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Spielplan für Mai 2019

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Das grenzenlose Leben in der Großstadt, der Anspruch auf Freiheit und die Kostbarkeit des eigenen Lebensentwurfs – nämlich genau so leben zu können, wie man es möchte – finden am Ende des Tages im "wirklichen" Leben nur wenig Platz. Stellt sich die Frage: Gibt es das denn überhaupt, "freien Willen"? Kann man das überhaupt, "Leben nach eigener Vorstellung"? Oder ist das am Ende doch nur etwas für die "happy few", in einer Welt, die längst berechnet und verkauft ist? In einer Abrechnung und Annäherung gleichermaßen durchlebt Dostojewskis Protagonist noch einmal sein Leben, predigt und wütet heillos, immer auf der Suche nach dem echten Leben innerhalb der Abgründe der Gesellschaft.


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Das grenzenlose Leben in der Großstadt, der Anspruch auf Freiheit und die Kostbarkeit des eigenen Lebensentwurfs – nämlich genau so leben zu können, wie man es möchte – finden am Ende des Tages im "wirklichen" Leben nur wenig Platz. Stellt sich die Frage: Gibt es das denn überhaupt, "freien Willen"? Kann man das überhaupt, "Leben nach eigener Vorstellung"? Oder ist das am Ende doch nur etwas für die "happy few", in einer Welt, die längst berechnet und verkauft ist? In einer Abrechnung und Annäherung gleichermaßen durchlebt Dostojewskis Protagonist noch einmal sein Leben, predigt und wütet heillos, immer auf der Suche nach dem echten Leben innerhalb der Abgründe der Gesellschaft.


Kategorie: Theater

Das grenzenlose Leben in der Großstadt, der Anspruch auf Freiheit und die Kostbarkeit des eigenen Lebensentwurfs – nämlich genau so leben zu können, wie man es möchte – finden am Ende des Tages im "wirklichen" Leben nur wenig Platz. Stellt sich die Frage: Gibt es das denn überhaupt, "freien Willen"? Kann man das überhaupt, "Leben nach eigener Vorstellung"? Oder ist das am Ende doch nur etwas für die "happy few", in einer Welt, die längst berechnet und verkauft ist? In einer Abrechnung und Annäherung gleichermaßen durchlebt Dostojewskis Protagonist noch einmal sein Leben, predigt und wütet heillos, immer auf der Suche nach dem echten Leben innerhalb der Abgründe der Gesellschaft.


Kategorie: Theater

Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Drei Frauen, drei Generationen: Carol – die scheinbar das perfekte Kleinfamilienleben führt – begeht Suizid, als ihre Tochter Anna 16 Jahre alt ist. Anna, die später in einer Kommune lebt und der Drogensucht verfällt, begeht ebenfalls, kurz nach der Geburt ihrer ersten Tochter Bonnie, Suizid. Bonnie versucht vehement, sich von diesem unheilvollen Familienmuster zu befreien: Sie wird Ärztin und stellt der genetisch vererbbaren Depression und Selbstmordgefährdung radikale Selbstbestimmung entgegen. Die mehrfach ausgezeichnete junge Autorin Alice Birch hat eine filigrane Partitur geschrieben, in der Unaussprechliches erahnbar wird. Drei Frauenleben, deren Biografien über die Generationen hinweg miteinander verwoben sind, werden simultan erzählt, gleich einer Fuge. In allen drei Lebensläufen spielt dabei auf ganz unterschiedliche Weise das allgegenwärtige Tabu der "nicht funktionierenden" Mutter eine zentrale Rolle. Nanouk Leopold ist eine der bekanntesten niederländischen Filmemacherinnen. Ihre Filme wurden auf verschiedenen Filmfestivals ausgezeichnet, u.a. auf der Berlinale und den Internationalen Filmfestspielen Cannes. Zuletzt inszenierte Nanouk Leopold am Internationaal Theater Amsterdam. "Anatomie eines Suizids" ist ihr Debut im deutschsprachigen Theater.


Kategorie: Theater

Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Der Tänzer und Perfomer M.J. Harper begibt sich in seiner Solo-Perfomance "Arias For A New World" in improvisierten Monologen auf eine Suche in unser kollektives Unterbewusstsein. Welche Brücken lassen sich in die Zukunft bauen? Welche Ausdrucksweisen begleiten uns in eine neue Zeit? Wie sieht Tanztheater im Zeitalter des Algorithmus aus? VON & MIT M.J. HarperDESIGN Stefano PilatiMASKE Kenny CampbellLICHT Albrecht Selberber


Kategorie:

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Der Tänzer und Perfomer M.J. Harper begibt sich in seiner Solo-Perfomance "Arias For A New World" in improvisierten Monologen auf eine Suche in unser kollektives Unterbewusstsein. Welche Brücken lassen sich in die Zukunft bauen? Welche Ausdrucksweisen begleiten uns in eine neue Zeit? Wie sieht Tanztheater im Zeitalter des Algorithmus aus? VON & MIT M.J. HarperDESIGN Stefano PilatiMASKE Kenny CampbellLICHT Albrecht Selberber


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Der Tänzer und Perfomer M.J. Harper begibt sich in seiner Solo-Perfomance "Arias For A New World" in improvisierten Monologen auf eine Suche in unser kollektives Unterbewusstsein. Welche Brücken lassen sich in die Zukunft bauen? Welche Ausdrucksweisen begleiten uns in eine neue Zeit? Wie sieht Tanztheater im Zeitalter des Algorithmus aus? VON & MIT M.J. HarperDESIGN Stefano PilatiMASKE Kenny CampbellLICHT Albrecht Selberber


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


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Es ist heiß, Europa ist weit entfernt und der letzte Kontakt auf Augenhöhe lange her. Seit sieben Jahren schon verharrt der namenlose Arzt aus Stefan Zweigs Novelle "Der Amokläufer" in dieser Situation, als ihn eine einzige Begegnung mit einem anderen Menschen, einem anderen Willen aus der Fassung bringt – angesichts der kleinsten Gefühlsregung lässt er sein altes Leben komplett hinter sich. In der Nähe zu Sigmund Freud sucht Zweig in seiner Novellensammlung "Amok" die psychologische Analyse der Menschen seiner Zeit. Er zeigt die seelischen Deformationen einer Generation, der zwischen spanischer Grippe und Weltwirtschaftskrise die vertraute Ordnung unter den Füßen weggezogen wurde, die nun auf der Suche nach irgendeinem Halt durch die Welt irrt und die sich an jeden vermeintlichen Strohhalm – sei es Liebe, Ehre oder Stolz – klammert. Laut Zweigs Frau Friderike Maria, sollten diese Portraits die "verborgende Wesensheit aufdecken, innerhalb der Glätte des bürgerlichen Lebens, das vergeblich und oft nicht ungestraft die Menschen zu nivellieren sucht."


Kategorie: Theater

Das grenzenlose Leben in der Großstadt, der Anspruch auf Freiheit und die Kostbarkeit des eigenen Lebensentwurfs – nämlich genau so leben zu können, wie man es möchte – finden am Ende des Tages im "wirklichen" Leben nur wenig Platz. Stellt sich die Frage: Gibt es das denn überhaupt, "freien Willen"? Kann man das überhaupt, "Leben nach eigener Vorstellung"? Oder ist das am Ende doch nur etwas für die "happy few", in einer Welt, die längst berechnet und verkauft ist? In einer Abrechnung und Annäherung gleichermaßen durchlebt Dostojewskis Protagonist noch einmal sein Leben, predigt und wütet heillos, immer auf der Suche nach dem echten Leben innerhalb der Abgründe der Gesellschaft.


