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Spielplan für Januar 2020

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

2020 wird ein besonderes Jahr: Vor genau 450 Jahren wurde die Kurbrandenburgische Hofkapelle, in deren direkter Kontinuität die Staatskapelle Berlin steht, zum ersten Mal erwähnt. Als Auftakt zu diesem Jubiläum spielt Daniel Barenboim das Mozartsche Klavierkonzert KV 450, gefolgt von einer Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie mit ihrem festlich-feierlichen Charakter.


Kategorie: Konzert

Die Welt der Oper bietet Vieles: schöne Melodien, die sich zu Arien formen, komplexe Ensemblesätze, in denen die Figuren jeweils für sich und doch aufeinander bezogen ihre Gedanken und Gefühle artikulieren, große Chöre von festlicher Wirkung und einleitende wie intermezzoartige Instrumentalmusiken. Zugleich zeichnet eine Oper auch immer eine Welt von Personen und Situationen – wie Prokofjews »Verlobung im Kloster«. »Das ist ja wie Champagner! Daraus ließe sich eine Oper im Stile von Mozart oder Rossini machen.« Als Prokofjew im Frühjahr 1940 mit dem Sujet einer Verwechslungs- und Verwandlungskomödie aus dem späten 18. Jahrhundert bekannt wurde, zeigte er sich sofort animiert, daraus ein Bühnenwerk zu formen. »Der feine Humor, die zauberhafte Lyrik, die zugespitzte Charakterisierung der Protagonisten, die Dynamik der Handlung, der spannungsreiche Aufbau, bei dem der Zuschauer auf jede Wendung mit Interesse und Ungeduld wartet«, reizten ihn besonders. Seine pointierte, geistreiche, charmante Musik bezeugt in jedem Augenblick die Inspiration, die er von diesem Stoff empfing. Mehrere Paare, die nach mancherlei Verwirrungen und Verwicklungen schließlich zueinander finden, dazu gefoppte Drahtzieher, die sich in eigener Schlinge verfangen, bieten viel komödiantisches Potential, das Prokofjew auch voll ausschöpft – in Gestalt einer Oper, die voll von Lyrismen und praller Theatralik ist.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Je nach Auftragslage leben der mittellose Dichter Rodolfo und seine drei gewitzten Künstlerfreunde mal in äußerster Not, dann jedoch auch wieder im Überfluss und verfallen in Verschwendungslaune. Als eines Tages ihre Nachbarin Mimì vorbeischaut, verliebt sich Rodolfo auf den ersten Blick in die zerbrechliche junge Frau. Doch schnell werden die Lebenskünstler angesichts Mimìs Krankheit von der harten Realität eingeholt. In einer losen Szenenfolge schildern Puccini und seine Librettisten nicht nur eine tragisch endende Liebesgeschichte, sondern porträtieren dabei auch die Subkultur der Bohémiens im Paris des 19. Jahrhunderts – mit ihrem Freiheitsdrang in gesellschaftlicher wie künstlerischer Hinsicht, ihrem Selbstverständnis als Bürgerschreck, ihrem Alltag zwischen ausgelassener Feierlust und Existenznöten: ein Lebensstil, den auch der Komponist während seiner Studienzeit gepflegt hatte. Mit den detailverliebten musikalischen Schilderungen des Ambientes schuf Puccini eine neue Form des veristischen Melodrammas. Seine eindringliche und klangmalerische Musik beschreibt die Welt der Bohémiens und ihre Umgebung dabei genauso realistisch und minutiös wie auch das Seelenleben der ihr entstammenden Figuren. In poetischen Bildern legt Lindy Hume das Werk als einen nostalgischen Rückblick auf die unbekümmerte, aber auch allzu vergängliche Jugend an.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Die Welt der Oper bietet Vieles: schöne Melodien, die sich zu Arien formen, komplexe Ensemblesätze, in denen die Figuren jeweils für sich und doch aufeinander bezogen ihre Gedanken und Gefühle artikulieren, große Chöre von festlicher Wirkung und einleitende wie intermezzoartige Instrumentalmusiken. Zugleich zeichnet eine Oper auch immer eine Welt von Personen und Situationen – wie Prokofjews »Verlobung im Kloster«. »Das ist ja wie Champagner! Daraus ließe sich eine Oper im Stile von Mozart oder Rossini machen.« Als Prokofjew im Frühjahr 1940 mit dem Sujet einer Verwechslungs- und Verwandlungskomödie aus dem späten 18. Jahrhundert bekannt wurde, zeigte er sich sofort animiert, daraus ein Bühnenwerk zu formen. »Der feine Humor, die zauberhafte Lyrik, die zugespitzte Charakterisierung der Protagonisten, die Dynamik der Handlung, der spannungsreiche Aufbau, bei dem der Zuschauer auf jede Wendung mit Interesse und Ungeduld wartet«, reizten ihn besonders. Seine pointierte, geistreiche, charmante Musik bezeugt in jedem Augenblick die Inspiration, die er von diesem Stoff empfing. Mehrere Paare, die nach mancherlei Verwirrungen und Verwicklungen schließlich zueinander finden, dazu gefoppte Drahtzieher, die sich in eigener Schlinge verfangen, bieten viel komödiantisches Potential, das Prokofjew auch voll ausschöpft – in Gestalt einer Oper, die voll von Lyrismen und praller Theatralik ist.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Je nach Auftragslage leben der mittellose Dichter Rodolfo und seine drei gewitzten Künstlerfreunde mal in äußerster Not, dann jedoch auch wieder im Überfluss und verfallen in Verschwendungslaune. Als eines Tages ihre Nachbarin Mimì vorbeischaut, verliebt sich Rodolfo auf den ersten Blick in die zerbrechliche junge Frau. Doch schnell werden die Lebenskünstler angesichts Mimìs Krankheit von der harten Realität eingeholt. In einer losen Szenenfolge schildern Puccini und seine Librettisten nicht nur eine tragisch endende Liebesgeschichte, sondern porträtieren dabei auch die Subkultur der Bohémiens im Paris des 19. Jahrhunderts – mit ihrem Freiheitsdrang in gesellschaftlicher wie künstlerischer Hinsicht, ihrem Selbstverständnis als Bürgerschreck, ihrem Alltag zwischen ausgelassener Feierlust und Existenznöten: ein Lebensstil, den auch der Komponist während seiner Studienzeit gepflegt hatte. Mit den detailverliebten musikalischen Schilderungen des Ambientes schuf Puccini eine neue Form des veristischen Melodrammas. Seine eindringliche und klangmalerische Musik beschreibt die Welt der Bohémiens und ihre Umgebung dabei genauso realistisch und minutiös wie auch das Seelenleben der ihr entstammenden Figuren. In poetischen Bildern legt Lindy Hume das Werk als einen nostalgischen Rückblick auf die unbekümmerte, aber auch allzu vergängliche Jugend an.


