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Spielplan für Januar 2020


Kategorie: Klassik


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Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


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In seinem Dritten Klavierkonzert wusste Beethoven den Pianisten (also sich selbst) triumphal in Szene zu setzen. Denn nach 111 Orchestertakten beginnt das Klavier gleichsam mit einer imperialen Machtdemonstration, da der Solist in drei Anläufen die gesamte Klaviatur durchmisst, um anschließend das Hauptthema – forte und unisono – in die Tasten zu meißeln: Ein manueller Kraftakt aufgetürmter Oktaven, auf den allerdings umgehend eine in sich gekehrte Piano-Reflexion folgt. Aus dem barocken Konzertieren, dem spielerischen Dialog, wird hier existenzieller Ernst: eine Frage der Selbstbehauptung und der unbeugsamen Subjektivität. Kirill Petrenko hat dieses dritte Beethoven-Konzert aufs Programm gesetzt. Solist ist Daniel Barenboim, dessen Spiel von einem tiefen Partiturverständnis geprägt ist – einer konzentrierten Art des Musizierens, die immer offen für die Entwicklungen des Orchesters bleibt.Nach der Pause steht die Symphonie Asrael des tschechischen Komponisten Josef Suk auf dem Programm, dessen Orchesterwerke Kirill Petrenko frühzeitig in sein Repertoire aufgenommen hat. Suk, Schüler und Schwiegersohn von Antonín Dvořák, avancierte zu einem der bedeutendsten tschechischen Komponisten der anbrechenden Moderne. Als ausübender Musiker gehörte er als zweiter Geiger dem weltberühmten Tschechischen Streichquartett an und hat mit diesem Ensemble mehr als 4000 Konzerte in 20 europäischen Ländern gespielt.Seine um Trauer, Tod und Verklärung kreisende Asrael-Symphonie ist nach dem Todesengel der islamischen und jüdischen Mythologie benannt und entstand nach zwei schweren Schicksalsschlägen: Im Abstand von nur 14 Monaten waren erst Dvořák und dann dessen Tochter, Suks junge Frau Otylka, überraschend verstorben. Seufzermotive und Lamento-Figuren durchziehen das bisweilen hinsichtlich seiner Ausdrucksgewalt (und seiner Gliederung in zwei größere Abschnitte) an die Symphonik Gustav Mahlers erinnernde Werk – ebenso wie ein mit dem Tod assoziiertes »sprechendes« Klangsymbol, das Suk seinem Melodram Radúz a Mahulena entnommen hat. Im zweiten Satz wiederum wird u. a. das markante Hauptmotiv aus Dvořáks Requiem zitiert. Nach einer Danse macabre, die hörbar von den symphonischen Scherzi Peter Tschaikowskys beeinflusst wurde, beginnt der zweite Teil, dessen einleitendes Adagio dem Andenken Otylkas gewidmet ist. Der fünfte und letzte Satz kulminiert schließlich in einem echten »per aspera ad astra«. »Weißt Du«, schrieb Suk an seinen Freund Otakar Šourek, »was ich durchmachen musste, bis ich dieses letzte C-Dur erreichte? Nein, es ist kein Werk des Schmerzes – sondern ein Werk übermenschlicher Kraft.«


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In seinem Dritten Klavierkonzert wusste Beethoven den Pianisten (also sich selbst) triumphal in Szene zu setzen. Denn nach 111 Orchestertakten beginnt das Klavier gleichsam mit einer imperialen Machtdemonstration, da der Solist in drei Anläufen die gesamte Klaviatur durchmisst, um anschließend das Hauptthema – forte und unisono – in die Tasten zu meißeln: Ein manueller Kraftakt aufgetürmter Oktaven, auf den allerdings umgehend eine in sich gekehrte Piano-Reflexion folgt. Aus dem barocken Konzertieren, dem spielerischen Dialog, wird hier existenzieller Ernst: eine Frage der Selbstbehauptung und der unbeugsamen Subjektivität. Kirill Petrenko hat dieses dritte Beethoven-Konzert aufs Programm gesetzt. Solist ist Daniel Barenboim, dessen Spiel von einem tiefen Partiturverständnis geprägt ist – einer konzentrierten Art des Musizierens, die immer offen für die Entwicklungen des Orchesters bleibt.Nach der Pause steht die Symphonie Asrael des tschechischen Komponisten Josef Suk auf dem Programm, dessen Orchesterwerke Kirill Petrenko frühzeitig in sein Repertoire aufgenommen hat. Suk, Schüler und Schwiegersohn von Antonín Dvořák, avancierte zu einem der bedeutendsten tschechischen Komponisten der anbrechenden Moderne. Als ausübender Musiker gehörte er als zweiter Geiger dem weltberühmten Tschechischen Streichquartett an und hat mit diesem Ensemble mehr als 4000 Konzerte in 20 europäischen Ländern gespielt.Seine um Trauer, Tod und Verklärung kreisende Asrael-Symphonie ist nach dem Todesengel der islamischen und jüdischen Mythologie benannt und entstand nach zwei schweren Schicksalsschlägen: Im Abstand von nur 14 Monaten waren erst Dvořák und dann dessen Tochter, Suks junge Frau Otylka, überraschend verstorben. Seufzermotive und Lamento-Figuren durchziehen das bisweilen hinsichtlich seiner Ausdrucksgewalt (und seiner Gliederung in zwei größere Abschnitte) an die Symphonik Gustav Mahlers erinnernde Werk – ebenso wie ein mit dem Tod assoziiertes »sprechendes« Klangsymbol, das Suk seinem Melodram Radúz a Mahulena entnommen hat. Im zweiten Satz wiederum wird u. a. das markante Hauptmotiv aus Dvořáks Requiem zitiert. Nach einer Danse macabre, die hörbar von den symphonischen Scherzi Peter Tschaikowskys beeinflusst wurde, beginnt der zweite Teil, dessen einleitendes Adagio dem Andenken Otylkas gewidmet ist. Der fünfte und letzte Satz kulminiert schließlich in einem echten »per aspera ad astra«. »Weißt Du«, schrieb Suk an seinen Freund Otakar Šourek, »was ich durchmachen musste, bis ich dieses letzte C-Dur erreichte? Nein, es ist kein Werk des Schmerzes – sondern ein Werk übermenschlicher Kraft.«


