. Hinzu kam, dass der 1678 geborene Vivaldi in einer Zeit lebte, in der die Musik mannigfaltige ästhetische und kompositionstechnische Veränderungen erfuhr. Gerade die Gattung des Solokonzerts, für die er sich besonders einsetzte, steckte seinerzeit noch in den Kinderschuhen. Ohne auf irgendwelche Gattungstraditionen zurückgreifen zu können, machte sich Vivaldi daher zusammen mit zwei älteren Komponistenkollegen um nicht weniger als die »Erfindung« sowie die erste formale und satztechnische Konsolidierung des Instrumentalkonzerts verdient.Dem experimentellen Charakter, der Vivaldis Musik trotz ihrer überragenden satztechnischen Perfektion eigen ist, lässt sich in diesem Konzert des Venice Baroque Orchestra hörend auf die Spur kommen. Der 1997 von dem italienischen Cembalisten Andrea Marcon ins Leben gerufene Klangkörper hat sich mit seinen lebendigen Interpretationen auf Konzertpodien und Opernbühnen rund um den Globus einen Namen als einer der stilistisch kompetentesten Anwälte der Musik des Barockzeitalters gemacht.Unter Mitwirkung des 1978 geborenen israelischen Mandolinisten Avi Avital stellt das Venice Baroque Orchestra fünf Instrumentalkonzerte von Vivaldi vor – darunter eines aus dem unverwüstlichen Opus VIII des Komponisten, den Vier Jahreszeiten. Die singuläre musikhistorische Bedeutung Vivaldis wird deutlich, wenn im Rahmen dieses Konzerts auch das Werk eines jüngeren Komponisten wie dem 1740 geborenen, vor allem auf dem Gebiet der Oper zu Ruhm gelangten Giovanni Paisiello zu Gehör gebracht wird. Abgerundet wird das Programm durch Instrumentalstücke von Benedetto Marcello und Francesco Geminiani.Vivaldi, der auch als Schöpfer von rund 50 Bühnenwerken in Erscheinung getreten ist, hat nicht nur im Bereich des Solokonzerts die Wege für zukünftige Generationen geebnet. Seinen Einfluss auf zukünftige musikalische Entwicklungen konnte Vivaldi zu seinen Lebzeiten zwar nicht erahnen, aber er wusste, was er tat. Das musste selbst Strawinsky anerkennen, als er seine despektierliche Kritik an Vivaldis Solokonzerten revidierte, indem er neidlos feststellte, jedes einzelne von ihnen sei »perfekt«.


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Richard Strauss, sagt Christian Thielemann, »war stets ein gelassener Mensch, auch wenn er sehr ungelassene Inhalte komponiert hat. Anders als Wagner, der das Drama mit Frauengeschichten, politischem Radikalismus und Schulden ständig gelebt hat, blieb der Skandal bei Strauss stets auf der Bühne. Er kehrte immer wieder zurück in sein Garmischer Idyll und pflegte diese angenehme bayerische Heimatverbundenheit. Der Unterschied ist, dass Wagner dauernd im existenziellen Dienst war und Strauss, nachdem er einige dramatische Noten komponiert hatte, auch einfach mal einen Nachmittag lang Skat spielen konnte.« Natürlich hat Christian Thielemann, der Wagners musikalisches Werk interpretatorisch tief durchdrungen hat, als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden auch eine besondere Beziehung zu Richard Strauss: Allein von den 16 Opernwerken, die Strauss komponiert hat, sind neun in Dresden uraufgeführt worden. Der sich daraus ergebenden Verpflichtung wird Thielemann, auch Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg sowie Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, nur allzu gern gerecht: »In Dresden hat man ja immer das Gefühl, der kommt gleich zur Tür rein.«Auch bei seinem Gastspiel am Pult der Berliner Philharmoniker widmet sich Christian Thielemann dem Schaffen von Strauss, wobei ein unbekanntes Strauss-Werk den Abend eröffnet: die Sonatine für 16 Blasinstrumente Nr. 1 F-Dur, mit der Strauss in der ersten Jahreshälfte 1943 an seine beiden erfolgreichen Jugendwerke für Bläserensemble (die Suite op. 4 und die Serenade op. 7) anknüpfen wollte. Das rund halbstündige Werk, das unter ständigem harmonischen Changieren zahllose Kantilenen und arabeske Scherzando-Motive aufeinander folgen lässt, streift trotz seines diminuierenden Titels das Symphonische, wozu auch der hymnische Presto-Ausklang seinen Teil beiträgt. Eine weitere Strauss-Entdeckung steht anschließend auf dem Programm: Die Drei Hymnen op. 71 nach Friedrich Hölderlin, dessen sich einer glatten Vertonung widersetzenden Verse für Strauss eine besonders reizvolle Herausforderung darstellten. Solistin istAnja Kampe, die bei Institutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Bayreuther Festspielhaus, an der Mailänder Scala und an der Wiener Staatsoper zu Hause ist und 2018 als Bayerische Kammersängerin ausgezeichnet wurde. Abgerundet wird der Abend mit der stimmungsvollen Suite aus der Oper Der Rosenkavalier, die seit ihrer Dresdener Uraufführung (aus deren Anlass die Eisenbahnverwaltungen Preußens und Sachsens Sonderzüge einsetzten, um der riesigen Nachfrage Herr zu werden) zu Strauss’ beliebtesten Opern gehört.


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Richard Strauss, sagt Christian Thielemann, »war stets ein gelassener Mensch, auch wenn er sehr ungelassene Inhalte komponiert hat. Anders als Wagner, der das Drama mit Frauengeschichten, politischem Radikalismus und Schulden ständig gelebt hat, blieb der Skandal bei Strauss stets auf der Bühne. Er kehrte immer wieder zurück in sein Garmischer Idyll und pflegte diese angenehme bayerische Heimatverbundenheit. Der Unterschied ist, dass Wagner dauernd im existenziellen Dienst war und Strauss, nachdem er einige dramatische Noten komponiert hatte, auch einfach mal einen Nachmittag lang Skat spielen konnte.« Natürlich hat Christian Thielemann, der Wagners musikalisches Werk interpretatorisch tief durchdrungen hat, als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden auch eine besondere Beziehung zu Richard Strauss: Allein von den 16 Opernwerken, die Strauss komponiert hat, sind neun in Dresden uraufgeführt worden. Der sich daraus ergebenden Verpflichtung wird Thielemann, auch Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg sowie Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, nur allzu gern gerecht: »In Dresden hat man ja immer das Gefühl, der kommt gleich zur Tür rein.«Auch bei seinem Gastspiel am Pult der Berliner Philharmoniker widmet sich Christian Thielemann dem Schaffen von Strauss, wobei ein unbekanntes Strauss-Werk den Abend eröffnet: die Sonatine für 16 Blasinstrumente Nr. 1 F-Dur, mit der Strauss in der ersten Jahreshälfte 1943 an seine beiden erfolgreichen Jugendwerke für Bläserensemble (die Suite op. 4 und die Serenade op. 7) anknüpfen wollte. Das rund halbstündige Werk, das unter ständigem harmonischen Changieren zahllose Kantilenen und arabeske Scherzando-Motive aufeinander folgen lässt, streift trotz seines diminuierenden Titels das Symphonische, wozu auch der hymnische Presto-Ausklang seinen Teil beiträgt. Eine weitere Strauss-Entdeckung steht anschließend auf dem Programm: Die Drei Hymnen op. 71 nach Friedrich Hölderlin, dessen sich einer glatten Vertonung widersetzenden Verse für Strauss eine besonders reizvolle Herausforderung darstellten. Solistin istAnja Kampe, die bei Institutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Bayreuther Festspielhaus, an der Mailänder Scala und an der Wiener Staatsoper zu Hause ist und 2018 als Bayerische Kammersängerin ausgezeichnet wurde. Abgerundet wird der Abend mit der stimmungsvollen Suite aus der Oper Der Rosenkavalier, die seit ihrer Dresdener Uraufführung (aus deren Anlass die Eisenbahnverwaltungen Preußens und Sachsens Sonderzüge einsetzten, um der riesigen Nachfrage Herr zu werden) zu Strauss’ beliebtesten Opern gehört.


