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Spielplan für Februar 2020

Giacomo Puccinis Operneinakter Suor Angelica erzählt eine berührende Geschichte: Die Protagonistin, die nach der Geburt eines unehelichen Sohnes von ihrer hartherzigen Tante ins Kloster verbannt wurde, sehnt sich nach ihrem Kind. Das Klosterleben ist geprägt von Geboten und Verboten, die die Mitschwestern offen oder heimlich versuchen zu umgehen. Als Angelica während eines Besuchs ihrer Tante erfährt, dass ihr Sohn gestorben ist, will sie nicht länger leben und bereitet sich einen Gifttrank. Im Sterben hat sie die Vision, dass die Mutter Gottes sie mit ihrem Kind vereint.Auch wenn Ort und Zeit wenig mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun haben, ist die Botschaft der Oper aktueller denn je: Es geht um Menschlichkeit in einer inhumanen Umgebung und das Ringen um die eigene Würde. Diese zeitgemäßen Aspekte des Werks will die Berliner Regisseurin Nicola Hümpel mit ihrem Ensemble Nico and the Navigators und den Akteuren herausarbeiten. Es gilt, die Themen von einst, aktuelle gesellschaftspolitische Phänomene und die eigene Erfahrungswelt zu einer neuen Form von Musiktheater zu verschmelzen – alltagsnah, assoziativ, fordernd, anrührend, verblüffend. Hinzu kommt Puccinis grandiose Musik in der Interpretation von Kirill Petrenko. Mit psychologischem Feingefühl weiß der Komponist sämtliche Emotionen seiner Protagonistinnen musikalisch zu beleuchten und nachzuzeichnen.In diesen Aufführungen von Puccinis Operneinakter Suor Angelica vereinen sich zudem mehrere Aspekte von Vermittlungsarbeit, die sich die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko auf die Fahnen geschrieben haben: Neben der Förderung von vielversprechenden jungen Nachwuchsmusikerinnen und –musikern zählt hierzu insbesondere die Idee, Menschen aller Altersgruppen und verschiedenster Herkunft innerhalb gemeinsamer Projekte für die Klassische Musik zu begeistern. Mit der Besetzung aus Solistinnen der Berliner Musikhochschulen und den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Karajan-Akademie erhalten hochtalentierte herausragende junge Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit, intensiv mit einem Dirigenten von Weltruhm sowie mit einem erfahrenen Regieteam zusammenzuarbeiten. Die erwachsenen Laiensängerinnen und -sänger des Projektchors haben sich im Vorfeld einem anspruchsvollem Auswahlverfahren gestellt und können so gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Vokalhelden in einem hochprofessionellen Setting eine sicherlich unvergessliche künstlerische Erfahrung sammeln.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Orgel und Trompete stellen im Konzertleben ein beliebtes Duo dar. Der silbrig glänzende Klang der Orgel verschmilzt ganz wunderbar mit dem strahlenden Ton der Trompete. Und wenn sich Yves Castagnet, Organist an der Pariser Kathedrale Notre-Dame, und Andre Schoch, Trompeter der Berliner Philharmoniker, zusammentun, darf man getrost Großes erwarten.Auf dem Programm stehen drei Originalwerke für Orgel und Trompete: Harald Genzmers melodienreiche Sonate für Orgel und Trompete aus dem Jahr 1971, die Récits héroïques des jungen Franzosen Jean-Baptiste Robin und schließlich Thierry Escaichs mitreißende Tanz-Fantasie ‒ ein Bravourstück par excellence.Selbstverständlich präsentiert sich der Gast aus Paris mit Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Vierne (darunter das berühmte Carillon de Westminster) und Maurice Duruflé auch als Solokünstler.


Kategorie: Klassik

Giacomo Puccinis Operneinakter Suor Angelica erzählt eine berührende Geschichte: Die Protagonistin, die nach der Geburt eines unehelichen Sohnes von ihrer hartherzigen Tante ins Kloster verbannt wurde, sehnt sich nach ihrem Kind. Das Klosterleben ist geprägt von Geboten und Verboten, die die Mitschwestern offen oder heimlich versuchen zu umgehen. Als Angelica während eines Besuchs ihrer Tante erfährt, dass ihr Sohn gestorben ist, will sie nicht länger leben und bereitet sich einen Gifttrank. Im Sterben hat sie die Vision, dass die Mutter Gottes sie mit ihrem Kind vereint.Auch wenn Ort und Zeit wenig mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun haben, ist die Botschaft der Oper aktueller denn je: Es geht um Menschlichkeit in einer inhumanen Umgebung und das Ringen um die eigene Würde. Diese zeitgemäßen Aspekte des Werks will die Berliner Regisseurin Nicola Hümpel mit ihrem Ensemble Nico and the Navigators und den Akteuren herausarbeiten. Es gilt, die Themen von einst, aktuelle gesellschaftspolitische Phänomene und die eigene Erfahrungswelt zu einer neuen Form von Musiktheater zu verschmelzen – alltagsnah, assoziativ, fordernd, anrührend, verblüffend. Hinzu kommt Puccinis grandiose Musik in der Interpretation von Kirill Petrenko. Mit psychologischem Feingefühl weiß der Komponist sämtliche Emotionen seiner Protagonistinnen musikalisch zu beleuchten und nachzuzeichnen.In diesen Aufführungen von Puccinis Operneinakter Suor Angelica vereinen sich zudem mehrere Aspekte von Vermittlungsarbeit, die sich die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko auf die Fahnen geschrieben haben: Neben der Förderung von vielversprechenden jungen Nachwuchsmusikerinnen und –musikern zählt hierzu insbesondere die Idee, Menschen aller Altersgruppen und verschiedenster Herkunft innerhalb gemeinsamer Projekte für die Klassische Musik zu begeistern. Mit der Besetzung aus Solistinnen der Berliner Musikhochschulen und den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Karajan-Akademie erhalten hochtalentierte herausragende junge Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit, intensiv mit einem Dirigenten von Weltruhm sowie mit einem erfahrenen Regieteam zusammenzuarbeiten. Die erwachsenen Laiensängerinnen und -sänger des Projektchors haben sich im Vorfeld einem anspruchsvollem Auswahlverfahren gestellt und können so gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Vokalhelden in einem hochprofessionellen Setting eine sicherlich unvergessliche künstlerische Erfahrung sammeln.


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

1993 in Copertino geboren, zählt Beatrice Rana schon jetzt zu den führenden Pianistinnen der jüngeren Generation. Die New York Times bezeichnete das Spiel der jungen italienischen Musikerin anlässlich ihres Debüts in der Carnegie Hall als »bei aller Brillanz kultiviert und einfühlsam« und pries die »belcantistische Anmut« ihrer Phrasierung. Das Fachmagazin Gramophone zeigte sich von einer für ihr junges Alter außergewöhnlichen künstlerischen Reife beeindruckt. In den vergangenen Jahren war Beatrice Rana bereits in internationalen Musikzentren wie dem Wiener Konzerthaus, der Londoner Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich oder dem Auditorium du Louvre sowie beim Maggio Musicale Fiorentino, beim Festival in Verbier, beim Klavier-Festival Ruhr oder dem Festival Radio France zu erleben. Im Rahmen der Reihe Klavier gibt sie nun ihr Debüt in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker. Nach Abschluss ihres Studiums am Conservatorio di Musica Nino Rota im italienischen Monopoli im Alter von nur 16 Jahren, bildete sich die vielseitige Pianistin in Meisterklassen bei Michel Béroff, Aldo Ciccolini, Arie Vardi, Andrzej Jasiński, François-Joël Thiollier und Eliso Virsaladze weiter. Bei zahlreichen Wettbewerben (u. a. Muzio Clementi Competition, International Piano Competition of the Republic of San Marino oder Bang & Olufsen PianoRAMA Wettbewerb) mit Ersten Preisen bedacht, konzertiert Beatrice Rana heute mit namhaften Klangkörpern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Detroit Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, der Accademia di Santa Cecilia oder der Filharmonica della Scala. Zu den Dirigenten, unter deren Stabführung sie als Solistin in Erscheinung getreten ist, zählen u. a. Zubin Mehta, Fabio Luisi, Yannick Nézet-Séguin, Trevor Pinnock und Leonard Slatkin. Für ihr CD-Debüt, das Beatrice Rana 2016 mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Leitung von Antonio Pappano bestritt, wählte sie zwei der anspruchsvollsten Werke des Repertoires: das Erste Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky und das Zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew.- ein Jahr später stellte sie dann ihre Interpretation von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen auf Tonträger zur Diskussion.Musik von Bach bildet auch den Startpunkt von Beatrice Ranas stilistisch breit gefächertem Klavierabend im Kammermusiksaal.- über Robert Schumanns Concert sans orchestre geht es im Programm dann weiter zum dritten Band von Isaac Albéniz’ farbenreichem Klavierzyklus Iberia und drei halsbrecherischen Klavierbearbeitungen aus Igor Strawinskys Ballettmusik Petruschka.


