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Irrtum Nr. 1: Fettige Haut muss häufiger gereinigt werden

Die Ursache für fettige Haut ist eine übermäßige Talgproduktion, die oft auf eine genetische Prädisposition oder einen veränderten Hormonspiegel (wie z. B. während der Pubertät) zurückzuführen ist. Wer aber glaubt, er könne den lästigen Glanz durch häufiges Waschen im Zaume halten, irrt sich, denn dadurch spornt er die ohnehin bereits fleißigen Talgdrüsen zu noch höheren Leistungen an. Die Folge: Die Haut droht auszutrocknen, produziert noch mehr Talg und fettet schneller nach. Menschen mit die-sem Hauttyp sollten ihr Gesicht daher nicht häufiger reinigen.

Irrtum Nr. 2: Tägliches Peelen macht die Haut besonders zart

Wenn dem so wäre, wäre das Geheimnis der Pfirsichhaut wohl entschlüs-selt. Leider ist aber sogar das Gegenteil der Fall: Zwar reinigt ein Peeling gründlich, entfernt abgestorbene Hautschuppen und Unreinheiten, regt die Neubildung von Zellen an und macht die Haut schön zart. Wer die Rubbel-kur aber zur täglichen Routine macht, strapaziert seine Haut: Sie wird ge-reizt, zeigt Rötungen und trocknet aus. Ein sanftes Peeling sollte nur ein- bis zweimal in der Woche angewendet werden. Menschen mit empfindli-cher Haut erkundigen sich am besten beim Hausarzt oder der Kosmetike-rin, wie viel ihre Haut „ab kann“.

Irrtum Nr. 3: Von Lippenpflegestiften wird man abhängig

Lippenpflegestifte enthalten keinerlei Stoffe, die eine körperliche Abhän-gigkeit verursachen. Da die Haut der Lippen aber sehr dünn ist und nahe-zu keine Talgdrüsen besitzt, ist sie besonders gefährdet, schneller auszu-trocknen als andere Hautpartien. Lippenpflegestifte enthalten viele feuch-tigkeitsspendende Inhaltsstoffe. Doch den Lippen fehlt es an den notwen-digen Fetten, um die Feuchtigkeit zu binden. Die Folge: Sie trocknen aus. Da der pflegende Effekt eines Lippenpflegestifts von den Anwendern als sehr angenehm empfunden wird, kommt es schnell zu einem Gewöh-nungseffekt. Daher sollte man auch bei trockenen Lippen einen Feuchtig-keitsstift nicht zu oft verwenden.

Irrtum Nr. 4: Make-up verstopft die Poren

Hartnäckig hält sich auch heute noch dieses Gerücht, hinter dem in der Vergangenheit aber tatsächlich ein wahrer Kern steckte: Früher enthielten Make-ups und Foundations quellfähiges Reismehl, das sich in den Poren absetzte und Unreinheiten verursachte. Auf die hochwertigen Produkte dieser Tage, die aus hautfreundlichem Talkum oder natürlichen Silikaten bestehen, trifft das jedoch nicht zu.

Irrtum Nr. 5: Je größer das Mascara-Bürstchen, desto voluminöser werden die Wimpern

Umfragen haben ergeben, dass kaum eine Frau ohne Wimperntusche das Haus verlässt – Mascara ist eines der beliebtesten Kosmetikprodukte überhaupt. Ob nun die Bürste groß oder klein, geschwungen oder gerade, mit langen oder kurzen Borsten ausgestattet ist – wie das „getuschte Er-gebnis“ ausfällt, ist hauptsächlich von der Beschaffenheit der Wimpern abhängig, denn diese unterscheiden sich bei jedem in Länge, Struktur und Dichte. So kann auch ein kleines Bürstchen volle Wimpern optisch noch-mals verdichten und so mehr Volumen schaffen als bei dünnen Wimpern.

Irrtum Nr. 6: Im Schatten braucht man keinen Sonnenschutz

Leider nein, denn UV-Strahlen können auch einen bedeckten Himmel und sogar einen Sonnenschirm durchbrechen. Allein unter letzterem ist man immer noch der Hälfte der UV-Strahlung ausgesetzt. Im Meer oder Pool erhöht sich die Belastung sogar noch um bis zu 70 %.

Irrtum Nr. 7: Häufiges Rasieren verstärkt den Haarwuchs

Das Gerücht, dass sich nach häufigem Rasieren der Haarwuchs verstärkt, hält sich seit Jahren hartnäckig. Doch diese „Wahrheit“ gehört ins Reich der Märchen, denn an ihr ist nichts dran: „Das ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält! Die Rasur nimmt überhaupt keinen Einfluss auf das Haar-wachstum. Nachwachsende Stoppeln erscheinen nur dicker, weil Körper-haare am Follikel, also der Wurzel, fester und breiter sind als an den Spit-zen“, erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Gillette Venus.

Irrtum Nr. 8: Tägliches Haare waschen verhindert, dass das Haar schneller nachfettet

Wer diese Behauptung in die Welt gesetzt hat, dem sollte man gehörig den „Kopf waschen“, denn häufiges Haare waschen ist nicht für die übermäßige Talgproduktion verantwortlich und regt diese auch nicht zusätzlich an.

Irrtum Nr. 9: Nagellack schadet Nägeln, weil sie nicht atmen können

Die Luft zum Atmen brauchen Nägel zwar nicht, da sie aus leblosem Horn bestehen und sowieso nicht atmen – deshalb ist die Aussage, dass Nagel-lack die Nägel aus diesem Grund schädigt, schlichtweg falsch. Im Gegen-teil: Nagellack schützt den Nagel sogar vor dem Austrocknen oder z. B. aggressiven Reinigungsmitteln.

Irrtum Nr. 10: Tägliches Eincremen schützt vor Cellulite

Wenn das nur so einfach wäre: Leider spielen im Kampf gegen die unge-liebten Dellen aber noch eine Reihe weiterer Faktoren eine tragende Rolle. Dazu zählen vor allem der Aufbau der weiblichen Haut, aber auch eine er-bliche Veranlagung, Rauchen, Stress oder Schwangerschaften, die die sog. Orangenhaut begünstigen können. Eine Anti-Cellulite-Creme kann die äu-ßeren Erscheinungen zwar mildern, die Ursache aber nicht bekämpfen.