www.berlinchecker.de
Anzeige



Spielplan für Februar 2020

„Ein Buch, das bleiben wird.“ urteilte schon der berühmte Kritiker Alfred Kerr 1906 über Robert Musils Erzählung DIE VERWIRRUNGEN DES ZÖGLINGS TÖRLESS. Und tatsächlich ist die Erzählung auch mehr als hundert Jahre nach ihrer Erscheinung nicht nur vielgelesen, sondern auch immer wieder für die Bühne und den Film bearbeitet worden – am spektakulärsten wohl von Volker Schlöndorff für sein Filmdebut DER JUNGE TÖRLESS 1965. Verwirrt wird der junge Törless durch seine Erlebnisse in einem Militär-Internat. Zu Beginn steht ein Diebstahl: Basini hat aus finanzieller Not seinen Mitschülern kleine Geldsummen gestohlen. Aber anstatt dieses Verbrechen anzuzeigen, beschließen die Mitschüler, sich Basini zu ihrem Sklaven zu machen. Von den Lehrern unbemerkt entsteht eine Parallelwelt voller Geheimnisse zwischen den vier beteiligten Schülern. Und während sich die psychischen und physischen Erniedrigungen Basinis steigern, wird auch der anfänglich nur beobachtende Törless immer mehr in das Geschehen einbezogen… Wie in einer Keimzelle ist in der Geschichte des Internatszöglings Törless die spätere gesellschaftliche Entwicklung zum Faschismus schon zu ahnen.


Kategorie: Schauspiel

„Ein Buch, das bleiben wird.“ urteilte schon der berühmte Kritiker Alfred Kerr 1906 über Robert Musils Erzählung DIE VERWIRRUNGEN DES ZÖGLINGS TÖRLESS. Und tatsächlich ist die Erzählung auch mehr als hundert Jahre nach ihrer Erscheinung nicht nur vielgelesen, sondern auch immer wieder für die Bühne und den Film bearbeitet worden – am spektakulärsten wohl von Volker Schlöndorff für sein Filmdebut DER JUNGE TÖRLESS 1965. Verwirrt wird der junge Törless durch seine Erlebnisse in einem Militär-Internat. Zu Beginn steht ein Diebstahl: Basini hat aus finanzieller Not seinen Mitschülern kleine Geldsummen gestohlen. Aber anstatt dieses Verbrechen anzuzeigen, beschließen die Mitschüler, sich Basini zu ihrem Sklaven zu machen. Von den Lehrern unbemerkt entsteht eine Parallelwelt voller Geheimnisse zwischen den vier beteiligten Schülern. Und während sich die psychischen und physischen Erniedrigungen Basinis steigern, wird auch der anfänglich nur beobachtende Törless immer mehr in das Geschehen einbezogen… Wie in einer Keimzelle ist in der Geschichte des Internatszöglings Törless die spätere gesellschaftliche Entwicklung zum Faschismus schon zu ahnen.


Kategorie: Schauspiel

Ein missgelaunter Mann, Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet das „künstlerische Abendessen“ einer Gesellschaft, die auf einen Burgtheater-Schauspieler wartet und zu dem sein Freund Auersberger ihn eingeladen hat. Damit ist die Geschichte des brillant konstruierten und urkomischen Romans von 1984 bereits erzählt. Was der Erzähler beobachtet, hat er jedoch in sich und so steigert sich seine Verstimmung in stetig anwachsendem Crescendo zu einer zornigen Generalabrechnung mit der Wiener Künstlerszene. Die nach der Veröffentlichung gegen Bernhard eingereichte Ehrenbeleidigungsklage machte Holzfällen zu seinem skandalträchtigsten Text. Das Gastspiel wurde vor 17 Jahren als szenische Lesung für das Schauspiel Leipzig konzipiert und war seither auf etlichen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu Gast. Über die szenische Lesung von Marco Albrecht und Michael Schrodt jubelte die Presse: „Eine Hymne auf die Melancholie, auf den Weltschmerz im Allgemeinen und im Besonderen … „Holzfällen. Eine Erregung“ entpuppt sich als hinreißend temperamentvolle szenische Lesung mit jeder Menge bittergarstiger Lust an Beobachtung und Sprache.“