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Richard Strauss, sagt Christian Thielemann, »war stets ein gelassener Mensch, auch wenn er sehr ungelassene Inhalte komponiert hat. Anders als Wagner, der das Drama mit Frauengeschichten, politischem Radikalismus und Schulden ständig gelebt hat, blieb der Skandal bei Strauss stets auf der Bühne. Er kehrte immer wieder zurück in sein Garmischer Idyll und pflegte diese angenehme bayerische Heimatverbundenheit. Der Unterschied ist, dass Wagner dauernd im existenziellen Dienst war und Strauss, nachdem er einige dramatische Noten komponiert hatte, auch einfach mal einen Nachmittag lang Skat spielen konnte.« Natürlich hat Christian Thielemann, der Wagners musikalisches Werk interpretatorisch tief durchdrungen hat, als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden auch eine besondere Beziehung zu Richard Strauss: Allein von den 16 Opernwerken, die Strauss komponiert hat, sind neun in Dresden uraufgeführt worden. Der sich daraus ergebenden Verpflichtung wird Thielemann, auch Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg sowie Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, nur allzu gern gerecht: »In Dresden hat man ja immer das Gefühl, der kommt gleich zur Tür rein.«Auch bei seinem Gastspiel am Pult der Berliner Philharmoniker widmet sich Christian Thielemann dem Schaffen von Strauss, wobei ein unbekanntes Strauss-Werk den Abend eröffnet: die Sonatine für 16 Blasinstrumente Nr. 1 F-Dur, mit der Strauss in der ersten Jahreshälfte 1943 an seine beiden erfolgreichen Jugendwerke für Bläserensemble (die Suite op. 4 und die Serenade op. 7) anknüpfen wollte. Das rund halbstündige Werk, das unter ständigem harmonischen Changieren zahllose Kantilenen und arabeske Scherzando-Motive aufeinander folgen lässt, streift trotz seines diminuierenden Titels das Symphonische, wozu auch der hymnische Presto-Ausklang seinen Teil beiträgt. Eine weitere Strauss-Entdeckung steht anschließend auf dem Programm: Die Drei Hymnen op. 71 nach Friedrich Hölderlin, dessen sich einer glatten Vertonung widersetzenden Verse für Strauss eine besonders reizvolle Herausforderung darstellten. Solistin istAnja Kampe, die bei Institutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Bayreuther Festspielhaus, an der Mailänder Scala und an der Wiener Staatsoper zu Hause ist und 2018 als Bayerische Kammersängerin ausgezeichnet wurde. Abgerundet wird der Abend mit der stimmungsvollen Suite aus der Oper Der Rosenkavalier, die seit ihrer Dresdener Uraufführung (aus deren Anlass die Eisenbahnverwaltungen Preußens und Sachsens Sonderzüge einsetzten, um der riesigen Nachfrage Herr zu werden) zu Strauss’ beliebtesten Opern gehört.


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Gleich zwei Uraufführungen stehen auf dem Programm des dritten Konzertes, das die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Karajan-Akademie in der Spielzeit 2019/2020 bestreiten. Den Auftakt bildet eine neue Komposition des jungen südkoreanischen Komponisten Donghoon Shin. 1983 in Seoul geboren, war er in seiner Schulzeit Sänger und Keyboarder in einer Rockband, bevor er an der Staatlichen Universität seiner Heimatstadt ein Kompositionsstudium aufnahm, das er später an der Londoner Guildhall School of Music and Drama fortsetzte. Heute in England lebend, erweitert er seine Studien derzeit bei George Benjamin am King’s College. Shins zwischen unterschiedlichsten Stilebenen changierende, ebenso farben- wie assoziationsreiche Kompositionen wurden nicht nur mit zahlreichen Preisen bedacht, sondern in der Vergangenheit bereits von namhaften Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Orquesta Nacional de España oder dem Ensemble intercontemporain aufgeführt.Zu Shins künstlerischen Mentoren gehört neben der südkoreanischen Komponistin Unsuk Chin auch ein langjähriger musikalischer Partner und Freund der Berliner Philharmoniker: der ungarische Komponist und Dirigent Peter Eötvös, der u. a. 2012 Shins Orchesterkomposition Pop-up in Seoul zur Uraufführung gebracht hat. Im Auftrag der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker hat Eötvös für dieses von ihm musikalisch geleitete Konzert ein neues Werk für Kontrabass und Streicher geschrieben, in welchem der philharmonische Erste Solobassist Matthew McDonald den Solopart übernehmen wird.Die zweite Programmhälfte steht dann ganz im Zeichen der Musik von Igor Strawinsky: Seine trotz des Titels auf klassische Formen und Satzarten bewusst verzichtenden, knapp zehnminütigen Symphonies d’instruments à vents schrieb der damals in Paris lebende Komponist 1920 zur Erinnerung an den zwei Jahre zuvor verstorbenen Claude Debussy. Dass er das Werk 27 Jahre später einer Revision unterzog, hatte wie so oft bei Strawinsky finanzielle Gründe: Durch die Überarbeitung sicherte er sich nach seiner Übersiedelung in die USA die amerikanischen Urheberrechte an der Komposition. Den Abschluss des Abends bildet eine Suite aus Strawinskys Ballettmusik Pulcinella, die auf Melodien des 18. Jahrhunderts basiert und den Beginn der neoklassizistischen Schaffensphase des Komponisten bedeutet. In späteren Jahren erinnerte sich Strawinsky: »Pulcinella war meine Entdeckung der Vergangenheit […] Selbstverständlich war es ein Blick zurück – die erste von vielen Liebesaffären in jene Richtung – , aber es war auch ein Blick in den Spiegel.«


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Anmeldung ab 1. Oktober 2019