Kategorie: Oper

Die Welt im Ausnahmezustand. Fünf Menschen sind eingeschlossen in einem unaufhörlichen Schneewehen. Die Zeit scheint stillzustehen. Jacques bleibt inmitten der Gruppe für sich, er bejaht den Schneefall wie das Nichts, dem er sich weiht. Peter und Silvia dagegen sind bedrückt, ängstlich, pessimistisch. Jan und Natascha versuchen, die Übersicht zu behalten, weiterhin zu hoffen und tätig zu bleiben. Zusehends schwerer fällt allen die Fähigkeit, sich mitzuteilen. Was da namenlos geschieht, befremdet alle.- sie haben keine Sprache dafür. Als eine Fremde erscheint und spricht – Tanja, die wie in einem Bild durch die Landschaft geht – löst sie zunächst Euphorie aus, gefolgt von tiefer Vereinsamung. Wie ein Projektionskörper, als ein Erinnerungsraum wirkt sie.- Jacques meint, in ihr seiner verstorbenen Frau zu begegnen – er rührt an die Membran zwischen Leben und Tod. Nichts aber ist stärker als die Sonne. Im violetten Aufleuchten des Schnees erfährt die Gruppe ihre Auslöschung. Basierend auf einer Vorlage des russischen Schriftstellers Vladimir Sorokin reflektieren der Schweizer Komponist und Ernst-von-Siemens Musikpreisträger Beat Furrer und der österreichische Librettist Händl Klaus die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe und übersetzen diese in eine suggestive musikalisch-sprachliche Struktur.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung


