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Spielplan für November 2019


Kategorie: Konzert

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Als Don Giovanni gibt er den exaltierten bösen Clown, als jugendlicher Onegin verspielt er sein Liebesglück – doch zuvor zeigt Ensemblemitglied Günter Papendell eine weitere Facette seines Könnens: als eitler, nasenloser Kollegienassessor Kowaljow in Barrie Koskys Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs eigenwilliger Vertonung der grotesk-absurden Erzählung von Nikolai Gogol. Eines schönen Morgens nach durchzechter Nacht muss Kollegienassessor Kowaljow erschrocken feststellen, dass ihm seine Nase abhanden gekommen ist. Verzweifelt macht er sich auf die Suche. Eine andauernde Nasenlosigkeit würde das gesellschaftliche Aus für ihn bedeuten! In der Kathedrale glaubt er, seiner Nase zu begegnen, doch kann er sie nicht überzeugen, bei ihm zu bleiben. Von allen verspottet und verlacht, jagt Kowaljow wie in einem Albtraum dem unabhängig gewordenen Körperteil hinterher, bekommt es jedoch nie zu fassen. Endlich wird ihm die Nase vom Polizeioberhauptmeister höchstpersönlich zurückgebracht, doch will sie nicht im Gesicht haften bleiben! Nach weiteren demütigenden Erfahrungen befindet sich der widerspenstige Gesichtserker schließlich so plötzlich, wie er verschwunden war, wieder an seinem Platz – wo er hoffentlich auch bleibt. In einer Mischung aus Albtraum und verrückt überzogener Satire inszeniert Regisseur Barrie Kosky steppende Nasen, fahrende Rikscha-Tische und karikaturesk überzeichnete Protagonisten in einem kühlen, trotz seiner Größe klaustrophobisch wirkenden Raum. Die surrealistische Geschichte um die Verlustängste und die Paranoia des kleingeistigen Emporkömmlings Platon Kusmitsch Kowaljow wird zum absurden revueartigen Kaleidoskop der Eitelkeiten, einer verstörenden Mischung aus Wozzeck und Alice im Wunderland, die ihre ganz eigene »sinnlose« Logik besitzt.


Kategorie:

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischeebeladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Irgendwo in Osteuropa folgt im Schtetl Anatevka alles Leben streng der jüdischen Tradition. Mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen … Barrie Kosky berührt in seiner gefeierten Inszenierung über Schmerz und Freude des Lebens das Publikum im Innersten: »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Im Repertoire seit 3. Dez 2017


Kategorie: Musical & Show

Eines der radikalsten und berühmtesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts kehrt in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis auf die Bühne der Komischen Oper Berlin zurück – mit Ausnahmetenor Allan Clayton als Jim Mahoney und Publikumsliebling Nadja Mchantaf als Jenny Hill. Drei Gauner gründen auf der Flucht vor der Polizei mitten in der Wüste die Stadt Mahagonny. Es soll ihr gelobtes Land sein, ein Ort der Utopie und der unbegrenzten Sünde – denn nichts Geringeres als der Verkauf von Liebe und Alkohol soll für den Fluss des Geldes sorgen. Fressen, Lieben, Boxen, Saufen! Doch wehe, es bleibt kein Geld, um die Zeche zu bezahlen … Menschen, die vor Sklaverei, Verbrechen oder Armut fliehen, eine leere Wüste, gefüllt mit Träumen und Sehnsüchten, apokalyptische Naturkatastrophen, strenge Regeln und wollüstige Exzesse. Zeitgleich zu Arnold Schönbergs alttestamentarischer Oper Moses und Aron entstand mit Brechts und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ein Werk, dessen Bezüge zu den Büchern Moses versteckter, aber letztlich doch unverkennbar sind. Oper und Anti-Oper zugleich, thematisiert Mahagonny die Fallstricke der menschlichen Existenz anhand biblischer Bilder – getragen und vorangetrieben von der Musik Kurt Weills, die in ihrer Verarbeitung zahlreicher ganz unterschiedlicher Einflüsse und Stilrichtungen der Zeit ebenso unvergleichlich wie unnachahmlich ist.


