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Spielplan für Mai 2019


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Im Anschluss: Casual Concert Lounge mit Live Act und DJ


Kategorie: Klassik


Kategorie: Klassik

Im 19. Jahrhundert wurde das skandinavische Musikleben lange Zeit von den stilistischen Einflüssen europäischer Musikzentren wie Wien, Paris, Leipzig oder Berlin beherrscht. Denn die meisten der schwedischen, norwegischen, dänischen und finnischen Komponisten erhielten ihre musikalische Ausbildung im Ausland. Eine der wichtigsten Institutionen hierbei war das renommierte Leipziger Konservatorium, das seit seiner Gründung auf Betreiben Felix Mendelssohn Bartholdys im Jahr 1843 zahlreiche angehende Tonkünstler aus den nordischen Ländern besuchten. Zu ihnen zählten neben Niels Gade und Edvard Grieg auch Halfdan Kjerulf, Johan Severin Svendsen, Johan Halvorsen, Christian Sinding und Robert Kajanus. Eine ähnlich bedeutende Rolle spielte auch Berlin, wohin es Franz Berwald für mehr als 10 Jahre verschlug. Bei Heinrich Barth am Konservatorium der preußischen Musikmetropole schloss Wilhelm Stenhammar seine Pianistenausbildung ab. Jean Sibelius studierte hier bei Albert Becker, während Ture Rangström bei Hans Pfitzner in die Lehre ging. Alle stürzten sich enthusiastisch ins Leipziger bzw. Berliner Konzertleben, lernten unzählige neue Werke kennen, unternahmen Pilgerfahrten nach Bayreuth und – genossen die gastronomischen Angebote in vollen Zügen. Nicht zuletzt wegen ihrer Trinkfestigkeit wurden die skandinavischen Musikstudenten in den einschlägigen Etablissements auch als »Wikinger« bezeichnet. In seinem Philharmonischen Salon lässt uns Götz Teutsch auf den Spuren der Nordländer wandeln. Unter dem Motto Die »Wikinger« in Deutschland liest Thomas Thieme Texte von Henrik Ibsen, Knut Hamsun, Herman Bang, August Strindberg und anderen. Stipendiaten der Kaajan-Akademie der Berliner Philharmoniker sowie Cordelia Höfer (Klavier) spielen Werke von Berwald, Sibelius, Stenhammar, Rangström, Gade und Grieg.


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Als Pianist war Paul Lewis ein Spätstarter. Er spielte nämlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmäßigen Klavier­unterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chetham’s School of Music, einer Talentschmiede für junge Musiker in Manchester. Später wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort präsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 für die nächsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debütierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn für die Rising-Stars-Serie der führenden europäischen Konzerthäuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schüler ist und in namhaften Konzerthäusern und bei allen großen Festivals regelmäßig gastiert, längst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art »Erbe« Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: »Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker.« Und weiter: »Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herüberkommt. Auch wenn es zwei, drei Ähnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.«Bei seinem Debüt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepäck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Uraufführung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Aufführung am 10. März 1885 in München unter Hermann Levi waren die Hörer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in München, auch in Wien wurde die Aufführung von Bruckners Siebter gefeiert: »Schon nach dem ersten Satze 5 – 6 stürmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, stürmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel« (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielpläne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst üblichen »Verbesserungsvorschlägen« verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgeführte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


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Kategorie: Klassik

Als Pianist war Paul Lewis ein Spätstarter. Er spielte nämlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmäßigen Klavier­unterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chetham’s School of Music, einer Talentschmiede für junge Musiker in Manchester. Später wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort präsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 für die nächsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debütierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn für die Rising-Stars-Serie der führenden europäischen Konzerthäuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schüler ist und in namhaften Konzerthäusern und bei allen großen Festivals regelmäßig gastiert, längst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art »Erbe« Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: »Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker.« Und weiter: »Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herüberkommt. Auch wenn es zwei, drei Ähnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.«Bei seinem Debüt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepäck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Uraufführung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Aufführung am 10. März 1885 in München unter Hermann Levi waren die Hörer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in München, auch in Wien wurde die Aufführung von Bruckners Siebter gefeiert: »Schon nach dem ersten Satze 5 – 6 stürmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, stürmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel« (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielpläne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst üblichen »Verbesserungsvorschlägen« verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgeführte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