Kategorie: Kammermusik

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Die Welt im Ausnahmezustand. Fünf Menschen sind eingeschlossen in einem unaufhörlichen Schneewehen. Die Zeit scheint stillzustehen. Jacques bleibt inmitten der Gruppe für sich, er bejaht den Schneefall wie das Nichts, dem er sich weiht. Peter und Silvia dagegen sind bedrückt, ängstlich, pessimistisch. Jan und Natascha versuchen, die Übersicht zu behalten, weiterhin zu hoffen und tätig zu bleiben. Zusehends schwerer fällt allen die Fähigkeit, sich mitzuteilen. Was da namenlos geschieht, befremdet alle.- sie haben keine Sprache dafür. Als eine Fremde erscheint und spricht – Tanja, die wie in einem Bild durch die Landschaft geht – löst sie zunächst Euphorie aus, gefolgt von tiefer Vereinsamung. Wie ein Projektionskörper, als ein Erinnerungsraum wirkt sie.- Jacques meint, in ihr seiner verstorbenen Frau zu begegnen – er rührt an die Membran zwischen Leben und Tod. Nichts aber ist stärker als die Sonne. Im violetten Aufleuchten des Schnees erfährt die Gruppe ihre Auslöschung. Basierend auf einer Vorlage des russischen Schriftstellers Vladimir Sorokin reflektieren der Schweizer Komponist und Ernst-von-Siemens Musikpreisträger Beat Furrer und der österreichische Librettist Händl Klaus die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe und übersetzen diese in eine suggestive musikalisch-sprachliche Struktur.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Neben dem bekannten Konzert für Violoncello schrieb Edward Elgar auch ein großes Konzert für die Violine. 1910 komponiert, führt es noch einmal in die Klangwelt der Spätromantik hinein, mit hohem spieltechnischen und gestalterischen Anspruch. Die »Bilder einer Ausstellung«, von Modest Mussorgsky ursprünglich für Klavier geschrieben, erklingen in der klangfarblich raffinierten Orchesterfassung von Maurice Ravel.


Kategorie: Konzert

Neben dem bekannten Konzert für Violoncello schrieb Edward Elgar auch ein großes Konzert für die Violine. 1910 komponiert, führt es noch einmal in die Klangwelt der Spätromantik hinein, mit hohem spieltechnischen und gestalterischen Anspruch. Die »Bilder einer Ausstellung«, von Modest Mussorgsky ursprünglich für Klavier geschrieben, erklingen in der klangfarblich raffinierten Orchesterfassung von Maurice Ravel.


Kategorie: Konzert

»Die vom rechten Wege Abgekommene« – das ist Violetta Valéry, die als Edelkurtisane in Paris ein Leben zwischen Glanz und Elend führt. Alles ist nur Spiel und Schein, auch die Liebe, bis Alfredo Germont in ihr wahre Gefühle erweckt. Das Glück aber ist ein seltener Gast und nur von kurzer Dauer: Violetta, an Schwindsucht leidet, wird erst gedemütigt und vergeht nach einem letzten Aufflackern ihrer Lebenskräfte. Ein einziges Mal nur hat sich Giuseppe Verdi einem zeitgenössischen Sujet zugewandt, der »Kameliendame« des Pariser Autors Alexandre Dumas d.J. Als Roman wie als Theaterstück hat Dumas dieses auf wahren Begebenheiten beruhende Geschehen literarisch gestaltet. Verdi erfand dazu eine Musik von großer Eindringlichkeit, die dem Ausdruck von Emotionen viel Raum lässt: Freude und Überschwang, Klage und Verzweiflung. Der Hörer und Betrachter wird sogartig in die Handlung hineingenommen, um ganz unmittelbar am Schicksal Violettas Anteil zu nehmen. Als letztes Werk der sogenannten »Trilogia populare« ist die 1853 uraufgeführte und 1860 erstmals im Haus Unter den Linden gezeigte »Traviata« nach anfänglicher Skepsis rasch zu einer Erfolgsoper im internationalen Maßstab geworden. Die Inszenierung von Dieter Dorn lässt Violetta als eine Frau erscheinen, die von Anfang an eine Todgeweihte ist, sich aber gegen ihr Schicksal auflehnt. Am Ende ist sie einfach verschwunden, wie ins Nichts aufgelöst.