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Erst zweimal gastierten die Berliner Philharmoniker in Israel. Der erste Auftritt im April 1990, unter der Leitung von Daniel Barenboim, war für alle ein ebenso aufregendes wie unvergessliches Ereignis. Wie würde das israelische Publikum auf das deutsche Vorzeigeorchester reagieren? »Bei unserem ersten Konzert in Tel Aviv gab es zunächst eher zurückhaltenden Auftrittsapplaus«, erinnerte sich der Geiger und damalige Orchestervorstand Hellmut Stern. Ganz anders am Ende, nach Beethovens Erocia, als sich die »Zuhörer von ihren Sitzen erhoben und uns Ovationen darbrachten. Nun war das Eis gebrochen – durch die Macht der Musik. Als Zugabe spielten wir die Hatikva, die israelische Nationalhymne. Das war ein Signal und wurde auch so verstanden – nicht nur mir, auch vielen meiner Kollegen und dem Publikum kamen die Tränen.« Mit Kirill Petrenko reisen die Philharmoniker 2020 erstmals nach 27 Jahren wieder nach Israel und geben dort ihr Europakonzert. Wir aber wollen vorab in einer Gesprächsrunde erkunden, was dieses Gastspiel heute bedeutet, 75 Jahre nach dem Holocaust und dem Ende des Zweiten Weltkriegs.


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In seinem Dritten Klavierkonzert wusste Beethoven den Pianisten (also sich selbst) triumphal in Szene zu setzen. Denn nach 111 Orchestertakten beginnt das Klavier gleichsam mit einer imperialen Machtdemonstration, da der Solist in drei Anläufen die gesamte Klaviatur durchmisst, um anschließend das Hauptthema – forte und unisono – in die Tasten zu meißeln: Ein manueller Kraftakt aufgetürmter Oktaven, auf den allerdings umgehend eine in sich gekehrte Piano-Reflexion folgt. Aus dem barocken Konzertieren, dem spielerischen Dialog, wird hier existenzieller Ernst: eine Frage der Selbstbehauptung und der unbeugsamen Subjektivität. Kirill Petrenko hat dieses dritte Beethoven-Konzert aufs Programm gesetzt. Solist ist Daniel Barenboim, dessen Spiel von einem tiefen Partiturverständnis geprägt ist – einer konzentrierten Art des Musizierens, die immer offen für die Entwicklungen des Orchesters bleibt.Nach der Pause steht die Symphonie Asrael des tschechischen Komponisten Josef Suk auf dem Programm, dessen Orchesterwerke Kirill Petrenko frühzeitig in sein Repertoire aufgenommen hat. Suk, Schüler und Schwiegersohn von Antonín Dvořák, avancierte zu einem der bedeutendsten tschechischen Komponisten der anbrechenden Moderne. Als ausübender Musiker gehörte er als zweiter Geiger dem weltberühmten Tschechischen Streichquartett an und hat mit diesem Ensemble mehr als 4000 Konzerte in 20 europäischen Ländern gespielt.Seine um Trauer, Tod und Verklärung kreisende Asrael-Symphonie ist nach dem Todesengel der islamischen und jüdischen Mythologie benannt und entstand nach zwei schweren Schicksalsschlägen: Im Abstand von nur 14 Monaten waren erst Dvořák und dann dessen Tochter, Suks junge Frau Otylka, überraschend verstorben. Seufzermotive und Lamento-Figuren durchziehen das bisweilen hinsichtlich seiner Ausdrucksgewalt (und seiner Gliederung in zwei größere Abschnitte) an die Symphonik Gustav Mahlers erinnernde Werk – ebenso wie ein mit dem Tod assoziiertes »sprechendes« Klangsymbol, das Suk seinem Melodram Radúz a Mahulena entnommen hat. Im zweiten Satz wiederum wird u. a. das markante Hauptmotiv aus Dvořáks Requiem zitiert. Nach einer Danse macabre, die hörbar von den symphonischen Scherzi Peter Tschaikowskys beeinflusst wurde, beginnt der zweite Teil, dessen einleitendes Adagio dem Andenken Otylkas gewidmet ist. Der fünfte und letzte Satz kulminiert schließlich in einem echten »per aspera ad astra«. »Weißt Du«, schrieb Suk an seinen Freund Otakar Šourek, »was ich durchmachen musste, bis ich dieses letzte C-Dur erreichte? Nein, es ist kein Werk des Schmerzes – sondern ein Werk übermenschlicher Kraft.«


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»Um diesen Mißerfolg hat mich selbst Schönberg beneidet«, schrieb Josef Suk 1912 nach der Berliner Aufführung seines Zweiten Streichquartetts, bei der es zu Tumulten im Publikum kam. Ein Freund meinte, dieses Werk wirke so hypermodern, dass es der Zeit wenigstens zehn Jahre vorausgeeilt sei. Dass Josef Suk zu den bedeutendsten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt, wissen heute die wenigsten. Bei seinem Namen denken die meisten zunächst an den großartigen Geiger des weltberühmten Tschechischen Streichquartetts, an den Mann, der der Schwiegersohn Antonín Dvořáks und der Lehrer von Bohuslav Martinů war. Violinist, Pianist, Komponist, Lehrer – das vielseitige musikalische Talent des aus Böhmen stammenden Josef Suk zeigte sich schon früh. Bereits mit elf Jahren begann er sein Studium am Prager Konservatorium. In seinem letzten Studienjahr wurde er Schüler von Antonín Dvořák, bei dem er das erste Werk komponierte, das von ihm veröffentlicht wurde: sein Klavierquartett a-Moll op. 1.Dieses Konzert mit Kammermusikwerken des tschechischen Komponisten, dem die Berliner Philharmoniker in dieser Saison einen programmatischen Schwerpunkt gewidmet haben, zeichnet Suks Entwicklung von seinem spätromantischen, noch unter dem Einfluss Dvořáks stehenden Klavierquartett zu jenem eingangs erwähnten, avantgardistischen Zweiten Streichquartett nach. Auf dem Weg dorthin entstanden das vom böhmischen Idiom inspirierte Klaviertrio c-Moll, das Klavierquintett g-Moll, das die Bewunderung von Johannes Brahms erregte, die transzendent anmutende Elegie Des-Dur, die Suk anlässlich des Todes des befreundeten Schriftstellers Julius Zeyer schrieb, sowie die Vier Stücke für Violine und Klavier, in denen der Komponist verschiedene Stimmungsbilder schuf – melancholisch, leidenschaftlich, mysteriös, humorvoll. Eine Sonderstellung in Suks Schaffen nimmt die Meditation über den altböhmischen Choral »St. Wenzeslaus« ein. Nur selten griff der Komponist auf vorgegebene Melodien zurück, in diesem Fall verwendete er einen bekannten tschechischen Kirchenhymnus aus dem 12. Jahrhundert, aus dem er ein kontemplatives, inniges musikalisches Gebet schuf.Bei dieser Hommage an Josef Suk wirken philharmonische Musiker und Ensembles mit: der Erste Konzertmeister Noah Bendix-Balgley, das Philharmonische Streichquartett, das Philharmonia Klaviertrio Berlin, das Feininger Trio und das Venus Ensemble. Konzert mit zwei Pausen


