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BURN-OUT DARF KEIN TABU MEHR SEIN!
burnout
Psychische Erschöpfung

BURN-OUT DARF KEIN TABU MEHR SEIN!

Im Prinzip ist jede intensive Arbeit, die auch emotionale Anforderungen stellt, eine potentielle Gefahr auszubrennen. Burn-Out kann die Folge von großen Engagement, Ehrgeiz und Leistungsdruck sein.

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Gerade Menschen, die in ihren Traumberuf arbeiten, die sehr engagiert und ehrgeizig sind, können in die Burn-Out-Falle geraten. Leistungsdenken, Befriedigung durch Erfolgserlebnisse, aufopfernder und unum-schränkter Arbeitseinsatz werden in der Arbeitswelt als höchstgradig positiv bewertet, mehr noch: sie sind die Grundvoraussetzungen, ohne die es heute fast nicht mehr möglich ist, eine bessere Position, bzw. Aufstiegschan-cen zu bekommen oder Karriere zu machen. Aber genau diese Eigenschaften können Burn-Out fördern. Wenn in einem Arbeitsteam die Krankheitsanfälligkeit, die Unlust und Unzufriedenheit steigt, ist Burn-Out eine reale Gefahr, die uns alle betrifft und wie eine Infektion ganze Abteilungen oder Teams erfassen kann. Bereits darüber zu sprechen kann helfen.

BURN-OUT FALLEN DROHEN IN JEDEM BERUF:

Helfende und soziale Arbeit: Sozialarbeiter, Fürsorger, Drogenberater, Personal von Beratungsstellen, Pflegepersonal (Kranken-, Alten-, Behinderten-Pflege), Ärzte, Zahnärzte, PsychotherapeutInnen.
Diese Aufzählung ist nicht vollständig, sie spiegelt nur wieder, welches statistische Material es dazu gibt. Viel wichtiger ist Ihr eigenes Erleben.

VOM ENGAGEMENT ZU AUSGEBRANNTSEIN

Diese Faktoren können aus jeder Arbeit eine Burn-Out Gefahr machen
Burn-Out passiert nicht von einem Tag zum anderen, sondern es ist ein langsamer schleichender Prozess der einzelne, meist aber mehrere Mitarbeiter eines Betriebes befällt. Überhöhte Arbeitsbelastung, Stress sind neben geringer Teamfähigkeit und emotionalen Überengagement ent-scheidende Faktoren, die diese Gefahr fördern könne. Werden diese Faktoren erkannt und durch entsprechende Gegenmaßnahmen verringert, kann mit Freude und Jobengagement auch viel an Arbeitseffizienz ge-wonnen werden. Burn-Out ist im wesentlichen gekennzeichnet durch körperliche Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Blutdruckinstabilität, Schlaf- und Sexualitätsstörungen und vermehrter Anfälligkeit für Infekte. Auf der psychischen Seite sind Unlust, Angst vor Konflikten in der Arbeit und „Wurschigkeit“ gegenüber anderen, mit denen wir in der Arbeitswelt zu tun haben, bis hin zum Zynismus entscheidende Hinweise. Der beiliegende Fragebogen bietet Ihnen bzw. Ihren Kollegen die Möglichkeit sich selbst etwas einzustufen.

EINE KRISE - EINE CHANCE?

Krisenhafte Extremsituationen, körperliche Krankheit oder unvorhersehbare Ereignisse, können den Betrof-fenen vor einen Abgrund stellen, ihn aber auch den wesentlichen Impuls zur Veränderung geben. Wird eine Krise verdrängt, verleugnet oder mit Alkohol bzw. Tranquilizer „glattgebügelt“, mündet sie mitunter in einen chronischen, erschöpfenden und abstumpfenden Dauerzustand. Daher ist es besonders dann wichtig, wenn Sie glauben es geht gar nichts mehr, alles hat sich zum Schlimmsten gewendet - besonders dann ist es wichtig und wertvoll Hilfe angeboten zu bekommen und auch nehmen zu können.

PRÄVENTION:

Sensibel zu sein für die eigenen Bedürfnisse und die der Mitarbeiter, kritische Themen ansprechen und Kritik aushalten gehören zu den einfachsten Tools der Prävention. Für jeden dieser Punkte kann eine offene Gesprächsrunde eine Fülle von Beispielen und Tipps beisteuern. Die Erfahrungen der anderen können eine gute Hilfe für den einzelnen Betroffenen sein, wenn sie nicht belehrend sondern einfühlsam und wertschätzend geäußert werden

ÄRZTLICHE HILFE:

Die körperlichen Symptome führen Menschen oft zum Arzt. Vielleicht ist sogar eine Krankenhausaufnahme angezeigt. Liegt aber psychischer Erschöpfung als Basis der Symptome vor, darf es Sie nicht verwundern, das alle körperlichen Befunde unauffällig sind und der Arzt Ihnen unter anderen zu Psychotherapie oder Antidepressiva rät. Meistens weiß man es tief im Inneren: Ich muss etwas tun, muss was verändern.