Kategorie:

Pamina hat es satt, immer Taminos Drachen hinterherzuputzen, die Königin der Nacht hat einen Bart, als Zauberinstrument dient die allseits unbeliebte Melodika und der nicht weniger unbeliebte Monostatos wird zum eigentlichen Helden. – Mit Witz und Humor und einem Schuss Unbefangenheit haben der namhafte finnische Jazzpianist Iiro Rantala und die ebenfalls finnische Bestsellerautorin Minna Lindgren eine Fortsetzung der Zauberfl ö te geschrieben. Vorkenntnis des Originals nicht erforderlich! Weil Sarastro an Demenz leidet, muss ein neuer König gewählt werden. Oder eine Königin! Dass automatisch Prinz Tamino zum König wird, glaubt nur er selbst – obwohl er eigentlich viel lieber mit den von ihm gezähmten Drachen spielt. Zur Wahl stellen sich drei Bewerber*innen: Prinz Tamino, Prinzessin Pamina und der an sich selbst zweifelnde, von allen geschmähte Monostatos, Diener der Königin der Nacht. Und auch dieses Mal gilt es, drei Prüfungen zu bestehen – drei Prüfungen, die mit ihren Schauplätzen Sauna, zugefrorener See und Ameisenhaufen nicht zufällig »typisch finnisch« sind. Angeleitet werden die drei Kandidat*innen von drei Gnomen, angefeuert werden sie von Papageno und Papagena und ihrer zahlreichen Kinderschar. Und wer den alten Sarastro bereits abgeschrieben hatte, wird am Ende eines Besseren belehrt … Als Mischung aus Mozartscher Leichtigkeit, Rossinischer Quirligkeit und dem für Iiro Rantala typischen, von eingängigen Melodielinien geprägten Jazz ist eine durchkomponierte Oper entstanden, die mit den Traditionen des Genres geistreich spielt und dabei immer wieder für Überraschungen sorgt.


Kategorie: Kinder & Jugendliche

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft: Die abendlichen Salongespräche sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Spielplans geworden. Gemeinsam mit der Schering Stiftung und unterstützt von der Unternehmensgruppe Gegenbauer veranstaltet die Komische Oper Berlin auch in der Spielzeit 2021/22 vier abendliche Salongespräche mit renommierten Wissenschaftler*innen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Wie immer tragen dabei die variierende Gesprächsdramaturgie und thematisch abgestimmte künstlerische Interventionen zu einer spielerisch-persönlichen Atmosphäre bei, wie sie bereits die Salons des 19. Jahrhunderts prägte.


Kategorie: Anderes

Pamina hat es satt, immer Taminos Drachen hinterherzuputzen, die Königin der Nacht hat einen Bart, als Zauberinstrument dient die allseits unbeliebte Melodika und der nicht weniger unbeliebte Monostatos wird zum eigentlichen Helden. – Mit Witz und Humor und einem Schuss Unbefangenheit haben der namhafte finnische Jazzpianist Iiro Rantala und die ebenfalls finnische Bestsellerautorin Minna Lindgren eine Fortsetzung der Zauberfl ö te geschrieben. Vorkenntnis des Originals nicht erforderlich! Weil Sarastro an Demenz leidet, muss ein neuer König gewählt werden. Oder eine Königin! Dass automatisch Prinz Tamino zum König wird, glaubt nur er selbst – obwohl er eigentlich viel lieber mit den von ihm gezähmten Drachen spielt. Zur Wahl stellen sich drei Bewerber*innen: Prinz Tamino, Prinzessin Pamina und der an sich selbst zweifelnde, von allen geschmähte Monostatos, Diener der Königin der Nacht. Und auch dieses Mal gilt es, drei Prüfungen zu bestehen – drei Prüfungen, die mit ihren Schauplätzen Sauna, zugefrorener See und Ameisenhaufen nicht zufällig »typisch finnisch« sind. Angeleitet werden die drei Kandidat*innen von drei Gnomen, angefeuert werden sie von Papageno und Papagena und ihrer zahlreichen Kinderschar. Und wer den alten Sarastro bereits abgeschrieben hatte, wird am Ende eines Besseren belehrt … Als Mischung aus Mozartscher Leichtigkeit, Rossinischer Quirligkeit und dem für Iiro Rantala typischen, von eingängigen Melodielinien geprägten Jazz ist eine durchkomponierte Oper entstanden, die mit den Traditionen des Genres geistreich spielt und dabei immer wieder für Überraschungen sorgt.