Kategorie: Theater

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. "Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von 'Kunst' ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben. Sie können sogar schwarzweiß denken, bis zu einem gewissen Grad, wenn Sie über diese Differenzen lachen können, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet. Wenn man nicht mehr lachen kann, gewinnt die Meinung die Oberhand, und es gibt nichts mehr jenseits von ihr." Yasmina Reza


Kategorie: Theater

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. "Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von 'Kunst' ist ja nicht, dass sich Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen mit ihm haben. Sie können sogar schwarzweiß denken, bis zu einem gewissen Grad, wenn Sie über diese Differenzen lachen können, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet. Wenn man nicht mehr lachen kann, gewinnt die Meinung die Oberhand, und es gibt nichts mehr jenseits von ihr." Yasmina Reza


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Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die 1928 an diesem Theater uraufgeführte "Dreigroschenoper" über Nacht zu einem weltweiten Überraschungshit. "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", lauten die berühmten Zeilen – doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co notgedrungen vor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder gar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut? In Barrie Koskys Lesart wird die "Dreigroschenoper" zu einer Großstadtballade über Menschen, die in einer funktionalen, nüchternen Welt ihr Glück suchen. Das würde zunächst damit beginnen, dass man nicht ständig befürchten muss, übervorteilt zu werden oder zu kurz zu kommen. Doch eben das ist in der Welt, die Brecht beschreibt, nicht der Fall. Im Gegenteil. Die Angst vor dem Absturz lauert im System, das keine Regeln, sondern nur Gewinner:innen oder Verlierer:innen kennt: Zerrspiegel des totalen Kapitalismus. So sind es bei Brecht nicht menschliche Untugenden, die gesellschaftliche Missstände erzeugen, sondern umgekehrt. Um daraus jedoch entsprechende Schlüsse zu ziehen und an den Verhältnissen grundsätzlich etwas zu ändern, sind die Figuren zu sehr damit beschäftigt, anderen und sich selbst etwas vorzuspielen. Gespielt wird mit gängigen, bis zum Klischee geronnenen Vorstellungen von der einmaligen Liebe als romantische Zweierbeziehung, mit Ideen von ewiger Freundschaft, von familiärer Fürsorge und von Mitleid als unabdingbare Voraussetzung für den Kampf gegen Unrecht.- mit Versatzstücken aus dem Melodram, aus moralischen Rührstücken, aus Groschenromanen, aus dem Singspiel, der Oper, der Operette und vielem mehr. Die Autoren haben sich damit einerseits einen großen theatralen Spaß erlaubt und gleichzeitig erzeugt dieser ganze falsche Schein viel Einsamkeit, in manchen Fällen vielleicht so etwas wie "splendid isolation", in anderen führt der Weg eher ins Dunkel, in all die gesellschaftlichen Bereiche, die ausgeschlossen werden. Brecht gelingt das Kunststück, über soziale Kälte zu erzählen, ohne die Figuren herzlos erscheinen zu lassen. Ihr Verlangen nach Sicherheit, Nähe und Verbindlichkeit bleibt vor allem dadurch präsent, dass es sich nicht erfüllt – und durch die unvergessliche Musik von Kurt Weill. Barrie Kosky, dem Berliner Publikum als Chefregisseur und Intendant der Komischen Oper bekannt, übernimmt die fünfte Inszenierung der "Dreigroschenoper" an diesem Theater. Er hat sich unter anderem auch mit seiner Lust an zeitgenössischer und frecher Unterhaltung einen Namen gemacht. Kosky gehört zu den gefragtesten Opernregisseure der Gegenwart. Engagements führten ihn rund um die Welt. Unter der Intendanz von Oliver Reese inszenierte er auch am Deutschen Theater sowie am Schauspiel Frankfurt. "The Best Theater in Europe in 2021": Die New York Times kürte Barrie Koskys Neuinszenierung der "Dreigroschenoper" zu einer der besten Inszenierungen Europas 2021!   "Die Dreigroschenoper" mit Audiodeskription Das Berliner Ensemble bietet Vorstellungen der "Dreigroschenoper" regelmäßig mit Audiodeskription – Live-Beschreibung über Funk-Kopfhörer – für Zuschauer:innen mit Sehbehinderung an. Termine und weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-ensemble.de/audiodeskription.   We regularly present performances of "The Threepenny Opera" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Wie ist der Fortschritt bloß an diesen Punkt gelangt? Die Umwelt zerstört, die Gesellschaft gespalten und zersplittert – und noch wichtiger: Wie kommen wir da wieder raus? Satirisch zugespitzt und gleichzeitig beklemmend real skizziert der britische Dramatiker Dennis Kelly, in dieser Auftragsarbeit für das Berliner Ensemble, die Entwicklung einer neuen Bewegung über fünf Generationen hinweg: Die Regression. Sie richtet sich gegen die Ausbeutung der Erdböden, gegen Gen-Manipulation oder Handy-Strahlung, mischt Rationalität mit Esoterik, berechtigten Protest mit Propaganda. Auch die Sprache soll wieder einfach und verständlich werden, Nichtwissen ist Segen, schließlich war früher sowieso alles besser. Nein? Irgendwie schon. Oder doch nicht? Also wie jetzt? Hinweis: In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt sprachlich und in Form einer Scherenschnittanimation thematisiert. Wenn Sie mit jemandem sprechen möchten, um mehr über die Inszenierung zu erfahren, rufen Sie uns an unter 030/284-08-134 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an einblicke@berliner-ensemble.de.


