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Erholsame Nacht
schlafen

Endlich wieder gut schlafen

Ein Schaf, zwei Schafe, drei Schafe - viele Menschen in Deutschland wälzen sich nachts hin und her und hoffen so, Ruhe zu finden. Und wenn es nicht gelingt, sind sie am nächsten Tag müde, reizbar und unkonzentriert. Doch was kann man tun, um gut ein- und durchzuschlafen? Tipps dazu gibt Dr. Christiane Roick, Ärztin im AOK-Bundesverband.

Im Schlaf verlangsamt sich der Herzschlag, die Körpertemperatur sinkt, die Muskeln entspannen sich. “Der Körper braucht Schlaf, um sich zu regenerieren„, erklärt Roick. Außerdem ist die nächtliche Erholung wichtig fürs Wohlbefinden. Schlafmangel bedeutet für den Körper Stress. Wer sich häufig durch schlaflose Nächte quält, leidet oft unter Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen sowie Muskelverspannungen und ist anfälliger für Infekte. Langfristige Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Diabetes.

Sieben bis acht Stunden Schlaf sind optimal

Optimal ist es, sieben bis acht Stunden zu schlafen. Manche Menschen kommen auch mit sechs Stunden aus, andere benötigen neun bis zehn Stunden. “Wichtig ist neben der Schlafdauer auch die Qualität des Schlafes„, sagt Medizinerin Roick. Oft sind Stress oder ungünstige Schlafgewohnheiten die Auslöser von Schlafstörungen. Ursache können aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder organische Störungen sein, etwa eine Schilddrüsen-Überfunktion.

Wer einige Tipps beherzigt, kann seine Chance auf einen gesunden Schlaf erhöhen:

Nachts nicht auf die Uhr sehen

Wer dennoch schlecht einschläft, sollte sich dadurch nicht unter Druck setzen. “Versuchen Sie, an etwas Schönes zu denken oder sich auf Ihren Atem zu konzentrieren„, empfiehlt Medizinerin Roick. Manchen hilft es auch, rückwärts zu zählen, um besser einzuschlafen. Wer nachts aufwacht, sollte nicht auf die Uhr schauen. Erlebt man das Wachliegen als quälend, hilft es, aufzustehen und etwas zu lesen oder einer anderen ruhigen Beschäftigung nachzugehen. “Wenn Sie allerdings mehrere Wochen hintereinander nicht ein- oder durchschlafen können, sollten Sie zum Arzt gehen„, rät Roick. Dieser kann organische Ursachen erkennen und bei Bedarf behandeln. Einen Arzt sollten auch Menschen aufsuchen, die schlafwandeln oder unter dem sogenannten Schlafapnoe-Syndrom leiden. Bei ihnen kommt es während des Schlafes zu kurzen Atemaussetzern. Ratsam ist ein Arztbesuch auch für Menschen, die seit mehreren Wochen Schlafmittel gegen ihre Schlafstörungen einnehmen. Insbesondere benzodiazepinhaltige Schlafmittel können abhängig machen und sollten daher nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Quelle: Text - © Pressestelle des AOK-Bundesverbandes (Berlin, 25.11.2011.) / www.aok-presse.de


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