Kategorie: Kinder & Jugendliche

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Tarmo Peltokoski und Iiro Rantala Fr, 17. Sep 2021, 20 Uhr Dirigent  Tarmo Peltokoski Solist Iiro Rantala, Klavier Iiro Rantala   Intro for piano solo Wolfgang Amadeus Mozart  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467 Iiro Rantala   Freedom und Anyone with a heart Jean Sibelius   Lemminkäinen zieht heimwä rts op. 22 Finlandia , Sinfonische Dichtung op. 29 Iiro Rantala   Tears for Esbj örn, Final Fantasy und The Best of Beethoven Wild, witzig, finnisch! – Der in Jazzkreisen gefeierte finnische Pianist und Komponist Iiro Rantala präsentiert gemeinsam mit seinem 21 Jahre jungen Landsmann Tarmo Peltokoski am Pult des Orchesters der Komischen Oper Berlin ein ebenso abwechslungsreiches wie humorvolles Programm – mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 21, zwei Sinfonischen Dichtungen des Finnen Jean Sibelius und vielen Kompositionen von Iiro Rantala. Ein durch und durch finnischer Abend – bei dem gerne auch mal gelacht werden darf! Ainārs Rubiķis und Tzimon Barto Fr, 8. Okt 2021, 20 Uhr Dirigent Ainārs Rubiķis Solist  Tzimon Barto, Klavier Claude Debussy   La Cath édrale engloutie Sergej W. Rachmaninow  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 18 in c-Moll Arthur Honegger   Pastorale d ’ét é Alexander N. Skrjabin   Le Po è me de l ’ extase op. 54 Aus dunkler Tiefe zu kosmischen Höhen! – Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis und Pianist Tzimon Barto musizieren die geballte Kraft poetischer Klangfarben: von der in Untiefen versunkenen Kathedrale Debussys über die glockenartigen Akkorde in Rachmaninows zweitem Klavierkonzert und die von Arthur Honegger in atmosphärische Musik gegossene Morgenstimmung in den Schweizer Alpen bis zu den kosmischen Weiten von Alexander N. Skrjabins Poème de l’extase . Gemeinsam mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin lassen sie Räume zu Klängen werden und bringen die Facetten dieser lebensdurstigen Werke zum Leuchten. Ainārs Rubiķis und Viviane Hagner Fr, 12. Nov 2021, 20 Uhr Dirigent  Ainārs Rubiķis Solistin  Viviane Hagner, Violine Sergej S. Prokofjew   Rê ves ( »Träume «), Sinfonische Dichtung op. 6 Benjamin Britten  Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 15 Dmitri D. Schostakowitsch  Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 Aus Träumen zum Licht – Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis bringt Werke dreier Giganten der Musik des 20. Jahrhunderts zu Gehör. Gerahmt von Prokofjews frühem Orchesterstück Träume und Schostakowitschs künstlerischer Auseinandersetzung mit der Stalin-Zeit in Gestalt seiner anspielungsreichen Sinfonie Nr. 5, erklingt mit Benjamin Brittens Konzert für Violine und Orchester eines der anspruchsvollsten Werke für Solo-Violine, das lange Zeit als »unspielbar« galt. Dieser Herausforderung stellt sich die international renommierte Ausnahmeviolinistin Viviane Hagner. Neujahrskonzert: Cinema! Sa, 1. Jan. 2022, 16 Uhr Dirigent  Ainārs Rubiķis Mit  Sänger*innen des Ensembles und dem Orchester der Komischen Oper Berlin Seit »die Bilder laufen lernten«, hat das Medium Film Komponisten ganz unterschiedlicher Herkunft zu künstlerischem Schaffen inspiriert. Für das diesjährige Neujahrskonzert hat sich Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis nicht die üblichen, für die Traumfabrik Hollywood entstandenen Soundtracks ausgesucht, sondern wartet mit Bekanntem und noch zu Entdeckendem aus der Feder von Komponisten wie Arthur Honegger, Sergej S. Prokofjew, Alfred Schnittke, Ralph Vaughan Williams, Erich Wolfgang Korngold oder Nino Rota auf. Film ab! Ainārs Rubiķis und Ksenija Sidorova Fr, 28. Jan 2022, 20 UhrAinārs Rubiķis und Ksenija Sidorova Dirigent  Ainārs Rubiķis Solistin  Ksenija Sidorova, Akkordeon Béla Bartók  Der wunderbare Mandarin op. 19 Artem Nyzhnyk   Mactoub , Partita Nr. 2 Pjotr I. Tschaikowski  Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 Path étique Alles, außer gewöhnlich! – Béla Bartóks Musik zur Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin verursachte 1926 in Köln einen Skandal, Oberbürgermeister Konrad Adenauer untersagte sogar zeitweilig die Aufführung des Werkes. Längst genießt es allgemeine Bewunderung als Beispiel der musikalischen Avantgarde. Deren Geist hat sich auch der ukrainische Komponist und Bajan-Spieler Artem Nyzhnyk verpflichtet. Im Zentrum seiner vierteiligen Partita Nr. 2 »Mactoub« von 2011, mit ihren Klängen zwischen Spätromantik und minimal music, steht das Solo-Akkordeon. Dessen hochkomplexen Part interpretiert die lettische Star-Akkordeonistin Ksenija Sidorova. Pjotr I. Tschaikowski hielt seine 6. Sinfonie für sein wichtigstes Werk, doch rief sie seinerzeit wenig Begeisterung hervor – heute verzaubert die Pathétique das Konzertpublikum