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

Die Melancholie galt als Leiden der Genies. Der britische Universalgelehrte Robert Burton widmete ihr 1621 ein umfangreiches Kompendium, das umgehend zum Bestseller avancierte: »Viele werden beim Anhören von Musik melancholisch, aber es ist eine lustvolle Melancholie, die dabei entsteht.« Mehr noch als auf dem europäischen Kontinent wurde in Großbritannien die »sweet melancholy« als Geisteshaltung kultiviert, da der melancholische Mensch als besonders tiefsinnig und kreativ galt.Kein Wunder, dass die Melancholie auch ein Lieblingsthema der englischen Musik wurde – jene bitter-süße Schwermut, der sich die Mezzosopranistin Lucile Richardot und das von Sébastien Daucé geleitete französische Barockensemble Correspondances in diesem Konzert unter dem Motto »Perpetual Night« widmen. Das Programm enthält »Ayres and Songs« von jener melancholisch abschattierten Stimmung, die man gemeinhin mit dem englischen Lautenlied des 17. Jahrhunderts assoziiert.Aus der älteren Generation sind dabei Komponisten wie Robert Johnson, John Coperario und Robert Ramsey vertreten, aus der jüngeren John Blow, Henry Purcell und andere. Sie alle profitierten von einem regen kulturellen Austausch zwischen England, Frankreich und Italien, der in dieser Zeit das Musikleben bereichert hat – deutlich zu hören etwa in Nicholas Laniers »No more shall meads be deck’d with flowers«, das in der Art der Passacaglia auf einer absteigenden Tonfolge basiert. Die Auslöser der Melancholie sind in diesen Liedern Trennungsschmerz, unerfüllte Liebe, unbestimmte Sehnsüchte, der tragische Verlust eines jungen Prinzen oder – wie in der Elegie »Music the master of thy art is dead« von William Lawes – die Trauer um den Freund und Komponistenkollegen John Tomkins.