Kategorie: Theater

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die 1928 an diesem Theater uraufgeführte "Dreigroschenoper" über Nacht zu einem weltweiten Überraschungshit. "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", lauten die berühmten Zeilen – doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co notgedrungen vor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder gar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut? In Barrie Koskys Lesart wird die "Dreigroschenoper" zu einer Großstadtballade über Menschen, die in einer funktionalen, nüchternen Welt ihr Glück suchen. Das würde zunächst damit beginnen, dass man nicht ständig befürchten muss, übervorteilt zu werden oder zu kurz zu kommen. Doch eben das ist in der Welt, die Brecht beschreibt, nicht der Fall. Im Gegenteil. Die Angst vor dem Absturz lauert im System, das keine Regeln, sondern nur Gewinner:innen oder Verlierer:innen kennt: Zerrspiegel des totalen Kapitalismus. So sind es bei Brecht nicht menschliche Untugenden, die gesellschaftliche Missstände erzeugen, sondern umgekehrt. Um daraus jedoch entsprechende Schlüsse zu ziehen und an den Verhältnissen grundsätzlich etwas zu ändern, sind die Figuren zu sehr damit beschäftigt, anderen und sich selbst etwas vorzuspielen. Gespielt wird mit gängigen, bis zum Klischee geronnenen Vorstellungen von der einmaligen Liebe als romantische Zweierbeziehung, mit Ideen von ewiger Freundschaft, von familiärer Fürsorge und von Mitleid als unabdingbare Voraussetzung für den Kampf gegen Unrecht.- mit Versatzstücken aus dem Melodram, aus moralischen Rührstücken, aus Groschenromanen, aus dem Singspiel, der Oper, der Operette und vielem mehr. Die Autoren haben sich damit einerseits einen großen theatralen Spaß erlaubt und gleichzeitig erzeugt dieser ganze falsche Schein viel Einsamkeit, in manchen Fällen vielleicht so etwas wie "splendid isolation", in anderen führt der Weg eher ins Dunkel, in all die gesellschaftlichen Bereiche, die ausgeschlossen werden. Brecht gelingt das Kunststück, über soziale Kälte zu erzählen, ohne die Figuren herzlos erscheinen zu lassen. Ihr Verlangen nach Sicherheit, Nähe und Verbindlichkeit bleibt vor allem dadurch präsent, dass es sich nicht erfüllt – und durch die unvergessliche Musik von Kurt Weill. Barrie Kosky, dem Berliner Publikum als Chefregisseur und Intendant der Komischen Oper bekannt, übernimmt die fünfte Inszenierung der "Dreigroschenoper" an diesem Theater. Er hat sich unter anderem auch mit seiner Lust an zeitgenössischer und frecher Unterhaltung einen Namen gemacht. Kosky gehört zu den gefragtesten Opernregisseure der Gegenwart. Engagements führten ihn rund um die Welt. Unter der Intendanz von Oliver Reese inszenierte er auch am Deutschen Theater sowie am Schauspiel Frankfurt. "The Best Theater in Europe in 2021": Die New York Times kürte Barrie Koskys Neuinszenierung der "Dreigroschenoper" zu einer der besten Inszenierungen Europas 2021!   "Die Dreigroschenoper" mit Audiodeskription Das Berliner Ensemble bietet Vorstellungen der "Dreigroschenoper" regelmäßig mit Audiodeskription – Live-Beschreibung über Funk-Kopfhörer – für Zuschauer:innen mit Sehbehinderung an. Termine und weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-ensemble.de/audiodeskription.   We regularly present performances of "The Threepenny Opera" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Wie ist der Fortschritt bloß an diesen Punkt gelangt? Die Umwelt zerstört, die Gesellschaft gespalten und zersplittert – und noch wichtiger: Wie kommen wir da wieder raus? Satirisch zugespitzt und gleichzeitig beklemmend real skizziert der britische Dramatiker Dennis Kelly, in dieser Auftragsarbeit für das Berliner Ensemble, die Entwicklung einer neuen Bewegung über fünf Generationen hinweg: Die Regression. Sie richtet sich gegen die Ausbeutung der Erdböden, gegen Gen-Manipulation oder Handy-Strahlung, mischt Rationalität mit Esoterik, berechtigten Protest mit Propaganda. Auch die Sprache soll wieder einfach und verständlich werden, Nichtwissen ist Segen, schließlich war früher sowieso alles besser. Nein? Irgendwie schon. Oder doch nicht? Also wie jetzt? Hinweis: In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt sprachlich und in Form einer Scherenschnittanimation thematisiert. Wenn Sie mit jemandem sprechen möchten, um mehr über die Inszenierung zu erfahren, rufen Sie uns an unter 030/284-08-134 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an einblicke@berliner-ensemble.de.


Kategorie: Theater

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Die Handlung im Kreidekreis ist modellhaft klar und dialektisch schön: Bei einer Revolution lässt die fliehende Gouverneursfrau ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und überlegt eine Nacht lang, ob sie als alleinstehende Frau im Krieg ein kleines Kind retten kann. Sie entscheidet sich für das Kind. Auf der Flucht gerät sie in immer größer werdende Schwierigkeiten an deren Ende sie vor ein Gericht gestellt wird, da die Gouverneursfrau ihr Kind zurückhaben will. Die Zeiten haben sich wieder geändert, jetzt ist das Kind der Erbe eines großen Vermögens. Doch kurz bevor die alte Herrschaft die Zügel wieder fest im Griff hat, gibt es eine kurze Zeit der Anarchie, in der der Richter Azdak herrscht. Seine Richtersprüche sind gefürchtet bei den Reichen und ein Segen für die Armen. So erfindet er für den Fall, dass die biologische aber herzlose Mutter ihr Kind zurückfordert, den salomonischen Kreidekreis neu. Die Frage, die hier verhandelt wird, ist von ebenso großer Schlichtheit wie politischer Eindringlichkeit: Wem gehört die Welt? So ist es kein Zufall, dass Bertolt Brecht, als das Berliner Ensemble 1954 endlich das Theater am Schiffbauerdamm bespielen darf, als erstes den Kaukasischen Kreidekreis inszeniert. Michael Thalheimer arbeitet regelmäßig am Berliner Ensemble. Seine bisherigen Inszenierungen sind in dem Buch von Hans-Dieter Schütt "Michael Thalheimer" in zahlreichen Gesprächen, Texten und Fotos dokumentiert. "Beste ausländische Inszenierung 2019": Das Havanna-Gastspiel von "Der kaukasische Kreidekreis" wurde mit den "Premios Villanueva" geehrt, mit denen jedes Jahr eine Fachjury aus kubanischen Theaterkritiker*innen und Theaterwissenschaftler*innen die besten Inszenierungen des Jahres in Kuba auszeichnet. We regularly present performances of "The Caucasian Chalk Circle" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 13, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

Einmal im Monat spricht "Freitag"-Verleger Jakob Augstein mit einem Gast über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge, über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. Radioeins sendet live.  "Verzicht“ ist eine Tugend, die der Westen verlernt zu haben scheint. Müssen wir uns ihrer wieder besinnen, jetzt, wo wir Putins Krieg nicht mehr durch Öl- und Gasimporte finanzieren wollen? Jakob Augstein und Marcel Fratzscher über den Westen und die Aussicht auf wirtschaftlichen Abschwung.   MIT Jakob Augstein, Marcel Fratzscher In Kooperation mit radioeins und Der Freitag.


Kategorie: Dialog & Lesung

Am 15. Januar 1974 steht in der Ost-Berliner Charité ein Krankenbett in Flammen. Die Patientin, die bei dem durch eine Zigarette verursachten Brand ums Leben kommt, ist eine alte dänische Kommunistin: Ruth Berlau. Sie war Bertolt Brechts Geliebte seit dem dänischen Exil. In den USA bringt sie sich das Fotografieren bei. Mit 13 wird sie schwanger. Sie treibt ab. Sie inszeniert Brecht in Leipzig. Mit 23 fährt sie nach Paris und wird für ihre Reportagen bekannt. Die Texte – frei erfunden. Sie inszeniert Brecht in Rotterdam. Heiratet jung einen dänischen Arzt. In Los Angeles bekommt und verliert sie einen Sohn von Brecht. Sie gründet mit 24 ein Theater. Fotografiert Brechts Arbeiten. Erfindet die Modellbücher. Arbeitet mit Brecht am „Kaukasischen Kreidekreis“. Sie unterwirft sich Brechts Gesetzen nicht. Sie soll nach Dänemark zurück. Ihr Lebenshunger ist unstillbar. Brecht stirbt. Berlau bleibt.      BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER verbindet das digitale Medium Virtual Reality mit dem Live-Spiel dreier Protagonistinnen. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt man sich alleine in die szenische Installation und kommt Ruth Berlau und Brecht live wie virtuell sehr nah. RAUM+ZEIT ist ein deutsch-schweizerisches Kollektiv, dessen hybrid-immersive Installationen sich durch das Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung auszeichnen. Die VR-Installation "ANTIGONE :: COMEBACK. Eine Probe mit Weigel und Brecht" von RAUM+ZEIT war zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.