Kategorie: Klassik

Als Pianist war Paul Lewis ein Spätstarter. Er spielte nämlich erst Violoncello, bevor er im Alter von 12 Jahren regelmäßigen Klavier­unterricht erhielt. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: Mit 15 studierte er an der Chetham’s School of Music, einer Talentschmiede für junge Musiker in Manchester. Später wechselte er an die renommierte Guildhall School of Music and Drama in London. Dort präsentierte sich der 1972 in Liverpool geborene Musiker im Rahmen eines Meisterkurses Alfred Brendel, der ihn ab 1993 für die nächsten sieben Jahre unterrichtete. Nach diversen Wettbewerbserfolgen debütierte Paul Lewis 2002 in der Londoner Wigmore Hall, die ihn für die Rising-Stars-Serie der führenden europäischen Konzerthäuser nominierte. Heute ist der britische Pianist, der neben Till Fellner und Kit Armstrong der bekannteste Brendel-Schüler ist und in namhaften Konzerthäusern und bei allen großen Festivals regelmäßig gastiert, längst aus dem Schatten seines Lehrers herausgetreten. Als eine Art »Erbe« Brendels hat er sich ohnehin nie verstanden: »Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin auch anders als Musiker.« Und weiter: »Es gibt nichts zu vergleichen. Mein Klang ist verschieden von seinem und auch die Art, wie die Botschaft der Musik herüberkommt. Auch wenn es zwei, drei Ähnlichkeiten gibt, scheue ich den Vergleich nicht.«Bei seinem Debüt als Solist bei den Berliner Philharmonikern hat Paul Lewis mit dem eher introvertiert-melancholischen B-Dur-Konzert KV 595 das letzte Klavierkonzert im Gepäck, das Mozart geschrieben hat. Dirigent des Abends ist Bernard Haitink, der sich nach der Pause Anton Bruckners Siebter Symphonie widmet. Sie bescherte dem Komponisten endlich jenen durchschlagenden Erfolg, den er sich Zeit seines Lebens erhofft hatte: Im Leipziger Gewandhaus, wo Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 die Uraufführung leitete, war die Zustimmung noch verhalten. Bei der zweiten Aufführung am 10. März 1885 in München unter Hermann Levi waren die Hörer dann ebenso begeistert wie die meisten Kritiker. Doch nicht nur in München, auch in Wien wurde die Aufführung von Bruckners Siebter gefeiert: »Schon nach dem ersten Satze 5 – 6 stürmische Hervorrufe und so gings fort, nach dem Finale endloser, stürmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel« (Bruckner). Innerhalb von drei Jahren hatte es die Symphonie auf die Spielpläne in Chicago, New York, London, Amsterdam und Berlin geschafft. Wohl deshalb blieb der Komponist von den sonst üblichen »Verbesserungsvorschlägen« verschont: Das Werk, das auch heute noch das am meisten aufgeführte Bruckners ist, liegt in nur einer einzigen Fassung vor.


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Kategorie: Klassik

Im 19. Jahrhundert wurde das skandinavische Musikleben lange Zeit von den stilistischen Einflüssen europäischer Musikzentren wie Wien, Paris, Leipzig oder Berlin beherrscht. Denn die meisten der schwedischen, norwegischen, dänischen und finnischen Komponisten erhielten ihre musikalische Ausbildung im Ausland. Eine der wichtigsten Institutionen hierbei war das renommierte Leipziger Konservatorium, das seit seiner Gründung auf Betreiben Felix Mendelssohn Bartholdys im Jahr 1843 zahlreiche angehende Tonkünstler aus den nordischen Ländern besuchten. Zu ihnen zählten neben Niels Gade und Edvard Grieg auch Halfdan Kjerulf, Johan Severin Svendsen, Johan Halvorsen, Christian Sinding und Robert Kajanus. Eine ähnlich bedeutende Rolle spielte auch Berlin, wohin es Franz Berwald für mehr als 10 Jahre verschlug. Bei Heinrich Barth am Konservatorium der preußischen Musikmetropole schloss Wilhelm Stenhammar seine Pianistenausbildung ab. Jean Sibelius studierte hier bei Albert Becker, während Ture Rangström bei Hans Pfitzner in die Lehre ging. Alle stürzten sich enthusiastisch ins Leipziger bzw. Berliner Konzertleben, lernten unzählige neue Werke kennen, unternahmen Pilgerfahrten nach Bayreuth und – genossen die gastronomischen Angebote in vollen Zügen. Nicht zuletzt wegen ihrer Trinkfestigkeit wurden die skandinavischen Musikstudenten in den einschlägigen Etablissements auch als »Wikinger« bezeichnet. In seinem Philharmonischen Salon lässt uns Götz Teutsch auf den Spuren der Nordländer wandeln. Unter dem Motto Die »Wikinger« in Deutschland liest Thomas Thieme Texte von Henrik Ibsen, Knut Hamsun, Herman Bang, August Strindberg und anderen. Stipendiaten der Kaajan-Akademie der Berliner Philharmoniker sowie Cordelia Höfer (Klavier) spielen Werke von Berwald, Sibelius, Stenhammar, Rangström, Gade und Grieg.


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Festliche Sakralklänge, affirmative Fanfaren und schmissige Bigband-Sounds: Die Blechblasinstrumente spielen in den unterschiedlichsten Musikgenres eine exponierte Rolle. Bei kaum einer Instrumentengruppe dürfte die klangliche Vielfalt so groß sein wie bei ihnen, vereint die Instrumentenfamilie doch Klangerzeuger recht unterschiedlichen Charakters. Da wäre zunächst die Trompete, die aufgrund ihrer durchdringenden Strahlkraft frühzeitig zum idealen Repräsentationsinstrument avancierte. Von ganz anderem Klangcharakter ist die Posaune, über die Felix Mendelssohn Bartholdy gesagt haben soll, sie sei zu heilig, um häufig eingesetzt zu werden. Und gibt es noch zwei weitere wichtige Vertreter, nämlich zum einen das Horn, von dem Richard Strauss schwärmte, es sei »immer von besonders hervorleuchtender Wirkung«. Als jüngstes Mitglied der Blechbläserfamilie ist schließlich noch die Tuba anzuführen, die als »Kontrabass der Harmonie-Musik« (Berlioz) für ein kraftvolles und wohlklingendes Bassfundament sorgt. »Man kann sich keinen Begriff von der Wirkung einer größeren Anzahl von Basstuben in starken Militärmusikchören machen«, so der französische Komponist. In diesem Konzert treffen unter der Leitung des philharmonischen Solohornisten Stefan Dohr die Blechbläser der Berliner Philharmoniker auf jene der Karajan-Akademie. Zu hören sind u. a. Werke von Paul Dukas, Claude Debussy, Henri Tomasi, Leonard Bernstein und Vito Žuraj, der 2016 Preisträger des Claudio-Abbado-Kompositionspreises war, den die Stiftung Berliner Philharmoniker vergibt.