Kategorie: Klassik

Mit dem Festival Strom widmet sich die Philharmonie Berlin zum ersten Mal und zwei Tage lang ganz der elektronischen Musik. (Wer nichts verpassen möchte, kann mit unserem Festivalpass von Anfang bis Ende dabei sein.) Die von Stefan Goldmann kuratierte Veranstaltung erstreckt sich auf drei Aufführungsorte: den großen Saal der Philharmonie für audiovisuelle Darbietungen, das Foyer für tanzbare Sets und schließlich den Hermann-Wolff-Saal mit einer Installation. Strom verbindet die einzigartige Architektur der Philharmonie mit Auftritten hervorragender internationaler Künstler. Ihr Schaffen basiert auf repetitiver elektronischer Musik, weist jedoch weit über die Grenzen funktionaler Clubmusik hinaus. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Gestalt und Wirkungsgrad ihrer Genres erweitert oder gänzlich neue Musikgattungen bestimmend geformt haben. Sie haben Brücken zu anderen Kunstsparten geschlagen oder neue kulturelle oder technologische Schichten erschlossen. Zudem unterstreicht das Line-up die wachsende internationale Bedeutung der elektronischen Musik jenseits ihrer Wurzeln in Westeuropa und Nordamerika – mit Künstlern, die u.a. aus Bulgarien, Chile, Japan, dem russischen Sibirien sowie Tunesien stammen. Strom bietet keinen Klassik-Crossover, sondern präsentiert herausragende individuelle Leistungen. Diese bewegen sich auf höchstem künstlerischen Niveau, beschreiten formal und technologisch aber andere Wege als die zeitgenössischen Komponisten, deren Werke üblicherweise in der Philharmonie erklingen.DIE KÜNSTLER AUF EINEN BLICK:Freitag, 7. Februar 2020Kruder & DorfmeisterKiNKStefan GoldmannVoiskiDon’t DJRobert Henke (Installation)Marco C. (Visuals)Samstag, 8. Februar 2020Nina KravizRyoji IkedaCristian VogelDeena AbdelwahedSÖS Gunver RybergRobert Henke (Installation)Marco C. (Visuals)ZUM PROGRAMM:An den beiden Abenden des Festivals werden je rund sieben Stunden Musik geboten – mit einem spannungsvollen Wechsel zwischen den Räumlichkeiten, zwischen unterschiedlichen Ausdruckswelten und Aufführungsformaten. Vier Künstler wurden eingeladen, um ein sitzendes Publikum in einer konzentrierten Hörsituation anzusprechen. Da ist zunächst das österreichische Duo Kruder & Dorfmeister, das mit seinem elektronischen Downtempo-Sound weltweit beispiellose Erfolge gefeiert hat. Außerhalb des Tanzbaren haben Kruder & Dorfmeister mit ihren »Private Collection«-Mixes Konzepte eines Auflegens für intimes Hören vorgelegt, bei dem statt der kinetischen die klangliche Qualität – das »Studio als Instrument« – im Mittelpunkt steht. Mit ganz anderen Mitteln produzierte der in Chile geborene und in Großbritannien aufgewachsene Cristian Vogel in den 90er-Jahren eine Reihe einflussreicher Alben für Labels wie Mille Plateaux, Tresor und Novamute. Der studierte Komponist Vogel verschob darin die Grenzen von Techno erheblich. Vor einiger Zeit erklärte er seine Arbeit für die Clubs für abgeschlossen. Heute reicht sein Schaffen von Werken für elektronische Soloinstrumente bis zu großformatigen Gesamtkunstwerken, die Mehrkanalwiedergabe, Rauminstallationen und Tanz zusammenführen. Bei seinem Auftritt in der Philharmonie dürfen wir uns auf filmische Ebenen und spannungsgesteuerte Bühnenobjekte freuen: eine digitale Form des experimentellen Musiktheaters.Das Schaffen von Ryoji Ikeda entsteht an der Schnittstelle von elektronischer Musik und zeitbasierter Kunst. Daraus leiten sich digitale Performances und Installationen ab, die gewaltige Datenmassen in komplexe audiovisuelle Erlebnisse übersetzen. Um ein vollständiges Eintauchen in Ikedas Performance zu ermöglichen, wird die Saalbeleuchtung abgedunkelt.Stefan Goldmann hat Techno formal in vielfacher Hinsicht erweitert und dessen Möglichkeiten auf Arbeiten für akustische Ensembles, für Film, Ballett und Musiktheater übertragen. Er hat ortsspezifische Konzertformate für so unterschiedliche Orte wie das Los Angeles County Museum of Art oder den Honen-in-Tempel in Kyoto entwickelt. Auch für seinen Auftritt beim Strom-Festival gestaltet er ein Konzert, dass speziell auf die Raumsituation des großen Saals zugeschnitten ist. Hierbei wird er mit dem argentinischen Videokünstler Javier Benjamin zusammenarbeiten.Die sich über mehrere Ebenen erstreckenden asymmetrischen Formen des Foyers der Philharmonie Berlin bilden den räumlichen Rahmen für den tanzbaren Teil des Festivals. Die Hauptkünstler sind hier das sibirische Techno-Phänomen Nina Kraviz und der aus Bulgarien stammende KiNK, der sich als einer der führenden Live-Acts von House und Techno einen Namen gemacht hat. Beiden Künstlern ist gemeinsam, dass sie abseits der nordamerikanischen und westeuropäischen Zentren der Clubkultur mit dieser Musik in Berührung gekommen sind und ihre Ansätze aus der Perspektive der Peripherie entwickelt haben. Durch politische und sozioökonomische Grenzen vom Kern der Szene abgeschnitten, haben sie sich auf völlig anderem Wege als ihre westlichen Mitstreiter die Techno-Kultur und deren Instrumente erobert. Kennzeichnend ist für beide der außerordentlich tiefgründige Umgang mit nur unter Schwierigkeiten zu erschließenden, begrenzten Ressourcen – zu erleben mit den von KiNK virtuos und in Echtzeit auf der Bühne gehandhabten Geräten und in den breit gefächerten DJ-Sets von Nina Kraviz, in denen sie einen Bogen spannt zwischen teils obskuren Wiederentdeckungen und unveröffentlichten, oft für ihr Label T... produzierten Stücken. So setzt sich Kraviz heute immer wieder für geografisch isolierte Künstlerinnen und Künstler ein wie Exos und Bjarki aus Island, Vladimir Dubyshkin aus dem südrussischen Tambow, Roma Zuckerman aus dem sibirischen Krasnoyarsk, aber auch Veteranen aus Detroit, der Geburtsstadt von Techno, wie K-Hand oder Terrence Dixon.Auch die tunesische Künstlerin Deena Abdelwahed nutzt ihren kulturellen Hintergrund als Ausgangspunkt für den Entwurf einer alternativen Musikgeschichte: Wie würden House und Techno klingen, wenn Araber sie erfunden hätten? Der Berliner Don’t DJ hingegen schafft eine mit elektronischen Mitteln erzeugte, fiktiv »exotische« Musik, mit der er die Themen kulturelle Aneignung und Hybridisierung aufgreift. Der französische Künstler Voiski wiederum wirft einen mitunter ironischen Blick auf die Geschichte der Tanzmusik – mit Verweisen auf frühen Elektro und Trance, die er aber konzeptionell auflädt und in reduziert groovende, moderne Formen übersetzt.Die dänische Komponistin und Live-Performerin SØS Gunver Ryberg verfolgt demgegenüber einen Ansatz, der weniger Beziehungen zu anderen Musikern und Stilen knüpft und stark auf Technologie setzt. Damit entsteht eine elektronische Musik, die sich nur schwer in bestehende Genres einordnen lässt. Hierfür wie auch für ihre Klanginstallationen und Bühnenperformances stützt SØS Gunver Ryberg sich vor allem auf Synthese, komplexe Klangbearbeitung und verfremdete Feldaufnahmen, um Klangmassen dramatisch in Bewegung zu versetzen.Ähnlich den Geräten, die Anfang der 1980er Jahre fast zufällig die Entwicklung von House und Techno auslösten, ist die Software Live des Berliner Unternehmens Ableton eines der heute am weitesten verbreiteten wie praxisbestimmenden Werkzeuge für die Produktion und Aufführung elektronischer Musik. Wenig überraschend steht Technologie auch im Zentrum des Schaffens von Live-Mitentwickler Robert Henke, der sich nach wichtigen Beiträgen zur elektronischen Musik zunehmend auf großformatige Werke konzentriert, in denen Software, digital erzeugte Klänge und Laser interagieren. Seine Installation Phosphor greift Ideen und Prozesse auf, die vor diesem Hintergrund entstanden sind, kommt aber vollkommen ohne eine klangliche Ebene aus. Stark gebündelte ultraviolette Lichtstrahlen zeichnen temporär erstrahlende, sich wandelnde, abstrakte Landschaften auf einen Untergrund aus Phosphorstaub. Im Rahmen von Strom wird Phosphor zum ersten Mal in Berlin gezeigt und für die Dauer des Festivals in einem eigenen Raum installiert.Die Sets im Foyer werden begleitet von eigens für das Strom-Festival erarbeiteten Visuals des italienischen Medienkünstlers Marco C. Ticketinformation: Jede Karte ermöglicht den Zugang zu allen Acts des gewählten Abends: Saal (mit Sitzplatz), Foyer und Hermann-Wolff-Saal. Vorraussichtliches Veranstaltungsende an beiden Tagen: 3 Uhr.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Mit dem Festival Strom widmet sich die Philharmonie Berlin zum ersten Mal und zwei Tage lang ganz der elektronischen Musik. (Wer nichts verpassen möchte, kann mit unserem Festivalpass von Anfang bis Ende dabei sein.) Die von Stefan Goldmann kuratierte Veranstaltung erstreckt sich auf drei Aufführungsorte: den großen Saal der Philharmonie für audiovisuelle Darbietungen, das Foyer für tanzbare Sets und schließlich den Hermann-Wolff-Saal mit einer Installation. Strom verbindet die einzigartige Architektur der Philharmonie mit Auftritten hervorragender internationaler Künstler. Ihr Schaffen basiert auf repetitiver elektronischer Musik, weist jedoch weit über die Grenzen funktionaler Clubmusik hinaus. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Gestalt und Wirkungsgrad ihrer Genres erweitert oder gänzlich neue Musikgattungen bestimmend geformt haben. Sie haben Brücken zu anderen Kunstsparten geschlagen oder neue kulturelle oder technologische Schichten erschlossen. Zudem unterstreicht das Line-up die wachsende internationale Bedeutung der elektronischen Musik jenseits ihrer Wurzeln in Westeuropa und Nordamerika – mit Künstlern, die u.a. aus Bulgarien, Chile, Japan, dem russischen Sibirien sowie Tunesien stammen. Strom bietet keinen Klassik-Crossover, sondern präsentiert herausragende individuelle Leistungen. Diese bewegen sich auf höchstem künstlerischen Niveau, beschreiten formal und technologisch aber andere Wege als die zeitgenössischen Komponisten, deren Werke üblicherweise in der Philharmonie erklingen.DIE KÜNSTLER AUF EINEN BLICK:Freitag, 7. Februar 2020Kruder & DorfmeisterKiNKStefan GoldmannVoiskiDon’t DJRobert Henke (Installation)Marco C. (Visuals)Samstag, 8. Februar 2020Nina KravizRyoji IkedaCristian VogelDeena AbdelwahedSÖS Gunver RybergRobert Henke (Installation)Marco C. (Visuals)ZUM PROGRAMM:An den beiden Abenden des Festivals werden je rund sieben Stunden Musik geboten – mit einem spannungsvollen Wechsel zwischen den Räumlichkeiten, zwischen unterschiedlichen Ausdruckswelten und Aufführungsformaten. Vier Künstler wurden eingeladen, um ein sitzendes Publikum in einer konzentrierten Hörsituation anzusprechen. Da ist zunächst das österreichische Duo Kruder & Dorfmeister, das mit seinem elektronischen Downtempo-Sound weltweit beispiellose Erfolge gefeiert hat. Außerhalb des Tanzbaren haben Kruder & Dorfmeister mit ihren »Private Collection«-Mixes Konzepte eines Auflegens für intimes Hören vorgelegt, bei dem statt der kinetischen die klangliche Qualität – das »Studio als Instrument« – im Mittelpunkt steht. Mit ganz anderen Mitteln produzierte der in Chile geborene und in Großbritannien aufgewachsene Cristian Vogel in den 90er-Jahren eine Reihe einflussreicher Alben für Labels wie Mille Plateaux, Tresor und Novamute. Der studierte Komponist Vogel verschob darin die Grenzen von Techno erheblich. Vor einiger Zeit erklärte er seine Arbeit für die Clubs für abgeschlossen. Heute reicht sein Schaffen von Werken für elektronische Soloinstrumente bis zu großformatigen Gesamtkunstwerken, die Mehrkanalwiedergabe, Rauminstallationen und Tanz zusammenführen. Bei seinem Auftritt in der Philharmonie dürfen wir uns auf filmische Ebenen und spannungsgesteuerte Bühnenobjekte freuen: eine digitale Form des experimentellen Musiktheaters.Das Schaffen von Ryoji Ikeda entsteht an der Schnittstelle von elektronischer Musik und zeitbasierter Kunst. Daraus leiten sich digitale Performances und Installationen ab, die gewaltige Datenmassen in komplexe audiovisuelle Erlebnisse übersetzen. Um ein vollständiges Eintauchen in Ikedas Performance zu ermöglichen, wird die Saalbeleuchtung abgedunkelt.Stefan Goldmann hat Techno formal in vielfacher Hinsicht erweitert und dessen Möglichkeiten auf Arbeiten für akustische Ensembles, für Film, Ballett und Musiktheater übertragen. Er hat ortsspezifische Konzertformate für so unterschiedliche Orte wie das Los Angeles County Museum of Art oder den Honen-in-Tempel in Kyoto entwickelt. Auch für seinen Auftritt beim Strom-Festival gestaltet er ein Konzert, dass speziell auf die Raumsituation des großen Saals zugeschnitten ist. Hierbei wird er mit dem argentinischen Videokünstler Javier Benjamin zusammenarbeiten.Die sich über mehrere Ebenen erstreckenden asymmetrischen Formen des Foyers der Philharmonie Berlin bilden den räumlichen Rahmen für den tanzbaren Teil des Festivals. Die Hauptkünstler sind hier das sibirische Techno-Phänomen Nina Kraviz und der aus Bulgarien stammende KiNK, der sich als einer der führenden Live-Acts von House und Techno einen Namen gemacht hat. Beiden Künstlern ist gemeinsam, dass sie abseits der nordamerikanischen und westeuropäischen Zentren der Clubkultur mit dieser Musik in Berührung gekommen sind und ihre Ansätze aus der Perspektive der Peripherie entwickelt haben. Durch politische und sozioökonomische Grenzen vom Kern der Szene abgeschnitten, haben sie sich auf völlig anderem Wege als ihre westlichen Mitstreiter die Techno-Kultur und deren Instrumente erobert. Kennzeichnend ist für beide der außerordentlich tiefgründige Umgang mit nur unter Schwierigkeiten zu erschließenden, begrenzten Ressourcen – zu erleben mit den von KiNK virtuos und in Echtzeit auf der Bühne gehandhabten Geräten und in den breit gefächerten DJ-Sets von Nina Kraviz, in denen sie einen Bogen spannt zwischen teils obskuren Wiederentdeckungen und unveröffentlichten, oft für ihr Label T... produzierten Stücken. So setzt sich Kraviz heute immer wieder für geografisch isolierte Künstlerinnen und Künstler ein wie Exos und Bjarki aus Island, Vladimir Dubyshkin aus dem südrussischen Tambow, Roma Zuckerman aus dem sibirischen Krasnoyarsk, aber auch Veteranen aus Detroit, der Geburtsstadt von Techno, wie K-Hand oder Terrence Dixon.Auch die tunesische Künstlerin Deena Abdelwahed nutzt ihren kulturellen Hintergrund als Ausgangspunkt für den Entwurf einer alternativen Musikgeschichte: Wie würden House und Techno klingen, wenn Araber sie erfunden hätten? Der Berliner Don’t DJ hingegen schafft eine mit elektronischen Mitteln erzeugte, fiktiv »exotische« Musik, mit der er die Themen kulturelle Aneignung und Hybridisierung aufgreift. Der französische Künstler Voiski wiederum wirft einen mitunter ironischen Blick auf die Geschichte der Tanzmusik – mit Verweisen auf frühen Elektro und Trance, die er aber konzeptionell auflädt und in reduziert groovende, moderne Formen übersetzt.Die dänische Komponistin und Live-Performerin SØS Gunver Ryberg verfolgt demgegenüber einen Ansatz, der weniger Beziehungen zu anderen Musikern und Stilen knüpft und stark auf Technologie setzt. Damit entsteht eine elektronische Musik, die sich nur schwer in bestehende Genres einordnen lässt. Hierfür wie auch für ihre Klanginstallationen und Bühnenperformances stützt SØS Gunver Ryberg sich vor allem auf Synthese, komplexe Klangbearbeitung und verfremdete Feldaufnahmen, um Klangmassen dramatisch in Bewegung zu versetzen.Ähnlich den Geräten, die Anfang der 1980er Jahre fast zufällig die Entwicklung von House und Techno auslösten, ist die Software Live des Berliner Unternehmens Ableton eines der heute am weitesten verbreiteten wie praxisbestimmenden Werkzeuge für die Produktion und Aufführung elektronischer Musik. Wenig überraschend steht Technologie auch im Zentrum des Schaffens von Live-Mitentwickler Robert Henke, der sich nach wichtigen Beiträgen zur elektronischen Musik zunehmend auf großformatige Werke konzentriert, in denen Software, digital erzeugte Klänge und Laser interagieren. Seine Installation Phosphor greift Ideen und Prozesse auf, die vor diesem Hintergrund entstanden sind, kommt aber vollkommen ohne eine klangliche Ebene aus. Stark gebündelte ultraviolette Lichtstrahlen zeichnen temporär erstrahlende, sich wandelnde, abstrakte Landschaften auf einen Untergrund aus Phosphorstaub. Im Rahmen von Strom wird Phosphor zum ersten Mal in Berlin gezeigt und für die Dauer des Festivals in einem eigenen Raum installiert.Die Sets im Foyer werden begleitet von eigens für das Strom-Festival erarbeiteten Visuals des italienischen Medienkünstlers Marco C. Ticketinformation: Jede Karte ermöglicht den Zugang zu allen Acts des gewählten Abends: Saal (mit Sitzplatz), Foyer und Hermann-Wolff-Saal. Vorraussichtliches Veranstaltungsende an beiden Tagen: 3 Uhr.