Kategorie: Theater

"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


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Ein inszenierter Audioworkshop zu Brechts Theater auf dem Bertolt-Brecht-Platz Wie politisch ist Theater? Wie theatral ist Alltag? Wie veränderbar ist die Welt? Ausgehend von Bertolt Brechts „Straßenszene“ treffen sich ein Publikum und zwei Theaterpädagoginnen an einem öffentlichen Platz und nähern sich interaktiv Brechts Theaterverständnis. Bertolt Brecht (gesprochen von Tilo Nest) lädt per Funkkopfhörer ein, seinem Theater und seinen Visionen auf die Spur zu gehen. Dabei werden mitunter Zuschauende zu Spielenden, Passant:innen zu Figuren und Performerinnen zum Publikum. Und die Straße zu einem Schauplatz veränderbarer Wirklichkeit. Ausgestattet mit Funkkopfhörern werden die Teilnehmer:innen angeleitet sowohl aktiv mitzumachen als auch Theaterszenen und Szenen im öffentlichen Raum zu beobachten und sich am Ende des Workshops kritisch mit der Welt und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. FÜR ALLE MENSCHEN AB 12 JAHREN.


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Ein inszenierter Audioworkshop zu Brechts Theater auf dem Bertolt-Brecht-Platz Wie politisch ist Theater? Wie theatral ist Alltag? Wie veränderbar ist die Welt? Ausgehend von Bertolt Brechts „Straßenszene“ treffen sich ein Publikum und zwei Theaterpädagoginnen an einem öffentlichen Platz und nähern sich interaktiv Brechts Theaterverständnis. Bertolt Brecht (gesprochen von Tilo Nest) lädt per Funkkopfhörer ein, seinem Theater und seinen Visionen auf die Spur zu gehen. Dabei werden mitunter Zuschauende zu Spielenden, Passant:innen zu Figuren und Performerinnen zum Publikum. Und die Straße zu einem Schauplatz veränderbarer Wirklichkeit. Ausgestattet mit Funkkopfhörern werden die Teilnehmer:innen angeleitet sowohl aktiv mitzumachen als auch Theaterszenen und Szenen im öffentlichen Raum zu beobachten und sich am Ende des Workshops kritisch mit der Welt und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. FÜR ALLE MENSCHEN AB 12 JAHREN.


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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Diese WDR Comedy-Serie ist längst Kult!Seit 2004 läuft Olli Dittrich allsonntäglich als der arbeitslose Verlierertyp Dittsche in seinem Hamburger Stamm-Grill zu Höchstform auf. In Bademantel und Schumilette philosophiert er wortreich und unbekümmert bei Imbisswirt Ingo über das aktuelle Weltgeschehen genauso wie über die Tücken des Alltags. Natürlich in allerbester Bierlaune (»das perlt!«) und nicht, ohne neben seiner Meinung (»Das is‘ meine Meinung!«) auch gleich seine Lösungen oder, wie er sagt, ›Weltideen‹ im allerschönsten Dittsche-Sprech zu präsentieren. Die 27-Staffel-starke WDR-Kultserie, die schon mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ›mit Gold‹ ausgezeichnet wurde, wird live gedreht und kommt dabei ganz ohne Drehbuch aus. Nun verlegt Olli Dittrich erneut seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im ›Quatsch Comedy Club‹ in 10minütigen Kurzauftritten begann: auf die Bühne! Dittsche im Original-Bademantel, mit Oberhemd, Jogginghose und Schumiletten, eine Flasche Bier in der Hand, eine Alditüte mit Leergut dabei. Der Saal wird zur ›Muggelbude‹, wenn Dittsche allein am Mikrofon steht und von Ingo, Kröti, den Kargers oder Giovanni erzählt, von Kim Jong-un, Putin, Donald Trump oder Olli Kahn, der ja der einzige Langzeitüberlebende mit Hühnergrippe ist, »ma sagn’«. Ein reiner Titan – Bidde!Wir freuen uns auf eine erneute Dittsche-Tour in 2022!   Örtlicher Veranstalter: Berliner Ensemble GmbHTourneeveranstalter: Karsten Jahnke KD GmbH


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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"Tote, Halbtote, Hungertote, Bombentote, Ozeantote, Verzweiflungstote, Verlorene, Verlaufene, Verschollene. Unschöner Anblick, diese vielen dicken weißen weichen Wasserleichen heutzutage. Sie sinken. Kein Salut. Kein Sterbegeläut. Keine Grabrede. Sie sinken. Sie sinken." (Wolfgang Borchert) Welche Verantwortung übernehmen wir für die Folgen der Kriege "draußen vor der Tür", an denen wir beteiligt sind? Was wollen wir wissen von den Auswirkungen der Gewalt "draußen vor der Tür", von der wir profitieren? Wer ist bereit, sich der Wahrheit eines Schlachthauses zu stellen, bevor er sich sein Wurstbrot schmecken lässt? Beckmann, der traumatisierte Kriegsrückkehrer, für den eine Heimkehr jedoch nicht möglich ist, bleibt "draußen vor der Tür", nachts im Regen, auf der Straße. Verfolgt von seinen quälenden Erinnerungen, will er keinen Tag länger ermordet werden und keinen Tag länger Mörder sein. Er schreit der Gesellschaft ihre kollektive Schuld ins Gesicht und verlangt Antwort.Michael Thalheimer wird das "Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", wie Borchert es betitelte, mit Kathrin Wehlisch als Beckmann auf die Bühne bringen.


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Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


Kategorie: Theater

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären? "Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten. Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.


Kategorie: Theater

Ein inszenierter Audioworkshop zu Brechts Theater auf dem Bertolt-Brecht-Platz Wie politisch ist Theater? Wie theatral ist Alltag? Wie veränderbar ist die Welt? Ausgehend von Bertolt Brechts „Straßenszene“ treffen sich ein Publikum und zwei Theaterpädagoginnen an einem öffentlichen Platz und nähern sich interaktiv Brechts Theaterverständnis. Bertolt Brecht (gesprochen von Tilo Nest) lädt per Funkkopfhörer ein, seinem Theater und seinen Visionen auf die Spur zu gehen. Dabei werden mitunter Zuschauende zu Spielenden, Passant:innen zu Figuren und Performerinnen zum Publikum. Und die Straße zu einem Schauplatz veränderbarer Wirklichkeit. Ausgestattet mit Funkkopfhörern werden die Teilnehmer:innen angeleitet sowohl aktiv mitzumachen als auch Theaterszenen und Szenen im öffentlichen Raum zu beobachten und sich am Ende des Workshops kritisch mit der Welt und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. FÜR ALLE MENSCHEN AB 12 JAHREN.