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Anton Bruckner bezeichnete seine 1874 komponierte, bis 1880 einschneidenden Umarbeitungen unterzogene Vierte Symphonie wiederholt als »romantisch«. Was er darunter verstand, erläuterte der Komponist zehn Jahre später, nachdem er dem Werk seine heute als endgültig angesehene Form verliehen hatte: »In der romantischen 4. Sinfonie ist in dem 1. Satz das Horn gemeint, das vom Rathaus herab in den Tag ruft. Dann entwickelt sich das Leben.- in der Gesangsperiode ist das Thema: der Gesang der Kohlmeise [...]. 2. Satz: Lied, Gebeth, Ständchen. 3. Jagd und im Trio wie während des Mittagsmahles im Wald ein Leierkasten aufspielt.« Anderen Quellen zufolge soll Bruckner bei der Komposition des Kopfsatzes eine »mittelalterliche Stadt« in der »Morgendämmerung« sowie »Waldesrauschen« im Kopf gehabt haben, während der Arbeit am zweiten Satz hingegen einen »verliebten Bub« beim erfolglosen »Fensterln«, beim Finale ein »Volksfest«. Weitere Beispiele, wie Bruckner sich um eine sprachliche Beschreibung seiner Musik bemühte, ließen sich mehrfach anführen. Eine definitive Aussage im Sinne eines Programms zu seiner Vierten Symphonie blieb er bemerkenswerterweise aber schuldig. Und die standardisierte, viersätzige Satzfolge der Komposition lässt keinen Zweifel daran, dass sich Bruckner eher an klassischen Vorbildern, denn an Werken der sogenannten »Programmmusik« orientierte.Mit Herbert Blomstedt nimmt sich nicht nur ein langjähriger künstlerischer Partner der Berliner Philharmoniker Bruckners Vierter Symphonie an, sondern zugleich ein Dirigent, der sein tiefes Verständnis für die Musik dieses Komponisten mit denkwürdigen Konzerten in Berlin bereits schon oft unter Beweis gestellt hat.In der ersten Konzerthälfte gibt es ein Wiedersehen mit dem PianistinResidence der Saison 2010/2011: Leif Ove Andsnes. Der norwegische Pianist, dessen Interpretationen die New York Times einmal »meisterliche Eleganz, Kraft und Einsicht« attestierte, zeigt seine Sicht auf Wolfgang Amadeus Mozarts 1785 in Wien entstandenes Klavierkonzert Es-Dur KV 482. Das Werk zählt zu den sogenannten »symphonischen« Klavierkonzerten Mozarts, in denen der Komponist auf dem Höhepunkt seiner Wiener Glanzzeit neue, zukunftsweisende Wege der Orchesterbehandlung beschritt. Dass Mozart das Es-Dur-Konzert in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zu seiner Arbeit an der Oper Le nozze di Figaro schrieb, ist aus der heiter gestimmten, nur in den Variationen des langsamen Mittelsatzes einer sanften Melancholie weichenden Grundstimmung deutlich herauszuhören.


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Anton Bruckner bezeichnete seine 1874 komponierte, bis 1880 einschneidenden Umarbeitungen unterzogene Vierte Symphonie wiederholt als »romantisch«. Was er darunter verstand, erläuterte der Komponist zehn Jahre später, nachdem er dem Werk seine heute als endgültig angesehene Form verliehen hatte: »In der romantischen 4. Sinfonie ist in dem 1. Satz das Horn gemeint, das vom Rathaus herab in den Tag ruft. Dann entwickelt sich das Leben.- in der Gesangsperiode ist das Thema: der Gesang der Kohlmeise [...]. 2. Satz: Lied, Gebeth, Ständchen. 3. Jagd und im Trio wie während des Mittagsmahles im Wald ein Leierkasten aufspielt.« Anderen Quellen zufolge soll Bruckner bei der Komposition des Kopfsatzes eine »mittelalterliche Stadt« in der »Morgendämmerung« sowie »Waldesrauschen« im Kopf gehabt haben, während der Arbeit am zweiten Satz hingegen einen »verliebten Bub« beim erfolglosen »Fensterln«, beim Finale ein »Volksfest«. Weitere Beispiele, wie Bruckner sich um eine sprachliche Beschreibung seiner Musik bemühte, ließen sich mehrfach anführen. Eine definitive Aussage im Sinne eines Programms zu seiner Vierten Symphonie blieb er bemerkenswerterweise aber schuldig. Und die standardisierte, viersätzige Satzfolge der Komposition lässt keinen Zweifel daran, dass sich Bruckner eher an klassischen Vorbildern, denn an Werken der sogenannten »Programmmusik« orientierte.Mit Herbert Blomstedt nimmt sich nicht nur ein langjähriger künstlerischer Partner der Berliner Philharmoniker Bruckners Vierter Symphonie an, sondern zugleich ein Dirigent, der sein tiefes Verständnis für die Musik dieses Komponisten mit denkwürdigen Konzerten in Berlin bereits schon oft unter Beweis gestellt hat.In der ersten Konzerthälfte gibt es ein Wiedersehen mit dem PianistinResidence der Saison 2010/2011: Leif Ove Andsnes. Der norwegische Pianist, dessen Interpretationen die New York Times einmal »meisterliche Eleganz, Kraft und Einsicht« attestierte, zeigt seine Sicht auf Wolfgang Amadeus Mozarts 1785 in Wien entstandenes Klavierkonzert Es-Dur KV 482. Das Werk zählt zu den sogenannten »symphonischen« Klavierkonzerten Mozarts, in denen der Komponist auf dem Höhepunkt seiner Wiener Glanzzeit neue, zukunftsweisende Wege der Orchesterbehandlung beschritt. Dass Mozart das Es-Dur-Konzert in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zu seiner Arbeit an der Oper Le nozze di Figaro schrieb, ist aus der heiter gestimmten, nur in den Variationen des langsamen Mittelsatzes einer sanften Melancholie weichenden Grundstimmung deutlich herauszuhören.