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

In diesen vier Konzerten stellen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko drei Meisterwerke vor, die alle zwischen 1940 und 1950 komponiert sind und gänzlich unterschiedliche, nicht auf Arnold Schönbergs Zwölftontechnik basierende Wege der musikalischen Moderne beschreiten.Igor Strawinskys Symphonie in drei Sätzen entstand 1945, nachdem der Komponist kurz zuvor die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte. Es ist ein Auftragswerk der Philharmonic Society of New York und wurde von den New Yorkern Philharmoniker unter Strawinskys musikalischer Leitung im Januar1946 aus der Taufe gehoben. In einer für das Programmheft der Uraufführung verfassten Notiz erläuterte Strawinsky, dem durch eine transparente Satztechnik an die neoklassizistische Phase des Komponisten gemahnendem Werk liege »kein Programm zugrunde, es wäre vergeblich, ein solches […] zu suchen. Allerdings mag es sein, dass die Reaktion, die unsere schwierige Zeit mit ihren heftigen und wechselnden Ereignissen, ihrer Verzweiflung und Hoffnung, ihrer unausgesetzten Peinigung, ihrer Anspannung und schließlich Entspannung bei mir ausgelöst hat, seine Spuren in dieser Symphonie hinterlassen hat.«Fünf Jahre später ließ sich Bernd Alois Zimmermann von südamerikanischen Mythen und brasilianischer Musik zu der fünfsätzigen Ballettmusik Alagoana inspirieren – nicht im Sinne einer folkloristischen Aneignung, sondern um auf diesem Weg sein kompositorisches Repertoire an Rhythmen, melodischen Erfindungen und orchestralen Klangfarben um neue Aspekte zu bereichern. Die expressive, nach einer Überarbeitung durch den Komponisten 1955 in Essen uraufgeführte Partitur erinnert an skandalträchtige Kompositionen der 1910er- und 1920er-Jahre, wie etwa Maurice Ravels Boléro oder Strawinskys Le Sacre du printemps und legt dennoch Zeugnis von Zimmermanns ureigenster musikalischer Handschrift ab.Sergej Rachmaninows Symphonische Tänze – 1940 ebenfalls in den USA in Angriff genommen und im folgenden Jahr vom Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy uraufgeführt – stellen als letztes Werk des Komponisten einerseits einen wehmütigen Abgesang auf die unwiderruflich zu Ende gegangene Epoche der musikalischen Spätromantik dar, andererseits sollten sie sich dank ihrer raffiniert gehandhabten formalen Strenge und lyrisch-expressiven Klanggebung aber als wegweisend für die Ästhetik all jener Komponisten folgender Generationen erweisen, die sich nicht dem Diktat eines unbedingten kompositorischen Fortschrittsglaubens unterwarfen.


