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Grundsätze des Sports

Warum machen wir eigentlich Sport?

Laut Statistik sind die Hauptgründe: Spass + Gesundheitsförderung / Fitness + Konditionssteigerung / Gewichtsregulierung

Medizinisch gesehen hat aktiver Sport viele gesundheitsfördernde Nebeneffekte:

regelmässiger Sport stärkt das Herz- und Kreislaufsystem sowie das Immunsystem und trägt ausserdem zum Stressabbau bei.

Ebenso kann Haltungsschäden vorgebeugt werden, bzw. bestehende Schäden abgemildert werden, da jeder trainierte Muskel Knochen, Gelenke und Wirbelsäule entlastet.
Nicht zu vergessen, wird durch jedes sportliche Erfolgserlebnis das Selbstvertrauen gestärkt

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Jedoch sollte man nicht einfach mit dem Training loslegen, sondern folgende zehn Grundsätze beachten:

  1. Raucher, Diabetiker und Leute, die entweder hohe Blutfettwerte oder hohen Blutdruck haben, sowie Übergewichtige und ältere Leute sollten, bevor sie mit dem Training beginnen, sich vom Arzt beraten lassen, ob das gewüschte Trainig unbedenklich ist.
  2. Nichts übers Knie brechen! Man sollte mit jedem Training langsam und gemässigt beginnen und dann nach und nach Intensität und Länge des Trainings steigern - am besten unter fachlicher Anleitung
  3. Durch Aufwä,rmen und Muskel- bzw Sehnendehnung beugt man Verletzungen vor. Schmerzen nie ignorieren, sie sind eine Warnung des Körpers. Dann lieber weniger trainieren oder zur Not eine andere Sportart wählen. Hat man sich einmal verletzt, erst gründlich heilen lassen, am besten nach Absprache mit dem Arzt erst wieder das Training aufnehmen.
  4. Die Ernährung sollte kohlehydrat- und ballaststoffreich sein und die ausgewogene Zufuhr von Vitaminen und Mineralien gewährleisten. Da man beim Training i.d. R. viel Körperflüssigkeit verliert, muss dies durch mineralhaltige Getränke ausgeglichen werden.
  5. Passende Kleidung tragen! Sie muss nicht modern sondern praktisch sein, d.h. luftdurchlässiges, leichtes Material bzw. dem Wetter angepasst.
  6. Lieber längere, aber nicht zu belastende Trainingseinheiten als in möglichst kurzer Zeit alles aus dem Körper herauszuholen. Mann sollte danach nicht total geschafft sein, sondern sich eher angenehm matt fühlen.
  7. Nach langen, intensiven Trainingseinheiten sollte man auf eine längere Erholungsphase achten und danach möglichst richtig ausschlafen
  8. Bei allen akuten Erkrankungen - auch schwereren Erkältungen, Gliederschmerzen und Fieber sollte eine Trainingspause eingelegt werden, bis die Krankheit auskuriert ist. Dann sollte man langsam wieder anfangen und nach und nach steigern.
  9. Auch im Alter ist aktiver Sport zuträglich. Als Rentner sollte man ein Training wählen, dass möglichst viele Körperpartien gleichmässig belastet, und das Ausdauer, Energie und Mobilität fördert.
  10. Sport sollte nie zu Leistungsdruck ausarten, sondern einfach Spass machen!

Bei jedem Training ist die Pulsmessung ein wichtiger Bestandteil. Durch die Belastung steigt die Herzfrequenz um den erhöhten Sauerstoffbedarf des Körpers zu decken. Also je schneller der Herzschlag, umso höher die augenblickliche Belastung.

Messung:
Man hält Zeige- und Mittelfinger an die Schlagader des Handgelenks und zählt die Pulsschläge 15 Sekunden lang.
Die gemessenen Schläge x 4 ergeben den Minutenpuls.

Als Trainingsanfäger sollte man mit 70% der maximalen Herzfrequenz trainieren.
Diese errechnent man aus 220 minus Lebensalter, und davon dann 70%. Bsp: Alter: 40 Jahre - maximale Frequenz: 220 - 40 =180, davon 70% = 126.

Mit diesem Wert kann man z.B. eine Stunde Radfahren oder eine halbe Stunde laufen. Bei regelmässigem Training kann man die Leistung steigern, d.h. mit gleicher Frequenz wird man nach und nach schneller und ausdauernder laufen können.
Erst nach einigen Monaten kann man die Pulsfrequenz manchmal erhöhen - maximal auf 85% der maximalen Herzfrequenz.