Kategorie: Schauspiel

Aus klassischen Komödien, wie bei Shakespeare, kennt man das Motiv der „Hosenrolle“. Die Verliebte schlüpft in diese Figur, um dem Geliebten nahe zu sein. In „Jacke wie Hose“ geschieht dies nicht aus erotischen, sondern aus sozialen Gründen. Um den Arbeitsplatz ihres verstorbenen Ehemanns für sich zu retten, beschließt die junge Witwe, die Identität des Toten anzunehmen. Zunächst als Überwindung momentaner Probleme in der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise gedacht, findet Ella Gericke immer wieder „gute Gründe“, als Mann durchs Leben zu gehen. Dies gelingt ihr mit viel Wagemut, Rafffinesse und Witz, wenn sie dies auch, wie sie immer wieder schmerzvoll erfährt, mit dem Verlust ihrer eigenen weiblichen Identität erkaufen muss. Die Uraufführung von „Jacke wie Hose“ mit Lore Brunner im Bochumer Schauspielhaus im Jahre 1982 war der Beginn einer erstaunlichen Serie von Aufführungen, die bis heute anhält. Das Stück wurde in viele Sprachen übersetzt und in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten aufgeführt. In England wurde es mit Tilda Swinton in der Rolle der Ella Gericke verfilmt. Der Autor zeigt das Stück, das auf einer wahren Begebenheit beruht, erstmals in einer melodramatischen Fassung mit Eva Brunner und dem Cellisten Bo Wiget.


Kategorie: Schauspiel

Aus klassischen Komödien, wie bei Shakespeare, kennt man das Motiv der „Hosenrolle“. Die Verliebte schlüpft in diese Figur, um dem Geliebten nahe zu sein. In „Jacke wie Hose“ geschieht dies nicht aus erotischen, sondern aus sozialen Gründen. Um den Arbeitsplatz ihres verstorbenen Ehemanns für sich zu retten, beschließt die junge Witwe, die Identität des Toten anzunehmen. Zunächst als Überwindung momentaner Probleme in der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise gedacht, findet Ella Gericke immer wieder „gute Gründe“, als Mann durchs Leben zu gehen. Dies gelingt ihr mit viel Wagemut, Rafffinesse und Witz, wenn sie dies auch, wie sie immer wieder schmerzvoll erfährt, mit dem Verlust ihrer eigenen weiblichen Identität erkaufen muss. Die Uraufführung von „Jacke wie Hose“ mit Lore Brunner im Bochumer Schauspielhaus im Jahre 1982 war der Beginn einer erstaunlichen Serie von Aufführungen, die bis heute anhält. Das Stück wurde in viele Sprachen übersetzt und in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten aufgeführt. In England wurde es mit Tilda Swinton in der Rolle der Ella Gericke verfilmt. Der Autor zeigt das Stück, das auf einer wahren Begebenheit beruht, erstmals in einer melodramatischen Fassung mit Eva Brunner und dem Cellisten Bo Wiget.