und sichert ihrem Schöpfer stets aufs Neue die Unsterblichkeit. Axel Kober und Daniel Müller-Schott Fr, 18. Feb 2022, 20 Uhr Dirigent  Axel Kober Solist  Daniel Müller-Schott, Violoncello Antonín Dvořák  Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Alexander Zemlinsky   Die Seejungfrau, Fantasie in drei Sätzen nach einem Märchen von Andersen Romantik pur! – Dem Klassiker des romantischen Solokonzerts aus der Feder Antonín Dvořáks folgt ein weniger bekanntes Werk nach einem weltbekannten Märchen: Alexander von Zemlinskys Fantasie in drei Teilen Die Seejungfrau erzählt das berühmte Märchen Hans Christian Andersens von der unglücklich verliebten Wasserfrau mit spätromantischen Orchesterklängen nach. Der weltweit gefragte Cellist Daniel Müller-Schott, von der New York Times als »furchtloser Spieler mit überragender Technik« beschrieben, musiziert gemeinsam mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung des Bayreuth-erprobten Generalmusikdirektors der Deutschen Oper am Rhein, Axel Kober. Xian Zhang und Tine Thing Helseth Fr, 18. März 2022, 20 Uhr Dirigentin  Xian Zhang Solistin  Tine Thing Helseth, Trompete Ferdinand Ries  Ouvertüre zu Schillers Trauerspiel Die Braut von Messina op. 162 Johann Nepomuk Hummel  Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Robert Schumann  Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssymphonie Hinter Beethoven geht’s weiter! – Die chinesisch-amerikanische Dirigentin Xian Zhang wird für ihr ebenso präzises wie einfühlsames Dirigat von der Kritik weltweit geschätzt. Einem bemerkenswert theatralen Werk wendet sie sich mit Ferdinand Ries’ Ouvertüre zu Schillers Trauerspiel Die Braut von Messina zu, die zu Unrecht lange Zeit eine Randexistenz im Schatten Beethovens fristete. Mit Johann Nepomuk Hummels Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur nimmt sich die norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth eines ausgesprochenen Klassikers am Übergang zur musikalischen Romantik an. Die Trompete ist es auch, die gleich zu Beginn von Robert Schumanns Frühlingssymphonie ein gewaltiges »Ja!« der Welt und dem Leben entgegenschmettert. Ein kompositorischer Höhepunkt im Werk dieses Ausnahmekünstlers, sound the trumpet! Förderkreiskonzert So, 27. März 2022, 11 Uhr Ein Überraschungsprogramm mit Solist*innen des Opernstudios und dem Orchester der Komischen Oper Berlin Joshua Weilerstein und Daniel Hope Fr, 6. Mai 2022, 20 Uhr Dirigent  Joshua Weilerstein Solist  Daniel Hope, Violine Bernard Herrmann Vertigo-Suite Alfred Schnittke  Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Pjotr I. Tschaikowski  Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Schicksalsmusik! – Zwischen Bernard Herrmanns Filmmusik zu Alfred Hitchcocks Klassiker Vertigo aus dem Jahre 1958 und der 1888 uraufgeführten 5. Sinfonie von Tschaikowski scheinen Welten zu liegen. Und doch werden beide Partituren von einem unausweichlich wiederkehrenden Schicksalsmotiv beherrscht. Und sowohl der die russische Musik des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderer prägende Tschaikowski als auch der einflussreiche amerikanische Filmkomponist mit russischen Wurzeln zeigen sich bei näherer Betrachtung von der Musik Richard Wagners beeinflusst. Denn letztlich waren Herrmann wie Tschaikowski mit Herz und Seele Romantiker. Mit dem 1957 entstandenen 1. Violinkonzert des Wolgadeutschen Alfred Schnittke, dessen Œuvre auch zahlreiche bemerkenswerte Filmmusiken umfasst, schlägt der Stargeiger Daniel Hope eine Brücke zwischen Tschaikowski und Herrmann und öffnet gleichzeitig den Klangraum von der Romantik zur Moderne. Ainārs Rubiķis und Baiba Skride FR, 17. Jun. 2022, 20 UHR Dirigent  Ainārs Rubiķis Solistin  Baiba Skride, Violine Rodion K. Schtschedrin  Konzert für Orchester Nr. 1 Naughty Limericks Karol Szymanowski  Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35 Sergej W. Rachmaninow  Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 Meisterwerke: romantisch, reich – und frech! Rodion K. Schtschedrins Konzert für Orchester Nr. 1 Naughty Limericks bedient sich großzügig im Fundus russischer Volksmusik und Folklore, die als Mix humoristischer Episoden im Gewande klassischer und romantischer Klänge verwoben werden, ganz einfach: freche Gassenhauer.Auf diese folgt mit dem 1. Violinkonzert des polnischen Komponisten Karol Szymanowski ein außerordentlich raffiniertes Werk, das in allen Farben chromatischen Reichtums irisiert und von der aus Lettland stammenden, international renommierten Violinistin Baiba Skride interpretiert wird. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis beschließt das Orchester der Komischen Oper Berlin das Konzert mit der sublim konstruierten 2. Sinfonie des russischen, spätromantischen Tiefenanalytikers menschlicher Existenz, Sergej W. Rachmaninow.


