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Museum für Asiatische Kunst

Das Museum für Asiatische Kunst präsentiert mit seinen Abertausenden von Objekten Kunst unterschiedlichster Zeiten, die von Meistern des indo-asiatischen Kulturraums durch die Jahrhunderte hinweg geschaffen wurde.

Zu ihnen zählt die berühmte "Turfan"-Sammlung. Ihre Malereien und Skulpturen aus buddhistischen Kultbauten des heutigen Nordwestchina entstammen dem 3. bis 13. Jahrhundert. Der Nachbau eines quadratischen Tempels ist mit den originalen Wandmalereien der Höhle 123 in der Oase Kucha ausgestattet.

Der buddhistischen Kunst, die in China, Japan und Korea entstand, ist ein zentraler Raum vorbehalten. Unter den kostbaren profanen chinesischen Objekten - Bronzen, Keramiken, Porzellane, Lackkunst - sticht besonders ein Kaiserthron aus Palisander, Perlmutt, Lack und Gold aus dem 17. Jahrhundert hervor.

Die religiös geprägte indische Kunst wird mit Jahrtausende alten Skulpturen aus Stein, Bronze und Terrakotta vorgestellt. Der runde Stupa und der rechteckige Tempel lassen indische sakrale Architektur erstehen. Aufwendiges Kunsthandwerk aus Metall, Keramik, Elfenbein, Holz oder Jade offenbart den Einfluss des Islam in dieser Region ab dem 12. Jahrhundert.

Zu den Höhepunkten zählen zudem die Kollektion japanischer Malerei und ostasiatischer Lackkunst des Sammlers Klaus Friedrich Naumann sowie die Berliner Sammlung Yuegutang mit chinesischer Keramik vom Neolithikum bis zum 15. Jahrhundert. Beispiele der hochentwickelten ostasiatischen Bild- und Schreibkunst werden wegen der Empfindlichkeit der verwendeten Materialien in wechselnden Ausstellungen gezeigt.


Quelle-Text: Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - CC NC-BY-SA-Lizenz
Quelle-Bild: "Museen Dahlem Berlin Mai 2006 002" von Gryffindor - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.


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