Kategorie: Schauspiel

Der Wagen ist hin, und die Versicherung hat gekündigt. Denn die 72-jährige Witwe Daisy ist zwar begeisterte Fahrerin, aber die Autos landen immer öfter nicht ganz dort, wohin sie sie zu steuern meinte. Bevor die alte Dame noch weitere Unfälle baut, engagiert ihr Sohn einen Chauffeur. Den auch nicht mehr ganz jungen Hoke. Miss Daisy wütet - wegen der Bevormundung und der Sorge um ihre Unabhängigkeit. Hoke schenkt ihr nichts, sondern begegnet ihrer spitzen Zunge mit frecher Schnauze. Listig steigert er sein Gehalt und steuert jeden Wagen trotz Daisys Landkarten ungerührt ans Ziel. Die ehemalige Grundschullehrerin verpasst ihm dafür einen Alphabetisierungs-Schnellkurs und lernt gleichzeitig seine Hilfsbereitschaft zu schätzen. Ein bezaubernd ungleiches altes Paar – zusammengeschweißt durch gemeinsame Lebenserfahrungen. Zwei völlig unterschiedlich Ausgegrenzte. Das Stück handelt vor allem vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft und vom Älterwerden. Es ist ein eher zärtliches als kämpferisches Plädoyer gegen Rassismus und plädiert für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Die sich über rund ein Vierteljahrhundert erstreckende Szenenfolge wirft präzise Schlaglichter auf die psychischen und physischen Veränderungen der drei Figuren dieses leisen Kammerspiels. Die 1987 uraufgeführte Tragikomödie wurde 1989 erfolgreich verfilmt und mit vier Oscars prämiert.


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Der Berliner Unternehmer Eduard Tobler beteiligt sich unter dem Decknamen Schlüter an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen. Dorthin fährt Tobler alias Schlüter um zu erleben, wie die Menschen in der piekfeinen Luxusherberge auf einen armen Schlucker wie Schlüter reagieren. Als Begleitung nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit. Der muss während des Hotelaufenthalts seine Millionärsrolle spielen und ihn selbst entsprechend ignorieren. Schon am ersten Tag freundet sich der Konzernchef Tobler mit Fritz Hagedorn an. Der arbeitslose Werbefachmann (und Kästner -Alter-Ego), der im Preisausschreiben für einen besonders guten Werbespruch den ersten Preis gewonnen hat, ist tatsächlich ein armer Schlucker, wird aber vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten. Hilde Tobler, in Sorge darüber, dass die Hotelleitung ihren Vater als mittellosen, wenig vornehmen Gast an die Luft setzen könnte, reist dem exzentrischen Tobler nach und sorgt für zusätzliche Verwirrung im Hotelbetrieb. Eine Komödie über Schein und Sein, sowie eine auf Oberflächlichkeit und Äußerlichkeiten reduzierte Gesellschaft, die sich auf Abgrenzung gegenüber anderen fixiert (30er Jahre…) und damals wie heute verpasst, dass Geldwerte nicht die entscheidenden Werte sind. "Selbst auf der schmalen Bühne funktioniert die Verwechslungskomödie wunderbar und amüsiert mit hübschen Volten.(…) Geschickt und heiter wahrt die Aufführung die Balance zwischen Kitsch und Empörung, zwischen Träumereien von der heilen Welt und Angst vor der harten Realität. Sie nimmt „Drei Männer im Schnee“ ernst, was dem schönen Spaß, den sie bereitet, nur noch erhöht." Irene Bazinger, Berliner Zeitung


Kategorie: Schauspiel

Schachnovelle nach Stefan Zweig Stefan Zweigs Novelle gilt als Meisterwerk der Literaturgeschichte. Auf einem Ozeandampfer dient das Schachspiel den Passagieren zunächst dem Zwecke der reinen Unterhaltung. Der Unterhaltungswert wird sogar noch gesteigert, als sich herausstellt, dass sich ein echter Superstar, nämlich der amtierende Schachweltmeister, an Bord befindet und sich gegen opulente Gagenzahlung sogar zu Schaukämpfen gegen das Publikum kaufen lässt. Nur ein Mitreisender verbindet mit diesem faszinierenden Spiel weitaus mehr als die Lust an Kampf und Sieg. Ihn hat das Spiel einst fast um den Verstand gebracht und ihm gleichzeitig das Leben gerettet. Schach verhalf ihm zum Triumph des Geistes über Faschismus, Ignoranz und Dummheit und brachte ihn zugleich an die Grenzen seines Ichs. Wieder erinnert, gerät er erneut in den gefährlichen Sog des Spiels und es kommt zu einem Showdown gegen den Weltmeister. Die dem Stück zugrunde liegende Novelle von 1941 besticht nach wie vor durch ihre Zeitlosigkeit und gesellschaftspolitische Dimension. Die packende Geschichte des Dr. Bertram ist bis heute eine der meist gelesenen Erzählungen. „Perfekte Unterhaltung mit Tiefgang“ Zitty


