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Spielplan für Juli 2019

Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Foto: Esra Rotthoff Bühnenfotos: Ute Langkafel MAIFOTO Das Stück besteht aus aufeinander folgenden Stationen, die im ganzen Haus verteilt sind. Das Publikum bewegt sich in Gruppen à 10 Personen durch das Theater. Jede Gruppe startet zu einer festen Zeit, die über die Ticketbuchung gewählt werden kann. Es gibt keine Sitzplätze.- Fußwege durch das Haus sind Teil der Inszenierung. Die Vorstellung dauert ca. 70 Minuten (keine Pause) und ist nur teilweise barrierefrei. Es werden reduzierte Tickets für eine gekürzte barrierefreie Variante angeboten. Auf Deutsch und Englisch. Für die Gruppen mit Anfangszeit um 18:00 & 19:40 Uhr bzw. 16:00 & 17:40 Uhr wird eine Übersetzung in die jeweils andere Sprache angeboten. Bitte finden Sie sich 10min vor Ihrer gebuchten Startzeit im Kassenfoyer ein. Es ist leider kein Nacheinlass möglich.  Bitte beachten Sie die geltenden Regeln für den Vorstellungsbesuch. 


Kategorie: Schauspiel

Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Foto: Esra Rotthoff Bühnenfotos: Ute Langkafel MAIFOTO Das Stück besteht aus aufeinander folgenden Stationen, die im ganzen Haus verteilt sind. Das Publikum bewegt sich in Gruppen à 10 Personen durch das Theater. Jede Gruppe startet zu einer festen Zeit, die über die Ticketbuchung gewählt werden kann. Es gibt keine Sitzplätze.- Fußwege durch das Haus sind Teil der Inszenierung. Die Vorstellung dauert ca. 70 Minuten (keine Pause) und ist nur teilweise barrierefrei. Es werden reduzierte Tickets für eine gekürzte barrierefreie Variante angeboten. Auf Deutsch und Englisch. Für die Gruppen mit Anfangszeit um 18:00 & 19:40 Uhr bzw. 16:00 & 17:40 Uhr wird eine Übersetzung in die jeweils andere Sprache angeboten. Bitte finden Sie sich 10min vor Ihrer gebuchten Startzeit im Kassenfoyer ein. Es ist leider kein Nacheinlass möglich.  Bitte beachten Sie die geltenden Regeln für den Vorstellungsbesuch. 


Kategorie: Schauspiel

Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Foto: Esra Rotthoff Bühnenfotos: Ute Langkafel MAIFOTO Das Stück besteht aus aufeinander folgenden Stationen, die im ganzen Haus verteilt sind. Das Publikum bewegt sich in Gruppen à 10 Personen durch das Theater. Jede Gruppe startet zu einer festen Zeit, die über die Ticketbuchung gewählt werden kann. Es gibt keine Sitzplätze.- Fußwege durch das Haus sind Teil der Inszenierung. Die Vorstellung dauert ca. 70 Minuten (keine Pause) und ist nur teilweise barrierefrei. Es werden reduzierte Tickets für eine gekürzte barrierefreie Variante angeboten. Auf Deutsch und Englisch. Für die Gruppen mit Anfangszeit um 18:00 & 19:40 Uhr bzw. 16:00 & 17:40 Uhr wird eine Übersetzung in die jeweils andere Sprache angeboten. Bitte finden Sie sich 10min vor Ihrer gebuchten Startzeit im Kassenfoyer ein. Es ist leider kein Nacheinlass möglich.  Bitte beachten Sie die geltenden Regeln für den Vorstellungsbesuch. 


Kategorie: Schauspiel

Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Foto: Esra Rotthoff Bühnenfotos: Ute Langkafel MAIFOTO Das Stück besteht aus aufeinander folgenden Stationen, die im ganzen Haus verteilt sind. Das Publikum bewegt sich in Gruppen à 10 Personen durch das Theater. Jede Gruppe startet zu einer festen Zeit, die über die Ticketbuchung gewählt werden kann. Es gibt keine Sitzplätze.- Fußwege durch das Haus sind Teil der Inszenierung. Die Vorstellung dauert ca. 70 Minuten (keine Pause) und ist nur teilweise barrierefrei. Es werden reduzierte Tickets für eine gekürzte barrierefreie Variante angeboten. Auf Deutsch und Englisch. Für die Gruppen mit Anfangszeit um 18:00 & 19:40 Uhr bzw. 16:00 & 17:40 Uhr wird eine Übersetzung in die jeweils andere Sprache angeboten. Bitte finden Sie sich 10min vor Ihrer gebuchten Startzeit im Kassenfoyer ein. Es ist leider kein Nacheinlass möglich.  Bitte beachten Sie die geltenden Regeln für den Vorstellungsbesuch. 