Kategorie: Klassik

In diesen vier Konzerten stellen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko drei Meisterwerke vor, die alle zwischen 1940 und 1950 komponiert sind und gänzlich unterschiedliche, nicht auf Arnold Schönbergs Zwölftontechnik basierende Wege der musikalischen Moderne beschreiten.Igor Strawinskys Symphonie in drei Sätzen entstand 1945, nachdem der Komponist kurz zuvor die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte. Es ist ein Auftragswerk der Philharmonic Society of New York und wurde von den New Yorkern Philharmoniker unter Strawinskys musikalischer Leitung im Januar1946 aus der Taufe gehoben. In einer für das Programmheft der Uraufführung verfassten Notiz erläuterte Strawinsky, dem durch eine transparente Satztechnik an die neoklassizistische Phase des Komponisten gemahnendem Werk liege »kein Programm zugrunde, es wäre vergeblich, ein solches […] zu suchen. Allerdings mag es sein, dass die Reaktion, die unsere schwierige Zeit mit ihren heftigen und wechselnden Ereignissen, ihrer Verzweiflung und Hoffnung, ihrer unausgesetzten Peinigung, ihrer Anspannung und schließlich Entspannung bei mir ausgelöst hat, seine Spuren in dieser Symphonie hinterlassen hat.«Fünf Jahre später ließ sich Bernd Alois Zimmermann von südamerikanischen Mythen und brasilianischer Musik zu der fünfsätzigen Ballettmusik Alagoana inspirieren – nicht im Sinne einer folkloristischen Aneignung, sondern um auf diesem Weg sein kompositorisches Repertoire an Rhythmen, melodischen Erfindungen und orchestralen Klangfarben um neue Aspekte zu bereichern. Die expressive, nach einer Überarbeitung durch den Komponisten 1955 in Essen uraufgeführte Partitur erinnert an skandalträchtige Kompositionen der 1910er- und 1920er-Jahre, wie etwa Maurice Ravels Boléro oder Strawinskys Le Sacre du printemps und legt dennoch Zeugnis von Zimmermanns ureigenster musikalischer Handschrift ab.Sergej Rachmaninows Symphonische Tänze – 1940 ebenfalls in den USA in Angriff genommen und im folgenden Jahr vom Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy uraufgeführt – stellen als letztes Werk des Komponisten einerseits einen wehmütigen Abgesang auf die unwiderruflich zu Ende gegangene Epoche der musikalischen Spätromantik dar, andererseits sollten sie sich dank ihrer raffiniert gehandhabten formalen Strenge und lyrisch-expressiven Klanggebung aber als wegweisend für die Ästhetik all jener Komponisten folgender Generationen erweisen, die sich nicht dem Diktat eines unbedingten kompositorischen Fortschrittsglaubens unterwarfen.


Kategorie: Klassik

In diesen vier Konzerten stellen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko drei Meisterwerke vor, die alle zwischen 1940 und 1950 komponiert sind und gänzlich unterschiedliche, nicht auf Arnold Schönbergs Zwölftontechnik basierende Wege der musikalischen Moderne beschreiten.Igor Strawinskys Symphonie in drei Sätzen entstand 1945, nachdem der Komponist kurz zuvor die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte. Es ist ein Auftragswerk der Philharmonic Society of New York und wurde von den New Yorkern Philharmoniker unter Strawinskys musikalischer Leitung im Januar1946 aus der Taufe gehoben. In einer für das Programmheft der Uraufführung verfassten Notiz erläuterte Strawinsky, dem durch eine transparente Satztechnik an die neoklassizistische Phase des Komponisten gemahnendem Werk liege »kein Programm zugrunde, es wäre vergeblich, ein solches […] zu suchen. Allerdings mag es sein, dass die Reaktion, die unsere schwierige Zeit mit ihren heftigen und wechselnden Ereignissen, ihrer Verzweiflung und Hoffnung, ihrer unausgesetzten Peinigung, ihrer Anspannung und schließlich Entspannung bei mir ausgelöst hat, seine Spuren in dieser Symphonie hinterlassen hat.«Fünf Jahre später ließ sich Bernd Alois Zimmermann von südamerikanischen Mythen und brasilianischer Musik zu der fünfsätzigen Ballettmusik Alagoana inspirieren – nicht im Sinne einer folkloristischen Aneignung, sondern um auf diesem Weg sein kompositorisches Repertoire an Rhythmen, melodischen Erfindungen und orchestralen Klangfarben um neue Aspekte zu bereichern. Die expressive, nach einer Überarbeitung durch den Komponisten 1955 in Essen uraufgeführte Partitur erinnert an skandalträchtige Kompositionen der 1910er- und 1920er-Jahre, wie etwa Maurice Ravels Boléro oder Strawinskys Le Sacre du printemps und legt dennoch Zeugnis von Zimmermanns ureigenster musikalischer Handschrift ab.Sergej Rachmaninows Symphonische Tänze – 1940 ebenfalls in den USA in Angriff genommen und im folgenden Jahr vom Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy uraufgeführt – stellen als letztes Werk des Komponisten einerseits einen wehmütigen Abgesang auf die unwiderruflich zu Ende gegangene Epoche der musikalischen Spätromantik dar, andererseits sollten sie sich dank ihrer raffiniert gehandhabten formalen Strenge und lyrisch-expressiven Klanggebung aber als wegweisend für die Ästhetik all jener Komponisten folgender Generationen erweisen, die sich nicht dem Diktat eines unbedingten kompositorischen Fortschrittsglaubens unterwarfen.


Kategorie: Klassik

Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


Kategorie: Klassik

In diesen vier Konzerten stellen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko drei Meisterwerke vor, die alle zwischen 1940 und 1950 komponiert sind und gänzlich unterschiedliche, nicht auf Arnold Schönbergs Zwölftontechnik basierende Wege der musikalischen Moderne beschreiten.Igor Strawinskys Symphonie in drei Sätzen entstand 1945, nachdem der Komponist kurz zuvor die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte. Es ist ein Auftragswerk der Philharmonic Society of New York und wurde von den New Yorkern Philharmoniker unter Strawinskys musikalischer Leitung im Januar1946 aus der Taufe gehoben. In einer für das Programmheft der Uraufführung verfassten Notiz erläuterte Strawinsky, dem durch eine transparente Satztechnik an die neoklassizistische Phase des Komponisten gemahnendem Werk liege »kein Programm zugrunde, es wäre vergeblich, ein solches […] zu suchen. Allerdings mag es sein, dass die Reaktion, die unsere schwierige Zeit mit ihren heftigen und wechselnden Ereignissen, ihrer Verzweiflung und Hoffnung, ihrer unausgesetzten Peinigung, ihrer Anspannung und schließlich Entspannung bei mir ausgelöst hat, seine Spuren in dieser Symphonie hinterlassen hat.«Fünf Jahre später ließ sich Bernd Alois Zimmermann von südamerikanischen Mythen und brasilianischer Musik zu der fünfsätzigen Ballettmusik Alagoana inspirieren – nicht im Sinne einer folkloristischen Aneignung, sondern um auf diesem Weg sein kompositorisches Repertoire an Rhythmen, melodischen Erfindungen und orchestralen Klangfarben um neue Aspekte zu bereichern. Die expressive, nach einer Überarbeitung durch den Komponisten 1955 in Essen uraufgeführte Partitur erinnert an skandalträchtige Kompositionen der 1910er- und 1920er-Jahre, wie etwa Maurice Ravels Boléro oder Strawinskys Le Sacre du printemps und legt dennoch Zeugnis von Zimmermanns ureigenster musikalischer Handschrift ab.Sergej Rachmaninows Symphonische Tänze – 1940 ebenfalls in den USA in Angriff genommen und im folgenden Jahr vom Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy uraufgeführt – stellen als letztes Werk des Komponisten einerseits einen wehmütigen Abgesang auf die unwiderruflich zu Ende gegangene Epoche der musikalischen Spätromantik dar, andererseits sollten sie sich dank ihrer raffiniert gehandhabten formalen Strenge und lyrisch-expressiven Klanggebung aber als wegweisend für die Ästhetik all jener Komponisten folgender Generationen erweisen, die sich nicht dem Diktat eines unbedingten kompositorischen Fortschrittsglaubens unterwarfen.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Es war eine Sensation, als Ende der 1960er-Jahre erstmals aus den Tiefen des Weltalls mysteriöse Radiosignale geortet wurden. Die vermeintlichen Botschaften einer fremden Intelligenz entpuppten sich als Pulsare – als Rotationssignale implodierter Sonnensysteme, die als nur wenige Kilometer große Neutronensterne von immenser Schwerkraft um sich selbst kreisen und elektromagnetische Wellen aussenden. Überträgt man diese Wellen in Klänge, entsteht eine interstellare Rhythmusmaschine, mit komplex ratternden und pumpenden Geräuschen, die den französischen Spektralisten Gérard Grisey zu seinem Schlagzeugstück Le Noir de l’Étoile inspirierten.In dieser Late Night präsentieren die Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker Griseys selten aufgeführtes Werk, das mit seinen kosmischen Klangkaskaden für eine neue Erfahrung von Raum und Zeit sorgt. Das rund einstündige Stück, bei dessen Aufführung die sechs Instrumentalisten um das Publikum herum platziert werden, gliedert sich in drei Abschnitte, zwischen denen per Zuspielband im 6-Kanal-Surround-System die Wellen des Pulsars Vela erklingen, dann die des Pulsars 0329+54. Griseys Partitur entfaltet sich auf der Basis von deren Rotationsimpulsen, wobei die Musiker – oft mehr als zwei Schlegel gleichzeitig bedienend – Griseys nuancenreiche Klangketten mit Kraft und Schnelligkeit durch den Raum tanzen lassen.