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Sie sind Grenzgänger, die zwischen dem klassischen Streichquartett und fetzigen Jazz- und Pop-Arrangements wechseln: die vier Musiker des vision string quartet, die sich innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert haben. Kennengelernt haben sie sich während ihrer Ausbildung, wie Daniel Stoll berichtet: »Ich habe damals mit unserem ersten Geiger Jakob Encke und dem Cellisten Leonard Disselhorst ein Ensemble gegründet, das uns eigentlich nur ein bisschen Ausgleich zum Studium verschaffen sollte« – inklusive Kontrabass und einer Baritongeige. »Aber wir waren irgendwie zu viele Leute, um Probentermine zu finden, deshalb hat sich doch wieder die klassische Quartettbesetzung herauskristallisiert.«Seitdem stellen die vier jungen Musiker aus Berlin die Konzertwelt auf den Kopf: mit einem Programmkonzept, bei dem zu Beginn des Abends klassische Streichquartette zu hören sind, während im zweiten Teil für vier Streicher eingerichtete Jazz- und Pop-Titel erklingen – inklusive entsprechender Licht- und Tontechnik: »Wir spielen dann viel rhythmischer, betonen plötzlich die Off-Beats und ahmen zum Teil andere Instrumente nach. Die Pizzicati vom Cello klingen zum Beispiel durch einen Subwoofer wie ein Kontrabass und wir erzeugen Grooves mit den Bögen« (Daniel Stoll).Auch bei ihrem Debüt in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker bleibt das vision string quartet seinem Programmkonzept treu. Nach Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett a-Moll op. 13 sowie dem folkloristisch geprägten Vierten Streichquartett von Grażyna Bacewicz, mit dem die polnische Komponistin 1951 den Kompositionswettbewerb im belgischen Liège gewann, folgen Jazz- und Pop-Arrangements nach Ansage.


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Anmeldung ab 1. Oktober 2019


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Bei seinem philharmonischen Debüt im Oktober 2018 erwies sich Jakub Hrůša als begnadeter Geschichtenerzähler: Mit der Aufführung u. a. von Antonín Dvořáks Tondichtung Das goldene Spinnrad stellte er die musikalische Version eines der bekanntesten tschechischen Märchen vor. Nun kehrt der Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zum zweiten Mal ans Pult der Berliner Philharmoniker zurück und hat wieder eine mitreißende Tondichtung des tschechischen Komponisten auf das Programm gesetzt: die Konzertouvertüre Othello, die von William Shakespeares gleichnamigen Drama inspiriert ist und eine der destruktivsten Seiten des menschlichen Seins behandelt: Eifersucht, Rachedurst, Wut, zudem auch Liebe, Verzweiflung, Schmerz, und schließlich Reue – Dvořák führt den Titelhelden durch ein weitgespanntes emotionales Spektrum. Auch Hector Berlioz weiß extreme Seelenlagen wirkungsvoll in Musik zu setzen. In seiner Scène lyrique Cléopâtre geht es um die letzten Augenblicke der ägyptischen Königin vor ihrem Freitod durch einen Schlangenbiss. Sie erinnert sich an glorreiche Zeiten und trauert um den Verlust ihrer Schönheit und Macht. Die Mezzosopranistin Stéphanie d’Oustrac, die als Spezialistin für das französische Repertoire gilt und nach fast 15 Jahren zu den Philharmonikern zurückkehrt, verleiht Kleopatra ihre Stimme. Noch am Anfang seiner Komponistenkarriere stehend bewies Berlioz in diesem Werk, welch revolutionäres Potenzial in ihm steckt. Sein exzentrischer Stil fand bei den Zeitgenossen allerdings noch wenig Anklang. Einen regelrechten Skandal löste 1926 die Kölner Uraufführung von Béla Bartóks grotesker Ballettpantomime Der wunderbare Mandarin aus. Der ungarische Komponist spiegelt in diesem Werk das apokalyptische Lebensgefühl jener Zeit wider – mit einer aggressiven Motorik, einer atonalen Harmonik und einer expressiven, verstörenden Klangsprache. Das Ballett, aus dem Bartók zwei Jahre nach der Uraufführung eine Konzertfassung in Suitenform zusammenstellte, handelt von einem jungen Mädchen, das von gewissenlosen Zuhältern verschachert werden soll. Drei berührende Geschichten, drei packende Kompositionen.Den Kontrast dazu bildet das erste Stück des Programms: Mysterium času, in dem Miloslav Kabeláč dem Phänomen der Zeit nachspürt. Der 1908 in Prag geborene Komponist hatte während des Nationalsozialismus und des kommunistischen Regimes in seinem Land keine Chance auf Erfolg. Das prägte seinen Stil. »Seine Stücke sind Studien, was Musik ohne außermusikalische Hilfe ausdrücken kann «, erklärt Hrůša, für den Kabeláč einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts ist.


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Bei seinem philharmonischen Debüt im Oktober 2018 erwies sich Jakub Hrůša als begnadeter Geschichtenerzähler: Mit der Aufführung u. a. von Antonín Dvořáks Tondichtung Das goldene Spinnrad stellte er die musikalische Version eines der bekanntesten tschechischen Märchen vor. Nun kehrt der Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zum zweiten Mal ans Pult der Berliner Philharmoniker zurück und hat wieder eine mitreißende Tondichtung des tschechischen Komponisten auf das Programm gesetzt: die Konzertouvertüre Othello, die von William Shakespeares gleichnamigen Drama inspiriert ist und eine der destruktivsten Seiten des menschlichen Seins behandelt: Eifersucht, Rachedurst, Wut, zudem auch Liebe, Verzweiflung, Schmerz, und schließlich Reue – Dvořák führt den Titelhelden durch ein weitgespanntes emotionales Spektrum. Auch Hector Berlioz weiß extreme Seelenlagen wirkungsvoll in Musik zu setzen. In seiner Scène lyrique Cléopâtre geht es um die letzten Augenblicke der ägyptischen Königin vor ihrem Freitod durch einen Schlangenbiss. Sie erinnert sich an glorreiche Zeiten und trauert um den Verlust ihrer Schönheit und Macht. Die Mezzosopranistin Stéphanie d’Oustrac, die als Spezialistin für das französische Repertoire gilt und nach fast 15 Jahren zu den Philharmonikern zurückkehrt, verleiht Kleopatra ihre Stimme. Noch am Anfang seiner Komponistenkarriere stehend bewies Berlioz in diesem Werk, welch revolutionäres Potenzial in ihm steckt. Sein exzentrischer Stil fand bei den Zeitgenossen allerdings noch wenig Anklang. Einen regelrechten Skandal löste 1926 die Kölner Uraufführung von Béla Bartóks grotesker Ballettpantomime Der wunderbare Mandarin aus. Der ungarische Komponist spiegelt in diesem Werk das apokalyptische Lebensgefühl jener Zeit wider – mit einer aggressiven Motorik, einer atonalen Harmonik und einer expressiven, verstörenden Klangsprache. Das Ballett, aus dem Bartók zwei Jahre nach der Uraufführung eine Konzertfassung in Suitenform zusammenstellte, handelt von einem jungen Mädchen, das von gewissenlosen Zuhältern verschachert werden soll. Drei berührende Geschichten, drei packende Kompositionen.Den Kontrast dazu bildet das erste Stück des Programms: Mysterium času, in dem Miloslav Kabeláč dem Phänomen der Zeit nachspürt. Der 1908 in Prag geborene Komponist hatte während des Nationalsozialismus und des kommunistischen Regimes in seinem Land keine Chance auf Erfolg. Das prägte seinen Stil. »Seine Stücke sind Studien, was Musik ohne außermusikalische Hilfe ausdrücken kann «, erklärt Hrůša, für den Kabeláč einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts ist.