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Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


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Anton Bruckner bezeichnete seine 1874 komponierte, bis 1880 einschneidenden Umarbeitungen unterzogene Vierte Symphonie wiederholt als »romantisch«. Was er darunter verstand, erläuterte der Komponist zehn Jahre später, nachdem er dem Werk seine heute als endgültig angesehene Form verliehen hatte: »In der romantischen 4. Sinfonie ist in dem 1. Satz das Horn gemeint, das vom Rathaus herab in den Tag ruft. Dann entwickelt sich das Leben.- in der Gesangsperiode ist das Thema: der Gesang der Kohlmeise [...]. 2. Satz: Lied, Gebeth, Ständchen. 3. Jagd und im Trio wie während des Mittagsmahles im Wald ein Leierkasten aufspielt.« Anderen Quellen zufolge soll Bruckner bei der Komposition des Kopfsatzes eine »mittelalterliche Stadt« in der »Morgendämmerung« sowie »Waldesrauschen« im Kopf gehabt haben, während der Arbeit am zweiten Satz hingegen einen »verliebten Bub« beim erfolglosen »Fensterln«, beim Finale ein »Volksfest«. Weitere Beispiele, wie Bruckner sich um eine sprachliche Beschreibung seiner Musik bemühte, ließen sich mehrfach anführen. Eine definitive Aussage im Sinne eines Programms zu seiner Vierten Symphonie blieb er bemerkenswerterweise aber schuldig. Und die standardisierte, viersätzige Satzfolge der Komposition lässt keinen Zweifel daran, dass sich Bruckner eher an klassischen Vorbildern, denn an Werken der sogenannten »Programmmusik« orientierte.Mit Herbert Blomstedt nimmt sich nicht nur ein langjähriger künstlerischer Partner der Berliner Philharmoniker Bruckners Vierter Symphonie an, sondern zugleich ein Dirigent, der sein tiefes Verständnis für die Musik dieses Komponisten mit denkwürdigen Konzerten in Berlin bereits schon oft unter Beweis gestellt hat.In der ersten Konzerthälfte gibt es ein Wiedersehen mit dem PianistinResidence der Saison 2010/2011: Leif Ove Andsnes. Der norwegische Pianist, dessen Interpretationen die New York Times einmal »meisterliche Eleganz, Kraft und Einsicht« attestierte, zeigt seine Sicht auf Wolfgang Amadeus Mozarts 1785 in Wien entstandenes Klavierkonzert Es-Dur KV 482. Das Werk zählt zu den sogenannten »symphonischen« Klavierkonzerten Mozarts, in denen der Komponist auf dem Höhepunkt seiner Wiener Glanzzeit neue, zukunftsweisende Wege der Orchesterbehandlung beschritt. Dass Mozart das Es-Dur-Konzert in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zu seiner Arbeit an der Oper Le nozze di Figaro schrieb, ist aus der heiter gestimmten, nur in den Variationen des langsamen Mittelsatzes einer sanften Melancholie weichenden Grundstimmung deutlich herauszuhören.


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Das Schaffen Antonio Stradivaris fiel in die Blütezeit der klassischen Geigenbaukunst im italienischen Cremona, die mit den Instrumenten aus seiner Werkstatt einen einmaligen Höhepunkt erreichte. Stradivari verbreiterte den Geigenkorpus und fertigte neue Typen an, die über vollere und längere Wölbungen verfügten, wodurch sich entscheidende klangliche Verbesserungen ergaben. Dabei hielten er und seine Söhne Francesco und Omobono durchgehend ihre hohen Standards aufrecht und verbauten ausschließlich Materialien von bester Qualität. Schon optisch sind die meisten Stradivari-Geigen mit ihrer perfekten Form von Schnecke und F-Löchern, ihrer filigranen Holzmaserung und ihrem rötlich-braunen Farbton mit einem feinen Stich ins Gelbliche Kunstwerke von allerhöchstem Rang.Das Philharmonische Stradivari Sextett Berlin ist dank großzügiger Unterstützung der Stradivari-Stiftung Habisreutinger ausschließlich mit Instrumenten des Cremoneser Meisters ausgestattet. In diesem Konzert präsentiert das außergewöhnliche Ensemble die Klangpracht der Instrumente mit dem Streichsextett aus Richard Strauss’ letzter Oper Capriccio – eine wehmütige Beschwörung zeitloser Schönheit, die in den schreckensreichen Kriegsjahren 1941/1942 entstand. Anschließend erklingt Arnold Schönbergs Streichsextett Verklärte Nacht nach dem gleichnamigen Gedicht Richard Dehmels: keine Programmmusik im engeren Sinn, wie auch der Dichter bemerkte, als er das Werk zum ersten Mal hörte: »Ich hatte mir vorgenommen, die Motive meines Textes in Ihrer Komposition zu verfolgen.- aber ich vergaß das bald, so wurde ich von der Musik bezaubert.« Abgerundet wird der Abend mit Johannes Brahms’ Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18, nach dessen Uraufführung Clara Schumann in ihr Tagebuch schrieb: »Es war über meine Erwartung schön.«