Kategorie: Oper

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper


Kategorie: Liederabend

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung


Kategorie: Liederabend

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

»Die vom rechten Wege Abgekommene« – das ist Violetta Valéry, die als Edelkurtisane in Paris ein Leben zwischen Glanz und Elend führt. Alles ist nur Spiel und Schein, auch die Liebe, bis Alfredo Germont in ihr wahre Gefühle erweckt. Das Glück aber ist ein seltener Gast und nur von kurzer Dauer: Violetta, an Schwindsucht leidet, wird erst gedemütigt und vergeht nach einem letzten Aufflackern ihrer Lebenskräfte. Ein einziges Mal nur hat sich Giuseppe Verdi einem zeitgenössischen Sujet zugewandt, der »Kameliendame« des Pariser Autors Alexandre Dumas d.J. Als Roman wie als Theaterstück hat Dumas dieses auf wahren Begebenheiten beruhende Geschehen literarisch gestaltet. Verdi erfand dazu eine Musik von großer Eindringlichkeit, die dem Ausdruck von Emotionen viel Raum lässt: Freude und Überschwang, Klage und Verzweiflung. Der Hörer und Betrachter wird sogartig in die Handlung hineingenommen, um ganz unmittelbar am Schicksal Violettas Anteil zu nehmen. Als letztes Werk der sogenannten »Trilogia populare« ist die 1853 uraufgeführte und 1860 erstmals im Haus Unter den Linden gezeigte »Traviata« nach anfänglicher Skepsis rasch zu einer Erfolgsoper im internationalen Maßstab geworden. Die Inszenierung von Dieter Dorn lässt Violetta als eine Frau erscheinen, die von Anfang an eine Todgeweihte ist, sich aber gegen ihr Schicksal auflehnt. Am Ende ist sie einfach verschwunden, wie ins Nichts aufgelöst.


Kategorie: Oper

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

In nahezu jeder Opernvorstellung sind sie auf der großen Bühne zu hören und zu sehen, zuweilen suchen sie aber auch bewusst den Weg auf das Liedpodium. Dass die Ensemblesolistinnen und -solisten der Staatsoper auch die Kunst des Liedgesangs hervorragend beherrschen, kann in einer ganzen Serie von Abenden im Apollo-Saal erlebt werden. Alle Stimmlagen sind vertreten, dazu viele Sprachen und musikalische Stile, sowohl das klassische Repertoire als auch Unbekanntes kann neu und wieder entdeckt werden.


Kategorie: Liederabend

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Spannende Diskussionen und praktische Übungen: Erfahrene Opernfans und mutige Operneinsteiger setzen sich an mehreren Terminen mit einem Stück und der jeweiligen Inszenierung intensiv auseinander. Spielfreunde und lebhafte Auseinandersetzungen mit dem Stück sind erwünscht!   Mindestalter: 60 Jahre 35€ für die gesamte Workshopreihe »Der Rosenkavalier«  Weitere Informationen zu den 60+ Workshops


Kategorie: Workshop

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper

Unter dem Decknamen Lindoro hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch gedenkt Doktor Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst zu ehelichen, und versucht daher, alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« der gewiefte Barbier Figaro zur Seite, der – mehr oder weniger raffiniert – eine ganze Reihe von Verwicklungen und Maskeraden eingefädelt. Mit »Il barbiere di Siviglia« schuf der erst 23-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa, in dem wie so oft der genarrte Alte das Nachsehen hat. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.