Kategorie: Klassik

Hier sind die kleinen und großen Querdenker, Rätselköniginnen und Quizmeister gefragt! Denn unter dem Motto Merry QUIZmas! läuten die Berliner Philharmoniker im Rahmen ihres Education-Programms die Weihnachtszeit ein. Hierfür haben die moderierende Hornistin (oder Horn spielende Moderatorin?) Sarah Willis und die Bläser des Orchesters Malte Arkona eingeladen, der bereits mehrfach in der Berliner Philharmonie für gute Laune gesorgt hat. Das Universaltalent hat sich neben seiner Tätigkeit als Moderator für »Die beste Klasse Deutschlands« (seit 2009 im KiKA) als Synchronsprecher (zuletzt als Turbo im Kinofilm Turbo – kleine Schnecke, großer Traum) sowie als Sänger einen Namen gemacht und gewann bereits drei »ECHO Klassik«-Preise (2013, 2014 und 2015) in der Kategorie »Klassik für Kinder«. Sein Motto: »Man muss als Musikvermittler nicht überreden. Das schafft die Musik schon selber.«In diesem vorweihnachtlichen Familienkonzert werden Sarah Willis und Malte Arkona die Philharmonie in eine Quizshow mit dem »besten Berliner-Philharmoniker-Publikum Deutschlands« verwandeln. Während sich die Bläser des Orchesters schon einmal in Weihnachtsstimmung spielen, testen die beiden kongenialen Quizmaster das Publikum mit spannenden Fragen zu den Themen Musik, Instrumente, Orchester und natürlich Weihnachten auf Herz und Nieren. Wer weiß etwa, warum die Querflöte zu den Holzblasinstrumenten zählt, oder was ein Flexaton ist? Und wann dürfen sich eigentlich die Kinder in Spanien auf ihre Geschenke freuen? Ob Sarah Willis und Malte Arkona ihrerseits die weniger musikalische als meteorologische Frage beantworten können, ob es wohl in diesem Jahr an Weihnachten wieder Schneeflocken geben wird, bleibt allerdings abzuwarten …


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Bei seinem philharmonischen Debüt im Oktober 2018 erwies sich Jakub Hrůša als begnadeter Geschichtenerzähler: Mit der Aufführung u. a. von Antonín Dvořáks Tondichtung Das goldene Spinnrad stellte er die musikalische Version eines der bekanntesten tschechischen Märchen vor. Nun kehrt der Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zum zweiten Mal ans Pult der Berliner Philharmoniker zurück und hat wieder eine mitreißende Tondichtung des tschechischen Komponisten auf das Programm gesetzt: die Konzertouvertüre Othello, die von William Shakespeares gleichnamigen Drama inspiriert ist und eine der destruktivsten Seiten des menschlichen Seins behandelt: Eifersucht, Rachedurst, Wut, zudem auch Liebe, Verzweiflung, Schmerz, und schließlich Reue – Dvořák führt den Titelhelden durch ein weitgespanntes emotionales Spektrum. Auch Hector Berlioz weiß extreme Seelenlagen wirkungsvoll in Musik zu setzen. In seiner Scène lyrique Cléopâtre geht es um die letzten Augenblicke der ägyptischen Königin vor ihrem Freitod durch einen Schlangenbiss. Sie erinnert sich an glorreiche Zeiten und trauert um den Verlust ihrer Schönheit und Macht. Die Mezzosopranistin Stéphanie d’Oustrac, die als Spezialistin für das französische Repertoire gilt und nach fast 15 Jahren zu den Philharmonikern zurückkehrt, verleiht Kleopatra ihre Stimme. Noch am Anfang seiner Komponistenkarriere stehend bewies Berlioz in diesem Werk, welch revolutionäres Potenzial in ihm steckt. Sein exzentrischer Stil fand bei den Zeitgenossen allerdings noch wenig Anklang. Einen regelrechten Skandal löste 1926 die Kölner Uraufführung von Béla Bartóks grotesker Ballettpantomime Der wunderbare Mandarin aus. Der ungarische Komponist spiegelt in diesem Werk das apokalyptische Lebensgefühl jener Zeit wider – mit einer aggressiven Motorik, einer atonalen Harmonik und einer expressiven, verstörenden Klangsprache. Das Ballett, aus dem Bartók zwei Jahre nach der Uraufführung eine Konzertfassung in Suitenform zusammenstellte, handelt von einem jungen Mädchen, das von gewissenlosen Zuhältern verschachert werden soll. Drei berührende Geschichten, drei packende Kompositionen.Den Kontrast dazu bildet das erste Stück des Programms: Mysterium času, in dem Miloslav Kabeláč dem Phänomen der Zeit nachspürt. Der 1908 in Prag geborene Komponist hatte während des Nationalsozialismus und des kommunistischen Regimes in seinem Land keine Chance auf Erfolg. Das prägte seinen Stil. »Seine Stücke sind Studien, was Musik ohne außermusikalische Hilfe ausdrücken kann «, erklärt Hrůša, für den Kabeláč einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts ist.


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Hier sind die kleinen und großen Querdenker, Rätselköniginnen und Quizmeister gefragt! Denn unter dem Motto Merry QUIZmas! läuten die Berliner Philharmoniker im Rahmen ihres Education-Programms die Weihnachtszeit ein. Hierfür haben die moderierende Hornistin (oder Horn spielende Moderatorin?) Sarah Willis und die Bläser des Orchesters Malte Arkona eingeladen, der bereits mehrfach in der Berliner Philharmonie für gute Laune gesorgt hat. Das Universaltalent hat sich neben seiner Tätigkeit als Moderator für »Die beste Klasse Deutschlands« (seit 2009 im KiKA) als Synchronsprecher (zuletzt als Turbo im Kinofilm Turbo – kleine Schnecke, großer Traum) sowie als Sänger einen Namen gemacht und gewann bereits drei »ECHO Klassik«-Preise (2013, 2014 und 2015) in der Kategorie »Klassik für Kinder«. Sein Motto: »Man muss als Musikvermittler nicht überreden. Das schafft die Musik schon selber.«In diesem vorweihnachtlichen Familienkonzert werden Sarah Willis und Malte Arkona die Philharmonie in eine Quizshow mit dem »besten Berliner-Philharmoniker-Publikum Deutschlands« verwandeln. Während sich die Bläser des Orchesters schon einmal in Weihnachtsstimmung spielen, testen die beiden kongenialen Quizmaster das Publikum mit spannenden Fragen zu den Themen Musik, Instrumente, Orchester und natürlich Weihnachten auf Herz und Nieren. Wer weiß etwa, warum die Querflöte zu den Holzblasinstrumenten zählt, oder was ein Flexaton ist? Und wann dürfen sich eigentlich die Kinder in Spanien auf ihre Geschenke freuen? Ob Sarah Willis und Malte Arkona ihrerseits die weniger musikalische als meteorologische Frage beantworten können, ob es wohl in diesem Jahr an Weihnachten wieder Schneeflocken geben wird, bleibt allerdings abzuwarten …


