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Spielplan für Juli 2019

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


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ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

GLANZODERHARNISCH ist die Lesereihe des Studiengangs Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin. Sie findet im Rahmen der neu gegründeten Reihe der WERKSTATTLESUNGEN an der Vaganten Bühne statt und gibt Einblick in die aktuelle Arbeit junger Autor:innen. Es inszenieren und lesen Regie- und Schauspielstudierende der Universität der Künste und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.  


Kategorie: Literatur & Diskurs

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

GLANZODERHARNISCH ist die Lesereihe des Studiengangs Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin. Sie findet im Rahmen der neu gegründeten Reihe der WERKSTATTLESUNGEN an der Vaganten Bühne statt und gibt Einblick in die aktuelle Arbeit junger Autor:innen. Es inszenieren und lesen Regie- und Schauspielstudierende der Universität der Künste und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.  


Kategorie: Literatur & Diskurs

Für die Tragikomödie „Indien“ taten sich mit Josef Hader und Alfred Dorfer zwei der bedeutendsten Kabarettisten Österreichs zusammen. Wer bei dem Titel an einen Selbstfindungstrip à la Hollywood denkt, liegt daneben: Es geht nicht nach Indien und auch an keinen anderen Sehnsuchtsort. Stattdessen sind zwei Gastro-Kontrolleure auf Dienstreise in der tiefsten Provinz unterwegs und prüfen die Einhaltung von Hygienevorschriften in den Gasthäusern. Aus der erzwungenen Nähe der beiden grundverschiedenen Männer entsteht bald eine tiefe Freundschaft. In ihren urkomischen Wirtshausdialogen offenbaren sich unversehens lebensbestimmende Fragen: Woher kommen wir und wo gehen wir hin? Woran soll man glauben? Und was ist überhaupt der Sinn des Ganzen?  


Kategorie: Schauspiel

Für die Tragikomödie „Indien“ taten sich mit Josef Hader und Alfred Dorfer zwei der bedeutendsten Kabarettisten Österreichs zusammen. Wer bei dem Titel an einen Selbstfindungstrip à la Hollywood denkt, liegt daneben: Es geht nicht nach Indien und auch an keinen anderen Sehnsuchtsort. Stattdessen sind zwei Gastro-Kontrolleure auf Dienstreise in der tiefsten Provinz unterwegs und prüfen die Einhaltung von Hygienevorschriften in den Gasthäusern. Aus der erzwungenen Nähe der beiden grundverschiedenen Männer entsteht bald eine tiefe Freundschaft. In ihren urkomischen Wirtshausdialogen offenbaren sich unversehens lebensbestimmende Fragen: Woher kommen wir und wo gehen wir hin? Woran soll man glauben? Und was ist überhaupt der Sinn des Ganzen?  


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

ALL IN ODER SIE LÜGEN beschäftigt sich mit Realitäten und Wahrheiten. Wie sehr beeinflusst uns ein Außen und wollen wir uns überhaupt frei davon machen, denn: Wer ist man, wenn keiner guckt? Wann ist man authentisch? Wann kopiert man nur und behauptet etwas, das man sich abgeguckt oder eingeübt hat? Wo beginnen die kleinen und großen Unehrlichkeiten – anderen und sich selbst gegenüber? Wann ist es ein Versehen, wann absichtlich? Was und wem kann man glauben, wenn eigentlich niemand mehr die Wahrheit hören will? Und was ist das überhaupt, Wahrheit? Die Stückentwicklung ALL IN ODER SIE LÜGEN ist eine Zusammenarbeit von Samira Julia Calder, Fabienne Dür, Thomas Georgi und Felix Theissen. Mit zusätzlicher Unterstützung von Lars Georg Vogel haben sie das Stück für eine Präsentation als Live-Stream weiterentwickelt und für den digitalen Raum übersetzt. Dabei schreiben sich die Fragen nach Realität und Wahrheit in einem neuen Rahmen fort, der neue Qualitäten ans Licht bringt. Die Arbeit daran ist ein kollektiver Prozess, ein Labor, ein Fragenstellen, ein „Kreisen um“, ein Anlehnen und Umkippen oder das Schälen einer Zwiebel. Aber was ist des Pudels Kern?