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Als leidenschaftlicher Kammermusiker erfüllte sich der Geiger Christian Tetzlaff einen persönlichen Traum, als er 1994 ein eigenes Streichquartett gründete. Seine musikalischen Verbündeten waren und sind dabei seine Schwester Tanja (Violoncello), die Konzertmeisterin der Philharmonia Zürich (vormals Orchester des Opernhauses Zürich) Hanna Weinmeister (Bratsche) und Elisabeth Kufferath (2. Violine). Von der Presse für »hoch spannende, technisch geradezu perfekte« Interpretationen gelobt und als eines der »weltweit faszinierendsten Kammermusikensembles« unserer Tage gefeiert, präsentiert das Tetzlaff Quartett kurz nach seinem 25-jährigen Jubiläum im Kammermusiksaal der Philharmonie ein ebenso anspruchsvolles wie spannendes musikalisches Programm.Arnold Schönbergs Streichquartett Nr. 1, dessen Ausarbeitung den Komponisten in den Jahren 1904 und 1905 beschäftigte, stellte sich bei seiner Uraufführung am 5. Februar 1907 als Skandal allererster Güte heraus: »Das Werk schien vielen unmöglich, und sie verließen während des Spiels den Saal.- ein besonders witziger sogar durch den Notausgang«, berichtete ein Augenzeuge. »Als auch nachher noch vernehmlich gezischt wurde, ging Gustav Mahler, der unter dieser Zuhörerschaft saß, auf einen der Unzufriedenen los und sagte in seiner wunderbar tätigen Ergriffenheit und gleichsam für die entrechtete Kunst aufflammend: ›Sie haben nicht zu zischen!‹ – Der Unbekannte [erwiderte]: ›Ich zische auch bei Ihren Symphonien!‹« Das mit einer Dauer von knapp 45 Minuten groß dimensionierte Werk fußt harmonisch noch auf der traditionellen Dur-Moll-Tonalität, reizt diese aber bis an ihre Grenzen aus.Nach eigener Aussage ließ sich Schönberg bei der Arbeit an dieser Komposition von Musik Ludwig van Beethovens inspirieren, denn von dieser lerne man »wie man Eintönigkeit und Leere vermeidet, wie man aus Einheit Mannigfaltigkeit erzeugt, wie man aus Grundmaterial neue Formen schafft«. Kein Wunder also, dass das Tetzlaff Quartett auch ein richtungsweisendes spätes Streichquartett Beethovens auf das Programm gesetzt hat. Dem Schlusssatz dieses Werks wurde 1826 von Zeitgenossen noch bescheinigt, er sei »trüb und verworren«. Beethoven schrieb daraufhin ein leichter verständliches Finale, bestand aber darauf, dass der ursprüngliche Satz unter dem Titel »Große Fuge« im Druck erschien. Wie zukunftsweisend gerade die in dieser Komposition zu beobachtende Auseinandersetzung mit strengen Satztechniken der Vergangenheit sein kann, hat in späteren Jahren niemand klarer erkannt als Arnold Schönberg.


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In seiner ersten Saison als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker zeigt sich Kirill Petrenko von ganz unterschiedlichen musikalischen Seiten. In diesen Konzerten ist er mit seinem neuen Orchester erstmals als Mahler-Interpret zu erleben. Auf dem Programm steht die Sechste Symphonie, ein Werk, das er ursprünglich bereits im Dezember 2014 bei den Philharmonikern dirigieren sollte, krankheitsbedingt die Aufführungen jedoch absagen musste. Der Mahler-Zyklus, den er seit 2008 mit dem Symphonieorchester Vorarlberg in Bregenz realisiert, gab Petrenko die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Œuvre des Komponisten auseinanderzusetzen und sich eine eigene Lesart zu erarbeiten.Die Sechste Symphonie ist eines der verstörendsten Stücke Mahlers: Aufruhr und Idylle, Triumph und Katastrophe, Marsch und Choral, Zuversicht und Resignation, Natur, Leben und Tod – all das vereint Mahler zu einem gewaltigen musikalischen Kosmos. »Wie kann ein Mensch von Ihrer Güte so viel Grausamkeit und Unbarmherzigkeit ausdrücken«, soll ein Freund den Komponisten gefragt haben. Mahler – so wird berichtet – habe daraufhin geantwortet: »Es sind die Grausamkeiten, die mir angetan worden sind, die Schmerzen, die ich zu dulden hatte!« Vom Anfang des ersten Satzes mit seinem unerbittlich stampfenden Marschthema bis hin zum grandiosen Finale, in dem Mahler mit zwei gewaltigen Hammerschlägen das gnadenlose Zuschlagen des Schicksals symbolisiert, beschwört der Komponist eine düstere, pessimistische, ja apokalyptische Grundstimmung, die nur vorübergehend durch lichte, hoffungsvolle Momente im Andante moderato und den tänzerischen Duktus des Scherzos unterbrochen wird. Die Sechste Symphonie gilt als prophetisches Werk Mahlers, als Vorwegnahme persönlicher und gesellschaftlicher Katastrophen. »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses«, schreibt Alma Mahler, die Witwe des Komponisten, in ihren Erinnerungen. »Wir weinten damals beide. So tief fühlten wir diese Musik und was sie vorahnend verriet.«Im Vergleich zu der vorausgegangen Fünften Symphonie erweiterte Mahler das Instrumentarium erheblich. So sind die Holz- und Blechbläsergruppen sehr viel stärker besetzt, außerdem vergrößerte er den Schlagzeugapparat. Neben dem bereits erwähnten Hammer kommen Herdenglocken, tiefe Glocken, Xylofone und Rute zum Einsatz. Dabei ging es dem Komponisten nach eigener Aussage nicht um bloße Effekthascherei. Vielmehr betonte er, dass er vor allem mit dem Schlaginstrumentarium neue Klangmischungen kreieren wollte.