Kategorie: Oper

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Unter dem Decknamen Lindoro hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch gedenkt Doktor Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst zu ehelichen, und versucht daher, alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« der gewiefte Barbier Figaro zur Seite, der – mehr oder weniger raffiniert – eine ganze Reihe von Verwicklungen und Maskeraden eingefädelt. Mit »Il barbiere di Siviglia« schuf der erst 23-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa, in dem wie so oft der genarrte Alte das Nachsehen hat. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.


Kategorie: Oper


Kategorie: Kinder & Jugend


Kategorie: Kinder & Jugend

Wie findet eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne? Wie viele Menschen und welche Gewerke sind daran beteiligt, eine Aufführung zu kreieren und Ihnen einen besonderen Opernabend zu bereiten? Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch die Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die 275-jährige reichhaltige Geschichte des Hauses und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die »Bretter, die die Welt bedeuten«.


Kategorie: Führung

Im Alter von fast 80 Jahren gelang dem längst zum Mythos gewordenen Giuseppe Verdi noch einmal ein sensationeller Erfolg: Ausgehend von der genialen Librettovorlage von Arrigo Boito schuf er nach fünf Jahrzehnten tragischer Bühnenwerke doch noch ein Meisterwerk der komischen Oper. Obwohl auf demselben Stoff wie Otto Nicolais »Die lustigen Weiber von Windsor« fußend, gelang Verdi ein andersartiger, abgründiger Zugriff auf die Komödie. Das Gebaren des alternden Sir John Falstaff – schlitzohriger Schmarotzer, Lebemann und Möchtegern-Weiberheld – sorgt im spießbürgerlichen Windsor für Aufruhr. Nicht nur, dass er sich auf Kosten anderer seinen Lebensunterhalt ergaunert: Der über jeden Selbstzweifel erhabene Genussmensch glaubt auch noch, er könne gleich zwei Damen mit gleichlautenden Liebesbriefen Avancen machen. Die empörten, doch gewitzten Frauen lassen sich das nicht gefallen und holen zum Gegenschlag aus … Weise und entlarvend, karikierend und auf das Genaueste charakterisierend, fand der alte Verdi mit seinem »Falstaff« zu einer sehr natürlichen und bildhaften Musiksprache voller Wortwitz, rhythmischen Finessen und klanglichen Assoziationen. Weit stärker noch als in früheren Werken meldet sich das Orchester hier durchgängig kommentierend und schlagfertig pointierend zu Wort. Mit seinen prallen Bühnencharakteren, turbulenten Ensembles und parodierenden Situationen wird die Oper zu einem musikalischen Welttheater ganz im Sinne Shakespeares.


Kategorie: Oper

Neben seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« verfolgte Claude Debussy zahlreiche weitere Musiktheaterprojekte, die jedoch unvollendet blieben. Spätestens ab 1908 fesselte ihn die Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die vom inneren und äußeren Verfall des letzten Sprosses eines untergehenden Adelsgeschlechts handelt. In Poes literarischer Vorlage sind die zwischen Angst, Delirium und Rausch changierenden Zustände Roderick Ushers mit atmosphärischen Bebilderungen der Umgebung des geheimnisvollen Familienanwesens verbunden: einer unheimlichen Sumpflandschaft, einer Gruft, in der die angeblich verstorbene Zwillingsschwester Rodericks, Lady Madeline, beerdigt wird und nicht zuletzt mit dem Haus selbst, das geisterhaft zum Leben erwacht. Die Belgierin Annelies Van Parys gehört spätestens seit ihrer ersten auf einem Film Alfred Hitchcocks basierenden Oper »Private View« 2015 zu den innovativsten Komponistinnen des zeitgenössischen Musiktheaters und zeichnet sich durch ein besonderes Interesse für die Facetten der menschlichen Singstimme sowie eine eigenwillige Instrumentationsweise aus. Ausgehend von mehreren Libretto-Entwürfen und einem musikalischen Fragment Debussys entwickelte Van Parys in »Usher« ein Kammermusiktheater, das sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Angst auseinandersetzt und die »Kategorie des Unheimlichen auf spezifische Art und Weise« erforscht.