Kategorie: Klassik

Gäste werden um einen Unkostenbeitrag von nicht weniger als 20 € pro Person (Kinder 10 €) gebeten.


Kategorie: Klassik

Traumpaar oder Ehetragödie? Clara und Robert Schumann verband eine innige Liebe und die Leidenschaft zur Musik. Weil Claras Vater die Beziehung missbilligte, erstritten sich die beiden gerichtlich die Erlaubnis zur Eheschließung. Als sie 1840 endlich heiraten konnten, schienen sie am Ziel ihrer Wünsche: »Wir genießen ein häusliches Glück, das ich früher nie gekannt, ein sogenanntes häusliches Glück verspottete mein Vater allezeit«, notierte Clara in ihr Tagebuch. Als Ideal ihrer Partnerschaft galt den beiden eine persönliche und künstlerische Symbiose. Gemeinsam studierten sie musikalische Meisterwerke, tauschten sich darüber intensiv aus und realisierten gemeinsame künstlerische Vorhaben. »Wir geben dann auch Manches unter unseren beiden Namen heraus, die Nachwelt soll uns ganz wie ein Herz und eine Seele betrachten und nicht erfahren, was von Dir, was von mir ist«, schrieb Robert. Am Anfang ihrer Ehe war Clara eine gefeierte, berühmte Pianistin, Robert ein noch relativ unbekannter Komponist. Schon bald sollte sich das ändern: Durch ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter musste Clara ihre künstlerischen Ambitionen immer wieder zurücknehmen, während Roberts Schaffensdrang durch die neue Häuslichkeit beflügelt wurde und sich allmählich auch Erfolg für seine Werke einstellte. So gab es trotz der offenkundigen Zuneigung zueinander auch eine latente Konkurrenzsituation. Clara rang darum, ihrer Rolle als Künstlerin, Komponistin, Mutter sowie Ehe- und Hausfrau gerecht zu werden. Belastend wirkte sich auch Roberts labiler psychischer Zustand aus, mit dem seine Ehefrau umgehen musste. Die beiden lebten eine für damalige Zeit ungewöhnliche Partnerschaft, denn wegen der oftmals prekären finanziellen Situation gab Clara ihre Konzerttätigkeit nie ganz auf.In diesem Philharmonischen Salon entführt Götz Teutsch sein Publikum in die Welt von Clara und Robert Schumann, lässt es anhand zeitgenössischer Texte, vorgelesen von Heikko Deutschmann und Imogen Kogge, teilhaben an ihrem Alltag, ihrer Geselligkeit, ihrem Denken und Fühlen. Für den musikalischen Rahmen sorgen das Varian Fry Quartett und die Pianistin Cordelia Hofer mit Werken von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms.


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Er ist ein mit allen stilistischen Wassern gewaschener musikalischer Grenzgänger: Danny Elfman. 1953 in Los Angeles geboren, bewährte er sich als junger Mann in einer New-Wave-Band als singender und verschiedene Instrumente spielender Allrounder, bevor er sich 1985 der Welt der Filmmusik verschrieb. Für die fantasiereichen, oftmals von einem aberwitzigen Humor durchdrungenen Filme des Regisseurs Tim Burton verfasste er kongeniale, groß orchestrierte Klangkunstwerke, darunter die Filmmusiken zu cineastischen Evergreens wie Edward mit den Scherenhänden, Nightmare before Christmas, Mars Attacks!, Batman und Batmans Rückkehr oder Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche. Mit Madonna arbeitete er 1990 im Rahmen der Comic-Verfilmung Dick Tracy (Regie: Warren Beatty) zusammen, ab 2004 prägte er das musikalische Erscheinungsbild der Kultserie Desperate Housewives.Neben mittlerweile weit über 100 mit zahlreichen Preisen bedachten Soundtracks für Film und Fernsehen – u. a. zwei Emmys und ein Grammy – hat Elfman, der Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold, Max Steiner oder Nino Rota zu seinen Vorbildern zählt, auch Musik für den legendären Cirque du Soleil sowie symphonische und konzertante Werke vorgelegt – darunter eine Serenada Schizophrana für Orchester und ein 2017 uraufgeführtes Violinkonzert.Elfmans als Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker und dem Lied Center of Performing Arts in Lincoln, Nebraska entstandenes Klavierquartett, das in diesem Konzert seine deutsche Erstaufführung erlebt, wurde 2018 vom Philharmonischen Klavierquartett Berlin uraufgeführt und in der Folge bereits auf Tonträger eingespielt. 1985 gegründet, setzt sich das Philharmonische Klavierquartett Berlin in zweiter Generation heute aus dem Geiger Luis Esnaola, dem Bratscher Matthew Hunter und dem Cellisten Knut Weber sowie dem renommierten Pianisten Markus Groh zusammen. Dass sich das Ensemble neben Werken des klassisch-romantischen Repertoires auch für zeitgenössische Musik sowie Wiederentdeckungen unbekannter Kompositionen einsetzt, wird aus der Programmgestaltung dieses Konzerts offensichtlich: Der Aufführung von Elfmans Klavierquartett geht die Interpretation des melodienseligen Phantasy Quartet des 1941 verstorbenen, hierzulande nur selten aufgeführten britischen Komponisten Frank Bridge voraus. Den Abschluss des Abends bildet Johannes Brahms’ 1861 entstandenes, in symphonische Dimensionen vorstoßendes Klavierquartett Nr. 1.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Traumpaar oder Ehetragödie? Clara und Robert Schumann verband eine innige Liebe und die Leidenschaft zur Musik. Weil Claras Vater die Beziehung missbilligte, erstritten sich die beiden gerichtlich die Erlaubnis zur Eheschließung. Als sie 1840 endlich heiraten konnten, schienen sie am Ziel ihrer Wünsche: »Wir genießen ein häusliches Glück, das ich früher nie gekannt, ein sogenanntes häusliches Glück verspottete mein Vater allezeit«, notierte Clara in ihr Tagebuch. Als Ideal ihrer Partnerschaft galt den beiden eine persönliche und künstlerische Symbiose. Gemeinsam studierten sie musikalische Meisterwerke, tauschten sich darüber intensiv aus und realisierten gemeinsame künstlerische Vorhaben. »Wir geben dann auch Manches unter unseren beiden Namen heraus, die Nachwelt soll uns ganz wie ein Herz und eine Seele betrachten und nicht erfahren, was von Dir, was von mir ist«, schrieb Robert. Am Anfang ihrer Ehe war Clara eine gefeierte, berühmte Pianistin, Robert ein noch relativ unbekannter Komponist. Schon bald sollte sich das ändern: Durch ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter musste Clara ihre künstlerischen Ambitionen immer wieder zurücknehmen, während Roberts Schaffensdrang durch die neue Häuslichkeit beflügelt wurde und sich allmählich auch Erfolg für seine Werke einstellte. So gab es trotz der offenkundigen Zuneigung zueinander auch eine latente Konkurrenzsituation. Clara rang darum, ihrer Rolle als Künstlerin, Komponistin, Mutter sowie Ehe- und Hausfrau gerecht zu werden. Belastend wirkte sich auch Roberts labiler psychischer Zustand aus, mit dem seine Ehefrau umgehen musste. Die beiden lebten eine für damalige Zeit ungewöhnliche Partnerschaft, denn wegen der oftmals prekären finanziellen Situation gab Clara ihre Konzerttätigkeit nie ganz auf.In diesem Philharmonischen Salon entführt Götz Teutsch sein Publikum in die Welt von Clara und Robert Schumann, lässt es anhand zeitgenössischer Texte, vorgelesen von Heikko Deutschmann und Imogen Kogge, teilhaben an ihrem Alltag, ihrer Geselligkeit, ihrem Denken und Fühlen. Für den musikalischen Rahmen sorgen das Varian Fry Quartett und die Pianistin Cordelia Hofer mit Werken von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms.