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Jonathan Doves There was a Child ist eine Hommage an den Sohn einer befreundeten Familie, der bei einem tragischen Tauchunfall in Thailand im Alter von 19 Jahren ums Leben kam. Der Komponist hat dazu eine Vielzahl von Texten ausgewählt u.a. von John Keats, Emily Dickinson, William Shakespeare und Walt Whitman, die das Panorama eines jungen Menschenlebens nachzeichnen. Die verschiedenen Facetten des Heranwachsens werden dabei heraufbeschworen – charmante Ungezogenheit, sorglose Verspieltheit, kindlicher Kummer, jugendliche Abenteuerlust, kindsköpfiger Unfug und kräftetestende Eskapaden im Freien - bis zu dem einen schrecklichen Moment, in dem ein junges Leben mitten in einem Abenteuer endet. Und dennoch war es für die Mutter, die dieses Stück in Auftrag gegeben hat, wichtig, sich trotz allem mehr an all die Freude zu erinnern, die das kurze Leben ihres Sohnes für sie brachte. Am Ende dieses 50-minütigen warmherzigen und modernen Oratoriums im Geist von Britten und Vaughan Williams bleibt das strahlende, farbenfrohe Bild eines Kindes, das alles um sich herum aufnimmt und sich mit der ganzen Welt verbindet. Bei diesem Konzertprojekt haben auch in dieser Saison Laiensängerinnen und -sänger Gelegenheit, mit Profis zusammen auf der Bühne zu stehen.


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Wenn die Vokalhelden zum Schulklassenkonzert einladen, dann ist eines sicher: Nicht nur der Chor auf dem Podium, sondern auch die im Publikum sitzenden Schulkinder bekommen die Möglichkeit, aus voller Kehle zu singen. Zu singen bedeutet Spaß, Freude und gute Laune! Das Programm besteht aus bekannten Liedern des internationalen Repertoires. Zur Vorbereitung erhalten die Lehrerinnen und Lehrer ausgewählte Lieder mit Noten sowie eine Aufnahme der Begleitung. So kann ein Teil des Programms im Vorfeld im Schulunterricht oder in der Schulchorprobe erarbeitet werden.- der andere Teil wird im Konzert gemeinsam spielerisch einstudiert. Eine Band bestehend aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und Gästen begleitet die jungen Sängerinnen und Sänger. Das Konzert wird von der Digital Concert Hall aufgezeichnet und kann ein paar Tage später im Archiv der Plattform abgerufen werden.


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»Sie lieben es zusammenzuspielen und das spürt man bei jedem Ton«, schwärmt Leif Ove Andsnes über die Musiker des Mahler Chamber Orchestra. Sich selbst bezeichnen die Mitglieder des Klangkörpers als ein Kollektiv musikbesessener Nomaden, die frei und selbstbestimmt zusammenkommen, um auf der ganzen Welt einzigartige künstlerische Projekte zu realisieren. Das Mahler Chamber Orchestra wurde 1997 von Claudio Abbado und ehemaligen Mitwirkenden des Gustav Mahler Jugendorchesters gegründet und gilt heute als eines der führenden Kammerorchester unserer Zeit. Sein Auftritt im Kammermusiksaal bildet den Schluss einer Konzertreihe, die die Stiftung Berliner Philharmoniker anlässlich des fünften Todestags von Claudio Abbado veranstaltet. Das Programm mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn nimmt auf subtile Weise Bezug auf diesen Jahrestag. So wird das Konzert mit der Maurerischen Trauermusik eröffnet, die Mozart, seit 1784 Mitglied im Bund der Freimaurer, für die Totenfeier zweier adeliger Logenbrüder schrieb. Außerdem stehen sämtliche Werke des Konzerts in düsteren, trauernden Moll-Tonarten. Was die Stücke darüber hinaus noch gemeinsam haben? Das Entstehungsjahr 1785. In ihm schrieb Joseph Haydn für eine Pariser Konzertreihe seine Symphonie Nr. 83, die wegen ihres »gackernden« Seitenthemas später den Beinamen »La Poule« erhielt. Mozart erlebte in diesem Jahr nicht nur großartige künstlerische und finanzielle Erfolge, sondern beschritt auch kompositorisch neue Wege: Mit dem Klavierquartett KV 478 begründete er eine neue kammermusikalische Gattung, während er mit KV 466 das erste seiner großen symphonischen Klavierkonzerte schuf. Den Klavierpart in beiden Werken übernimmt der eingangs zitierte Leif Ove Andsnes. Matthew Truscott führt das Mahler Chamber Orchestra von Konzertmeisterpult aus.Unboxing MozartIn Vorfeld dieses Konzerts findet unter Mitwirkung des Mahler Chamber Orchestra und des Pianisten Leif Ove Andsnes eine Veranstaltung mit dem Titel Unboxing Mozart statt. Dabei werden Teilnehmer zum Akteur in einem künstlerischen Erlebnisraum an der Schnittstelle von Musik, Urban Gaming und Performance. Mit Hilfe einer digitalen Soundbox erleben sie auf spielerische Weise, was es heißt, selbst Teil eines Ensembles zu sein. Für die technische Betreuung sorgen Josa Gerhard und Sebastian Quack vom Netzwerk Invisible Playground. Anfangszeit und der Ort dieses Experiments standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den großen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv – auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch für Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavier­konzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op. 19 widmen, das Beethoven sich selbst »in die Finger« geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner Übersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit – brachte er doch laut den Erinnerungen seines späteren Schülers Carl Czerny »auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen«. Zahlreiche dieser »Schwierigkeiten und Effecte« bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem später begonnenen C-Dur-Konzert op. 15 fertiggestellt und 1801 als Opus 19 gedruckt wurde. Allerdings überraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: »Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.«Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u. a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertüre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op. 1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten präsentiert. Auch für die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen größtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tänzen basieren und an deren Abschluss ein mitreißendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Gründe. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 »eine nüchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens« schreiben wollen – erklärtermaßen mit weniger »Richard Strauss und dessen Nachbetern«, sondern mit mehr Bach und Beethoven. »Stenhammars Zweite Symphonie«, so Blomstedt, »ist unzweifelhaft sein größtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wäre eigentlich nur natürlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt tätig ist, diese Musik auch aufführte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!«