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Ein inszenierter Audioworkshop zu Brechts Theater auf dem Bertolt-Brecht-Platz Wie politisch ist Theater? Wie theatral ist Alltag? Wie veränderbar ist die Welt? Ausgehend von Bertolt Brechts „Straßenszene“ treffen sich ein Publikum und zwei Theaterpädagoginnen an einem öffentlichen Platz und nähern sich interaktiv Brechts Theaterverständnis. Bertolt Brecht (gesprochen von Tilo Nest) lädt per Funkkopfhörer ein, seinem Theater und seinen Visionen auf die Spur zu gehen. Dabei werden mitunter Zuschauende zu Spielenden, Passant:innen zu Figuren und Performerinnen zum Publikum. Und die Straße zu einem Schauplatz veränderbarer Wirklichkeit. Ausgestattet mit Funkkopfhörern werden die Teilnehmer:innen angeleitet sowohl aktiv mitzumachen als auch Theaterszenen und Szenen im öffentlichen Raum zu beobachten und sich am Ende des Workshops kritisch mit der Welt und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. FÜR ALLE MENSCHEN AB 12 JAHREN.


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Mit unserem Format EINBLICKE: OPEN SPACE schaffen wir  zweimal im Monat einen Raum zum gemeinsamen Experimentieren und Theaterspielen. Wir öffnen unseren Werkraum für alle, die Lust haben das Theaterspielen kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Wir widmen uns unterschiedlichen Theaterstilen, testen das Improvisieren und fokussieren uns mal auf die Gestik und Mimik, mal auf die Stimme und mal auf den Text. Jüngere und ältere, Theaterneulinge und Theatererfahrene – alle sind willkommen!  Auf einer großen Probebühne lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf. Die Workshops finden unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen statt.


Kategorie: Anderes

Mit unserem Format EINBLICKE: OPEN SPACE schaffen wir  zweimal im Monat einen Raum zum gemeinsamen Experimentieren und Theaterspielen. Wir öffnen unseren Werkraum für alle, die Lust haben das Theaterspielen kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Wir widmen uns unterschiedlichen Theaterstilen, testen das Improvisieren und fokussieren uns mal auf die Gestik und Mimik, mal auf die Stimme und mal auf den Text. Jüngere und ältere, Theaterneulinge und Theatererfahrene – alle sind willkommen!  Auf einer großen Probebühne lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf. Die Workshops finden unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen statt.


Kategorie: Anderes

In 90 Minuten widmen wir uns den Themen und der Ästhetik der jeweiligen Inszenierung. Anhand von Schauspielübungen und selbstgespielten, kleine Szenen werden praktische Zugänge zum Theater geschaffen und Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne gegeben. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "Die Dreigroschenoper" in der Regie von Barrie Kosky. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

In 90 Minuten widmen wir uns den Themen und der Ästhetik der jeweiligen Inszenierung. Anhand von Schauspielübungen und selbstgespielten, kleine Szenen werden praktische Zugänge zum Theater geschaffen und Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne gegeben. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "Die Dreigroschenoper" in der Regie von Barrie Kosky. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

Unsere 90-minütigen Workshops stellen eine praktische Annäherung an Inhalt und ästhetische Prinzipien der jeweiligen Inszenierung dar. Hier erforschen Sie inhaltliche Fragen genauso wie ästhetische Formen und analysieren Figuren des Stücks sowie einzelne Themenaspekte. Theaterpädagogische Spiele und Schauspielübungen vermitteln Ihnen einen praktischen Zugang zum Theater. So werden Sie temporär zu Schauspielerinnen und Schauspielern, erhalten durch selbstgespielte, kleine Szenen Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne und treten mit uns und untereinander in den Austausch. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "It's Britney, Bitch!" in der Regie von Lena Brasch. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

In 90 Minuten widmen wir uns den Themen und der Ästhetik der jeweiligen Inszenierung. Anhand von Schauspielübungen und selbstgespielten, kleine Szenen werden praktische Zugänge zum Theater geschaffen und Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne gegeben. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "Die Dreigroschenoper" in der Regie von Barrie Kosky. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

Unsere 90-minütigen Workshops stellen eine praktische Annäherung an Inhalt und ästhetische Prinzipien der jeweiligen Inszenierung dar. Hier erforschen Sie inhaltliche Fragen genauso wie ästhetische Formen und analysieren Figuren des Stücks sowie einzelne Themenaspekte. Theaterpädagogische Spiele und Schauspielübungen vermitteln Ihnen einen praktischen Zugang zum Theater. So werden Sie temporär zu Schauspielerinnen und Schauspielern, erhalten durch selbstgespielte, kleine Szenen Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne und treten mit uns und untereinander in den Austausch. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "It's Britney, Bitch!" in der Regie von Lena Brasch. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

In 90 Minuten widmen wir uns den Themen und der Ästhetik der jeweiligen Inszenierung. Anhand von Schauspielübungen und selbstgespielten, kleine Szenen werden praktische Zugänge zum Theater geschaffen und Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne gegeben. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung "Mein Name sei Gantenbein" in der Regie von Oliver Reese. Im Werkraum lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf.


Kategorie: Anderes

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen, die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen Selbstvermarktung. Felix Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel. Nachdem sich der Autor und Regisseur Alexander Eisenach mit dem Paradebeispiel eines Hochstaplers der Literaturgeschichte befasste, schreibt er fürs Neue Haus unter dem Titel "Stunde der Hochstapler - Das Krull-Prinzip" eine Komödie über das Hochstapeln als Inbegriff der menschlichen Evolution. Was war die erste Lüge der Menschheit? Und führt die gegenwärtige Perfektionierung des Fake die Menschheit letztlich zur Abschaffung ihrer selbst? We regularly present performances of "Felix Krull - Stunde der Hochstapler" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen, die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen Selbstvermarktung. Felix Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel. Nachdem sich der Autor und Regisseur Alexander Eisenach mit dem Paradebeispiel eines Hochstaplers der Literaturgeschichte befasste, schreibt er fürs Neue Haus unter dem Titel "Stunde der Hochstapler - Das Krull-Prinzip" eine Komödie über das Hochstapeln als Inbegriff der menschlichen Evolution. Was war die erste Lüge der Menschheit? Und führt die gegenwärtige Perfektionierung des Fake die Menschheit letztlich zur Abschaffung ihrer selbst? We regularly present performances of "Felix Krull - Stunde der Hochstapler" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Anlässlich des Jahrestages des Endes des 2. Weltkriegs Der lange Frieden West-Europas scheint so sehr bedroht wie schon lange nicht mehr. Ist der Glaube an Frieden und Pazifismus ein Lu- xus? Ist naiv, wer auf Abrüstung und Diplomatie setzt? Welche Verantwortung tragen wir für den Frieden? In Europa? Weltweit? MIT Michel Friedman, Nino Haratischwili (Autorin), Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Raul Zelik (Politologe) In der Spielzeit 2021/22 nimmt die Veranstaltungsreihe Friedman im Gespräch die existenziellen und politischen Themen der Zukunft in den Fokus. Im Gespräch mit Gästen aus Politik, Kunst und Wissenschaft sucht der Publizist und Philosoph Michel Friedman monatlich die Auseinandersetzung. Intensiv, kontrovers, neugierig auf emanzipatorisches Potential und eindeutige Positionierungen greift er aktuelle Debatten und Ereignisse auf, um sie in Hinsicht auf das, was unsere Gesellschaft sein wird – und sein soll – zu hinterfragen. Weitere Informationen zur Gesprächsreihe "Friedman im Gespräch" sowie Audiomitschnitte früherer Ausgaben finden Sie hier.


