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Kunstgewerbemuseum

Das Kunstgewerbemuseum ist das älteste seiner Art in Deutschland. Es beherbergt weltberühmte Zeugnisse des europäischen Kunsthandwerks vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart sowie einzigartige Sammlungen von Mode und Design, darunter prunkvolle Reliquiare aus Gold und Edelstein, kostbare Vasen aus Glas oder Porzellan, fein bestickte Kleider, detailreich intarsierte Möbel bis hin zu ganzen Wandvertäfelungen wie das "Spiegelkabinett" aus Schloss Wiesentheid und Klassiker modernen Industriedesigns. Die Dauer- und Sonderausstellungen des Kunstgewerbemuseums können an zwei Orten in Berlin bewundert werden: am Kulturforum nahe dem Potsdamer Platz und im malerisch auf einer Halbinsel in der Dahme gelegenen Schloss Köpenick.

Im barocken Schloss Köpenick zeigt das Kunstgewerbemuseum Werke der Ausstattungskunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Das Haus am Kulturforum entstand bis 1985 nach den Entwürfen von Rolf Gutbrod, einem der führenden deutschen Architekten der 1960er-Jahre. Kennzeichnend für seine Architektur ist die Sichtbarkeit konstruktiver Elemente. Das Museum ist als "gebaute Landschaft" gedacht und nimmt mit seiner Begrünung Bezug auf den benachbarten Tiergarten. Während das Gebäude nach außen geschlossen wirkt, empfängt es den Eintretenden mit einem offenen Treppenhaus und großzügigen Ausstellungsräumen. Die Besucher sind eingeladen, sich ganz den Prunkstücken der Sammlung zu widmen und von einer Ebene zur anderen zu wandeln.


Quelle-Text: Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - CC NC-BY-SA-Lizenz
Quelle-Bild: Kulturforum_Kunstgewerbemuseum - Andreas Praefcke (Eigenes Werk) [GFDL oder CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons


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