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Dabei spielt es geschickt mit autobiographischen Fragmenten, fiktiven Geschichten und dokumentarischem Material: Eddy steht am Berg. Oder besser gesagt Urs, der Schauspieler. Denn Eddy ist eigentlich Urs. Stimmt das? Eddys Vater verliert seine Erinnerungen und Eddy muss aus der Ferne zuschauen, denn er lebt nicht mehr in der Nähe seiner Eltern in der Schweiz, sondern in Berlin.Ist Eddy - oder Urs - wirklich nur des Theaters wegen hergezogen oder warum versteckt er sich auf dem Dachboden des Hauses seiner Eltern, während unten der siebzigste Geburtstag seines Vaters gefeiert wird? Was, wenn sich das Leben meistens anfühlt wie ein Baggerunfall in den Bergen, wo nur die verkeilte Schaufel einen über dem Abgrund festhält? Man merkt erst, wie wenig man über sich selbst weiß, wenn man sich selbst spielt, denkt Eddy. Und Urs denkt: Gott sei Dank habe ich Eddy, denn er kann meine eigenen Worte besser sagen als ich selbst. Und wenn nach all dem Durcheinander auch noch die Katze krank wird und auf einmal Gefühle entstehen, wo eigentlich keine sein sollten, dann bleibt manchmal nur die Flucht in den Rausch. Doch der ist leider die größte Täuschung von allen. Denn die, die vergessen wollen, dürfen nicht. Und die, die noch ein Momentchen bleiben möchten, denen fällt auf einmal der Bagger vom Berg. Das Erzählkollektiv AGGLO NORD sind Marion Tuor (Text & Regie) und Urs Stämpfli (Text & Spiel). Sie erzählen Geschichten aus der zweiten Reihe, interessieren sich fürs Abwegige, für die Irrfahrten und Sackgassen des Lebens. Sie sind beide Vorort-Kinder in der Großstadt, Puzzleteile, die nicht passen. Manchmal hämmern sie sie mit der Faust hinein. Dabei ergänzen sie sich gut, weil sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf verbindende Orte, Menschen und Dinge blicken.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Wir erleben die Reise eines Menschen durch ein Amerika, das Kafka nie in seinem Leben gesehen hat. „Amerika“ ist eine Projektionsfläche über Vertreibung und die Suche nach Zugehörigkeit in einer unüberschaubaren Welt, die den Einzelnen kaum mehr zur Ruhe kommen lässt. Und wenn dem Menschen ein Moment des Innehaltens gestattet wird, dann überkommt nicht nur ihn, sondern auch die Götter und die Natur eine große Müdigkeit. In Kafkas Geschichte folgt der junge Karl Roßmann nicht gerade einem Traum, als er von Europa nach Amerika aufbricht. Der 16-Jährige hat ein Dienstmädchen geschwängert und wird deshalb von seinen Eltern nach Übersee verschifft. Die neue Welt, für viele Europäer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kontinent der Verheißung, hat auf einen wie Karl Roßmann nicht gewartet. Sein Aufenthalt in Amerika wird eine Suche nach Anschluss im Land der 1000 Möglichkeiten und so ist die Reise Karl Roßmanns eine Odyssee durch die eigene Seele, bei der alle Höhen und Tiefen des Daseins durchmessen werden. Kafka ahnte bereits vor hundert Jahren das Schicksal des modernen Menschen voraus und nimmt es vorweg. Nicht mehr das Individuum, sondern die Wirtschaftskreisläufe stehen im Vordergrund. Die Erschöpfung des Einzelnen auf der Flucht, die Sehnsucht nach Heimat, Liebe und Geborgenheit sind seine zentralen Themen.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

Im Zentrum des Abends FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO steht Senna, die während des Bosnienkriegs (1992-95) in Deutschland geboren wurde und somit zu einer Zeit, über die niemand in ihrer Familie spricht: es existiert nur die Zeit vor dem Krieg und die danach, über das Dazwischen wird geschwiegen. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, gleichzeitig Teil der Geschichte ihrer Familie und doch immer nur Beobachterin und zu einer anderen Welt gehörend, beginnt Senna mit dem Erwachsenwerden zu hinterfragen und zu begreifen. FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO ist eine Suche, eine Familienrecherche und die Frage nach Heimat, Herkunft und Identität. Der Abend wählt einen ganz privaten Blick auf den Bosnienkrieg im ehemaligen Jugoslawien und betrachtet seine Nach- und Auswirkungen aus der Perspektive einer Familie, die aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland geflohen ist. Insgesamt kamen 350.000 Menschen nach Deutschland. Die meisten kehrten nach dem Krieg zurück, an die 20.000 Menschen sind in Deutschland geblieben.