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den großen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv – auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch für Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavier­konzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op. 19 widmen, das Beethoven sich selbst »in die Finger« geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner Übersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit – brachte er doch laut den Erinnerungen seines späteren Schülers Carl Czerny »auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen«. Zahlreiche dieser »Schwierigkeiten und Effecte« bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem später begonnenen C-Dur-Konzert op. 15 fertiggestellt und 1801 als Opus 19 gedruckt wurde. Allerdings überraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: »Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.«Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u. a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertüre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op. 1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten präsentiert. Auch für die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen größtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tänzen basieren und an deren Abschluss ein mitreißendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Gründe. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 »eine nüchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens« schreiben wollen – erklärtermaßen mit weniger »Richard Strauss und dessen Nachbetern«, sondern mit mehr Bach und Beethoven. »Stenhammars Zweite Symphonie«, so Blomstedt, »ist unzweifelhaft sein größtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wäre eigentlich nur natürlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt tätig ist, diese Musik auch aufführte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!«


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Für Kinder ab 5 Jahren


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Im Juli 2017 wurde Herbert Blomstedt, der Doyen unter den großen Dirigenten, 90 Jahre alt, und nach wie vor ist er international aktiv – auch als Gast der Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine enge musikalische Partnerschaft verbindet. Letzteres gilt auch für Yefim Bronfman, der zuletzt mit Beethovens Drittem Klavier­konzert in den philharmonischen Konzerten vertreten war. Nun wird sich der amerikanische Pianist dem B-Dur-Konzert op. 19 widmen, das Beethoven sich selbst »in die Finger« geschrieben hat. Der Komponist avancierte bald nach seiner Übersiedlung von Bonn nach Wien zu einem der bedeutendsten Klaviervirtuosen der Zeit – brachte er doch laut den Erinnerungen seines späteren Schülers Carl Czerny »auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen«. Zahlreiche dieser »Schwierigkeiten und Effecte« bietet auch das B-Dur-Klavierkonzert, das erst nach dem später begonnenen C-Dur-Konzert op. 15 fertiggestellt und 1801 als Opus 19 gedruckt wurde. Allerdings überraschte Beethoven mit zahlreichen Neuerungen auch manchen Zeitgenossen wie etwa den Pianisten, Komponisten und Musikschriftsteller Wenzel Johann Tomaschek, der bemerkte: »Das Sonderbare und Originelle schien ihm bei der Komposition die Hauptsache zu sein.«Nach der Pause steht die selten gespielte Zweite Symphonie von Wilhelm Stenhammar auf dem Programm, der u. a. in Berlin studierte und seine Konzertouvertüre Excelsior! 1896 den Berliner Philharmonikern widmete. Bereits am 10. Dezember 1894 hatte der schwedische Komponist und Pianist sein Klavierkonzert b-Moll op. 1 unter der Leitung von Richard Strauss in den philharmonischen Konzerten präsentiert. Auch für die Verbreitung der brillant instrumentierten Zweiten, deren Themen größtenteils auf alten schwedischen Volksliedern und -tänzen basieren und an deren Abschluss ein mitreißendes Fugenfinale steht, gibt es in den Worten Herbert Blomstedts viele gute Gründe. Mit ihr hatte Stenhammar 1915 »eine nüchterne, ehrliche Musik ohne viel Aufhebens« schreiben wollen – erklärtermaßen mit weniger »Richard Strauss und dessen Nachbetern«, sondern mit mehr Bach und Beethoven. »Stenhammars Zweite Symphonie«, so Blomstedt, »ist unzweifelhaft sein größtes Werk, aber ich habe sie erst vor drei Jahren das erste Mal dirigiert. Ich muss gestehen, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen. [...] Es wäre eigentlich nur natürlich, wenn ich als schwedischer Dirigent, der in der Welt tätig ist, diese Musik auch aufführte. Aber ich kam nicht dazu. Mit 87 habe ich dann gedacht: Jetzt oder nie, jetzt muss es passieren!«