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1997 von Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters gegründet, hat sich das von Claudio Abbado geförderte, künstlerisch maßgeblich von der Zusammenarbeit mit seinem heutigen Ehrendirigenten Daniel Harding geprägte Mahler Chamber Orchestra in kurzer Zeit zu einem der profiliertesten, laut Le Monde sogar zu einem der besten Kammerorchester unserer Zeit entwickelt. Sowohl die Präzision seines Zusammenspiels als auch die stilistische Wandlungsfähigkeit sind es, die dem Mahler Chamber Orchestra ein Repertoire eröffnen, das von der Wiener Klassik bis zur Musik unserer Tage reicht. Geradezu exemplarisch werden diese Qualitäten im heutigen Konzert unter der Leitung des französischen Dirigenten François-Xavier Roth zu erleben sein.Den Rahmen des Programms bildet Musik von Joseph Haydn. Dieser überraschte während seiner zweiten Londoner Saison in den Jahren 1794/1795 das Publikum u. a. mit sechs neuen Symphonien (Nr. 99 bis Nr. 104), mit denen er sein umfangreiches und zukunftsweisendes symphonisches Schaffen krönte. Setzten sich seine frühen Symphonien noch mit barocken Formtraditionen auseinander – darunter jene 1764 entstandene in Es-Dur, die später den Beinamen Der Philosoph erhielt – hatte Haydn in den 1770er-Jahren bereits zu jenem viersätzigen Satzmodell gefunden, das bis weit in die Romantik grundlegend für die Gattung blieb. Später übertrug er die in seinen Streichquartetten op. 33 entwickelte »ganz neue, besondere Art« (Haydn) der motivischen Verflechtung aller Stimmen auf seine sechs für die Pariser Concerts de la Loge Olympique komponierten Symphonien (Nr. 82 bis Nr. 87). Die Summe seiner Erfahrungen zog er schließlich in den zwölf »Londoner« Symphonien: Haydns spielerischer Umgang mit dem musikalischen Material gibt selbst diffiziler Motivkonstruktion den Anschein spontaner – und noch dazu eingängiger – Erfindungen. Seine Beherrschung der Form ist so überlegen, dass er in fast jedem Satz mit einer überraschenden Wendung wie dem berühmten Paukenwirbel zu Beginn des Kopfsatzes seiner Symphonie Nr. 103 aufwarten kann.Zwischen den beiden Symphonien Haydns stehen zwei konzertante Werke des 20. Jahrhunderts auf dem Programm: das 1938 entstandene, an das Modell des barocken Concerto grosso anknüpfende Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů sowie György Ligetis Hamburgisches Konzert für Horn und Kammerorchester aus den Jahren 1998/1999, in dem der philharmonische Solohornist Stephan Dohr als Solist zu hören sein wird. Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.


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Wenn Kirill Gerstein in die Tasten greift, wirken selbst die wuchtigsten Passagen transparent und fast schwerelos. Sein Spiel besitzt Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, gleichzeitig erscheint jede Note wohl platziert, jeder Takt vollkommen durchdacht. Es gebe – so der Künstler einmal in einem Interview – in den Werken großer Komponisten keine »Nebensächlichkeiten«. Diese Einstellung, das merkt der Hörer sofort, prägt sein Musizieren. Nach seinem Konzertdebüt beim Züricher Tonhalle-Orchester im Jahr 2000 nahm die internationale Konzertkarriere des jungen Russen rasant an Fahrt auf: 2001 gewann Kirill Gerstein den Internationalen Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv, es folgten umjubelte Debüts u. a. bei der Staatskapelle Dresden, den Münchner und den Wiener Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Los Angeles und dem New York Philharmonic, außerdem bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival.Im April 2016 debütierte er unter Leitung von Semyon Bychkov in den Orchesterkonzerten der Berliner Philharmoniker – mit dem Zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow, außerdem war er in den letzten Jahren öfters als Kammermusikpartner philharmonischer Musiker zu erleben. Jetzt gibt er zum ersten Mal in der philharmonischen Konzertreihe Klavier einen eigenen Soloabend. Eine Reise durch Zentraleuropa lautet der Titel seines Programms, das gleichzeitig einen zeitlichen Bogen von der Wiener Klassik bis zur zeitgenössischen Musik spannt. Hauptreiseziele dieses Abends sind Österreich und Ungarn. Vor allem die ungarische Musik steht im Zentrum seines Recitals – in verschiedenen Varianten: als Marsch oder Czárdás, virtuos ausgearbeitet von Franz Liszt, als Variationen über ein ungarisches Lied von Johannes Brahms, als Klaviersonate von Béla Bartók oder pianistische Lehrstücke von György Kurtág. Die restlichen Werke des Abends basieren auf Volksliedern: Thomas Adès hat seine Blanca Variations über ein spanisches Volkslied geschrieben, Joseph Haydn ließ sich von einem österreichischen Bauernlied zu seiner humorvollen Fantasia C-Dur inspirieren und Franz Schubert legte seiner monumentalen Wanderer-Fantasie die Melodie seines Lieds »Der Wanderer«zugrunde.


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Die »vorzüglichste Musik« in Venedig, schrieb Charles de Brosses, »ist die der Ospedali. Es sind deren vier, alle von außerehelichen Mädchen oder Waisen besetzt und von solchen, die die Eltern nicht imstande sind aufzuziehen. Sie werden auf Staatskosten erzogen und man bildet sie einzig dazu aus, um sich in der Musik auszuzeichnen. Daher singen sie wie Engel und spielen Violine, Flöte, Orgel, Oboe, Violoncello, Fagott, kurz es ist ihnen kein Instrument so groß, um ihnen Angst einzuflößen.« Weiter schwärmte der französische Musikkenner: »Jenes der vier Ospedali, welches ich am häufigsten besuche und wo es mir am Besten gefällt, ist das der Pietà.- es ist auch das erste wegen der Vollkommenheit des Orchesters. Welche Korrektheit der Ausführung! Hier allein hört man diese hervorragenden Stricharten, die zu Unrecht an der Pariser Oper gerühmt werden.«Für das offenkundig brillante Ensemble der Pietà komponierte Antonio Vivaldi neben zahlreichen Vokalwerken auch die meisten seiner mehr als 500 Instrumentalkonzerte, die auf den berühmten Flötisten, Komponisten und Flötenlehrer Friedrichs des Großen, Johann Joachim Quantz, »einen nicht geringen Eindruck« machten. »Ich unterließ nicht, mir davon einen ziemlichen Vorrath zu sammeln. Die prächtigen Ritornelle des Vivaldi haben mir, in den künftigen Zeiten, zu einem guten Muster gedienet.«Die Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker widmen sich unter Leitung von Reinhard Goebel einer Auswahl von Antonio Vivaldis Concerti »per vari strumenti«, in denen das barocke Prinzip des Wettstreits, der Zwiesprache und des Dialogs aufs anschaulichste gepflegt wird. Auch eine bekannte Sammlung ist an diesem Abend vertreten: der Konzertzyklus Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) op. 8, in dem Vivaldi die musikalische Illustrationskunst auf die Spitze trieb.