COACHING UND/ODER PSYCHOTHERAPIE

Teambildende Workshops fördern Vertrauen, die Fähigkeit miteinender zu kommunizieren, zu delegieren, Arbeit zu vereinfachen und „leere Kilometer“ die aus Konkurrenz und Misstrauen entstehen zu vermeiden.

Psychotherapie - heute für viele selbstverständlich - wird gerade von Burn-Out gefährdeten „Arbeitstieren“ als unnötig oder Schande angesehen. Dennoch, oder gerade deshalb, weil diese Menschen bekanntlich sehr effizient arbeiten, ist Psychotherapie in den früheren Stadien des Burn-Out besonders wirkungsvoll und es werden rasch Verbesserungen bemerkbar. Hier liegt aber auch eine Gefahr: Rasche, oberflächliche Kurskor-rekturen bewirken Hilfe für Monate oder wenige Jahre. Nur tiefgreifende Veränderungen können die Gefahr eines „Rezidivs“ eindämmen.

Burn-Out ist nicht Sache eines Einzelnen, sondern hat immer Auswirkungen auf das Arbeitsteam. Genauso haben das Team und die Führungskräfte sowie deren Umgang mit sensiblen Themen und Werten wie Respekt, Anerkennung, Wertschätzung und der Qualität der Kommunikation und des Zusammenseins wesentlichen Einfluss auf die Gefährdung des Ausbrennens einzelner.

Was Sie zunächst selber tun können um Ihr Burn-Out zu verhindern

  1. Gehen Sie überlegt und ökonomisch mit Ihren Kräften um. Auch wenn Sie es anfangs glauben, Sie haben nur sehr begrenzte Energiereserven.
  2. Achten Sie auf ihren Arbeitsablauf, erkunden Sie Ihren persönlichen Tagesrhythmus und teilen Sie Ihren Stundenplan nach Leistungsgipfel und -tälern ein. Ein Morgenmensch braucht einen anderen Ablauf als ein Abendmensch.
  3. Bauen Sie jede Stunde Kurz-Pausen ein (fünf Minuten genügen). Keine Zigarette! Wenn möglich bewegen Sie sich in dieser Zeit in der frischen Luft oder am offenen Fenster..
  4. Gönnen Sie sich einmal im Verlauf des Arbeitstages mindestens eine zwanzigminütige Pause in der sie den Arbeitsplatz verlassen. Sie können Entspannungsübungen machen oder spazierengehen. Wichtig ist, dass in dieser Zeit keinerlei neue berufliche Inhalte in Ihren Wahrnehmungskreis gebracht werden.
  5. Vermeiden Sie Übermüdung. Bei Wechseldienst ist ausreichender Schlaf unbedingt nötig. Gewöhnen sie sich an, nach an-strengenden Ereignissen ein bis zwei Tage frei zu nehmen.
  6. Alkohol, Beruhigungs- und andere Suchtmittel sind keinesfalls geeignet Streß abzubauen. Vermeiden auch Sie all jene Situationen, in denen deren Gebrauch zum „Muß“ wird!(Nachmittags-Cafe mit Cognac...)
  7. Sichern Sie sich einen Privatbereich, in dem berufliche Belange Tabu sind. Stehen sie zu Ihrem Privat- und Intimbereich. Auch die Familie, Freunde und Hobbies haben ihren Platz.
  8. Sprechen Sie über Ihre Probleme mit den Kolleginnen und Kollegen. Es kann sehr erleichtern, wenn man merkt, dass andere dieselben Sorgen haben.
  9. Suchen Sie sich einen beruflichen Wirkbereich, in dem Sie die Kontrolle behalten. Das kann etwas ganz kleines, wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes sein .
  10. Bestehen Sie auf adäquate Entlohnung, Wertschätzung durch Vorgesetzte und menschlichen Umgang miteinander. Es gibt auch eine „Gesprächskultur“.

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Mit freundlicher Genehmigung - Quelle: © DR. GÜNTHER POSSNIGG: NEUROLOGE, PSYCHIATER UND PSYCHOTHERAPEUT - WWW.BURN-OUT.AT

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