Kategorie: Dialog & Lesung

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen, die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen Selbstvermarktung. Felix Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel. Nachdem sich der Autor und Regisseur Alexander Eisenach mit dem Paradebeispiel eines Hochstaplers der Literaturgeschichte befasste, schreibt er fürs Neue Haus unter dem Titel "Stunde der Hochstapler - Das Krull-Prinzip" eine Komödie über das Hochstapeln als Inbegriff der menschlichen Evolution. Was war die erste Lüge der Menschheit? Und führt die gegenwärtige Perfektionierung des Fake die Menschheit letztlich zur Abschaffung ihrer selbst? We regularly present performances of "Felix Krull - Stunde der Hochstapler" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Anlässlich des Jahrestages des Endes des 2. Weltkriegs Der lange Frieden West-Europas scheint so sehr bedroht wie schon lange nicht mehr. Ist der Glaube an Frieden und Pazifismus ein Lu- xus? Ist naiv, wer auf Abrüstung und Diplomatie setzt? Welche Verantwortung tragen wir für den Frieden? In Europa? Weltweit? MIT Michel Friedman, Nino Haratischwili (Autorin), Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Raul Zelik (Politologe) In der Spielzeit 2021/22 nimmt die Veranstaltungsreihe Friedman im Gespräch die existenziellen und politischen Themen der Zukunft in den Fokus. Im Gespräch mit Gästen aus Politik, Kunst und Wissenschaft sucht der Publizist und Philosoph Michel Friedman monatlich die Auseinandersetzung. Intensiv, kontrovers, neugierig auf emanzipatorisches Potential und eindeutige Positionierungen greift er aktuelle Debatten und Ereignisse auf, um sie in Hinsicht auf das, was unsere Gesellschaft sein wird – und sein soll – zu hinterfragen. Weitere Informationen zur Gesprächsreihe "Friedman im Gespräch" sowie Audiomitschnitte früherer Ausgaben finden Sie hier.


Kategorie: Dialog & Lesung

Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


Kategorie: Theater

Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


Kategorie: Theater

Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Im Anschluss an die Spielzeit- Matinée erwartet Sie im Innenhof des Berliner Ensembles ein buntes Programm für Groß und Klein: Das BE-Tanzorchester mit Stefanie Reinsperger u.a., kulinarische Highlights der neuen Berliner Kantine, Führungen, ein Plakat-Flohmarkt, Greenscreen- Kostüm-Shootings, u.v.m. AM 8.5., AB 13.30 UHR INNENHOF


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


Kategorie: Theater

Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


Kategorie: Theater

Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Im Anschluss an die Spielzeit- Matinée erwartet Sie im Innenhof des Berliner Ensembles ein buntes Programm für Groß und Klein: Das BE-Tanzorchester mit Stefanie Reinsperger u.a., kulinarische Highlights der neuen Berliner Kantine, Führungen, ein Plakat-Flohmarkt, Greenscreen- Kostüm-Shootings, u.v.m. AM 8.5., AB 13.30 UHR INNENHOF


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mit Texten von Laura Dabelstein, Miriam Davoudvandi, Fikri Anıl Altıntaş und Lena Brasch "Um diese Welt zu verstehen, müssen wir wissen wie wir lieben, denn wenn wir wissen wie wir lieben, dann begreifen wir auch, wie wir diese Welt retten können." "It’s Britney, Bitch!" ist ein musikalisch- erzählerischer Abend über unglückliche Liebe und Abhängigkeit, über Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Pop, über Väter von Töchtern und über Töchter von Vätern. Ein Abend über Britney Spears und über die Britney in uns allen. We regularly present performances of "It's Britney, Bitch!" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles.


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mit Texten von Laura Dabelstein, Miriam Davoudvandi, Fikri Anıl Altıntaş und Lena Brasch "Um diese Welt zu verstehen, müssen wir wissen wie wir lieben, denn wenn wir wissen wie wir lieben, dann begreifen wir auch, wie wir diese Welt retten können." "It’s Britney, Bitch!" ist ein musikalisch- erzählerischer Abend über unglückliche Liebe und Abhängigkeit, über Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Pop, über Väter von Töchtern und über Töchter von Vätern. Ein Abend über Britney Spears und über die Britney in uns allen. We regularly present performances of "It's Britney, Bitch!" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles.


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Von April 2019 bis Februar 2020 diskutierte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine seit Jahren schwelende, unerlöste Debatte – den ärztlich assistierten Suizid. War dieser jahrzehntelang straffrei, führte eine Gesetzesänderung 2015 zu einer Rechtslage, die mehr Unklarheit als Klarheit produzierte und Ärztinnen und Ärzte, die mehr als einmal Suizidassistenz leisten, kriminalisierte. Nun aber steht fest: Der dafür verantwortliche Paragraph 217 des Strafgesetzbuches ist verfassungswidrig, denn: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren." (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht). Der Weg für die Legalisierung der Suizidassistenz ist frei, die ethische Debatte aber lang nicht beendet. Denn wie beweist man die Autonomie und Selbstbestimmtheit eines Suizidwunsches? Kann dieser nicht an die Grenzen der Glaubwürdigkeit und Beweisbarkeit stoßen, wenn ihn beispielsweise ein psychisch kranker Mensch äußert? Und lässt sich die Moral einer Gesellschaft so schnell umcodieren, so dass sie den Suizidwunsch eines gesunden Menschen akzeptieren kann? Ferdinand von Schirachs neues Stück "Gott" lässt im Setting einer fiktiven Sitzung des Deutschen Ethikrates die juristischen, ethischen und religiösen Argumente dieser höchst emotionalisierten Gesellschaftsdebatte in einen Dialog treten.   Ferdinand von Schirach ist Jurist und Autor. Sein Erfolgsstück "Terror", das Oliver Reese 2015 am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung brachte, setzte das Publikum einem moralischen Grundsatzkonflikt im Zuge einer Flugzeugentführung aus und ließ es schließlich über den Ausgang dieses Konflikts selbst entscheiden. Die ARD verfilmte den Stoff prominent. Ferdinand von Schirach stellt sich mit seinem neuen Stück "Gott" erneut einer Grundsatzdebatte unserer Zeit. Das Berliner Ensemble wird die Uraufführung mit einer inhaltlich angebundenen Gesprächsreihe mit externen Expert*innen rahmen. Die Uraufführung von "Gott" am 10.9.2020 fand zeitgleich auch am Düsseldorfer Schauspielhaus statt. Die Ergebnisse der finalen Abstimmung im Stück werden auf der Website www.gott.theater dokumentiert.    Nach ausgewählten Vorstellungen fanden unter dem Titel "Der Tod ist groß" Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Aufzeichnungen der Gespräche finden Sie auf "BE at home".


