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Spielplan für März 2019


Kategorie: Klassik

»Ich habe immer eine große Freude daran gehabt, mit vielen Leuten zu musizieren«, erzählte Ariane Matiakh in einem Interview. Die Dirigentin, seit der Saison 2019/2020 Generalmusikdirektorin in Halle, wuchs als Tochter zweier Opernsänger mit Musik auf. Bereits als Vierjährige stand sie auf dem Küchentisch und dirigierte die Wagner-Opern, die im Radio übertragen wurden. Ihr Lieblingsort war der Orchestergraben, von dem aus sie ihre Eltern beobachten konnte. Die Lust, mit anderen gemeinsam Musik zum Klingen zu bringen, führte schließlich zu der Entscheidung, Dirigentin zu werden. Ihre Ausbildung absolvierte die gebürtige Französin an der Wiener Musikhochschule bei Leopold Hager. Entscheidend für ihre künstlerische Entwicklung wurde allerdings die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt: »Von ihm habe ich gelernt, dass man sehr viel Respekt haben muss gegenüber der Partitur, dem Stil und den Musikern.« Ariane Matiakh vereint auf gelungene Weise das Wissen um die historische wie moderne Aufführungspraxis, ideal für das Programm, das sie für ihren ersten Auftritt mit den Stipendiaten der Karajan-Akademie zusammengestellt hat.Das Konzert beginnt mit zwei Werken von Joseph Haydn: der Symphonie Nr. 82 »Der Bär«, die zu den sogenannten Pariser Symphonien des Komponisten gehört, sowie der Solokantate Arianna a Naxos, in der Haydn auf berührende Art das Seelendrama der von Theseus verlassenen Ariadne nachzeichnet. Den Solopart singt die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman. Ebenfalls für Paris geschrieben ist die Symphonie Nr. 31 D-Dur, die der 22-jährige Wolfgang Amadeus Mozart während seines Aufenthalts in der französischen Hauptstadt 1778 für die Concerts spirituels komponierte und sich dabei vollkommen auf den Geschmack des dortigen Publikums einstellte. Mit großem Erfolg! Zuvor erklingt die Orchestersuite, die Gabriel Fauré aus seiner Bühnenmusik für Maurice Maeterlincks Drama Pelléas et Mélisande zusammenstellte. In Zusammenarbeit mit der Esterházy Privatstiftung − Wiederholung dieses Konzerts auf Schloss Esterházy am 26.04.2020


Kategorie: Klassik


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Kategorie: Klassik

Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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In seinem Konzert für Oboe und kleines Orchester gelang es Richard Strauss auf geradezu magische Weise, im Geiste Mozarts und Schuberts zu komponieren – ohne die eigene Identität samt mancher harmonischer Seitensprünge zu vernachlässigen. Fließende Melodien prägen dieses zu Unrecht nur selten zu hörende Werk, das am 26. Februar 1946 in Zürich Premiere hatte. Unter der Leitung von Sir Simon Rattle widmen sich die Berliner Philharmoniker Strauss’ Oboenkonzert. Solist ist Jonathan Kelly, der als Elfjähriger zu seinem Instrument fand, weil ihn eine Aufnahme von Lothar Koch (dem ehemaligen Solo-Oboisten der Berliner Philharmoniker) so sehr begeisterte.Nach der Pause erklingt mit Ludwig van Beethovens einzigem Oratorium Christus am Ölberge ein weiteres Werk, das eher selten auf den Programmzetteln zu finden ist. Neben dem Rundfunkchor Berlin sowie der Sopranistin Iwona Sobotka, die mit dem ersten Preis beim Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb in Belgien 2004 internationale Aufmerksamkeit errang, singen der Tenor Benjamin Bruns und der britische Bariton David Soar.Die erfolgreiche Uraufführung von Beethovens Oratorium fand in den »Tempora sacrata« (Passionszeit) am 5. April 1803 im Rahmen eines Akademiekonzerts statt, in dem auch seine Zweite Symphonie sowie sein Drittes Klavierkonzert der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Libretto, das ein sehr menschliches Bild von Jesus zeichnet, stammt von Franz Xaver Huber, einem seinerzeit in Wien bekannten Opernlibrettisten.Der frei gedichtete Text beruft sich auf alle vier Evangelien und umfasst die kurze Szene im Garten Gethsemane, in der Jesus in tiefer Verzweiflung um Kraft für die ihm bevorstehenden Leiden bittet. Der Auftritt eines tröstenden Engels (Seraph), der nur im Lukas-Evangelium kurz erwähnt wird, spielt im ersten Teil des Oratorientextes eine zentrale Rolle, während andere zentrale biblische Begebenheiten unberücksichtigt bleiben. Im zweiten Teil spitzt sich die Handlung durch die Gefangennahme Jesu dramatisch zu und entlädt sich schließlich im erlösenden und ausladenden Chorjubel der Engel: »Welten singen Lob und Ehre dem erhabnen Gottessohn.« Das Libretto, schrieb der Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung anlässlich der Drucklegung des Werks, habe »dem Componisten häufig Gelegenheit gegeben, eine Manigfaltigkeit lebendiger und tiefer Gefühle auszudrücken, wodurch denn auch das Ganze einen seltenen Reichthum, eine grosse Fülle, viel Abwechslung, und ein Interesse erhält, das nie sinkt, im Gegentheil immer höher und höher gesteigert wird.«