Kategorie: Klassik


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Anlässlich einer von Joseph Joachim als Solist bestrittenen Berliner Aufführung von Ludwig van Beethovens Violinkonzert bescheinigte die Neue Zeitschrift für Musik im Jahr 1853 dem Berliner Publikum, dass es »so gern Alles bekrittelt und bewitzelt und deßhalb das blasierteste der Welt genannt wird«. Nun, die Zeiten haben sich geändert, und heute dürften hiesige Konzertgänger nicht zuletzt auch Dank der Berliner Philharmoniker international zu den musikalisch verwöhntesten zählen.Mit Frank Peter Zimmermann nimmt sich in diesen drei philharmonischen Konzerten ein Musiker des Soloparts in Beethovens Violinkonzert an, der weltweit dafür bekannt ist, höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Seit seinem philharmonischen Debüt im Jahre 1985 hat der aus Duisburg stammende Geiger dem Berliner Publikum eine Reihe denkwürdiger philharmonischer Konzerterlebnisse beschert, darunter 2003 die Uraufführung von Matthias Pintschers Violinkonzert en sourdine oder 2016 die deutsche Erstaufführung des Zweiten Violinkonzerts von Magnus Lindberg.Mit Beethovens einzigen Beitrag zur Gattung des Violinkonzerts interpretiert Zimmermann nun ein Werk, das von Geigern anfänglich als unspielbar, von Musikwissenschaftlern später als Idealfall eines Solokonzertes bezeichnet wurde. Tatsächlich stellt die Komposition allerhöchste spieltechnische Anforderungen an ihren Solisten und besticht vor allem im Kopfsatz zugleich durch symphonische Strukturen. Letztere herauszuarbeiten ist die Aufgabe von Daniel Harding, der nach Assistenzen bei Claudio Abbado und Sir Simon Rattle rasch in die erste Reihe von Dirigenten der jüngeren Generation aufstieg und den Berliner Philharmonikern seit 1996 künstlerisch verbunden ist.Im zweiten Programmteil stehen ausgewählte Lieder aus Gustav Mahlers Zyklus Des Knaben Wunderhorn sowie ein Wiedersehen mit einem langjährigen künstlerischen Freund der Berliner Philharmoniker an: dem als Konzert-, Opern- und Liedsänger Maßstäbe setzenden Christian Gerhaher. Nach seinem philharmonischen Debüt in der Spielzeit 2003/2004 war der Bariton in zahlreichen Aufführungen zu erleben: u. a. den bachschen Passionen nach Matthäus und Johannes, Claude Debussys Pelléas et Mélisande, den Faust-Szenen und dem weltlichen Oratorium Das Paradies und die Peri von Robert Schumann oder Johannes Brahms’ Deutschem Requiem – und natürlich auch immer wieder als Liedsänger. Einen Höhepunkt seiner Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern markierte Gerhahers Ernennung zum Artist in Residence in der Saison 2013/2014.


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Anlässlich einer von Joseph Joachim als Solist bestrittenen Berliner Aufführung von Ludwig van Beethovens Violinkonzert bescheinigte die Neue Zeitschrift für Musik im Jahr 1853 dem Berliner Publikum, dass es »so gern Alles bekrittelt und bewitzelt und deßhalb das blasierteste der Welt genannt wird«. Nun, die Zeiten haben sich geändert, und heute dürften hiesige Konzertgänger nicht zuletzt auch Dank der Berliner Philharmoniker international zu den musikalisch verwöhntesten zählen.Mit Frank Peter Zimmermann nimmt sich in diesen drei philharmonischen Konzerten ein Musiker des Soloparts in Beethovens Violinkonzert an, der weltweit dafür bekannt ist, höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Seit seinem philharmonischen Debüt im Jahre 1985 hat der aus Duisburg stammende Geiger dem Berliner Publikum eine Reihe denkwürdiger philharmonischer Konzerterlebnisse beschert, darunter 2003 die Uraufführung von Matthias Pintschers Violinkonzert en sourdine oder 2016 die deutsche Erstaufführung des Zweiten Violinkonzerts von Magnus Lindberg.Mit Beethovens einzigen Beitrag zur Gattung des Violinkonzerts interpretiert Zimmermann nun ein Werk, das von Geigern anfänglich als unspielbar, von Musikwissenschaftlern später als Idealfall eines Solokonzertes bezeichnet wurde. Tatsächlich stellt die Komposition allerhöchste spieltechnische Anforderungen an ihren Solisten und besticht vor allem im Kopfsatz zugleich durch symphonische Strukturen. Letztere herauszuarbeiten ist die Aufgabe von Daniel Harding, der nach Assistenzen bei Claudio Abbado und Sir Simon Rattle rasch in die erste Reihe von Dirigenten der jüngeren Generation aufstieg und den Berliner Philharmonikern seit 1996 künstlerisch verbunden ist.Im zweiten Programmteil stehen ausgewählte Lieder aus Gustav Mahlers Zyklus Des Knaben Wunderhorn sowie ein Wiedersehen mit einem langjährigen künstlerischen Freund der Berliner Philharmoniker an: dem als Konzert-, Opern- und Liedsänger Maßstäbe setzenden Christian Gerhaher. Nach seinem philharmonischen Debüt in der Spielzeit 2003/2004 war der Bariton in zahlreichen Aufführungen zu erleben: u. a. den bachschen Passionen nach Matthäus und Johannes, Claude Debussys Pelléas et Mélisande, den Faust-Szenen und dem weltlichen Oratorium Das Paradies und die Peri von Robert Schumann oder Johannes Brahms’ Deutschem Requiem – und natürlich auch immer wieder als Liedsänger. Einen Höhepunkt seiner Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern markierte Gerhahers Ernennung zum Artist in Residence in der Saison 2013/2014.