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Das Berliner Kulturforum stellt mit seinen Museen, den Bibliotheken und der Philharmonie einen Ort der Kunst, Kultur und Forschung dar, der in seiner faszinierenden Vielfalt einzigartig ist. Es befindet sich aber auch im Umbruch. Seit 2015 ist die Neue Nationalgalerie wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Zudem reicht die Ausstellungsfläche seit längerer Zeit nicht mehr aus, um alle Bestände des 20. Jahrhunderts zu präsentieren. Daher rief die Stiftung Preußischer Kulturbesitz einen Ideenwettbewerb für einen neuen Museumsbau aus. Durch die Bebauung der Freifläche zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie soll ein stärkerer räumlicher Bezug zwischen allen Gebäuden entstehen. Über den Stand der Dinge und die Weiterentwicklung des Kulturforums diskutieren der Berliner Kultursenator Klaus Lederer, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger, die Architektin Petra Kahlfeldt und der Architekturkritiker Nikolaus Bernau. Es moderiert die Journalistin Anja Herzog (rbb Kultur).


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Eine klagende Flöte, rauschende Brunnen, verwehte Töne in der Dämmerung: Clemens Brentanos Gedicht Das Abendständchen (»Hör, es klagt die Flöte wieder«) greift typische Motive der Romantik auf. Der Text zeichnet ein poetisches Naturbild, das die Schwebe zwischen Hell und Dunkel, Ruhe und Bewegung thematisiert. Voller Poesie ist auch Claude Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune, welches die von Ovid überlieferte Legende von Pan und Syrinx aufgreift. Der bocksbeinige Faun, der der Nymphe nachstellt, liebt es, die schläfrigen Schafherden aus ihrer Mittagsruhe aufzuscheuchen und »panischen« Schrecken zu verbreiten – Angst und Entspannung liegen hier eng beieinander.Unter dem Motto »Albtraum und Idylle« geht das Scharoun Ensemble Berlin diesem emotionalen Wechselbad nach. Auf dem durchkomponierten Programm stehen neben Ausschnitten aus Paul Hindemiths neoklassizistischer Ballettmusik Der Dämon (die mit ihrer markanten Rhythmik bisweilen groteske Züge annimmt) auch der mit sanften Durklängen endende zweite Satz aus Franz Schuberts Quartett Der Tod und das Mädchen.- wie in dem zugrundeliegenden Lied tritt der Tod hier als Tröster und Freund auf. Eine Brücke von der Romantik zur Gegenwart schlägt Jörg Widmanns Fieberphantasie für Klavier, Streichquartett und Klarinette: »Robert Schumanns Melodik«, so der Komponist, »empfinde ich oft wie das Ausschlagen einer Fieberkurve: nervös, flackernd, fiebrig, unendlich viele kleinere und größere Wellenberge und Wellentäler innerhalb des großen Linienzugs.« Weitere Werke des Abends sind der langsame Satz aus Schuberts Oktett sowie Wagners Siegfried-Idyll in der Fassung für Kammerensemble. Ulrich Matthes liest Texte von Joseph von Eichendorff, Heinrich von Kleist, Franz Kafka, Bertolt Brecht und anderen.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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»Aus den großen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Sätzen, von denen mir anfangs träumte, ist nichts geworden«, schrieb Gustav Mahler 1896 über seine Dritte Symphonie. Die selbstkritische Äußerung war keineswegs darauf zurückzuführen, dass Mahler mit der Komposition unzufrieden war, sondern reflektierte die zahlreichen Modifikationen, denen er das Werk im Verlauf der kompositorischen Arbeit unterworfen hatte. Ursprünglich beabsichtigte Mahler, seine Dritte Symphonie auf einen Finalsatz mit Sopransolo auszurichten. Nachdem er der Komposition über zahlreiche Umstellungen der Mittelsätze und ein vom ursprünglichen Werkplan abweichendes Finale dann bereits weitgehend Gestalt verliehen hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt seines Interesses auf den Kopfsatz.Dieser stellte den Komponisten vor eine »Riesenaufgabe«, zu der er »nicht den Mut gehabt hätte, wären die anderen nicht fertig gewesen«. Allein die ungeheureren Ausmaße des Satzes, den er als »Erste Abteilung« den übrigen fünf, zur »Zweiten Abteilung« zusammengefassten Sätzen gegenüberstellte, war ein Novum in der Gattungsgeschichte. »Fast muß ich fürchten, daß es auch den paar Anhängern und Eingeweihten zu viel sein wird, so schwer ist dieser Satz, so ins unabsehbar Große und mit einer selbst mir unbekannten Polyphonie in die Breite geführt«, zweifelte Mahler: »Wer das nicht im größten Stile erfaßt und erschaut, der steht davor wie ein Zwerg vor einem Gebirgsriesen, an dem er höchstens Einzelheiten sieht, niemals das Ganze überblickt.« Um seinen Hörern das Verständnis der Musik zu erleichtern, entwarf Mahler später verworfene Überschriften zu den einzelnen Sätzen: »Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein« – »Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen« – »Was mir die Tiere im Walde erzählen« – »Was mir der Mensch erzählt« – »Was mir die Engel erzählen« – »Was mir die Liebe erzählt«.Mahlers Befürchtungen zum Trotz, geriet die Uraufführung der Dritten Symphonie am 9. Juni 1902 in Krefeld zu einem der größten künstlerischen Erfolge Komponisten zu Lebzeiten. So schrieb die Neue Zeitschrift für Musik seinerzeit über die Publikumsreaktionen: »Das war kein bloßes Feiern mehr, das war eine Huldigung.«Nicht minder groß dürfte die Begeisterung ausfallen, wenn die Berliner Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin, dessen Dirigate Klangmagie und analytische Klarsicht auf einzigartige Weise vereinen, die trotz aller formalen Monumentalität musikalisch eingängige Dritte Symphonie Mahlers zur Aufführung bringen. Mit dabei sind die Damen der Rundfunkchors Berlin sowie die Knaben des Staats- und Domchors Berlin. Das Sopransolo singt Elīna Garanča, über die The Daily Telegraph unlängst schrieb: »Nur eine Handvoll Sänger verfügt gleichermaßen über stimmliche Schönheit, technische Meisterschaft und umfassende Musikalität neben jener undefinierbaren Magie, die man Charisma oder Starqualität nennt – aber in dieser Crème de la Crème nimmt Elīna Garanča zweifellos einen besonderen Rang ein.«


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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»Aus den großen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Sätzen, von denen mir anfangs träumte, ist nichts geworden«, schrieb Gustav Mahler 1896 über seine Dritte Symphonie. Die selbstkritische Äußerung war keineswegs darauf zurückzuführen, dass Mahler mit der Komposition unzufrieden war, sondern reflektierte die zahlreichen Modifikationen, denen er das Werk im Verlauf der kompositorischen Arbeit unterworfen hatte. Ursprünglich beabsichtigte Mahler, seine Dritte Symphonie auf einen Finalsatz mit Sopransolo auszurichten. Nachdem er der Komposition über zahlreiche Umstellungen der Mittelsätze und ein vom ursprünglichen Werkplan abweichendes Finale dann bereits weitgehend Gestalt verliehen hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt seines Interesses auf den Kopfsatz.Dieser stellte den Komponisten vor eine »Riesenaufgabe«, zu der er »nicht den Mut gehabt hätte, wären die anderen nicht fertig gewesen«. Allein die ungeheureren Ausmaße des Satzes, den er als »Erste Abteilung« den übrigen fünf, zur »Zweiten Abteilung« zusammengefassten Sätzen gegenüberstellte, war ein Novum in der Gattungsgeschichte. »Fast muß ich fürchten, daß es auch den paar Anhängern und Eingeweihten zu viel sein wird, so schwer ist dieser Satz, so ins unabsehbar Große und mit einer selbst mir unbekannten Polyphonie in die Breite geführt«, zweifelte Mahler: »Wer das nicht im größten Stile erfaßt und erschaut, der steht davor wie ein Zwerg vor einem Gebirgsriesen, an dem er höchstens Einzelheiten sieht, niemals das Ganze überblickt.« Um seinen Hörern das Verständnis der Musik zu erleichtern, entwarf Mahler später verworfene Überschriften zu den einzelnen Sätzen: »Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein« – »Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen« – »Was mir die Tiere im Walde erzählen« – »Was mir der Mensch erzählt« – »Was mir die Engel erzählen« – »Was mir die Liebe erzählt«.Mahlers Befürchtungen zum Trotz, geriet die Uraufführung der Dritten Symphonie am 9. Juni 1902 in Krefeld zu einem der größten künstlerischen Erfolge Komponisten zu Lebzeiten. So schrieb die Neue Zeitschrift für Musik seinerzeit über die Publikumsreaktionen: »Das war kein bloßes Feiern mehr, das war eine Huldigung.«Nicht minder groß dürfte die Begeisterung ausfallen, wenn die Berliner Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin, dessen Dirigate Klangmagie und analytische Klarsicht auf einzigartige Weise vereinen, die trotz aller formalen Monumentalität musikalisch eingängige Dritte Symphonie Mahlers zur Aufführung bringen. Mit dabei sind die Damen der Rundfunkchors Berlin sowie die Knaben des Staats- und Domchors Berlin. Das Sopransolo singt Elīna Garanča, über die The Daily Telegraph unlängst schrieb: »Nur eine Handvoll Sänger verfügt gleichermaßen über stimmliche Schönheit, technische Meisterschaft und umfassende Musikalität neben jener undefinierbaren Magie, die man Charisma oder Starqualität nennt – aber in dieser Crème de la Crème nimmt Elīna Garanča zweifellos einen besonderen Rang ein.«