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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In seinem Konzert für Oboe und kleines Orchester gelang es Richard Strauss auf geradezu magische Weise, im Geiste Mozarts und Schuberts zu komponieren – ohne die eigene Identität samt mancher harmonischer Seitensprünge zu vernachlässigen. Fließende Melodien prägen dieses zu Unrecht nur selten zu hörende Werk, das am 26. Februar 1946 in Zürich Premiere hatte. Unter der Leitung von Sir Simon Rattle widmen sich die Berliner Philharmoniker Strauss’ Oboenkonzert. Solist ist Jonathan Kelly, der als Elfjähriger zu seinem Instrument fand, weil ihn eine Aufnahme von Lothar Koch (dem ehemaligen Solo-Oboisten der Berliner Philharmoniker) so sehr begeisterte.Nach der Pause erklingt mit Ludwig van Beethovens einzigem Oratorium Christus am Ölberge ein weiteres Werk, das eher selten auf den Programmzetteln zu finden ist. Neben dem Rundfunkchor Berlin sowie der Sopranistin Iwona Sobotka, die mit dem ersten Preis beim Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb in Belgien 2004 internationale Aufmerksamkeit errang, singen der Tenor Benjamin Bruns und der britische Bariton David Soar.Die erfolgreiche Uraufführung von Beethovens Oratorium fand in den »Tempora sacrata« (Passionszeit) am 5. April 1803 im Rahmen eines Akademiekonzerts statt, in dem auch seine Zweite Symphonie sowie sein Drittes Klavierkonzert der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Libretto, das ein sehr menschliches Bild von Jesus zeichnet, stammt von Franz Xaver Huber, einem seinerzeit in Wien bekannten Opernlibrettisten.Der frei gedichtete Text beruft sich auf alle vier Evangelien und umfasst die kurze Szene im Garten Gethsemane, in der Jesus in tiefer Verzweiflung um Kraft für die ihm bevorstehenden Leiden bittet. Der Auftritt eines tröstenden Engels (Seraph), der nur im Lukas-Evangelium kurz erwähnt wird, spielt im ersten Teil des Oratorientextes eine zentrale Rolle, während andere zentrale biblische Begebenheiten unberücksichtigt bleiben. Im zweiten Teil spitzt sich die Handlung durch die Gefangennahme Jesu dramatisch zu und entlädt sich schließlich im erlösenden und ausladenden Chorjubel der Engel: »Welten singen Lob und Ehre dem erhabnen Gottessohn.« Das Libretto, schrieb der Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung anlässlich der Drucklegung des Werks, habe »dem Componisten häufig Gelegenheit gegeben, eine Manigfaltigkeit lebendiger und tiefer Gefühle auszudrücken, wodurch denn auch das Ganze einen seltenen Reichthum, eine grosse Fülle, viel Abwechslung, und ein Interesse erhält, das nie sinkt, im Gegentheil immer höher und höher gesteigert wird.«