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Jordi Savall ist der Doyen der Alten Musik, der mit seinen Programmen das Publikum immer wieder in ferne Welten entführt und Fenster zu anderen Kulturen öffnet. In diesem Konzert lädt er unter dem Motto »El Hombre y la Naturaleza« zur Entdeckung der keltischen Musiktraditionen ein – zur musikalischen Reise nach Irland, in die schottischen Highlands, nach Wales, in die Bretagne sowie ins nordspanische Galicien: »Die keltische Musik ist eines der reichhaltigsten und prächtigsten Besitztümer aller lebenden Musiktraditionen unserer Zeit«, bemerkt Savall, der bei seiner Suche in Archiven und Manuskripten auf Werke von so abenteuerlichen Musikern wie Turlough O’Carolan, einem blinden Harfner, stieß sowie auf die von Niel Gow, dem berühmtesten schottischen Fiedler des 18. Jahrhunderts und James Macpherson, einer Art schottischer Robin Hood, der noch unter dem Galgen sein eigenes »Lament« fiedelte. Unterstützt wird Jordi Savall von dem galicischen Celtic-Folk-Musiker Carlos Núñez, dem spanischen Gitarristen und Violinisten Pancho Álvarez (der die Technik der fahrenden Fiddle-Spieler beherrscht, die ihr Instrument in die Ellbogenkehle stützten) und dem Barockharfen-Virtuosen Andrew Lawrence-King, der auch als Continuo-Spieler und Dirigent von Barockopern und Oratorien in Erscheinung tritt. Ebenfalls mit von der Partie: Xurxo Núñez, der seinen großen Bruder schon seit Jahren rund um den Globus auf so ziemlich jedem erdenklichen Schlagwerk begleitet sowie der schottische Perkussionist Frank McGuire, der schon frühzeitig in diversen Pipe-Bands spielte.


Kategorie: Klassik

Das Jahr 1907 war für Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jährige, der seit 1904 Kompositionsschüler von Arnold Schönberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Möglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schülerkonzert öffentlich aufzuführen. Und nicht nur das: Er lernte die schöne, umschwärmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er später heiratete. Die drei aufgeführten Werke, »Nachtigall«, »Liebesode« und »Traumgekrönt«, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre später unter dem Titel Sieben frühe Lieder herausgab. In ihr überarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fügte sie zu einem geschlossenen Lieder­zyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stücke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Müller gesungen werden, die innige, zärtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unüberhörbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten öffentlichen Aufführung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zählung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Uraufführung der Erstfassung im Oktober 1873 anlässlich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Aufführung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und kühn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema über jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch für seine Symphonieanfänge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blöcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale für Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Uraufführung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fällt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein großer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stück jedoch eher selten aufgeführt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Järvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners präsentiert.


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Das Jahr 1907 war für Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jährige, der seit 1904 Kompositionsschüler von Arnold Schönberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Möglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schülerkonzert öffentlich aufzuführen. Und nicht nur das: Er lernte die schöne, umschwärmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er später heiratete. Die drei aufgeführten Werke, »Nachtigall«, »Liebesode« und »Traumgekrönt«, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre später unter dem Titel Sieben frühe Lieder herausgab. In ihr überarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fügte sie zu einem geschlossenen Lieder­zyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stücke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Müller gesungen werden, die innige, zärtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unüberhörbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten öffentlichen Aufführung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zählung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Uraufführung der Erstfassung im Oktober 1873 anlässlich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Aufführung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und kühn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema über jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch für seine Symphonieanfänge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blöcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale für Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Uraufführung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fällt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein großer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stück jedoch eher selten aufgeführt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Järvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners präsentiert.


Kategorie: Klassik

Das Jahr 1907 war für Alban Berg in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: Der damals 22-Jährige, der seit 1904 Kompositionsschüler von Arnold Schönberg war, erhielt im Rahmen dieses Unterrichts die Möglichkeit, drei seiner Lieder in einem Schülerkonzert öffentlich aufzuführen. Und nicht nur das: Er lernte die schöne, umschwärmte und mit einer wunderbaren Stimme ausgestattete Helene Nahowski kennen, die er später heiratete. Die drei aufgeführten Werke, »Nachtigall«, »Liebesode« und »Traumgekrönt«, bildeten den Kern einer Sammlung, die Berg 21 Jahre später unter dem Titel Sieben frühe Lieder herausgab. In ihr überarbeitete und orchestrierte er sieben seiner Jugendwerke und fügte sie zu einem geschlossenen Lieder­zyklus zusammen. Meisterhaft instrumentiert, transportieren diese Stücke, die in diesem Programm von Hanna-Elisabeth Müller gesungen werden, die innige, zärtliche, verwirrte und romantische Stimmung einer jungen Liebe. Gleichzeitig ist der Einfluss von Gustav Mahler, Richard Strauss und Hugo Wolf auf den jungen Komponisten unüberhörbar.1877, also genau 30 Jahre vor der ersten öffentlichen Aufführung der drei bergschen Lieder, vollendete Anton Bruckner die zweite Fassung seiner Symphonie c-Moll. In diese Version seiner nach offizieller Zählung Zweiten Symphonie flossen die Erfahrungen ein, die er durch die Uraufführung der Erstfassung im Oktober 1873 anlässlich der Wiener Weltausstellung und einer weiteren Aufführung im Februar 1876 gemacht hatte. Innerhalb von Bruckners Schaffen steht dieses Werk bis heute im Schatten seiner anderen Symphonien. Weniger innovativ und kühn gestaltet als die Erste, setzt die Zweite jedoch konsequent den von Bruckner beschrittenen Weg zum eigenen Personalstil fort: Erstmals entsteht das Hauptthema über jenem geheimnisvollen Tremolo, das typisch für seine Symphonieanfänge werden sollte. Die durch Generalpausen getrennten thematischen Blöcke und das Aufeinanderprallen kontrastierender Abschnitte sind gleichfalls charakteristische Merkmale für Bruckners ureigene Art des Komponierens. Was diese Symphonie als Besonderheit ausweist: Immer wieder nimmt Bruckner auf seine f-Moll-Messe Bezug, deren erfolgreiche Uraufführung genau in die Entstehungszeit der Erstfassung fällt.Die Berliner Philharmoniker spielten Bruckners Symphonie Nr. 2 erstmals im Oktober 1902 unter Leitung ihres damaligen Chefdirigenten Arthur Nikisch, der ein großer Bewunderer des Komponisten war. In den philharmonischen Konzerten wird das Stück jedoch eher selten aufgeführt. Zuletzt erklang es im April 2007 in einer Interpretation von Seiji Ozawa. In dieser Saison widmet sich Paavo Järvi der Zweiten Symphonie, der sich bei den Berliner Philharmonikern erstmals mit einem Werk Anton Bruckners präsentiert.