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In seiner ersten Saison als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker zeigt sich Kirill Petrenko von ganz unterschiedlichen musikalischen Seiten. In diesen Konzerten ist er mit seinem neuen Orchester erstmals als Mahler-Interpret zu erleben. Auf dem Programm steht die Sechste Symphonie, ein Werk, das er ursprünglich bereits im Dezember 2014 bei den Philharmonikern dirigieren sollte, krankheitsbedingt die Aufführungen jedoch absagen musste. Der Mahler-Zyklus, den er seit 2008 mit dem Symphonieorchester Vorarlberg in Bregenz realisiert, gab Petrenko die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Œuvre des Komponisten auseinanderzusetzen und sich eine eigene Lesart zu erarbeiten.Die Sechste Symphonie ist eines der verstörendsten Stücke Mahlers: Aufruhr und Idylle, Triumph und Katastrophe, Marsch und Choral, Zuversicht und Resignation, Natur, Leben und Tod – all das vereint Mahler zu einem gewaltigen musikalischen Kosmos. »Wie kann ein Mensch von Ihrer Güte so viel Grausamkeit und Unbarmherzigkeit ausdrücken«, soll ein Freund den Komponisten gefragt haben. Mahler – so wird berichtet – habe daraufhin geantwortet: »Es sind die Grausamkeiten, die mir angetan worden sind, die Schmerzen, die ich zu dulden hatte!« Vom Anfang des ersten Satzes mit seinem unerbittlich stampfenden Marschthema bis hin zum grandiosen Finale, in dem Mahler mit zwei gewaltigen Hammerschlägen das gnadenlose Zuschlagen des Schicksals symbolisiert, beschwört der Komponist eine düstere, pessimistische, ja apokalyptische Grundstimmung, die nur vorübergehend durch lichte, hoffungsvolle Momente im Andante moderato und den tänzerischen Duktus des Scherzos unterbrochen wird. Die Sechste Symphonie gilt als prophetisches Werk Mahlers, als Vorwegnahme persönlicher und gesellschaftlicher Katastrophen. »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses«, schreibt Alma Mahler, die Witwe des Komponisten, in ihren Erinnerungen. »Wir weinten damals beide. So tief fühlten wir diese Musik und was sie vorahnend verriet.«Im Vergleich zu der vorausgegangen Fünften Symphonie erweiterte Mahler das Instrumentarium erheblich. So sind die Holz- und Blechbläsergruppen sehr viel stärker besetzt, außerdem vergrößerte er den Schlagzeugapparat. Neben dem bereits erwähnten Hammer kommen Herdenglocken, tiefe Glocken, Xylofone und Rute zum Einsatz. Dabei ging es dem Komponisten nach eigener Aussage nicht um bloße Effekthascherei. Vielmehr betonte er, dass er vor allem mit dem Schlaginstrumentarium neue Klangmischungen kreieren wollte.


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In seiner ersten Saison als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker zeigt sich Kirill Petrenko von ganz unterschiedlichen musikalischen Seiten. In diesen Konzerten ist er mit seinem neuen Orchester erstmals als Mahler-Interpret zu erleben. Auf dem Programm steht die Sechste Symphonie, ein Werk, das er ursprünglich bereits im Dezember 2014 bei den Philharmonikern dirigieren sollte, krankheitsbedingt die Aufführungen jedoch absagen musste. Der Mahler-Zyklus, den er seit 2008 mit dem Symphonieorchester Vorarlberg in Bregenz realisiert, gab Petrenko die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Œuvre des Komponisten auseinanderzusetzen und sich eine eigene Lesart zu erarbeiten.Die Sechste Symphonie ist eines der verstörendsten Stücke Mahlers: Aufruhr und Idylle, Triumph und Katastrophe, Marsch und Choral, Zuversicht und Resignation, Natur, Leben und Tod – all das vereint Mahler zu einem gewaltigen musikalischen Kosmos. »Wie kann ein Mensch von Ihrer Güte so viel Grausamkeit und Unbarmherzigkeit ausdrücken«, soll ein Freund den Komponisten gefragt haben. Mahler – so wird berichtet – habe daraufhin geantwortet: »Es sind die Grausamkeiten, die mir angetan worden sind, die Schmerzen, die ich zu dulden hatte!« Vom Anfang des ersten Satzes mit seinem unerbittlich stampfenden Marschthema bis hin zum grandiosen Finale, in dem Mahler mit zwei gewaltigen Hammerschlägen das gnadenlose Zuschlagen des Schicksals symbolisiert, beschwört der Komponist eine düstere, pessimistische, ja apokalyptische Grundstimmung, die nur vorübergehend durch lichte, hoffungsvolle Momente im Andante moderato und den tänzerischen Duktus des Scherzos unterbrochen wird. Die Sechste Symphonie gilt als prophetisches Werk Mahlers, als Vorwegnahme persönlicher und gesellschaftlicher Katastrophen. »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses«, schreibt Alma Mahler, die Witwe des Komponisten, in ihren Erinnerungen. »Wir weinten damals beide. So tief fühlten wir diese Musik und was sie vorahnend verriet.«Im Vergleich zu der vorausgegangen Fünften Symphonie erweiterte Mahler das Instrumentarium erheblich. So sind die Holz- und Blechbläsergruppen sehr viel stärker besetzt, außerdem vergrößerte er den Schlagzeugapparat. Neben dem bereits erwähnten Hammer kommen Herdenglocken, tiefe Glocken, Xylofone und Rute zum Einsatz. Dabei ging es dem Komponisten nach eigener Aussage nicht um bloße Effekthascherei. Vielmehr betonte er, dass er vor allem mit dem Schlaginstrumentarium neue Klangmischungen kreieren wollte.


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Der Kartenverkauf beginnt am 16. Dezember 2019