Kategorie: Klassik

In seinem Konzert für Oboe und kleines Orchester gelang es Richard Strauss auf geradezu magische Weise, im Geiste Mozarts und Schuberts zu komponieren – ohne die eigene Identität samt mancher harmonischer Seitensprünge zu vernachlässigen. Fließende Melodien prägen dieses zu Unrecht nur selten zu hörende Werk, das am 26. Februar 1946 in Zürich Premiere hatte. Unter der Leitung von Sir Simon Rattle widmen sich die Berliner Philharmoniker Strauss’ Oboenkonzert. Solist ist Jonathan Kelly, der als Elfjähriger zu seinem Instrument fand, weil ihn eine Aufnahme von Lothar Koch (dem ehemaligen Solo-Oboisten der Berliner Philharmoniker) so sehr begeisterte.Nach der Pause erklingt mit Ludwig van Beethovens einzigem Oratorium Christus am Ölberge ein weiteres Werk, das eher selten auf den Programmzetteln zu finden ist. Neben dem Rundfunkchor Berlin sowie der Sopranistin Iwona Sobotka, die mit dem ersten Preis beim Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb in Belgien 2004 internationale Aufmerksamkeit errang, singen der Tenor Benjamin Bruns und der britische Bariton David Soar.Die erfolgreiche Uraufführung von Beethovens Oratorium fand in den »Tempora sacrata« (Passionszeit) am 5. April 1803 im Rahmen eines Akademiekonzerts statt, in dem auch seine Zweite Symphonie sowie sein Drittes Klavierkonzert der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Libretto, das ein sehr menschliches Bild von Jesus zeichnet, stammt von Franz Xaver Huber, einem seinerzeit in Wien bekannten Opernlibrettisten.Der frei gedichtete Text beruft sich auf alle vier Evangelien und umfasst die kurze Szene im Garten Gethsemane, in der Jesus in tiefer Verzweiflung um Kraft für die ihm bevorstehenden Leiden bittet. Der Auftritt eines tröstenden Engels (Seraph), der nur im Lukas-Evangelium kurz erwähnt wird, spielt im ersten Teil des Oratorientextes eine zentrale Rolle, während andere zentrale biblische Begebenheiten unberücksichtigt bleiben. Im zweiten Teil spitzt sich die Handlung durch die Gefangennahme Jesu dramatisch zu und entlädt sich schließlich im erlösenden und ausladenden Chorjubel der Engel: »Welten singen Lob und Ehre dem erhabnen Gottessohn.« Das Libretto, schrieb der Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung anlässlich der Drucklegung des Werks, habe »dem Componisten häufig Gelegenheit gegeben, eine Manigfaltigkeit lebendiger und tiefer Gefühle auszudrücken, wodurch denn auch das Ganze einen seltenen Reichthum, eine grosse Fülle, viel Abwechslung, und ein Interesse erhält, das nie sinkt, im Gegentheil immer höher und höher gesteigert wird.«


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Empfohlen ab 5 Jahren. Im Anschluss können alle Besucher im Foyer unter fachkundiger Anleitung die Musikinstrumente des Klingenden Museums ausprobieren.


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Sieben Jahre vor dem Fall der Mauer in Ost-Berlin ins Leben gerufen, musizierte sich die Akademie für Alte Musik – von Fans und Freunden kurz »Akamus« genannt – rasch auf einen der vorderen Plätze international renommierter Ensembles für historisch informierte Aufführungspraxis. Seit 1984 gestaltet Akamus eine bis heute bestehende Abonnementreihe im Konzerthaus Berlin, 1987 legte sie ihre erste von mittlerweile unzähligen, vielfach mit Preisen bedachten Tonträgeraufnahmen vor. 1994 begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Staatsoper, für deren Aufführungen barocker Bühnenwerke die Formation unter der Leitung von René Jacobs regelmäßig Unter den Linden gastiert. Seit 2012 ist Akamus mit einer eigenen Konzertreihe außerdem fest im Spielplan des Prinzregententheaters in München verankert. Von den rund hundert Auftritten, welche die Akademie für Alte Musik pro Jahr bestreitet, finden viele im Rahmen von Gastspielen rund um den gesamten Globus statt – denn nicht nur in ganz Europa, sondern auch in Süd- und Nordamerika sowie auf dem asiatischen Kontinent ist das Orchester, das je nach Werk in kammermusikalisch reduzierter oder großer orchestraler Besetzung musiziert, ein vielgefragter und gerne gesehener Gast. Zu den Solisten, mit denen Akamus eine langjährige künstlerische Freundschaft verbindet, gehört neben dem Cembalisten Andreas Staier, dem Countertenor Bejun Mehta, dem Pianisten Alexander Melnikov oder dem Bariton Michael Volle auch die Geigerin Isabelle Faust. Zusammen mit ihr spielte die Akademie für Alte Musik auf ihrer jüngsten CD unter der musikalischen Leitung von Bernhard Forck Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach ein. Die Presse war begeistert: Ein »Heidenspaß« befand die Welt am Sonntag und der Bayerische Rundfunk jubelte: »Ein Bach-Album, das keine Wünsche offen lässt.« Auch dieses Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie steht ganz im Zeichen der Musik des Thomaskantors. Neben Isabelle Faust ist dabei nicht nur die Oboistin Xenia Löffler – seit 2001 Mitglied und Solo-Oboistin der Akademie für Alte Musik – sondern auch Bernhard Forck in Doppelfunktion als Dirigent und Geiger zu erleben. Außerdem auf dem Programm: eine Komposition des 1714 geborenen Bach-Sohnes Carl Philipp Emmanuel, der lange Jahre in musikalischen Diensten des preußischen Königs Friedrich II. stand. Mit der Aufführung von Carl Philipp Emmanuel Bachs Symphonie in C-Dur ist in diesem Konzert somit auch ein Stück klingende Berliner Musikgeschichte am Übergang vom Barockzeitalter zur Klassik zu erleben.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