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Friends zugunsten von UNICEF


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An diesem Tag ist für jeden in der ganzen Familie etwas dabei: Neben den verschiedenen Konzertteilen im Großen Saal wird die Philharmonie zu einem kunterbunten Ort voller Klangexperimente, Spiele und Bastelecken rund um das Thema »Orchester«. Ob Jung oder Alt, alle können den Facettenreichtum der Orchestermusik und des Orchesterspiels kennenlernen, neu oder anders erleben und Instrumente ausprobieren. Ein besonderer Programmpunkt ist das Projekt Meet the SchoolOrchestra − das große Treffen der Berliner Schulorchester im Großen Saal, welches schon zu den guten Traditionen des Education-Programms zählt. Es ermöglicht regelmäßig Schulorchestern, auf der großen Bühne der Philharmonie aufzutreten und die während des Schuljahrs erarbeiteten Orchesterwerke einem großen Publikum vorzustellen. Höhepunkt ist die gemeinsame Aufführung eines vorher einstudierten Stückes unter der Leitung eines renommierten Dirigenten. In diesem Jahr konnten wir Paavo Järvi gewinnen, die Leitung des Schüler-Mammutorchesters zu übernehmen. Als Programmabschluss findet im Großen Saal das Familienkonzert statt, bei dem die Zuschauer aktiv ins Geschehen mit hineingezogen werden: Kim und Konrad treffen in den Sommerferien den kauzigen Kurt Murks. Er sammelt in der alten Sägemühle im Wald den ganzen Müll und Schrott, den die Leute allerorten »entsorgen«. Murks bastelt an monströsen Schrottmaschinen, die er gemeinsam mit dem Publikum zum Leben erweckt. Wie schräg die aussehen und wie komisch die klingen! – Aber was hat Kurt Murks nur mit diesen Schrottrobotern vor ...?Die Höhepunkte des Tags auf einen Blick11:00 UhrSchulorchestertreffen I Die Schulorchester stellen sich vor13:00 UhrSchulorchestertreffen II Gesamtorchester unter Paavo Järvi15:00 UhrFamilienkonzert Kurt Murks und die SchrottroboterKomponist: Philipp Matthias KaufmannKünstlerische Leitung: Stanley DoddsSprecher: Clemens GiebelMitglieder der Berliner Philharmoniker und Gäste


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Argentinien, Uruguay und Frankreich streiten sich seit jeher darum, wer die Wiege des Tangos sei, jener leidenschaftlichen Musik, die der Komponist Enrique Santos Discépolo einmal »einen traurigen Gedanken, den man tanzen kann« genannt hat. Für die erste Tango Night in der Reihe Jazz at Berlin Philharmonic wird das keine Rolle spielen.- hier begegnen sich die Tangoschulen Südamerikas und Frankreichs ganz in der Gegenwart und im harmonischen Miteinander.Da präsentiert sich zunächst mit dem Orquesta Típica »El Afronte« ein herausragendes Ensemble aus Buenos Aires. Seinen besonderen Rang hat es sich damit erarbeitet, dass es den klassischen, von Carlos Gardel verkörperten Tango wie den von Astor Piazzolla repräsentierten Tango Nuevo zwar verinnerlicht hat, aber ausschließlich eigene neue Kompositionen spielt. In der Stammbesetzung mit Cello, Kontrabass, Klavier, drei Violinen und vier Bandoneons rund um den Sänger Marco Bellini schreibt »El Afronte« neue Kapitel im »Great Songbook« des Tangos – in Buenos Aires jeden Sonntag öffentlich auf der Plaza Dorrego und in den Konzertreihen Bendita-Milonga und Maldita-Milongain San Telmo.Auf ihre ganz eigene Weise werden sich auch der Akkordeonist Vincent Peirani und der Sopransaxofonist Émile Parisien dem Tango widmen. Die beiden Shootingstars des französischen Jazz gehören zu den großen Stilisten des jungen europäischen Jazz, die ihren unverwechselbaren Stil aus den unterschiedlichsten musikalischen Elementen und Genres entwickelt haben. Und dazu gehört, schon durch die Bezüge in der französischen Klassik, in der Musette wie auch in Sidney Bechets Jazz, auch der Tango. Kuratiert von Siggi Loch