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Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, liebt das klassische und romantische Repertoire. Sein Interesse gilt allerdings auch der zeitgenössischen Musik, für die er sich – als Interpret und Initiator neuer Werke – intensiv einsetzt. So brachte er die ihm gewidmeten Hornkonzerte von Herbert Willi (2008), Jorge E. López (2009), Johannes Wallmann (2010), Toshio Hosokawa (2011) und Wolfgang Rihm (2014) zur Uraufführung – das Konzert von Hosokawa, »Moment of Blossoming«, gemeinsam mit den von Sir Simon Rattle dirigierten Berliner Philharmonikern.Nun steht eine weitere Premiere mit dem Orchester an: die Uraufführung des Hornkonzerts von Hans Abrahamsen. Der dänische Komponist, der zu den führenden Persönlichkeiten der Gegenwartsmusikszene seines Landes zählt, führt einen vielschichtigen musikalischen Dialog mit der Vergangenheit und pflegt ein Idiom poetisch-romantischer Intensität – wobei er sich in seinen Werken (wie die Titel October, Schnee, Wald, Storm og Stille usw. verraten) immer wieder auch auf Naturphänomene bezieht. Dirigent des Abends ist Paavo Järvi, der mit seinen ebenso differenzierten wie energiegeladenen Interpretationen das Publikum rund um den Erdball begeistert. Die Liebe zur Musik wurde ihm in die Wiege gelegt: 1962 als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi in Tallinn geboren, studierte er zunächst Schlagzeug und Dirigieren, wobei er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Leonard Bernstein am Los Angeles Philharmonic Institute vervollständigte. Der langjährige Künstlerische Leiter der Kammerphilharmonie Bremen ist Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokio, ein Amt, das er ab dieser Spielzeit auch beim Tonhalle-Orchester Zürich übernimmt.Nach der Pause widmen sich die Berliner Philharmoniker und Paavo Järvi der Symphonie fantastique vonHector Berlioz, die wie kaum ein zweites Werk der Musikgeschichte die Genrebezeichnung »Symphonische Dichtung« verdient. Fünf »Episode[n] aus dem Leben eines Künstlers« schildert das instrumentale Drama – allerdings nicht in der Realität, sondern in wirren Träumen. Heinrich Heine bezeichnete die Symphonie als »bizarres Nachtstück«, das »nur zuweilen erhellt wird von einer sentimentalweißen Weiberrobe, die darin hin- und herflattert, oder von einem schwefelgelben Blitz der Ironie«. Unbestimmte Leidenschaften werden hier in Klang gefasst, am radikalsten im Traum einer Sabbatnacht, dem fünften und letzten Symphoniesatz, der (wie Berlioz berichtete) »durch seine satanische Wirkung« bereits die Zeitgenossen überwältigte.


Kategorie: Klassik

Anmeldung ab 1. Oktober 2019


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Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, liebt das klassische und romantische Repertoire. Sein Interesse gilt allerdings auch der zeitgenössischen Musik, für die er sich – als Interpret und Initiator neuer Werke – intensiv einsetzt. So brachte er die ihm gewidmeten Hornkonzerte von Herbert Willi (2008), Jorge E. López (2009), Johannes Wallmann (2010), Toshio Hosokawa (2011) und Wolfgang Rihm (2014) zur Uraufführung – das Konzert von Hosokawa, »Moment of Blossoming«, gemeinsam mit den von Sir Simon Rattle dirigierten Berliner Philharmonikern.Nun steht eine weitere Premiere mit dem Orchester an: die Uraufführung des Hornkonzerts von Hans Abrahamsen. Der dänische Komponist, der zu den führenden Persönlichkeiten der Gegenwartsmusikszene seines Landes zählt, führt einen vielschichtigen musikalischen Dialog mit der Vergangenheit und pflegt ein Idiom poetisch-romantischer Intensität – wobei er sich in seinen Werken (wie die Titel October, Schnee, Wald, Storm og Stille usw. verraten) immer wieder auch auf Naturphänomene bezieht. Dirigent des Abends ist Paavo Järvi, der mit seinen ebenso differenzierten wie energiegeladenen Interpretationen das Publikum rund um den Erdball begeistert. Die Liebe zur Musik wurde ihm in die Wiege gelegt: 1962 als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi in Tallinn geboren, studierte er zunächst Schlagzeug und Dirigieren, wobei er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Leonard Bernstein am Los Angeles Philharmonic Institute vervollständigte. Der langjährige Künstlerische Leiter der Kammerphilharmonie Bremen ist Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokio, ein Amt, das er ab dieser Spielzeit auch beim Tonhalle-Orchester Zürich übernimmt.Nach der Pause widmen sich die Berliner Philharmoniker und Paavo Järvi der Symphonie fantastique vonHector Berlioz, die wie kaum ein zweites Werk der Musikgeschichte die Genrebezeichnung »Symphonische Dichtung« verdient. Fünf »Episode[n] aus dem Leben eines Künstlers« schildert das instrumentale Drama – allerdings nicht in der Realität, sondern in wirren Träumen. Heinrich Heine bezeichnete die Symphonie als »bizarres Nachtstück«, das »nur zuweilen erhellt wird von einer sentimentalweißen Weiberrobe, die darin hin- und herflattert, oder von einem schwefelgelben Blitz der Ironie«. Unbestimmte Leidenschaften werden hier in Klang gefasst, am radikalsten im Traum einer Sabbatnacht, dem fünften und letzten Symphoniesatz, der (wie Berlioz berichtete) »durch seine satanische Wirkung« bereits die Zeitgenossen überwältigte.


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Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, liebt das klassische und romantische Repertoire. Sein Interesse gilt allerdings auch der zeitgenössischen Musik, für die er sich – als Interpret und Initiator neuer Werke – intensiv einsetzt. So brachte er die ihm gewidmeten Hornkonzerte von Herbert Willi (2008), Jorge E. López (2009), Johannes Wallmann (2010), Toshio Hosokawa (2011) und Wolfgang Rihm (2014) zur Uraufführung – das Konzert von Hosokawa, »Moment of Blossoming«, gemeinsam mit den von Sir Simon Rattle dirigierten Berliner Philharmonikern.Nun steht eine weitere Premiere mit dem Orchester an: die Uraufführung des Hornkonzerts von Hans Abrahamsen. Der dänische Komponist, der zu den führenden Persönlichkeiten der Gegenwartsmusikszene seines Landes zählt, führt einen vielschichtigen musikalischen Dialog mit der Vergangenheit und pflegt ein Idiom poetisch-romantischer Intensität – wobei er sich in seinen Werken (wie die Titel October, Schnee, Wald, Storm og Stille usw. verraten) immer wieder auch auf Naturphänomene bezieht. Dirigent des Abends ist Paavo Järvi, der mit seinen ebenso differenzierten wie energiegeladenen Interpretationen das Publikum rund um den Erdball begeistert. Die Liebe zur Musik wurde ihm in die Wiege gelegt: 1962 als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi in Tallinn geboren, studierte er zunächst Schlagzeug und Dirigieren, wobei er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Leonard Bernstein am Los Angeles Philharmonic Institute vervollständigte. Der langjährige Künstlerische Leiter der Kammerphilharmonie Bremen ist Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokio, ein Amt, das er ab dieser Spielzeit auch beim Tonhalle-Orchester Zürich übernimmt.Nach der Pause widmen sich die Berliner Philharmoniker und Paavo Järvi der Symphonie fantastique vonHector Berlioz, die wie kaum ein zweites Werk der Musikgeschichte die Genrebezeichnung »Symphonische Dichtung« verdient. Fünf »Episode[n] aus dem Leben eines Künstlers« schildert das instrumentale Drama – allerdings nicht in der Realität, sondern in wirren Träumen. Heinrich Heine bezeichnete die Symphonie als »bizarres Nachtstück«, das »nur zuweilen erhellt wird von einer sentimentalweißen Weiberrobe, die darin hin- und herflattert, oder von einem schwefelgelben Blitz der Ironie«. Unbestimmte Leidenschaften werden hier in Klang gefasst, am radikalsten im Traum einer Sabbatnacht, dem fünften und letzten Symphoniesatz, der (wie Berlioz berichtete) »durch seine satanische Wirkung« bereits die Zeitgenossen überwältigte.