Kategorie: Klassik


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Rätselhaft, experimentell, revolutionär – Luciano Berios Sinfonia für acht Stimmen und Orchester gehört zu den Meilensteinen Neuer Musik. Als Auftragswerk zum 125. Geburtstag des New York Philharmonic entstanden und 1968 unter Leitung des Komponisten uraufgeführt, vereint sie kaleidoskopartig ganz verschiedene musikalische Ideen und Aspekte: Sie ist analytisch und klangsinnlich zugleich, zitiert die europäische Musikgeschichte von Beethoven bis Stockhausen und spiegelt seismografisch gesellschaftliche Befindlichkeiten der 1960er-Jahre wider. Berio nutzt die acht Stimmen, die hier von den Neuen Vocalsolisten Stuttgart realisiert werden, auf vollkommen neuartige Weise, lässt sie nicht nur singen sondern auch sprechen, flüstern, rufen und raunen. Dabei verwendet er Texte von Claude Lévi-Strauss und Samuel Beckett sowie den Namen des 1968 ermordeten Martin Luther King. Nicht die Botschaft der Texte steht im Vordergrund: »Der wechselnde Grad an Textverständlichkeit ist Teil der musikalischen Struktur«, betont der Komponist. Ein weiteres wichtiges Element seiner Sinfonia bildet das Scherzo aus Gustav Mahlers Zweiter Symphonie, das – so Berio – einem Fluss vergleichbar, »eine beständig wechselnde Landschaft durchläuft, manchmal in ein unterirdisches Bett versinkt und an einem ganz anderen Ort wieder ans Tageslicht dringt«.Auch Béla Bartóks Konzert für Orchester zeichnet sich durch stilistische Vielfalt und musikalische Heterogenität aus. Bartók schrieb das Werk im Auftrag der Koussevitzky-Stiftung 1943 im amerikanischen Exil, bereits todkrank und in finanzieller Notlage. Dennoch ist es eine Hommage an das Leben: »Die allgemeine Stimmung der Komposition kann – mit Ausnahme des spaßigen zweiten Satzes – als ein gradueller Übergang vom Ernst des ersten Satzes und dem Klagelied des dritten zur Lebensbejahung des Schlusssatzes angesehen werden«, erklärte der Komponist. Bereits der Name des Stücks wirkt wie ein Anachronismus, doch Bartók erklärt ihn dahingehend, »dass im Laufe dieses in der Art einer Symphonie geschriebenen Orchesterwerks die einzelnen Instrumente und Instrumentalgruppen konzertierend oder solistisch auftreten«. Kennzeichnend für Bartóks Klangsprache ist die Auseinandersetzung mit der ungarischen und südosteuropäischen Volksmusik, die die Rhythmik, Melodik und Harmonik seiner Werke entscheidend prägte. So auch sein Konzert für Orchester, das zu einem der meistgespielten Stücke des Komponisten wurde. Am Pult der Berliner Philharmoniker steht Sir Simon Rattle, der nach einem klassisch-spätromantischen Programm seinen zweiten Auftritt in dieser Saison mit diesen beiden Meisterwerken des 20. Jahrhunderts bestreitet.


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Ludwig van Beethovens Oper Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft infolge politischer Willkür sowie dem Licht der Gerechtigkeit und Freiheit ist nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern auch in Beethovens Musik eindrucksvoll zu hören. Die Stärke dieser ethisch-moralischen Idee in Verbindung mit der musikalischen Kraft und Schönheit von Beethovens Partitur machen Fidelio so einzigartig unter den großen Werken der Opernliteratur.Was liegt näher als diesen Stoff an einem authentischen Ort mit ganz eigener biografischer Authentizität zu erzählen? Das Gefangenenensemble der JVA Tegel erarbeitet unter Anleitung des Teams des Gefängnistheaters aufBruch und den Musikworkshop-Leitern Lukas Böhm und Judith Kamphues im Rahmen des dreimonatigen Projekts eine ganz eigene Singspiel-Version des Fidelio. Kooperation des Education-Programms der Berliner Philharmoniker mit dem Gefängnistheater aufBruch. Der Vorverkauf für die Aufführungen in der JVA Tegel beginnt am 8. Februar.