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Damaskus 2011: eine vitale Stadt mit lebhaften Einkaufsstraßen, gentrifizierten Wohnvierteln und einem pulsierenden Kultur- und Nachtleben. Und mit Menschen, die friedlich für Reformen demonstrieren. Als vor bald zehn Jahren die Proteste gegen Assads autokratisches Regime begannen, mochte sich niemand vorstellen, dass Syrien wenig später in Schutt und Asche versinkt. Viele wähnten die Freiheit zum Greifen nah, alles schien möglich, es herrschte eine Stimmung, die von Hoffnung und Aufbruch getragen war. In dieser Situation beginnt die Geschichte von Amal, Youssef und Hammoudi: Letzterer hat soeben seine Ausbildung zum Schönheitschirurgen in Paris abgeschlossen, Amal hat ihre erste Hauptrolle in einer Telenovela gespielt und verliebt sich auf den Demonstrationen in Youssef, einen Regiestudenten der renommierten Hochschule für Darstellende Künste in Damaskus. Sie alle werden auf unterschiedliche Art und Weise in die bis heute andauernde Gewaltspirale hineingezogen, müssen nach und nach ihre Gewissheiten, Vorstellungen und Träume überdenken und der neuen Situation anpassen. Wie schnell Menschen auch aus ihren privilegierten Verhältnissen gerissen werden können, so dass sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als alles aufzugeben, davon erzählt Olga Grjasnowas eindrücklicher Roman, den sie für die Bühne bearbeitet hat. Ihre Sprache stellt dieser existenziellen Erfahrung keine Metaphern in den Weg, alltäglich, nüchtern, stetig fortschreitend begleitet sie die Figuren in einen Alptraum, der bis heute Realität ist. "Wir wollen von unserem Staat nur das, was auch der Rest der Welt von ihm verlangt. Wir möchten doch nur Veränderungen, nicht den Sturz des Regimes. Vielleicht kommt es nicht so weit“, sagt Amal. Und: "Die Welt wird nicht wegschauen.“ Unter den Augen der Weltöffentlichkeit findet in Syrien seit bald zehn Jahren ein Stellvertreterkrieg statt, der bislang an die 400.000 Tote forderte. Ungefähr 12 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit Olga Grjasnowas sorgfältig recherchiertem Text versuchen Regisseurin Laura Linnenbaum und das Ensemble einen Blick auf die Anfänge zu werfen und sich Geschichten zu nähern, die nicht so weit weg sind, wie einige leichtfertigerweise vielleicht glauben mögen. Seit 2011 ist Laura Linnenbaum freie Regisseurin und inszeniert u.a. in Hannover, Berlin, Dresden, Düsseldorf und Frankfurt. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen "Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das 2017 mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie für die Uraufführung von "Homohalal" am Staatsschauspiel Dresden in der Zeitschrift Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mülheimer Theatertagen eingeladen. We regularly present performances of "City of Jasmine" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


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Abigail Williams hat mit einer Gruppe junger Frauen entgegen der strengen, religiösen Regeln Salems nachts im Wald getanzt. Um sich zu verteidigen, gehen sie auf das Gerücht ein, jemand im Dorf habe den Teufel beschworen – und so die Mädchen zu diesen heidnischen Tänzen verführt. Ein Gericht wird einberufen, das sein Urteil allein auf die Ausrufungen und Wahnszenen der Mädchen gründet. Wer gesteht, macht sich selbst zur Hexe und bestätigt das Gericht. Wer bei der Wahrheit bleibt, wird gehängt. Das Klima des Misstrauens und die Angst vor der gerichtlichen Willkür fördern die schlechteste Seite der Menschen in Salem zu Tage: Eifersucht, Machtgier und Rache befeuern die Beschuldigungen und Anklagen. "Hexenjagd" basiert auf den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts, bei denen 1692 hunderte Menschen verurteilt wurden. Arthur Millers Bearbeitung entstand in Reaktion auf die Kommunistenverfolgung der so genannte McCarthy-Ära Anfang der 1950er Jahre in den USA. Mit dem ständigen Verdacht auch in den eigenen Reihen gäbe es verdeckte Kommunisten, konnte gegen sämtliche Oppositionelle mit unverhältnismäßig harten Mitteln vorgegangen werden – auch gegen bloße Sympathisant:innen und gegen viele Künstler:innen wurde ermittelt. So gelingt Miller mithilfe historischer Ereignisse die Beschreibung einer durch und durch gegenwärtigen Dynamik: öffentliche Debatten, die in Freund-Feind-Schemata, ideologische Verhärtungen und schließlich in gefährliche Radikalisierung kippen. Mateja Koležnik ist eine der wichtigsten Theatermacherinnen Sloweniens. Seit 2012 inszeniert sie auch im deutschsprachigen Raum Schauspiel und Oper, u. a. am Burgtheater Wien, der Bayrischen Staatsoper und am Residenztheater in München. Am Berliner Ensemble inszenierte sie bislang Gespenster von Hendrik Ibsen (2020) und Nichts von mir von Arne Lygre (2017).   We regularly present performances of "The Crucible" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.


Kategorie: Theater

Im Anschluss an die Spielzeit- Matinée erwartet Sie im Innenhof des Berliner Ensembles ein buntes Programm für Groß und Klein: Das BE-Tanzorchester mit Stefanie Reinsperger u.a., kulinarische Highlights der neuen Berliner Kantine, Führungen, ein Plakat-Flohmarkt, Greenscreen- Kostüm-Shootings, u.v.m. AM 8.5., AB 13.30 UHR INNENHOF


Kategorie:

mit Texten von Laura Dabelstein, Miriam Davoudvandi, Fikri Anıl Altıntaş und Lena Brasch "Um diese Welt zu verstehen, müssen wir wissen wie wir lieben, denn wenn wir wissen wie wir lieben, dann begreifen wir auch, wie wir diese Welt retten können." "It’s Britney, Bitch!" ist ein musikalisch- erzählerischer Abend über unglückliche Liebe und Abhängigkeit, über Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Pop, über Väter von Töchtern und über Töchter von Vätern. Ein Abend über Britney Spears und über die Britney in uns allen. We regularly present performances of "It's Britney, Bitch!" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles.


Kategorie: Theater

mit Texten von Laura Dabelstein, Miriam Davoudvandi, Fikri Anıl Altıntaş und Lena Brasch "Um diese Welt zu verstehen, müssen wir wissen wie wir lieben, denn wenn wir wissen wie wir lieben, dann begreifen wir auch, wie wir diese Welt retten können." "It’s Britney, Bitch!" ist ein musikalisch- erzählerischer Abend über unglückliche Liebe und Abhängigkeit, über Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Pop, über Väter von Töchtern und über Töchter von Vätern. Ein Abend über Britney Spears und über die Britney in uns allen. We regularly present performances of "It's Britney, Bitch!" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles.