Kategorie: Zeitgenössische Oper


Kategorie: Kinder & Jugend

Spannende Diskussionen und praktische Übungen: Erfahrene Opernfans und mutige Operneinsteiger setzen sich an mehreren Terminen mit einem Stück und der jeweiligen Inszenierung intensiv auseinander. Spielfreunde und lebhafte Auseinandersetzungen mit dem Stück sind erwünscht!   Mindestalter: 60 Jahre 35€ für die gesamte Workshopreihe »Der Rosenkavalier«  Weitere Informationen zu den 60+ Workshops


Kategorie: Workshop

Im Alter von fast 80 Jahren gelang dem längst zum Mythos gewordenen Giuseppe Verdi noch einmal ein sensationeller Erfolg: Ausgehend von der genialen Librettovorlage von Arrigo Boito schuf er nach fünf Jahrzehnten tragischer Bühnenwerke doch noch ein Meisterwerk der komischen Oper. Obwohl auf demselben Stoff wie Otto Nicolais »Die lustigen Weiber von Windsor« fußend, gelang Verdi ein andersartiger, abgründiger Zugriff auf die Komödie. Das Gebaren des alternden Sir John Falstaff – schlitzohriger Schmarotzer, Lebemann und Möchtegern-Weiberheld – sorgt im spießbürgerlichen Windsor für Aufruhr. Nicht nur, dass er sich auf Kosten anderer seinen Lebensunterhalt ergaunert: Der über jeden Selbstzweifel erhabene Genussmensch glaubt auch noch, er könne gleich zwei Damen mit gleichlautenden Liebesbriefen Avancen machen. Die empörten, doch gewitzten Frauen lassen sich das nicht gefallen und holen zum Gegenschlag aus … Weise und entlarvend, karikierend und auf das Genaueste charakterisierend, fand der alte Verdi mit seinem »Falstaff« zu einer sehr natürlichen und bildhaften Musiksprache voller Wortwitz, rhythmischen Finessen und klanglichen Assoziationen. Weit stärker noch als in früheren Werken meldet sich das Orchester hier durchgängig kommentierend und schlagfertig pointierend zu Wort. Mit seinen prallen Bühnencharakteren, turbulenten Ensembles und parodierenden Situationen wird die Oper zu einem musikalischen Welttheater ganz im Sinne Shakespeares.


Kategorie: Oper

Unter dem Decknamen Lindoro hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch gedenkt Doktor Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst zu ehelichen, und versucht daher, alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« der gewiefte Barbier Figaro zur Seite, der – mehr oder weniger raffiniert – eine ganze Reihe von Verwicklungen und Maskeraden eingefädelt. Mit »Il barbiere di Siviglia« schuf der erst 23-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa, in dem wie so oft der genarrte Alte das Nachsehen hat. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.


Kategorie: Oper


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:08.12.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Führung(/) Konzert zum Jahreswechsel(/) Die Verlobung im Kloster(Ruth und Martin Walz/Ruth und Martin Walz) La Bohème(Mara Eggert/Mara Eggert) Violetter Schnee(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Museumskonzert IV(/) Abonnementkonzert IV(/) La traviata(Bernd Uhlig/Bernd Uhlig) Usher(Martin Argyroglo/Martin Argyroglo) Liedrecital Angela Gheorghiu(/) Liedrecital Philippe Jaroussky(/) Liedrecital Roman Trekel(/) Workshop 60+ - Der Rosenkavalier(/) Il barbiere di Siviglia(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Kinderkonzert(/) Falstaff(Matthias Baus/Matthias Baus)

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