Kategorie: Konzert

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Eines der radikalsten und berühmtesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts kehrt in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis auf die Bühne der Komischen Oper Berlin zurück – mit Ausnahmetenor Allan Clayton als Jim Mahoney und Publikumsliebling Nadja Mchantaf als Jenny Hill. Drei Gauner gründen auf der Flucht vor der Polizei mitten in der Wüste die Stadt Mahagonny. Es soll ihr gelobtes Land sein, ein Ort der Utopie und der unbegrenzten Sünde – denn nichts Geringeres als der Verkauf von Liebe und Alkohol soll für den Fluss des Geldes sorgen. Fressen, Lieben, Boxen, Saufen! Doch wehe, es bleibt kein Geld, um die Zeche zu bezahlen … Menschen, die vor Sklaverei, Verbrechen oder Armut fliehen, eine leere Wüste, gefüllt mit Träumen und Sehnsüchten, apokalyptische Naturkatastrophen, strenge Regeln und wollüstige Exzesse. Zeitgleich zu Arnold Schönbergs alttestamentarischer Oper Moses und Aron entstand mit Brechts und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ein Werk, dessen Bezüge zu den Büchern Moses versteckter, aber letztlich doch unverkennbar sind. Oper und Anti-Oper zugleich, thematisiert Mahagonny die Fallstricke der menschlichen Existenz anhand biblischer Bilder – getragen und vorangetrieben von der Musik Kurt Weills, die in ihrer Verarbeitung zahlreicher ganz unterschiedlicher Einflüsse und Stilrichtungen der Zeit ebenso unvergleichlich wie unnachahmlich ist.


Kategorie:

Zwei Wochen vor der aktuellen Premiere (Aufgepasst: Es gibt wenige Ausnahmen!) laden die produktionsbetreuenden Dramaturgen am Sonntagmittag zur Einführungsmatinee ins obere Foyer ein. Hier besteht Gelegenheit, schon im Voraus einen tieferen Einblick in Werk und Inszenierung zu gewinnen. Regisseur*in, Dirigent*in, Bühnen- und Kostümbildner*in er- läutern Hintergründe ihrer Arbeit und machen neugierig auf die kommende Premiere. Wer mag, kann sich davor auf der kleinen Seite des Foyers beim Opernfrühstück stärken. Hier bietet die Operngastronomie ab 10 Uhr eine reichhaltige Frühstücksauswahl in stimmungsvoller Atmosphäre. 10 Uhr Opernsfrühstück 12 Uhr Einführungsvorstellung


Kategorie: Anderes

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischeebeladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Irgendwo in Osteuropa folgt im Schtetl Anatevka alles Leben streng der jüdischen Tradition. Mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen … Barrie Kosky berührt in seiner gefeierten Inszenierung über Schmerz und Freude des Lebens das Publikum im Innersten: »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Im Repertoire seit 3. Dez 2017