Kategorie: Theater

Stehen wir am Anfang einer neuen Weltordnung? Einer Zeitenwende? Werden die Zeiten kriegerischer? Oder kommen nur die Kriege näher? Wie hat sich die Kriegsführung in den letzten Jahrzehnten verändert? Muss sich, wer Frieden will, auf den Krieg vorbereiten? Hilft Aufrüstung? Diplomatie? MIT Michel Friedman, Herfried Münkler (Politologe), Janine Wissler (DIE LINKE)


Kategorie: Dialog & Lesung

Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


Kategorie: Theater

Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


Kategorie: Theater

Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


Kategorie: Theater

Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


Kategorie: Theater

Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


Kategorie: Theater

Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


Kategorie: Theater

Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten.- Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten? "Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Aus einem eindrucksvollen Vorsprechen der Schauspielerin Lili Epply am Berliner Ensemble entsteht eine Inszenierung. Sarah Viktoria Frick, bekannt als Schauspielerin am Wiener Burgtheater, hat den Monolog mit Epply erarbeitet und führt Regie. Assoziativ geht die Inszenierung von dem berühmten Monolog der Schauspielerin Nina in Tschechows "Die Möwe" aus. Der neue Text entsteht in der gemeinsamen Probenarbeit, federführend ist die junge Berliner Autorin und Schauspielerin Anne Kulbatzki. Diese Nina Seretschnaja fordert sich selbst, das Theater und unsere Gegenwart heraus:"Ich wollte immer Seefahrerin sein und gleichzeitig niemals. Naja, aber wenn Sie versuchen würden, direkt vor dieser offenen See einen großen Theatermonolog zu spielen, hätten Sie wirklich keine Chance, tut mir leid. Da können Sie sich den Wolf spielen. Das Meer hat die größte Faszination auf mich. Gegen die Gewalt der Natur hat die Gewalt der Kultur keine Gewalt. Aber da wollte ich gar nicht landen."


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Sarah Kane dekonstruiert den antiken Phaidra-Mythos radikal und spitzt ihn mit abgründigem Humor auf die Post-Moderne zu. Hippolytos, der begehrte Stiefsohn der Königin Phaidra, ist bei Kane ein sex-, fress- und bildschirmsüchtiger Antiheld, einzig interessiert an der Macht der Manipulation, die er gleichsetzt mit Wahrheit. Diese Königsfamilie ist gezeichnet von Inzest und von Todessehnsucht getrieben. Der Regisseur Robert Borgmann ist für seine theatralen Installationen bekannt. Ausgehend von der ausgeprägten Musikalität der Sprache Sarah Kanes komponiert und performt er gemeinsam mit der Künstlerin Nazanin Noori Musik zum Text live. Im Zentrum der Inszenierung steht die Schauspielerin Stefanie Reinsperger.


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Sarah Kane dekonstruiert den antiken Phaidra-Mythos radikal und spitzt ihn mit abgründigem Humor auf die Post-Moderne zu. Hippolytos, der begehrte Stiefsohn der Königin Phaidra, ist bei Kane ein sex-, fress- und bildschirmsüchtiger Antiheld, einzig interessiert an der Macht der Manipulation, die er gleichsetzt mit Wahrheit. Diese Königsfamilie ist gezeichnet von Inzest und von Todessehnsucht getrieben. Der Regisseur Robert Borgmann ist für seine theatralen Installationen bekannt. Ausgehend von der ausgeprägten Musikalität der Sprache Sarah Kanes komponiert und performt er gemeinsam mit der Künstlerin Nazanin Noori Musik zum Text live. Im Zentrum der Inszenierung steht die Schauspielerin Stefanie Reinsperger.


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Sarah Kane dekonstruiert den antiken Phaidra-Mythos radikal und spitzt ihn mit abgründigem Humor auf die Post-Moderne zu. Hippolytos, der begehrte Stiefsohn der Königin Phaidra, ist bei Kane ein sex-, fress- und bildschirmsüchtiger Antiheld, einzig interessiert an der Macht der Manipulation, die er gleichsetzt mit Wahrheit. Diese Königsfamilie ist gezeichnet von Inzest und von Todessehnsucht getrieben. Der Regisseur Robert Borgmann ist für seine theatralen Installationen bekannt. Ausgehend von der ausgeprägten Musikalität der Sprache Sarah Kanes komponiert und performt er gemeinsam mit der Künstlerin Nazanin Noori Musik zum Text live. Im Zentrum der Inszenierung steht die Schauspielerin Stefanie Reinsperger.


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Sarah Kane dekonstruiert den antiken Phaidra-Mythos radikal und spitzt ihn mit abgründigem Humor auf die Post-Moderne zu. Hippolytos, der begehrte Stiefsohn der Königin Phaidra, ist bei Kane ein sex-, fress- und bildschirmsüchtiger Antiheld, einzig interessiert an der Macht der Manipulation, die er gleichsetzt mit Wahrheit. Diese Königsfamilie ist gezeichnet von Inzest und von Todessehnsucht getrieben. Der Regisseur Robert Borgmann ist für seine theatralen Installationen bekannt. Ausgehend von der ausgeprägten Musikalität der Sprache Sarah Kanes komponiert und performt er gemeinsam mit der Künstlerin Nazanin Noori Musik zum Text live. Im Zentrum der Inszenierung steht die Schauspielerin Stefanie Reinsperger.


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Sarah Kane dekonstruiert den antiken Phaidra-Mythos radikal und spitzt ihn mit abgründigem Humor auf die Post-Moderne zu. Hippolytos, der begehrte Stiefsohn der Königin Phaidra, ist bei Kane ein sex-, fress- und bildschirmsüchtiger Antiheld, einzig interessiert an der Macht der Manipulation, die er gleichsetzt mit Wahrheit. Diese Königsfamilie ist gezeichnet von Inzest und von Todessehnsucht getrieben. Der Regisseur Robert Borgmann ist für seine theatralen Installationen bekannt. Ausgehend von der ausgeprägten Musikalität der Sprache Sarah Kanes komponiert und performt er gemeinsam mit der Künstlerin Nazanin Noori Musik zum Text live. Im Zentrum der Inszenierung steht die Schauspielerin Stefanie Reinsperger.


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"Ich will die Menschen nicht ändern. Ich will sie lieben, denn das ist der einzige Weg überhaupt etwas zu ändern – indem man liebt." - Scott McClanahan Scott ist ein Durchschnittstyp: Lehrer für Literatur an der Berufsschule, zwei Kinder, verheiratet, versucht immer alles richtig zu machen. Doch was ist das eigentlich: das "Richtige"? – Immer authentisch sein? Immer den Konventionen folgen? Wenn alle für ihr eigenes Glück verantwortlich sind, braucht es eigentlich nur eines – Selbstvertrauen. Dumm nur, wenn dann dieses Selbst nichts so richtig auf die Reihe kriegt. Auf der Suche nach dem Eigenen, inmitten einer Gesellschaft, die blind dem American Dream folgt, obwohl alle ahnen, dass er eine Lüge ist, gerät Scott immer wieder an seine Grenzen und die seiner Mitmenschen. "Sarah" ist eine Hymne an das Leben am Abgrund, die Geschichte einer Ehe, die zu Ende geht und der Versuch, das Gemeinsame in einer Welt voller Individuen zu finden.  Scott McClanahan (*1978) ist Autor und lebt in West Virginia. "Sarah" ist sein dritter Roman und der erste, der, 2020, auf Deutsch erschien. McClanahan schreibt vom realen Amerika – jenseits der glatten und repräsentativen Fassade Hollywoods.- seine Figuren sind die alltäglichen Versager der Mittelschicht, deren Fehler vielleicht nur darin bestehen, glücklich sein zu wollen, ohne zu wissen wie Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit Autor Scott McClanahan, Übersetzer Clemens Setz, Regisseur Oliver Reese und Schauspieler Marc Oliver Schulze  finden Sie auf "BE at home".


Kategorie: Theater