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Ulrich Tukur, vielfach ausgezeichnet, ist einer der bekanntesten deutschen Theater- und Filmschauspieler. Mitte der 1980er-Jahre wurde Peter Zadek auf ihn aufmerksam, woraus sich eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit entwickelte. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg war Tukur von 1985 bis 1995 als Ensemblemitglied in zahlreichen Hauptrollen zu erleben. Seine große Leidenschaft für die Musik der frühen 1920er- bis späten 1940er-Jahre begann bereits zu Studienzeiten in Tübingen, wo er als Straßenmusikant auftrat. 1995 gründete Ulrich Tukur die Tanzkapelle Die Rhythmus Boys, die für das Album Wunderbar dabei zu sein mit einem Jazz Award ausgezeichnet wurde.Ulrich Tukurs Gesprächspartner ist der Autor, Regisseur und Fernsehproduzent Gero von Boehm.


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»Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Damals war ich Stipendiat der Karajan-Akademie und wir spielten Beethovens Dritte Symphonie unter Bernard Haitink. Die Energie, die von dem Orchester ausging, war unglaublich. Ich fühlte mich sofort von dieser Energie mitgerissen. Es war ein Traum! Für meine Zeit in der Karajan-Akademie bin ich sehr dankbar. Ich lernte von Anfang an, mich an den besonderen Klang der Philharmoniker anzupassen.« Dass ­Bruno Delepelaire Cellist werden wollte, stand frühzeitig fest: Seine Großmutter war eine begeisterte Amateurcellistin, und dieses Instrument wollte der Fünfjährige auch erlernen. Seit 2013 ist der Musiker 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker.- in diesen Konzerten wird er jedoch als Solist in Joseph Haydns Zweitem Cellokonzert nicht im, sondern vor dem Orchester Platz nehmen.Haydns Konzert wurde in Gustav Schillings Encyclopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften von 1837 noch dem Cellisten Anton Kraft zugeschrieben, der sich allerdings nicht als Urheber, sondern als Widmungsträger erwies. Kraft war damals Erster Cellist im Orchester des Fürsten Esterházy und wurde später zu den größten Virtuosen Wiens gezählt. Insofern konnte Haydn sein Konzert ausgesprochen brillant anlegen, mit diffizilem Spiel in hohen Lagen, vertrackten Sechzehntel-Triolen und rauschenden Zweiunddreißigstel-Passagen. Dirigent ist Michael Sanderling, der früher selbst lange als Solocellist tätig war und mit diesen Konzerten sein Debüt am Pult der Philharmoniker gibt.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Siebte Symphonie auf dem Programm, die im direkten Umfeld der Kampfhandlungen in und um Leningrad entstand, als die Stadt während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen am 30. August 1941 eingekreist und für zweieinhalb Jahre belagert wurde: »Bis heute«, so Schostakowitsch rückblickend, »weiß ich alle Daten: Den ersten Satz beendete ich am 3. September, den zweiten am 17. und den dritten am 29. Ich arbeitete Tag und Nacht. Manchmal fielen Bomben rundherum und die Flugabwehr trat in Aktion. Aber ich unterbrach meine Arbeit nicht für einen Augenblick.« Über die sogenannte »Invasionsepisode« des Kopfsatzes, in der im Verlauf von zwölf Wiederholungen ein von den kleinen Trommeln begleitetes Thema zu immer größerer Brutalität gesteigert wird, bemerkte Schostakowitsch: »Unausgelastete Kritiker werden mir den Vorwurf machen, dass ich den Boléro von Ravel nachahmen würde. Sollen sie mir den Vorwurf machen, so jedenfalls klingt in meinen Ohren der Krieg.«


Kategorie: Klassik

»Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Damals war ich Stipendiat der Karajan-Akademie und wir spielten Beethovens Dritte Symphonie unter Bernard Haitink. Die Energie, die von dem Orchester ausging, war unglaublich. Ich fühlte mich sofort von dieser Energie mitgerissen. Es war ein Traum! Für meine Zeit in der Karajan-Akademie bin ich sehr dankbar. Ich lernte von Anfang an, mich an den besonderen Klang der Philharmoniker anzupassen.« Dass ­Bruno Delepelaire Cellist werden wollte, stand frühzeitig fest: Seine Großmutter war eine begeisterte Amateurcellistin, und dieses Instrument wollte der Fünfjährige auch erlernen. Seit 2013 ist der Musiker 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker.- in diesen Konzerten wird er jedoch als Solist in Joseph Haydns Zweitem Cellokonzert nicht im, sondern vor dem Orchester Platz nehmen.Haydns Konzert wurde in Gustav Schillings Encyclopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften von 1837 noch dem Cellisten Anton Kraft zugeschrieben, der sich allerdings nicht als Urheber, sondern als Widmungsträger erwies. Kraft war damals Erster Cellist im Orchester des Fürsten Esterházy und wurde später zu den größten Virtuosen Wiens gezählt. Insofern konnte Haydn sein Konzert ausgesprochen brillant anlegen, mit diffizilem Spiel in hohen Lagen, vertrackten Sechzehntel-Triolen und rauschenden Zweiunddreißigstel-Passagen. Dirigent ist Michael Sanderling, der früher selbst lange als Solocellist tätig war und mit diesen Konzerten sein Debüt am Pult der Philharmoniker gibt.Nach der Pause steht Dmitri Schostakowitschs Siebte Symphonie auf dem Programm, die im direkten Umfeld der Kampfhandlungen in und um Leningrad entstand, als die Stadt während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen am 30. August 1941 eingekreist und für zweieinhalb Jahre belagert wurde: »Bis heute«, so Schostakowitsch rückblickend, »weiß ich alle Daten: Den ersten Satz beendete ich am 3. September, den zweiten am 17. und den dritten am 29. Ich arbeitete Tag und Nacht. Manchmal fielen Bomben rundherum und die Flugabwehr trat in Aktion. Aber ich unterbrach meine Arbeit nicht für einen Augenblick.« Über die sogenannte »Invasionsepisode« des Kopfsatzes, in der im Verlauf von zwölf Wiederholungen ein von den kleinen Trommeln begleitetes Thema zu immer größerer Brutalität gesteigert wird, bemerkte Schostakowitsch: »Unausgelastete Kritiker werden mir den Vorwurf machen, dass ich den Boléro von Ravel nachahmen würde. Sollen sie mir den Vorwurf machen, so jedenfalls klingt in meinen Ohren der Krieg.«