Kategorie: Musical & Show

Die Digital Lectures »Öffentliche Räume in Kulturbauten der Zukunft« bringen Expert:innen und Visionär:innen zu einer digitalen Veranstaltungsreihe zusammen, um die Kulturbauten der Zukunft zu diskutieren. Weil zahlreiche Theater- und Konzertbauten im deutschsprachigen Raum mittelfristig umfassend saniert oder neu gebaut werden müssen, werden jetzt zentrale Fragen gestellt: Was müssen Kulturbauten zwischen künstlerischer Tradition und zukunftsgewandten Ansprüchen leisten? Wie können Kulturbauten für die Gesellschaft geöffnet werden? Im Rahmen der Digital Lectures werden wichtige Impulse und Antworten auf zentrale Zukunftsfragen erarbeitet. Expert:innen stellen interessante Ideen und Lösungsansätze für öffentlich zugängliche Bereiche von Kulturbauten vor. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag diskutieren sie ihre Thesen mit ausgewählte Gesprächspartner:innen. Mehr Infos auf kulturbauten.net


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Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

Einen individuellen und spannenden Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen zahlreiche Führungen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, erkunden Sie den Opernsaal und erleben Sie den Zauber der Bühne. Bei den Führungen Spezial erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit der Abteilungen Bühnenbild, Kostüm, Maske, Orchester und Requisite. Aber das ist noch nicht alles... Entdecken Sie die Komische Oper Berlin!


Kategorie: Anderes

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischeebeladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Irgendwo in Osteuropa folgt im Schtetl Anatevka alles Leben streng der jüdischen Tradition. Mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen … Barrie Kosky berührt in seiner gefeierten Inszenierung über Schmerz und Freude des Lebens das Publikum im Innersten: »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Im Repertoire seit 3. Dez 2017


Kategorie: Musical & Show

Als Don Giovanni gibt er den exaltierten bösen Clown, als jugendlicher Onegin verspielt er sein Liebesglück – doch zuvor zeigt Ensemblemitglied Günter Papendell eine weitere Facette seines Könnens: als eitler, nasenloser Kollegienassessor Kowaljow in Barrie Koskys Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs eigenwilliger Vertonung der grotesk-absurden Erzählung von Nikolai Gogol. Eines schönen Morgens nach durchzechter Nacht muss Kollegienassessor Kowaljow erschrocken feststellen, dass ihm seine Nase abhanden gekommen ist. Verzweifelt macht er sich auf die Suche. Eine andauernde Nasenlosigkeit würde das gesellschaftliche Aus für ihn bedeuten! In der Kathedrale glaubt er, seiner Nase zu begegnen, doch kann er sie nicht überzeugen, bei ihm zu bleiben. Von allen verspottet und verlacht, jagt Kowaljow wie in einem Albtraum dem unabhängig gewordenen Körperteil hinterher, bekommt es jedoch nie zu fassen. Endlich wird ihm die Nase vom Polizeioberhauptmeister höchstpersönlich zurückgebracht, doch will sie nicht im Gesicht haften bleiben! Nach weiteren demütigenden Erfahrungen befindet sich der widerspenstige Gesichtserker schließlich so plötzlich, wie er verschwunden war, wieder an seinem Platz – wo er hoffentlich auch bleibt. In einer Mischung aus Albtraum und verrückt überzogener Satire inszeniert Regisseur Barrie Kosky steppende Nasen, fahrende Rikscha-Tische und karikaturesk überzeichnete Protagonisten in einem kühlen, trotz seiner Größe klaustrophobisch wirkenden Raum. Die surrealistische Geschichte um die Verlustängste und die Paranoia des kleingeistigen Emporkömmlings Platon Kusmitsch Kowaljow wird zum absurden revueartigen Kaleidoskop der Eitelkeiten, einer verstörenden Mischung aus Wozzeck und Alice im Wunderland, die ihre ganz eigene »sinnlose« Logik besitzt.


Kategorie:

Musik! Man kann sie zwar nicht sehen, nicht anfassen und nicht riechen, aber dafür hören! Und eben auch fühlen! In den Kinderkonzerten wird Musik lebendig und sichtbar. Robin Poell als Bühnenarbeiter kennt sich aus mit Musik und spielt als Moderator mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Ivo Hentschel, hört sich in die Musik hinein, stellt mutige Fragen, pfeift auf allzu schnelle Erklärungen, geigt manchmal allen seine Meinung und traut sich, gemeinsam mit den Kindern im Publikum die Musik zu entdecken.