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Rätselhaft, experimentell, revolutionär – Luciano Berios Sinfonia für acht Stimmen und Orchester gehört zu den Meilensteinen Neuer Musik. Als Auftragswerk zum 125. Geburtstag des New York Philharmonic entstanden und 1968 unter Leitung des Komponisten uraufgeführt, vereint sie kaleidoskopartig ganz verschiedene musikalische Ideen und Aspekte: Sie ist analytisch und klangsinnlich zugleich, zitiert die europäische Musikgeschichte von Beethoven bis Stockhausen und spiegelt seismografisch gesellschaftliche Befindlichkeiten der 1960er-Jahre wider. Berio nutzt die acht Stimmen, die hier von den Neuen Vocalsolisten Stuttgart realisiert werden, auf vollkommen neuartige Weise, lässt sie nicht nur singen sondern auch sprechen, flüstern, rufen und raunen. Dabei verwendet er Texte von Claude Lévi-Strauss und Samuel Beckett sowie den Namen des 1968 ermordeten Martin Luther King. Nicht die Botschaft der Texte steht im Vordergrund: »Der wechselnde Grad an Textverständlichkeit ist Teil der musikalischen Struktur«, betont der Komponist. Ein weiteres wichtiges Element seiner Sinfonia bildet das Scherzo aus Gustav Mahlers Zweiter Symphonie, das – so Berio – einem Fluss vergleichbar, »eine beständig wechselnde Landschaft durchläuft, manchmal in ein unterirdisches Bett versinkt und an einem ganz anderen Ort wieder ans Tageslicht dringt«.Auch Béla Bartóks Konzert für Orchester zeichnet sich durch stilistische Vielfalt und musikalische Heterogenität aus. Bartók schrieb das Werk im Auftrag der Koussevitzky-Stiftung 1943 im amerikanischen Exil, bereits todkrank und in finanzieller Notlage. Dennoch ist es eine Hommage an das Leben: »Die allgemeine Stimmung der Komposition kann – mit Ausnahme des spaßigen zweiten Satzes – als ein gradueller Übergang vom Ernst des ersten Satzes und dem Klagelied des dritten zur Lebensbejahung des Schlusssatzes angesehen werden«, erklärte der Komponist. Bereits der Name des Stücks wirkt wie ein Anachronismus, doch Bartók erklärt ihn dahingehend, »dass im Laufe dieses in der Art einer Symphonie geschriebenen Orchesterwerks die einzelnen Instrumente und Instrumentalgruppen konzertierend oder solistisch auftreten«. Kennzeichnend für Bartóks Klangsprache ist die Auseinandersetzung mit der ungarischen und südosteuropäischen Volksmusik, die die Rhythmik, Melodik und Harmonik seiner Werke entscheidend prägte. So auch sein Konzert für Orchester, das zu einem der meistgespielten Stücke des Komponisten wurde. Am Pult der Berliner Philharmoniker steht Sir Simon Rattle, der nach einem klassisch-spätromantischen Programm seinen zweiten Auftritt in dieser Saison mit diesen beiden Meisterwerken des 20. Jahrhunderts bestreitet.