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.12.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Konzert mit Boris Rosenthal(/) Konzert mit Andreas Wittmann, Katharina Richter, Christiane Oertel, Hans Beatus Straub, Jörg Gottschick, Sinfonischer Chor Berlin(/) THE Great New Year's Day GOSPEL SHOW with 100 Choir Voices(Gudrun Arndt/Gudrun Arndt) Konzert mit RIAS Kammerchor, Justin Doyle, Julia Doyle, Tim Mead, Thomas Hobbs, Roderick Williams(/) Konzert mit Serhiy Burko, Fredun Mazaheri(/) Konzert mit Strauss Festival Ballet Ensemble, Ivan Cherednichenko(promo/promo) Konzert mit Petr Chromczák, Monika Brychtová, Dita Stejskalová, Michal Vojta, Dalibor Tolas, Coro di Praga(/) Familienkonzert Bilder einer Ausstellung(/) Konzert mit Yury Revich(/) Konzert mit Friedelise Stutte, Michael Hoppe, Sidney Werner, Philip Theurer(/) Konzert mit Michael Zukernik, Andrei Gavrilov(/) Konzert mit Andreas Peer Kähler, Néstor Bayona, Benedikt Kristjánsson(/) Konzert mit Wolfgang Roese(Klaus Polkowski/Klaus Polkowski) Lunchkonzert(/) Konzert mit Marc Piollet(/) Konzert mit Larry Weng(Kaupo Kikkas/Kaupo Kikkas) Wiener Neujahrskonzert(/) Kirill Petrenko und Daniel Barenboim(Stephan Rabold/Stephan Rabold) Konzert mit Pavel Kuznetsov(/) Konzert mit Sebastian Tewinkel, Marlene Lichtenberg, Attila Weidemann(/) Mitgliedermatinee der Freunde der Berliner Philharmoniker e. V.(Thomas Rosenthal/Thomas Rosenthal) Konzert mit Donna Yvette Brown(/) Konzert mit Philipp Bohnen, Nikolaus Römisch, Kyoko Hosono, Christoph Streuli, David Riniker, Adrian Oetiker, Noah Bendix-Balgley, Denis Kozhukhin, Kotowa Machida, Rachel Schmidt, Julia Gartemann, Solène Kermarrec, Özgür Aydin, Dorian Xho...(Sebastian Hänel/Sebastian Hänel) Konzert mit Sergey Smbatyan, Maxim Vengerov(Benjamin Ealovega/Benjamin Ealovega) Konzert mit Hannah Cho(SZ/SZ) Konzert mit Cape Town Opera's African Angels(Kim Stevens/Kim Stevens) Konzert mit Amandine Beyer(/) Konzert mit Jonas Kaufmann, Jochen Rieder(PACIFIC PRESS / Alamy Stock Photo/PACIFIC PRESS / Alamy Stock Photo) Konzert mit Arcadi Volodos(MarcoBorggreve/MarcoBorggreve) Herbert Blomstedt und Leif Ove Andsnes(M. Lengemann/M. Lengemann) Konzert mit Dieter Hallervorden, Dirk Wucherpfennig, Tianwa Yang, Julia Hagen, Fabian Müller(Sovfoto\UIG/Sovfoto\UIG) Familienkonzert Viva Vivaldi(/) Konzert mit Christophe Horák, Christoph von der Nahmer, Matthew Hunter, Walter Küssner, Stephan Koncz, Knut Weber(Sebastian Hänel/Sebastian Hänel) Konzert mit Miguel Pérez Iñesta, N. N.(/) Konzert mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath, Hanna Weinmeister, Tanja Tetzlaff(Georgia Bertazzi/Georgia Bertazzi) Konzert mit Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Andreas Willwohl, Bernhard Schmidt, Marie-Pierre Langlamet(Uwe Arens/Uwe Arens) Konzert mit Sinfonieorchester, Ivan Cherednichenko, Rolando Saad(Riccardo Musacchio & Flavio Iann/Riccardo Musacchio & Flavio Iann) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Emmanuel Krivine, Julia Fischer(Uwe Arens/Uwe Arens) Konzert mit Vineta Sareika, Suyoen Kim, Gregor Sigl, Harriet Krijgh(Felix Broede/Felix Broede) Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Sechste Symphonie(Stephan Rabold/Stephan Rabold) Gastveranstaltung(/) Konzert mit Thomas Koncz, Cornelia Gartemann, Marlene Ito, Philipp Bohnen(/) Benefizkonzert für das Berliner Schloss(/) Konzert mit Jakub Hrůša, Josef Špaček(/) Konzert mit Robin Ticciati, RIAS Kammerchor(/) Konzert mit Suyeon Kang, Magali Mosnier, Xavier de Maistre(wildundleise/wildundleise) Konzert mit Yuri Simonov, George Li(Simon Fowler/Simon Fowler) Konzert mit Bruno Borralhinho(/) Paavo Järvi dirigiert die »Symphonie fantastique«(Julia Baier/Julia Baier) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Debüt im Deutschlandfunk Kultur(/) Konzert mit Berliner Figuralchor, Cantores minores, Gerhard Oppelt, Marie Luise Werneburg, Benedikt Kristjánsson, Jörg Gottschick(/)

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