Kategorie: Schauspiel

Wessen Leben zählt als Leben? Demokratische Gesellschaften beruhen auf der Ausgrenzung, Kontrolle und Ausbeutung von als überflüssig geltenden Existenzen. Grenzen, Mauern, Lager und digitale Identifikationstechniken garantieren dem globalen Norden ein sorgenfreies Dasein.Still Life ist ein chorisches Manifest einer neu konzipierten Gesellschaft. Der Chorus stellt die Frage, wie wir in einer Ära der Massenepidemie, der Massendigitalisierung und des Massensterbens Verbindungen aufrechterhalten und wiederaufbauen können. Der Chorus erschafft ein brutales, grenzüberschreitendes Lied, um die allgegenwärtigen Mechanismen von Ausgrenzung und Gewalt offenzulegen, deren schrecklichste Steigerung die Genozide sind, die aus »Nie wieder« ein »Auschwitz kein Ende« machten. Diesem schonungslosen Lied wird eine ekstatische Hymne unendlichen Lebens entgegengesetzt, um die gemeinsame Welt durch einen Chorus aller Lebewesen wiederaufzubauen: Menschliches und nicht-menschliches Leben, Lebende und Tote, Tiere, Pflanzen, Bakterien und Viren. Verbindende Kraft wird der Gott des ungeteilten Lebens, der vor- und nachmenschlichen Zeit sein: ein vervielfachter digitaler Dionysos. Foto: Esra Rotthoff Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Still Life ist Teil des Projektes Chorus of Women Berlin, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung des Museum für Naturkunde Berlin.


Kategorie: Schauspiel

Wessen Leben zählt als Leben? Demokratische Gesellschaften beruhen auf der Ausgrenzung, Kontrolle und Ausbeutung von als überflüssig geltenden Existenzen. Grenzen, Mauern, Lager und digitale Identifikationstechniken garantieren dem globalen Norden ein sorgenfreies Dasein.Still Life ist ein chorisches Manifest einer neu konzipierten Gesellschaft. Der Chorus stellt die Frage, wie wir in einer Ära der Massenepidemie, der Massendigitalisierung und des Massensterbens Verbindungen aufrechterhalten und wiederaufbauen können. Der Chorus erschafft ein brutales, grenzüberschreitendes Lied, um die allgegenwärtigen Mechanismen von Ausgrenzung und Gewalt offenzulegen, deren schrecklichste Steigerung die Genozide sind, die aus »Nie wieder« ein »Auschwitz kein Ende« machten. Diesem schonungslosen Lied wird eine ekstatische Hymne unendlichen Lebens entgegengesetzt, um die gemeinsame Welt durch einen Chorus aller Lebewesen wiederaufzubauen: Menschliches und nicht-menschliches Leben, Lebende und Tote, Tiere, Pflanzen, Bakterien und Viren. Verbindende Kraft wird der Gott des ungeteilten Lebens, der vor- und nachmenschlichen Zeit sein: ein vervielfachter digitaler Dionysos. Foto: Esra Rotthoff Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Still Life ist Teil des Projektes Chorus of Women Berlin, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung des Museum für Naturkunde Berlin.


Kategorie: Schauspiel

»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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»Ich verstehe nicht, warum sie uns in Gefängnisse werfen, wo wir doch stärker noch daraus hervorgehen«, sagt die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die wegen eines ihrer kritischen Bilder fast drei Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen musste. Die Türkei war im letzten Jahrzehnt ein beispielhafter Fall, an dem sich die stetige Auflösung von Institutionen und Mechanismen einer fragilen Demokratie durch die strategischen Vorstöße einer autoritären Ideologie beobachten ließ. Nach zwei Jahrzehnten an der Regierung hat sich die AKP vollends zu einer Ein-Mann-Regierung entwickelt und das Land in ein offenes Gefängnis verwandelt. Sie ließ Journalist*innen massenhaft einsperren, hat unabhängige Medien ins Visier genommen und schließlich mundtot gemacht. Besonders nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 wurden kritische Akademiker*innen, bekannte Intellektuelle, Menschenrechtsaktivist*innen und kurdische Politiker*innen zu Opfern der aggressiven Politik von Erdoğans Regierung und ihren ultranationalistischen Verbündeten. Tausende von Menschen wurden aus ihren Jobs entlassen oder inhaftiert. Doch der Widerstand ist ungebrochen und so gelang es trotz der Repressionen nicht, die vollständige Kontrolle zu erlangen.  stronger still. exhibition – installation – talks ist ein Projekt aus Ausstellungs- und Diskursveranstaltungen. Sie zeigen die Dynamik dieses Widerstands genauso auf, wie die Erfahrung der Haft und auf welche Weise kritische Stimmen diese rücksichtslose und nutzlose Gefangenschaft überstehen – und oft gestärkt aus ihr hervorgehen. Trailer anschauen Die einzelnen Ausstellungen:  prison no. 5   museum of small things   SİLİVRİ. prison of thought    witness Der 5. Berliner Herbstsalon 2021 – 2022 präsentiert das Projekt stronger still. exhibition – installation – talks mit der Ausstellung prison no. 5 mit Werken von Zehra Doğan, den Installationen SİLİVRİ. prison of thought und museum of small things, kuratiert von Can Dündar, sowie die Ausstellung witness mit Werken von Timur Çelik in Gorki KIOSK, dem STUDIO Я und weiteren Räumen des Maxim Gorki Theaters. Öffnungszeiten:2–22/Juni, 24/Juli–19/SeptemberDi – Fr: 16 – 22 UhrSa/So: 12 – 22 UhrMo: geschlossen Aktuelle Hinweise zum Ausstellungsbesuch Der Berliner Herbstsalon wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Fotos: 1 © Lutz Knospe, 2 © Egbert Trogemann, VG Bild-Kunst Bonn, 3 © Ute Langkafel


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:04.07.21
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Alles unter Kontrolle(Maxim Gorki Theater - 2021/Maxim Gorki Theater - 2021) Still Life(Maxim Gorki Theater - 2021/Maxim Gorki Theater - 2021) stronger still | Ausstellungen(Maxim Gorki Theater - 2021/Maxim Gorki Theater - 2021)

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