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Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


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Anlässlich einer von Joseph Joachim als Solist bestrittenen Berliner Aufführung von Ludwig van Beethovens Violinkonzert bescheinigte die Neue Zeitschrift für Musik im Jahr 1853 dem Berliner Publikum, dass es »so gern Alles bekrittelt und bewitzelt und deßhalb das blasierteste der Welt genannt wird«. Nun, die Zeiten haben sich geändert, und heute dürften hiesige Konzertgänger nicht zuletzt auch Dank der Berliner Philharmoniker international zu den musikalisch verwöhntesten zählen.Mit Frank Peter Zimmermann nimmt sich in diesen drei philharmonischen Konzerten ein Musiker des Soloparts in Beethovens Violinkonzert an, der weltweit dafür bekannt ist, höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Seit seinem philharmonischen Debüt im Jahre 1985 hat der aus Duisburg stammende Geiger dem Berliner Publikum eine Reihe denkwürdiger philharmonischer Konzerterlebnisse beschert, darunter 2003 die Uraufführung von Matthias Pintschers Violinkonzert en sourdine oder 2016 die deutsche Erstaufführung des Zweiten Violinkonzerts von Magnus Lindberg.Mit Beethovens einzigen Beitrag zur Gattung des Violinkonzerts interpretiert Zimmermann nun ein Werk, das von Geigern anfänglich als unspielbar, von Musikwissenschaftlern später als Idealfall eines Solokonzertes bezeichnet wurde. Tatsächlich stellt die Komposition allerhöchste spieltechnische Anforderungen an ihren Solisten und besticht vor allem im Kopfsatz zugleich durch symphonische Strukturen. Letztere herauszuarbeiten ist die Aufgabe von Daniel Harding, der nach Assistenzen bei Claudio Abbado und Sir Simon Rattle rasch in die erste Reihe von Dirigenten der jüngeren Generation aufstieg und den Berliner Philharmonikern seit 1996 künstlerisch verbunden ist.Im zweiten Programmteil stehen ausgewählte Lieder aus Gustav Mahlers Zyklus Des Knaben Wunderhorn sowie ein Wiedersehen mit einem langjährigen künstlerischen Freund der Berliner Philharmoniker an: dem als Konzert-, Opern- und Liedsänger Maßstäbe setzenden Christian Gerhaher. Nach seinem philharmonischen Debüt in der Spielzeit 2003/2004 war der Bariton in zahlreichen Aufführungen zu erleben: u. a. den bachschen Passionen nach Matthäus und Johannes, Claude Debussys Pelléas et Mélisande, den Faust-Szenen und dem weltlichen Oratorium Das Paradies und die Peri von Robert Schumann oder Johannes Brahms’ Deutschem Requiem – und natürlich auch immer wieder als Liedsänger. Einen Höhepunkt seiner Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern markierte Gerhahers Ernennung zum Artist in Residence in der Saison 2013/2014.


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Beschwingter Jahresausklang mit dem neuen Chef: Kirill Petrenko präsentiert sich dem Publikum der Berliner Philharmoniker in diesem Programm von einer neuen musikalischen Seite – als Interpret mitreißender Broadway-Melodien. Auf seinem Ausflug ins Musicalfach begleitet ihn Diana Damrau, die erstmals bei den Philharmonikern auftritt. Mit Petrenko hat sie dagegen schon mehrfach zusammengearbeitet und schwärmt über seinen Dirigierstil: »Er ist ein Zauberer!« Die Sopranistin, die ihren Weltruhm mit der virtuosen Partie der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte begründete, gilt als eine der führenden Sängerinnen des lyrischen und des Koloratur-Fachs. Ihr Bühnendebüt gab sie 1995 in Würzburg allerdings in einem ganz anderen Genre: als Eliza in Frederick Loewes Musical My Fair Lady. Dass Diana Damrau dieses Genre perfekt beherrscht zeigt sie in diesem Programm mit Hits von Richard Rodgers, Stephen Sondheim, Harold Arlen und Kurt Weill, dem Komponisten der Dreigroschenoper, der in den 1930-Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die USA emigrierte und dort am Broadway eine große Karriere startete. Außerdem schlüpft sie mit dem Song I feel pretty in die Rolle der Maria aus Leonard Bernsteins Erfolgsmusical West Side Story. Das Stück ist eine moderne Adaption von Shakespeares Romeo und Julia, in dem zwei rivalisierende Jugendgangs die Liebe zwischen einem Jungen aus der Bronx und einer Puerto-Ricanerin zerstören. Bernstein gelang die faszinierende Synthese aus klassischer Musik, Jazz und lateinamerikanischen Tanzrhythmen. Drei Jahre nach der umjubelten Uraufführung stellte der Komponist die schmissigsten Tanzsätze zu einer symphonischen Suite zusammen. George Gershwins Tondichtung Ein Amerikaner in Paris darf durchaus als musikalische Autobiografie verstanden werden. In ihr schildert der Komponist seine Eindrücke, die er als junger amerikanischer Student in Paris bekommen hat: den Straßenlärm, die Stimmungen auf der Straße, in den Bars und Cafés, das eigene Heimweh, das schließlich von der Begeisterung über das französische Lebensgefühl vertrieben wird.


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Beschwingter Jahresausklang mit dem neuen Chef: Kirill Petrenko präsentiert sich dem Publikum der Berliner Philharmoniker in diesem Programm von einer neuen musikalischen Seite – als Interpret mitreißender Broadway-Melodien. Auf seinem Ausflug ins Musicalfach begleitet ihn Diana Damrau, die erstmals bei den Philharmonikern auftritt. Mit Petrenko hat sie dagegen schon mehrfach zusammengearbeitet und schwärmt über seinen Dirigierstil: »Er ist ein Zauberer!« Die Sopranistin, die ihren Weltruhm mit der virtuosen Partie der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte begründete, gilt als eine der führenden Sängerinnen des lyrischen und des Koloratur-Fachs. Ihr Bühnendebüt gab sie 1995 in Würzburg allerdings in einem ganz anderen Genre: als Eliza in Frederick Loewes Musical My Fair Lady. Dass Diana Damrau dieses Genre perfekt beherrscht zeigt sie in diesem Programm mit Hits von Richard Rodgers, Stephen Sondheim, Harold Arlen und Kurt Weill, dem Komponisten der Dreigroschenoper, der in den 1930-Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die USA emigrierte und dort am Broadway eine große Karriere startete. Außerdem schlüpft sie mit dem Song I feel pretty in die Rolle der Maria aus Leonard Bernsteins Erfolgsmusical West Side Story. Das Stück ist eine moderne Adaption von Shakespeares Romeo und Julia, in dem zwei rivalisierende Jugendgangs die Liebe zwischen einem Jungen aus der Bronx und einer Puerto-Ricanerin zerstören. Bernstein gelang die faszinierende Synthese aus klassischer Musik, Jazz und lateinamerikanischen Tanzrhythmen. Drei Jahre nach der umjubelten Uraufführung stellte der Komponist die schmissigsten Tanzsätze zu einer symphonischen Suite zusammen. George Gershwins Tondichtung Ein Amerikaner in Paris darf durchaus als musikalische Autobiografie verstanden werden. In ihr schildert der Komponist seine Eindrücke, die er als junger amerikanischer Student in Paris bekommen hat: den Straßenlärm, die Stimmungen auf der Straße, in den Bars und Cafés, das eigene Heimweh, das schließlich von der Begeisterung über das französische Lebensgefühl vertrieben wird.