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Rätselhaft, experimentell, revolutionär – Luciano Berios Sinfonia für acht Stimmen und Orchester gehört zu den Meilensteinen Neuer Musik. Als Auftragswerk zum 125. Geburtstag des New York Philharmonic entstanden und 1968 unter Leitung des Komponisten uraufgeführt, vereint sie kaleidoskopartig ganz verschiedene musikalische Ideen und Aspekte: Sie ist analytisch und klangsinnlich zugleich, zitiert die europäische Musikgeschichte von Beethoven bis Stockhausen und spiegelt seismografisch gesellschaftliche Befindlichkeiten der 1960er-Jahre wider. Berio nutzt die acht Stimmen, die hier von den Neuen Vocalsolisten Stuttgart realisiert werden, auf vollkommen neuartige Weise, lässt sie nicht nur singen sondern auch sprechen, flüstern, rufen und raunen. Dabei verwendet er Texte von Claude Lévi-Strauss und Samuel Beckett sowie den Namen des 1968 ermordeten Martin Luther King. Nicht die Botschaft der Texte steht im Vordergrund: »Der wechselnde Grad an Textverständlichkeit ist Teil der musikalischen Struktur«, betont der Komponist. Ein weiteres wichtiges Element seiner Sinfonia bildet das Scherzo aus Gustav Mahlers Zweiter Symphonie, das – so Berio – einem Fluss vergleichbar, »eine beständig wechselnde Landschaft durchläuft, manchmal in ein unterirdisches Bett versinkt und an einem ganz anderen Ort wieder ans Tageslicht dringt«.Auch Béla Bartóks Konzert für Orchester zeichnet sich durch stilistische Vielfalt und musikalische Heterogenität aus. Bartók schrieb das Werk im Auftrag der Koussevitzky-Stiftung 1943 im amerikanischen Exil, bereits todkrank und in finanzieller Notlage. Dennoch ist es eine Hommage an das Leben: »Die allgemeine Stimmung der Komposition kann – mit Ausnahme des spaßigen zweiten Satzes – als ein gradueller Übergang vom Ernst des ersten Satzes und dem Klagelied des dritten zur Lebensbejahung des Schlusssatzes angesehen werden«, erklärte der Komponist. Bereits der Name des Stücks wirkt wie ein Anachronismus, doch Bartók erklärt ihn dahingehend, »dass im Laufe dieses in der Art einer Symphonie geschriebenen Orchesterwerks die einzelnen Instrumente und Instrumentalgruppen konzertierend oder solistisch auftreten«. Kennzeichnend für Bartóks Klangsprache ist die Auseinandersetzung mit der ungarischen und südosteuropäischen Volksmusik, die die Rhythmik, Melodik und Harmonik seiner Werke entscheidend prägte. So auch sein Konzert für Orchester, das zu einem der meistgespielten Stücke des Komponisten wurde. Am Pult der Berliner Philharmoniker steht Sir Simon Rattle, der nach einem klassisch-spätromantischen Programm seinen zweiten Auftritt in dieser Saison mit diesen beiden Meisterwerken des 20. Jahrhunderts bestreitet.


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Der Begriff »Toccata« stammt aus dem Italienischen (»toccare uno stromento«) und bedeutet übersetzt so viel wie »ein Instrument schlagen«. Doch das darf man natürlich nicht wörtlich verstehen. In der Musik bezeichnet die »Toccata« eine Komposition, die meist zwischen schnellen Passagen in kurzen Notenwerten und vollstimmigen Akkorden wechselt. Das bekannteste Beispiel dafür ist zweifellos Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata in d-Moll.Das heutige Programm vereint ausschließlich Toccaten: beginnend im Barock über die Romantik bis in die Neuzeit. Selbstverständlich fehlt weder Bachs d-Moll-Toccata noch die ebenfalls legendäre Toccata aus Charles-Marie Widors Fünfter Orgelsymphonie. Guy Bovets geheimnisvoll dahinhuschende Toccata planyavska erinnert an Minimal Music, während Anton Heillers Tanz-Toccata ein mitreißendes Bravourstück darstellt. Am Ende erklingt Jean Guillous apokalyptische Toccata op. 9, die wie ein Naturereignis über die Hörer kommt und die man so schnell nicht vergessen wird.Mit dem New Yorker Stephen Tharp begrüßen wir einen Musiker, der in der Orgelwelt den Ruf eines Supervirtuosen genießt und für den technische Schwierigkeiten nicht zu existieren scheinen. Die Finger fliegen über die vier Manuale und die Füße rasen über das Pedal …


