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Spielplan für Januar 2020

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Rückblende: 1.2.2008, auf die Bühne des HAU1 tritt ein Mann. Er ist Statistiker. Die Bühne füllt sich, der 100. Berliner auf der Bühne ist ein Neugeborenes. Eine Stadt bildete sich ab: in ihrer Komplexität und Heterogenität, über die tiefen Gräben hinweg, die die einzelnen Menschen und Gruppierungen trennten. Seitdem sind 12 Jahre vergangen, das Konzept “100% Stadt” ist in über 40 Städte um den ganzen Erdball gereist, und es ist Zeit für eine Revision am Ort des Entstehens: Noch einmal kommen 100 statistisch ausgewählte Berliner*innen auf die Bühne und zeigen, wie sich die Stadt verändert hat.


Kategorie: Schauspiel

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Rückblende: 1.2.2008, auf die Bühne des HAU1 tritt ein Mann. Er ist Statistiker. Die Bühne füllt sich, der 100. Berliner auf der Bühne ist ein Neugeborenes. Eine Stadt bildete sich ab: in ihrer Komplexität und Heterogenität, über die tiefen Gräben hinweg, die die einzelnen Menschen und Gruppierungen trennten. Seitdem sind 12 Jahre vergangen, das Konzept “100% Stadt” ist in über 40 Städte um den ganzen Erdball gereist, und es ist Zeit für eine Revision am Ort des Entstehens: Noch einmal kommen 100 statistisch ausgewählte Berliner*innen auf die Bühne und zeigen, wie sich die Stadt verändert hat.


Kategorie: Schauspiel

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Der Maler Pieter Bruegel, der Ältere, porträtierte Bauern, Dörfer und die Region seiner Zeit auf realistische, oft grobe Weise. Seit Breugels Zeiten haben sich familienbetriebene Bauernhöfe zu High-Tech-Agrarindustrien entwickelt. Für die Installation “Feast of Food“ entwirft Rimini Protokoll ein zeitgenössisches Diorama des „Landlebens“, das die heutige unverstellte Realität globaler Nahrungsmittelproduktion abbildet. Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Neben der VR-Installation “Feast of Food”, gibt es Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.


Kategorie: Sonstiges

Rückblende: 1.2.2008, auf die Bühne des HAU1 tritt ein Mann. Er ist Statistiker. Die Bühne füllt sich, der 100. Berliner auf der Bühne ist ein Neugeborenes. Eine Stadt bildete sich ab: in ihrer Komplexität und Heterogenität, über die tiefen Gräben hinweg, die die einzelnen Menschen und Gruppierungen trennten. Seitdem sind 12 Jahre vergangen, das Konzept “100% Stadt” ist in über 40 Städte um den ganzen Erdball gereist, und es ist Zeit für eine Revision am Ort des Entstehens: Noch einmal kommen 100 statistisch ausgewählte Berliner*innen auf die Bühne und zeigen, wie sich die Stadt verändert hat.


Kategorie: Schauspiel

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde. Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden: So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden. So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets.- jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”. Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann! Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu “Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann. Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.


Kategorie: Performance

Rückblende: 1.2.2008, auf die Bühne des HAU1 tritt ein Mann. Er ist Statistiker. Die Bühne füllt sich, der 100. Berliner auf der Bühne ist ein Neugeborenes. Eine Stadt bildete sich ab: in ihrer Komplexität und Heterogenität, über die tiefen Gräben hinweg, die die einzelnen Menschen und Gruppierungen trennten. Seitdem sind 12 Jahre vergangen, das Konzept “100% Stadt” ist in über 40 Städte um den ganzen Erdball gereist, und es ist Zeit für eine Revision am Ort des Entstehens: Noch einmal kommen 100 statistisch ausgewählte Berliner*innen auf die Bühne und zeigen, wie sich die Stadt verändert hat.


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.12.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Feast of Food(Dirk Pauwels/Dirk Pauwels) Situation Rooms(Fotograf/Fotografin Ruhrtriennale / Jörg Baumann/Fotograf/Fotografin Ruhrtriennale / Jörg Baumann) 100% Berlin Reloaded(Barbara Braun/Barbara Braun)

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