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Beschwingter Jahresausklang mit dem neuen Chef: Kirill Petrenko präsentiert sich dem Publikum der Berliner Philharmoniker in diesem Programm von einer neuen musikalischen Seite – als Interpret mitreißender Broadway-Melodien. Auf seinem Ausflug ins Musicalfach begleitet ihn Diana Damrau, die erstmals bei den Philharmonikern auftritt. Mit Petrenko hat sie dagegen schon mehrfach zusammengearbeitet und schwärmt über seinen Dirigierstil: »Er ist ein Zauberer!« Die Sopranistin, die ihren Weltruhm mit der virtuosen Partie der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte begründete, gilt als eine der führenden Sängerinnen des lyrischen und des Koloratur-Fachs. Ihr Bühnendebüt gab sie 1995 in Würzburg allerdings in einem ganz anderen Genre: als Eliza in Frederick Loewes Musical My Fair Lady. Dass Diana Damrau dieses Genre perfekt beherrscht zeigt sie in diesem Programm mit Hits von Richard Rodgers, Stephen Sondheim, Harold Arlen und Kurt Weill, dem Komponisten der Dreigroschenoper, der in den 1930-Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die USA emigrierte und dort am Broadway eine große Karriere startete. Außerdem schlüpft sie mit dem Song I feel pretty in die Rolle der Maria aus Leonard Bernsteins Erfolgsmusical West Side Story. Das Stück ist eine moderne Adaption von Shakespeares Romeo und Julia, in dem zwei rivalisierende Jugendgangs die Liebe zwischen einem Jungen aus der Bronx und einer Puerto-Ricanerin zerstören. Bernstein gelang die faszinierende Synthese aus klassischer Musik, Jazz und lateinamerikanischen Tanzrhythmen. Drei Jahre nach der umjubelten Uraufführung stellte der Komponist die schmissigsten Tanzsätze zu einer symphonischen Suite zusammen. George Gershwins Tondichtung Ein Amerikaner in Paris darf durchaus als musikalische Autobiografie verstanden werden. In ihr schildert der Komponist seine Eindrücke, die er als junger amerikanischer Student in Paris bekommen hat: den Straßenlärm, die Stimmungen auf der Straße, in den Bars und Cafés, das eigene Heimweh, das schließlich von der Begeisterung über das französische Lebensgefühl vertrieben wird.


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.12.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Weihnachtliche Orgelmatinee(Heribert Schindler/Heribert Schindler) Konzert mit Philharmonischer Chor Berlin, Jörg-Peter Weigle, Martina Rüping, Benno Schachtner, Daniel Johannsen, Krešimir Stražanac(/) Familienkonzert Mozart und die magische Perücke(/) Konzert mit Vadim Repin, Ivan Rudin(/) Gastveranstaltung(Daniel Bissill/Daniel Bissill) Konzert mit Herbie Hancock, Lionel Loueke, James Genus, Justin Tyson(/) Konzert mit Martin Stegner, Taneli Turunen, Esko Laine(/) Avi Avital und das Venice Baroque Orchestra(Harald Hoffmann/Harald Hoffmann) Konzert mit Vladimir Ashkenazy, Behzod Abduraimov(/) Konzert mit Martin Stadtfeld(/) Christian Thielemann dirigiert einen Strauss-Abend(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Joongbae Jee(/) Konzert mit Walter Sittler, Uwe Zaiser, Libor Šíma, Lisa Barry, Lars Jönsson(/) Konzert mit Ronny Heinrich(/) Vokalhelden-Weihnachtskonzert(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit Mariano Domingo(/) Konzert mit Peter Eötvös, Matthew McDonald(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Andrea Marcon, Sergey Malov(/) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit Martin Stegner, Tomoko Takahashi(/) Konzert mit Jakob Encke, Daniel Stoll, Sander Stuart, Leonard Disselhorst(Tim Kloecker/Tim Kloecker) Konzert mit Mischa Maisky(Bernard Rosenberg/Bernard Rosenberg) Jakub Hrůša präsentiert symphonische Dramen und eine Entdeckung(Pavel Hejnz/Pavel Hejnz) Konzert mit Karl-Forster-Chor Berlin, Volker Hedtfeld, Barbara Berg, Elisabeth Starzinger, Nico Eckert, Pierre Chastel(/) Familienkonzert − Merry QUIZmas(Martin Walz/Martin Walz) Konzert mit Stanley Dodds, Kristine Balanas, Hans-Jürgen Schatz(/) Konzert mit François-Xavier Roth, Holger Groschopp, Stefan Dohr(Molina Visuals/Molina Visuals) Konzert mit Robin Ticciati(/) Konzert mit Kristian Bezuidenhout, Jan Caeyers(/) Konzert mit Tobias Feldmann, Jonian Ilias Kadesha, Sebastian Krunnies, Seungmin Kang, Han-Wen Jennifer Yu(/) Konzert mit Kirill Gerstein(Marco Borggreve/Marco Borggreve) Konzert mit Daniel Barenboim, Elīna Garanča(/) Konzert mit Reinhard Goebel(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Bruno Böhmer Camacho, Kilian Forster, Tim Hahn, Elio Rodriguez Luis, Alexis Herrera Estevez(/) Daniel Harding, Frank Peter Zimmermann und Christian Gerhaher(Irene Zandel/Irene Zandel) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Familienkonzert Peter und der Wolf(/) Konzert mit Chor der Berliner Bachakademie, Heribert Breuer, Catalina Bertucci, Britta Schwarz, André Khamasmie, Philipp Jekal(/) Gastveranstaltung(/) Konzert mit Berliner Konzert Chor, Jan Olberg, Jugendchor des Berliner Konzert Chors, Händelkinderchor, Löwenkinder-Chor(/) Konzert mit Camerata vocale Berlin, Inga Hilsberg, Esther Hilsberg, Regina Jakobi, Burkhard Solle, Joachim Goltz(/) Konzert mit Gerhard Oppelt, Marie Luise Werneburg, Dina König, Richard Resch, Jörg Gottschick, Cantores minores, Monteverdi-Chor Berlin(/) Konzert mit Vladimir Jurowski(/) Konzert mit Ronald Reuter, Katarzyna Dondalska, Brigitta Simon, Enrique Ambrosio, Thomas Weinhappel, Ballett- und Tanzstudio Zehlendorf(/) Konzert mit Jan Miłosz Zarzycki, Andrei Gavrilov(/) Konzert mit Gabriel Adorján, Sebastian Knauer, Matthieu Gauci Ancelin(/) Konzert mit Stanley Dodds, Ballett- und Tanzstudio Zehlendorf, Hans-Jürgen Schatz(/) Konzert mit Petr Chromczák, Martín Kos(/) Konzert mit Nadezhda Kolesnikova &(https://www.berlin-buehnen.de/media/productions/konzert-nadezhda-kolesnikova-amp-freunde/gallery/201911160213280941.jpg) Konzert mit Petr Chromczák(/) Konzert mit Vladimir Mogilevsky(Viktor Goryachev/Viktor Goryachev) Konzert mit Rimma Sushanskaya, Andrei Gavrilov(/) Silvesterkonzert mit Kirill Petrenko und Diana Damrau(Jiyang Chen/Jiyang Chen) Konzert mit Jon Fylling, Olga Scheps(/) Konzert mit Thomas Hennig(/)

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