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Anmeldung ab 6. Januar 2020


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Anmeldung ab 6. Januar 2020


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Zwei aktuelle Trends der Jazzszene kann man bei diesem besonderen Beethoven-Abend in der Philharmonie Berlin beobachten: Zum einen die Wiederentdeckung und sinnvolle Implementierung der Klassik jenseits früherer Crossover- oder Third-Stream-Pfade – nur logisch angesichts der Tatsache, dass die meisten jungen Jazzmusiker zunächst eine klassische Ausbildung genossen haben. Zum anderen die neue Lust an der großen Besetzung, das Anknüpfen an die Big-Band-Ära also, die in den 1940er- und 1950er-Jahren vor allem aus wirtschaftlichen, nicht aus künstlerischen Gründen endete.Für beides ist die Münchner Jazzrausch Bigband des Posaunisten Roman Sladek ein perfektes Beispiel. Erst vor fünf Jahren gegründet, hat sie sich mit zwei bahnbrechenden Technojazz-Programmen, aber auch mit diversen anderen Experimenten vom Rap-Soul- bis zum [sic!] Bruckner-Projekt zum aktuell vielleicht erfolgreichste Jazzorchester der Welt gemausert: Gut 120 Auftritte pro Saison bestreitet man inzwischen – auch als Headliner bei vielen wichtigen Festivals. Im vergangenen Jahr war man als erste deutsche Big Band in New Yorks Lincoln Center eingeladen und tourte auch in China und Afrika.Während die Jazzrausch Bigband sich vom Jazz in Richtung Beethoven bewegt, geht das vom Hornisten Juri de Marco als Verein gegründete STEGREIF.orchester aus Berlin den umgekehrten Weg. Ob mit Schubert, Brahms oder dem hier zu hörenden Gründungsprojekt #freebeethoven – das 30-köpfige Ensemble versucht mit freien, Elemente anderer Genres einbindenden Bearbeitungen das symphonische Erbe in die orchestrale Gegenwart zu holen.Stargast dieses Abends ist der auch in Berlin bestens bekannte Posaunist Nils Landgren, der nicht nur als prägende Gestalt des auf der eigenen, also auch klassischen Musiktradition aufbauenden europäischen Jazz, sondern auch als langjähriges Big-Band-Mitglied und erfahrener Orchesterleiter für diesen Abend prädestiniert ist. Kuratiert von Siggi Loch


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Im Anschluss: Casual Concert Lounge mit Live Act und DJ


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Gruppenbuchungen per E-Mail: tterasaki@gmail.com


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Man mache Musik nicht mit Noten, sondern mit Klängen, lautete das auf einen Satz zugespitzte kompositorische Credo des 1946 geborenen französischen Komponisten Gérard Grisey. Nach Akkordeonstudien in Trossingen und Paris war Grisey Kompositionsschüler bei Olivier Messiaen und Henri Dutilleux. Bereits während dieser Zeit begann er, sich für Elektroakustik zu interessieren, was seiner kompositorischen Entwicklung schließlich den entscheidenden Impuls verlieh: An Computern untersuchte Grisey mit naturwissenschaftlicher Akribie die Obertonstrukturen von Klängen und machte diese zum Ausgangspunkt einer musikalischen Sprache, die heute der Bewegung der sogenannten »Spektralmusik« zugerechnet wird.Das kompositorisch wohl ambitionierteste Projekt des 1998 in Paris verstorbenen Grisey stellen die nur selten zu hörenden Espaces acoustiques dar. Das rund anderthalbstündige Werk entstand in sporadischen Arbeitsschritten während der Jahre 1974 bis 1985 und hat Griseys Analyse unterschiedlicher Klangspektren zur Grundlage: Kombinationen akustischer Frequenzen, welche die jeweilige Klangfarbe eines Tons oder Geräusches determinieren. Dem technisch-naturwissenschaftlichen Ansatz von Griseys Kompositionstechnik zum Trotz, ist Les Espaces acoustiques eine geradezu meditative Qualität eigen, die das Publikum auf eine Entdeckungsreise in ebenso neuartige wie faszinierende Klangwelten einlädt. Gleichzeitig bietet diese Komposition »für Ensembles in zunehmender Größe«– so der Untertitel von Les Espaces acoustiques – unterschiedlichste Hörerfahrungen: Schließlich nimmt das Werk doch mit einem breit angelegten Bratschensolo seinen Anfang, um sich peu à peu über verschiedene instrumentale Formationen für sieben bis 33 Spieler am Ende zum groß besetzten Orchester mit acht Solohörnern zu steigern.Auf Einladung der Berliner Philharmoniker nehmen sich des Werks in diesem Konzert die 1974 von hochbegabten Musikstudenten gegründete Junge Deutsche Philharmonie und das aus diesem Klangkörper 1980 hervorgegangene, ganz auf die Interpretation von zeitgenössischer Musik spezialisierte Ensemble Modern an. Megumi Kasakawa, die das Bratschensolo des ersten Abschnitts interpretiert, gehört dem Ensemble Modern seit 2010 an und verfügt als Solistin und Kammermusikerin über internationales Renommee. Mit dem 1948 geborenen französischen Dirigenten Sylvain Cambreling laufen alle musikalischen Fäden dieses mit Spannung zu erwartenden, Generationen überschreitenden Konzertereignissesin den erfahrenen Händen eines Altmeisters seines Fachs zusammen.