Kategorie: Schauspiel

Schachnovelle nach Stefan Zweig Stefan Zweigs Novelle gilt als Meisterwerk der Literaturgeschichte. Auf einem Ozeandampfer dient das Schachspiel den Passagieren zunächst dem Zwecke der reinen Unterhaltung. Der Unterhaltungswert wird sogar noch gesteigert, als sich herausstellt, dass sich ein echter Superstar, nämlich der amtierende Schachweltmeister, an Bord befindet und sich gegen opulente Gagenzahlung sogar zu Schaukämpfen gegen das Publikum kaufen lässt. Nur ein Mitreisender verbindet mit diesem faszinierenden Spiel weitaus mehr als die Lust an Kampf und Sieg. Ihn hat das Spiel einst fast um den Verstand gebracht und ihm gleichzeitig das Leben gerettet. Schach verhalf ihm zum Triumph des Geistes über Faschismus, Ignoranz und Dummheit und brachte ihn zugleich an die Grenzen seines Ichs. Wieder erinnert, gerät er erneut in den gefährlichen Sog des Spiels und es kommt zu einem Showdown gegen den Weltmeister. Die dem Stück zugrunde liegende Novelle von 1941 besticht nach wie vor durch ihre Zeitlosigkeit und gesellschaftspolitische Dimension. Die packende Geschichte des Dr. Bertram ist bis heute eine der meist gelesenen Erzählungen. „Perfekte Unterhaltung mit Tiefgang“ Zitty


Kategorie: Schauspiel

„Ein Buch, das bleiben wird.“ urteilte schon der berühmte Kritiker Alfred Kerr 1906 über Robert Musils Erzählung DIE VERWIRRUNGEN DES ZÖGLINGS TÖRLESS. Und tatsächlich ist die Erzählung auch mehr als hundert Jahre nach ihrer Erscheinung nicht nur vielgelesen, sondern auch immer wieder für die Bühne und den Film bearbeitet worden – am spektakulärsten wohl von Volker Schlöndorff für sein Filmdebut DER JUNGE TÖRLESS 1965. Verwirrt wird der junge Törless durch seine Erlebnisse in einem Militär-Internat. Zu Beginn steht ein Diebstahl: Basini hat aus finanzieller Not seinen Mitschülern kleine Geldsummen gestohlen. Aber anstatt dieses Verbrechen anzuzeigen, beschließen die Mitschüler, sich Basini zu ihrem Sklaven zu machen. Von den Lehrern unbemerkt entsteht eine Parallelwelt voller Geheimnisse zwischen den vier beteiligten Schülern. Und während sich die psychischen und physischen Erniedrigungen Basinis steigern, wird auch der anfänglich nur beobachtende Törless immer mehr in das Geschehen einbezogen… Wie in einer Keimzelle ist in der Geschichte des Internatszöglings Törless die spätere gesellschaftliche Entwicklung zum Faschismus schon zu ahnen.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.02.20
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Törless(André Krummel/André Krummel) Holzfällen. Eine Erregung(Frank Schletter/Frank Schletter) Jacke wie Hose(Matthias Horn/Matthias Horn) Miss Daisy und ihr Chauffeur(Kleines Theater/Kleines Theater) Drei Männer im Schnee(Kleines Theater / Sangeeth Sangi/Kleines Theater / Sangeeth Sangi) Schachnovelle(Jörn Hartmann/Kleines Theater/Jörn Hartmann/Kleines Theater)

...nach oben - ...Seite zurück - ...zur Startseite