Kategorie: Klassik


Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:01.05.19
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Carte blanche(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Magdalena Abrams, Cornelia Gottesleben, Frank Naruga, Maria Rothfuchs, Doro Gehr, Benny Brown(/) Konzert mit Andrew Manze(/) Konzert mit Andrew Manze, Martin Helmchen(/) Die »Wikinger« in Deutschland(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Stanley Dodds, Leonie Rettig, Gili Schwarzman(/) Lunchkonzert(/) Konzert mit Valentin Uryupin, Mariano Esteban Barco, Philipp Kopachevsky(/) Konzert mit Vera Martínez Mehner, Abel Tomàs Realp, Jonathan Brown, Arnau Tomàs Realp(Igor Cat/Igor Cat) Bernard Haitink dirigiert Mozart und Bruckner(Monika Rittershaus/Monika Rittershaus) Konzert mit Alexandra Tirsu, Marie Fajtová(Promo/) Konzert mit Igor Levit(Gregor Hohenberg/Gregor Hohenberg) Konzert mit Berliner Oratorien-Chor, Kevin McCutcheon, Flurina Stucki, Saskia Klumpp, Oscar Marin, Derek Welton(/) Blechbläsermusik mit Stefan Dohr und der Karajan-Akademie(Peter Adamik/Peter Adamik) »LIFE«: Education-Chorprojekt mit den Vokalhelden(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Vokalhelden-Schulklassenkonzert(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Konzert mit RIAS Kammerchor, Rene Jacobs, Polina Pastirchak, Patricia Bardon, Steve Davislim, Johannes Weisser(/) In memoriam Claudio Abbado(Erika Rabau/Erika Rabau) Konzert mit Daniel Barenboim, Anita Rachvelishvili, Chor der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Martin Wright(/) Konzert mit Vineta Sareika, Suyoen Kim, Gregor Sigl, Harriet Krijgh, Eckart Runge, Anthea Kreston(/) Konzert mit Philharmonischer Chor Berlin, Jörg-Peter Weigle, Karin Dahlberg, Roderick Williams(/) Herbert Blomstedt und Yefim Bronfman(Peter Adamik/Peter Adamik) Konzert mit Rafal Blechacz(/) Familienkonzert Peter und der Wolf(/) Konzert mit studiosi cantandi berlin, Norbert Ochmann, Emma Moore, Caroline Schnitzer, Edwin Cotton, Manuel Nickert, Jake Walsh, Angela Postweiler, Henning Franzen(/) Konzert mit Peter Aderhold(/) Akkordeon-Festival PhilHARMONIKA 2019(Promo/) Konzert mit Osmo Vänskä, Martin Fröst(/) Konzert mit Daniel Harding, Antoine Tamestit(José Lavezzi/José Lavezzi) Jordi Savall auf den Spuren keltischer Musik(Claire Xavier/Claire Xavier) Paavo Järvi dirigiert Berg und Bruckner(Julia Baier/Julia Baier) Leon Gurvitch &(https://www.berlin-buehnen.de/media/productions/leon-gurvitch-amp-friends-zugunsten-unicef/gallery/201903071625360979.jpg) Familientag: Meet the orchestra(Dorothea Huber/Dorothea Huber) Sonntagskonzertreihe des Chorverbands Berlin(/) Konzert mit Vladimir Jurowski, Thomas Hampson, Rundfunkchor Berlin, Kinderchor aus Melbourne, James Wood(/) Konzert mit Hilary Hahn(Michael Patrick O'Leary/Michael Patrick O'Leary) Tango Night(ACT Grosse Geldermann/ACT Grosse Geldermann) Konzert mit Anne-Sophie Mutter(/) Gero von Boehm und Ulrich Tukur(Katharina John/Katharina John) Konzert mit Martin Studer, Olivia Doutney, Frederic Bager(/) Konzert mit Joy Denalane, Miki Kekenj, Maryana Brodskaya, Marlies Klumpenaar, Markus Beul, Max Dommers(/) Michael Sanderling dirigiert Haydn und Schostakowitsch(Marco Borggreve/Marco Borggreve)

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