Kategorie: Konzert

Tamino im Magen des Drachens, die Königin der Nacht als riesige Spinne, tanzende Sternbilder und fliegende Schmetterlingsknaben – der Zauber, den Die Zauberflöte der Komischen Oper Berlin auf Jung und Alt ausübt, scheint ungebrochen. Und das nicht nur in Berlin: Über 450.000 Menschen in der ganzen Welt haben die bei Publikum und Presse gefeierte Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [BERLINER MORGENPOST] mittlerweile gesehen. Nach Stationen in Los Angeles, Madrid, Helsinki, Paris, Peking, Tokyo, Adelaide, Auckland, New York und vielen anderen Städten rund um den Globus ist sie in dieser Spielzeit auch in Houston und Montreal zu erleben – und natürlich in ihrer Heimat Berlin! »Ein umwerfender live-action cartoon, so hinreißend, dass jegliche Kritik verstummt«. [LOS ANGELES TIMES] Die Zauberflöte scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen, als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der »Titelheld« der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik. Im Repertoire seit 25. November 2012


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Die Digital Lectures »Öffentliche Räume in Kulturbauten der Zukunft« bringen Expert:innen und Visionär:innen zu einer digitalen Veranstaltungsreihe zusammen, um die Kulturbauten der Zukunft zu diskutieren. Weil zahlreiche Theater- und Konzertbauten im deutschsprachigen Raum mittelfristig umfassend saniert oder neu gebaut werden müssen, werden jetzt zentrale Fragen gestellt: Was müssen Kulturbauten zwischen künstlerischer Tradition und zukunftsgewandten Ansprüchen leisten? Wie können Kulturbauten für die Gesellschaft geöffnet werden? Im Rahmen der Digital Lectures werden wichtige Impulse und Antworten auf zentrale Zukunftsfragen erarbeitet. Expert:innen stellen interessante Ideen und Lösungsansätze für öffentlich zugängliche Bereiche von Kulturbauten vor. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag diskutieren sie ihre Thesen mit ausgewählte Gesprächspartner:innen. Mehr Infos auf kulturbauten.net


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Als Don Giovanni gibt er den exaltierten bösen Clown, als jugendlicher Onegin verspielt er sein Liebesglück – doch zuvor zeigt Ensemblemitglied Günter Papendell eine weitere Facette seines Könnens: als eitler, nasenloser Kollegienassessor Kowaljow in Barrie Koskys Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs eigenwilliger Vertonung der grotesk-absurden Erzählung von Nikolai Gogol. Eines schönen Morgens nach durchzechter Nacht muss Kollegienassessor Kowaljow erschrocken feststellen, dass ihm seine Nase abhanden gekommen ist. Verzweifelt macht er sich auf die Suche. Eine andauernde Nasenlosigkeit würde das gesellschaftliche Aus für ihn bedeuten! In der Kathedrale glaubt er, seiner Nase zu begegnen, doch kann er sie nicht überzeugen, bei ihm zu bleiben. Von allen verspottet und verlacht, jagt Kowaljow wie in einem Albtraum dem unabhängig gewordenen Körperteil hinterher, bekommt es jedoch nie zu fassen. Endlich wird ihm die Nase vom Polizeioberhauptmeister höchstpersönlich zurückgebracht, doch will sie nicht im Gesicht haften bleiben! Nach weiteren demütigenden Erfahrungen befindet sich der widerspenstige Gesichtserker schließlich so plötzlich, wie er verschwunden war, wieder an seinem Platz – wo er hoffentlich auch bleibt. In einer Mischung aus Albtraum und verrückt überzogener Satire inszeniert Regisseur Barrie Kosky steppende Nasen, fahrende Rikscha-Tische und karikaturesk überzeichnete Protagonisten in einem kühlen, trotz seiner Größe klaustrophobisch wirkenden Raum. Die surrealistische Geschichte um die Verlustängste und die Paranoia des kleingeistigen Emporkömmlings Platon Kusmitsch Kowaljow wird zum absurden revueartigen Kaleidoskop der Eitelkeiten, einer verstörenden Mischung aus Wozzeck und Alice im Wunderland, die ihre ganz eigene »sinnlose« Logik besitzt.