Kategorie: Klassik


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.02.20
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Konzert mit Alain Altinoglu, Håkan Hardenberger(/) Konzert mit Ariane Matiakh, Elisabeth Kulman(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Kent Nagano(Felix Broede/Felix Broede) Konzert mit Anna Netrebko, Yusif Eyvazov(Vladimir Shirokov/Vladimir Shirokov) Lunchkonzert(/) Konzert mit Mulo Francel, Andreas Hinterseher, Chris Gall, D.D. Lowka(Franziska Holl/Franziska Holl) Konzert mit Paavo Järvi, Khatia Buniatishvili(Gavin Evans/Gavin Evans) Gefängnisprojekt »Fidelio«(Thomas Aurin/Thomas Aurin) Konzert mit Robin Ticciati, Antoine Tamestit(Giorgia Bertazzi/Giorgia Bertazzi) Debüt im Deutschlandfunk Kultur(/) Simon Rattle dirigiert Strauss und Beethoven(Oliver Helbig/Oliver Helbig) Konzert mit Andreas Wittmann, Thomas Wittmann, Guillaume Jehl(/) Familienkonzert Das Zauberflötchen(/) Konzert mit David Robert Coleman, Tommaso Benciolini, Lucy Wakeford(/) Konzert mit Simon Rössler, Christina Roterberg, Nadia Steinhardt, Vokalsystem, Consortium Musicum Berlin, enchore, Johannes Wolff, Avishay Shalom, Jérôme Quéron(/) Konzert mit Bernhard Forck, Isabelle Faust, Xenia Löffler(Uwe Arens/Uwe Arens) Konzert mit Grigory Sokolov(Vico Chamla/Vico Chamla) Konzert mit Andrej Hermlin, Rachel Hermlin(/) Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Philharmonischer Chor Berlin, Jörg-Peter Weigle, Alexandra Steiner, Julie-Maria Sundal, Sandra Fechner, Hanno Müller-Brachmann, Jonas Böhm(/) Konzert mit Miriam Feuersinger, Georg Poplutz(/) Sir Simon Rattle dirigiert Berio und Bartók(Oliver Helbig/Oliver Helbig) Kurzfestival Tel Aviv – Berlin(James Mollison/James Mollison) Kurzfestival Tel Aviv – Berlin(Jean-Baptiste Millot/Jean-Baptiste Millot) Konzert mit Stephen Tharp(Heribert Schindler/Heribert Schindler) Konzert mit Raphael Haeger, Kim Barbier(/) Konzert mit Simone Kermes(Sandra Ludewig/Sandra Ludewig) Kitakonzert 3-2-1-LOS!(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit Peter Winograd, Laurie Carney, Daniel Avshalomov, Wolfram Koessel, Andreas Ottensamer(Peter Schaaf/Peter Schaaf) Konzert mit Luka Šulić(/) Konzert mit Tugan Sokhiev, Baiba Skride(Marco_Borggreve/Marco_Borggreve) Konzert mit Samuel Gal Alterovich, Arseniy Chubachin(promo/promo) Konzert mit RIAS Kammerchor, Justin Doyle(/) Konzert mit Edward Gardner, James Ehnes(Benjamin Ealovega/Benjamin Ealovega) Konzert mit Thomanerchor Leipzig, Gotthold Schwarz, Lisa Rothländer, Wolfram Lattke, Tobias Berndt(/) Konzert mit Wolfgang Emanuel Schmidt, Johannes Moser(/) Konzert mit Sinfonischer Chor Berlin, Stefan Meinecke, Nicola Proksch, Bernhard Hansky(/) Konzert mit Chor der Berliner Bachakademie, Heribert Breuer, Catalina Bertucci, Britta Schwarz, Daniel Johannsen, Philipp Jekal(/) Konzert mit Antonio Pappano, Yuja Wang(/) Jazz at Berlin Philharmonic(Sebastian Schmidt/Sebastian Schmidt) Ein musikalischer Dialog −(Promo/) Konzert mit Michael Tilson Thomas, Daniil Trifonov(Dario Acosta/Dario Acosta) Konzert mit Cornelius Meister(Marco Borggreve/Marco Borggreve) Konzert mit Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier, Manon Desvigne, Kristina Lösche-Löwensen(/) Konzert mit Cornelius Meister, Truls Mork(Marco Borggreve/Marco Borggreve) Konzert mit Peter Aderhold, Wataru Hisasue(/) Konzert mit Shigenori Nakagawa(/) The Music of STAR WARS − Live in Concert(Philipp von Bassi Equilux - fine/Philipp von Bassi Equilux - fine) Konzert mit Martin Funda(/) Auf Einladung der Berliner Philharmoniker(Achim Reissner/Achim Reissner)

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