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»Aus den großen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Sätzen, von denen mir anfangs träumte, ist nichts geworden«, schrieb Gustav Mahler 1896 über seine Dritte Symphonie. Die selbstkritische Äußerung war keineswegs darauf zurückzuführen, dass Mahler mit der Komposition unzufrieden war, sondern reflektierte die zahlreichen Modifikationen, denen er das Werk im Verlauf der kompositorischen Arbeit unterworfen hatte. Ursprünglich beabsichtigte Mahler, seine Dritte Symphonie auf einen Finalsatz mit Sopransolo auszurichten. Nachdem er der Komposition über zahlreiche Umstellungen der Mittelsätze und ein vom ursprünglichen Werkplan abweichendes Finale dann bereits weitgehend Gestalt verliehen hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt seines Interesses auf den Kopfsatz.Dieser stellte den Komponisten vor eine »Riesenaufgabe«, zu der er »nicht den Mut gehabt hätte, wären die anderen nicht fertig gewesen«. Allein die ungeheureren Ausmaße des Satzes, den er als »Erste Abteilung« den übrigen fünf, zur »Zweiten Abteilung« zusammengefassten Sätzen gegenüberstellte, war ein Novum in der Gattungsgeschichte. »Fast muß ich fürchten, daß es auch den paar Anhängern und Eingeweihten zu viel sein wird, so schwer ist dieser Satz, so ins unabsehbar Große und mit einer selbst mir unbekannten Polyphonie in die Breite geführt«, zweifelte Mahler: »Wer das nicht im größten Stile erfaßt und erschaut, der steht davor wie ein Zwerg vor einem Gebirgsriesen, an dem er höchstens Einzelheiten sieht, niemals das Ganze überblickt.« Um seinen Hörern das Verständnis der Musik zu erleichtern, entwarf Mahler später verworfene Überschriften zu den einzelnen Sätzen: »Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein« – »Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen« – »Was mir die Tiere im Walde erzählen« – »Was mir der Mensch erzählt« – »Was mir die Engel erzählen« – »Was mir die Liebe erzählt«.Mahlers Befürchtungen zum Trotz, geriet die Uraufführung der Dritten Symphonie am 9. Juni 1902 in Krefeld zu einem der größten künstlerischen Erfolge Komponisten zu Lebzeiten. So schrieb die Neue Zeitschrift für Musik seinerzeit über die Publikumsreaktionen: »Das war kein bloßes Feiern mehr, das war eine Huldigung.«Nicht minder groß dürfte die Begeisterung ausfallen, wenn die Berliner Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin, dessen Dirigate Klangmagie und analytische Klarsicht auf einzigartige Weise vereinen, die trotz aller formalen Monumentalität musikalisch eingängige Dritte Symphonie Mahlers zur Aufführung bringen. Mit dabei sind die Damen der Rundfunkchors Berlin sowie die Knaben des Staats- und Domchors Berlin. Das Sopransolo singt Elīna Garanča, über die The Daily Telegraph unlängst schrieb: »Nur eine Handvoll Sänger verfügt gleichermaßen über stimmliche Schönheit, technische Meisterschaft und umfassende Musikalität neben jener undefinierbaren Magie, die man Charisma oder Starqualität nennt – aber in dieser Crème de la Crème nimmt Elīna Garanča zweifellos einen besonderen Rang ein.«


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.02.20
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Puccinis Suor Angelica »Faith to Face«(Michael Trippel/Michael Trippel) Konzert mit Axel Zwingenberger(/) Konzert mit Yves Castagnet, Andre Schoch(Heribert Schindler/Heribert Schindler) Konzert mit Andrew Manze, Martin Helmchen, Yeree Suh, Damen des Rundfunkchors Berlin, Gijs Leenaars(Benjamin Ealovega/Benjamin Ealovega) The 8th International Youth Arts Festival 2020(/) GAME OF THRONES − The Concert Show(promo/promo) Lunchkonzert(/) Debüt: die Pianistin Beatrice Rana(Nicolas Bets/Nicolas Bets) Konzert mit Stuart A. Staples, Andrew Nice, Neil Fraser, Dan McKinna, David Boulter, Thomas Belhom, Earl Harvin Jr.(/) Verdi-Nacht(Promo/) Konzert mit Rainald Grebe(Jim Rakete/Jim Rakete) Lucile Richardot, Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances(Joseph Molina/Joseph Molina) Strom − Festival für Elektronische Musik(Promo/) Konzert mit Stanley Dodds, Andre Schoch, Stefan de Leval Jezierski(/) Sonntagskonzertreihe des Chorverbands Berlin(/) Konzert mit Donka Miteva, Großer Chor des Collegium Musicum(/) Konzert mit Martin Grubinger, Slavik Stakhov, Rainer Furthner, Alexander Georgiev, Leonhard Schmiedinger(Simon Pauly/Simon Pauly) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Kirill Petrenko dirigiert Strawinsky, Zimmermann und Rachmaninow(Stephan Rabold/Stephan Rabold) Faschings- und Clownskonzert(/) Konzert mit Thomas Koncz, Olga Polonsky, Stephan Koncz(/) Eine »Late Night« mit Schlagzeugern der Berliner Philharmoniker(Sebastian Hänel/Sebastian Hänel) »Wahre Kunst ist eigensinnig« − Eine Beethoven-Matinee(Thomas Rosenthal/Thomas Rosenthal) Philharmonischer Salon(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit John Storgårds, Markus Eiche, Sophie Klußmann, Christina Gansch, Stephan Klemm, Bernhard Berchtold, Stefanie Irányi, Katharina Magiera, RIAS Kammerchor Berlin, Kinderchor »Georg-Friedrich-Händel«, Jan Olberg(/) Das Philharmonische Klavierquartett Berlin spielt Brahms, Bridge und Elfman(Martin Deeley/Martin Deeley) Konzert mit Ludovico Einaudi, Redi Hasa, Federico Mecozzi(/) Gefängnisprojekt »Fidelio«(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Konzert mit Ludovico Einaudi(/) Konzert mit Max Mutzke(Promo/) Konzert mit Robin Ticciati, Jan Lisiecki(Giorgia Bertazzi/Giorgia Bertazzi) Konzert mit Özgür Aydın, Muhiddin Dürrüoğlu, Emre Elivar, Salih Can Gevrek, Yunus Tuncalı(Promo/) Konzert mit Noah Bendix-Balgley, Sebastian Gürtler, Thilo Fechner, Stephan Koncz, Ödön Rácz, Christoph Traxler, Daniel Ottensamer(/) Konzert mit Yukari Ishimoto, Tristan Benveniste(/) Konzert mit David Robert Coleman, Mamiko Kimura(/) Konzert mit Berliner Cappella, Sergi Gili Solé, Tahlia Petrosian(/) Philharmonischer Diskurs(Oliver Hilmes/Oliver Hilmes) Konzert mit Ulrich Matthes(Felix Broede/Felix Broede) Konzert mit Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Heiko Mathias Förster(Hannes Magerstädt/Hannes Magerstädt) Konzert mit Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Andreas Willwohl, Bernhard Schmidt(Uwe Arens/Uwe Arens) Yannick Nézet-Séguin dirigiert Mahlers Dritte Symphonie(Holger Hage/Holger Hage) Konzert mit Rasha Rizk, Lubana Alquntar, Saadou Eddib, Shadi Ali, Abou Gabi(Hanna Ward/Hanna Ward) Familienkonzert Der Karneval der Tiere(/) Konzert mit Daniel Stabrawa, Maria Rabenberg, Eva Katrine Dalsgaard(/)

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