Kategorie: Schauspiel

GLANZODERHARNISCH ist die Lesereihe des Studiengangs Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin. Sie findet im Rahmen der neu gegründeten Reihe der WERKSTATTLESUNGEN an der Vaganten Bühne statt und gibt Einblick in die aktuelle Arbeit junger Autor:innen. Es inszenieren und lesen Regie- und Schauspielstudierende der Universität der Künste und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.  


Kategorie: Literatur & Diskurs

Für die Tragikomödie „Indien“ taten sich mit Josef Hader und Alfred Dorfer zwei der bedeutendsten Kabarettisten Österreichs zusammen. Wer bei dem Titel an einen Selbstfindungstrip à la Hollywood denkt, liegt daneben: Es geht nicht nach Indien und auch an keinen anderen Sehnsuchtsort. Stattdessen sind zwei Gastro-Kontrolleure auf Dienstreise in der tiefsten Provinz unterwegs und prüfen die Einhaltung von Hygienevorschriften in den Gasthäusern. Aus der erzwungenen Nähe der beiden grundverschiedenen Männer entsteht bald eine tiefe Freundschaft. In ihren urkomischen Wirtshausdialogen offenbaren sich unversehens lebensbestimmende Fragen: Woher kommen wir und wo gehen wir hin? Woran soll man glauben? Und was ist überhaupt der Sinn des Ganzen?  


Kategorie: Schauspiel

Für die Tragikomödie „Indien“ taten sich mit Josef Hader und Alfred Dorfer zwei der bedeutendsten Kabarettisten Österreichs zusammen. Wer bei dem Titel an einen Selbstfindungstrip à la Hollywood denkt, liegt daneben: Es geht nicht nach Indien und auch an keinen anderen Sehnsuchtsort. Stattdessen sind zwei Gastro-Kontrolleure auf Dienstreise in der tiefsten Provinz unterwegs und prüfen die Einhaltung von Hygienevorschriften in den Gasthäusern. Aus der erzwungenen Nähe der beiden grundverschiedenen Männer entsteht bald eine tiefe Freundschaft. In ihren urkomischen Wirtshausdialogen offenbaren sich unversehens lebensbestimmende Fragen: Woher kommen wir und wo gehen wir hin? Woran soll man glauben? Und was ist überhaupt der Sinn des Ganzen?  


Kategorie: Schauspiel

Zwei Menschen, zwei Leben, ein Mythos: KASSANDRAS Streben nach Autonomie bestimmt ihr Leben als Königstochter, Seherin, Mutter, Frau und vor allem als einer, der nicht geglaubt wird. Ihr gegenüber steht ACHILL, der zornige Held und Krieger, das Vieh, der Verletzende und Verletzliche. Während ACHILL weder Liebe noch Schmerz zu spüren scheint, hat KASSANDRA von beidem zu viel. Doch ist es so einfach: zwei Leben, zwei Sichtweisen? Christa Wolf (1929-2011) setzt mit ihrer Erzählung KASSANDRA dem patriarchalen Mythos des trojanischen Krieges und seiner Helden eine starke weibliche Perspektive entgegen. Mit Auszügen aus ihrer Erzählung werden Perspektiven hinterfragt, Held:innen gefunden, wo keine gesucht wurden und jene entlarvt, die sich nur als solche verkleiden. Wie kann ein Krieger // wie eine Seherin vor dem fliehen, was von ihm // ihr erwartet und verlangt wird? Wie können sie frei sein? KASSANDRA // ACHILL stellt zwei grundverschiedene Figuren der griechischen Mythologie gegenüber. Ihre Nicht-Begegnung wird zum zentralen Thema, ihre Gegenüberstellung zum Kampf um Autonomie und Freiheit.  


Kategorie: Schauspiel


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:04.07.21
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
ALL IN ODER SIE LÜGEN(Stella Schimmele/Stella Schimmele) Am Berg stehen(Ralph Kühne/Ralph Kühne) Amerika - Der Verschollene(Stella Schimmele/Stella Schimmele) FLIEGENDE EIER VON SARAJEVO(Senita Huskić/Senita Huskić) GLANZODERHARNISCH – Das Ende des Tunnels(@Franzi Schardt/@Franzi Schardt) Indien(Vaganten Bühne/Vaganten Bühne) KASSANDRA//ACHILL – Im goldenen Käfig(Daniel Pasche/Daniel Pasche)

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