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Die international erfolgreiche Sopranistin Annette Dasch interpretiert Leoš Janáčeks meisterhaft-beklemmendes Porträt einer jungen Frau, die gegen ihre Lebensumstände aufbegehrt. Ein Shootingstar leitet die Produktion am Dirigentenpult: die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė. Regisseurin Jetske Mijnssen kehrt an ihre einstige Wirkungsstätte zurück und wirft einen neuen Blick auf die Tragödie einer außergewöhnlichen Frauenfigur. Große Sehnsucht, biedere Moral und hartherzige Zeitgenossen – auf der Suche nach einem erfüllten Leben durchbricht die junge Katja die Ehekonvention. Ihr ganzes Leben schon ringt sie mit sich, ihrer Welt, ihrer Außenwelt. Getrieben und geplagt von unerfüllten Leidenschaften, ist Katjas Kampf gegen alle anderen letztlich ein Aufbegehren gegen die eigene Verbitterung. So endet ihr Sprung ins vermeintliche Glück im tragischen Untergang: Ihrer lebenslangen Flucht vor sich selbst setzt Katja mit ihrem Freitod ein Ende. Unter den Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts ist der Tscheche Leoš Janáček ein Ausnahmekünstler. Hingebungsvoll lauschte er den Menschen, ihren Sprechweisen, den Innenwelten im Klang ihrer Stimmen und entwickelte daraus einen ganz eigenen Kompositionsstil. In Katja Kabanowa verbindet Janáček slawisch-folkloristische Klänge mit kirchenmusikalischen Einflüssen und fügt expressive Klangfarbgebung und feingliedrige Motivarbeit im Dienste der Figurenpsychologie zu einem bezwingenden Charakterporträt, einem ebenso meisterhaften wie modernen Musikdrama, zusammen.


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Zwei Wochen vor der aktuellen Premiere (Aufgepasst: Es gibt wenige Ausnahmen!) laden die produktionsbetreuenden Dramaturgen am Sonntagmittag zur Einführungsmatinee ins obere Foyer ein. Hier besteht Gelegenheit, schon im Voraus einen tieferen Einblick in Werk und Inszenierung zu gewinnen. Regisseur*in, Dirigent*in, Bühnen- und Kostümbildner*in er- läutern Hintergründe ihrer Arbeit und machen neugierig auf die kommende Premiere. Wer mag, kann sich davor auf der kleinen Seite des Foyers beim Opernfrühstück stärken. Hier bietet die Operngastronomie ab 10 Uhr eine reichhaltige Frühstücksauswahl in stimmungsvoller Atmosphäre. 10 Uhr Opernsfrühstück 12 Uhr Einführungsvorstellung


Kategorie: Anderes

»Das ist gewiss der überzeugendste – und am wenigsten klischeebeladene – Fiddler, der vorstellbar ist.« [The New York Times] Irgendwo in Osteuropa folgt im Schtetl Anatevka alles Leben streng der jüdischen Tradition. Mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter – bis Pogrome das Leben der kleinen Dorfgemeinschaft bedrohen … Barrie Kosky berührt in seiner gefeierten Inszenierung über Schmerz und Freude des Lebens das Publikum im Innersten: »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ] Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof , verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts. Im Repertoire seit 3. Dez 2017


Kategorie: Musical & Show


Kategorie: Konzert

Die Digital Lectures »Öffentliche Räume in Kulturbauten der Zukunft« bringen Expert:innen und Visionär:innen zu einer digitalen Veranstaltungsreihe zusammen, um die Kulturbauten der Zukunft zu diskutieren. Weil zahlreiche Theater- und Konzertbauten im deutschsprachigen Raum mittelfristig umfassend saniert oder neu gebaut werden müssen, werden jetzt zentrale Fragen gestellt: Was müssen Kulturbauten zwischen künstlerischer Tradition und zukunftsgewandten Ansprüchen leisten? Wie können Kulturbauten für die Gesellschaft geöffnet werden? Im Rahmen der Digital Lectures werden wichtige Impulse und Antworten auf zentrale Zukunftsfragen erarbeitet. Expert:innen stellen interessante Ideen und Lösungsansätze für öffentlich zugängliche Bereiche von Kulturbauten vor. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag diskutieren sie ihre Thesen mit ausgewählte Gesprächspartner:innen. Mehr Infos auf kulturbauten.net


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Änderungen vorbehalten! - Angaben ohne Gewähr! - Stand:16.11.21
© Fotos der Vorstellungen: [+][-]
Kammerkonzert(/) Führung hinter die Kulissen des Opernhauses(/) Die Nase(/) Anatevka(/) Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny(/) Die Zaubermelodika(Jan Windszus Photography/Jan Windszus Photography) Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung(/) Sinfoniekonzert(/) Einführungsmatinee mit Opernfrühstück(/) Kulturbauten der Zukunft(Promo/) Kinderkonzerte(/) Die Zauberflöte(/) Katja Kabanowa(/)

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