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In der kalten Jahreszeit
haare

Schonende Pflege und gesunde Kost: Das ist das Geheimnis schöner Haare

Weniger ist manchmal mehr: Wer seine Haare in der kalten Jahreszeit möglichst schonend wäscht und trocknet, kann verhindern, dass sie stumpf und spröde werden. „Achten Sie auch auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Dann behalten die Haare ihre Vitalität und einen gesunden Glanz“, sagt Dr. Detlef Schmidt, Arzt und Ernährungsexperte im AOKBundesverband.

Kälte, Wind, Schnee und Regen setzen nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren zu.
Fällt das Thermometer draußen unter acht Grad, produziert der Körper weniger Talg. Drinnen trocknet die Heizungsluft Haar und Kopfhaut weiter aus.
Ist ihre äußere Schuppenschicht aufgeraut, können die Haare schneller brechen. Die Folge: Sie sind ohne Glanz, die Spitzen zeigen Spliss.
„Das ist allerdings kein Grund zur Sorge“, sagt Schmidt. „Zum Arzt sollten Sie nur gehen, wenn die Kopfhaut andauernd juckt oder sich rötet.“ Juckreiz, Schuppen und Ekzeme können Anzeichen für Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sein. Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls dahinter stecken.

Haare nur bei Bedarf waschen

Meist bedeutet im Winter allerdings zuviel Pflege Stress für Kopfhaut und Haare.
Am besten ist es daher, nur nach Bedarf zu waschen und wenig Shampoo zu verwenden.
Eine haselnussgroße Menge reicht meist aus. Anschließend sollte das Haar mit lauwarmem Wasser ausgespült werden. Heißes Wasser trocknet Kopfhaut und Haarschopf noch mehr aus.
Wer will, kann nach dem Waschen eine Pflegespülung verwenden. Zeigt sich Spliss an den Spitzen, kann man dem Haar alle vier bis fünf Wäschen eine Kur gönnen.
Nach dem Waschen empfiehlt es sich, die Haare vorsichtig trocken zu drücken und sich ein Handtuch um den Kopf zu wickeln. Sind die Haare leicht angetrocknet, kann man sie mit einem Holzkamm mit groben Zinken vorsichtig entwirren und von den Spitzen beginnend kämmend.
Plastikkämme haben häufig scharfe Kanten und können das Haar zusätzlich schädigen. „Rubbeln Sie I hre Haar nicht mit einem Handtuch trocken, denn das raut die Schuppenschicht auf„, sagt Schmidt.
Am schonendsten ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Wer sie föhnt, sollte den Föhn auf die niedrigste Hitzestufe stellen und mindestens 20 Zentimeter Abstand zum Haar halten. Wer bereits geschädigtes Haar hat, sollte auf Glätteisen und Lockenstab verzichten. Bei Minusgraden schützen Wollmützen gut vor der Kälte, können das Haar jedoch aufrauen. Das lässt sich vermeiden, indem man die Haare in einen Seiden- oder Baumwollschal hüllt und die Mütze darüber trägt.
„Kräftigen Sie Ihre Haare außerdem durch eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse„, empfiehlt Schmidt. Die Haarwurzeln bestehen aus Zellen, die sich sehr aktiv teilen. Sie benötigen viel Energie, um schnell gesunde Haare bilden zu können.
Wichtig für die Haare ist Eiweiß. Davon sollte man am Tag 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Bei einem Gewicht von 60 Kilogramm sind das täglich 50 Gramm. Eiweiß steckt in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen, Kartoffeln, Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten.

Vitamine und Mineralstoffe kräftigen das Haar

Bausteine für gesunde Haare sind auch Vitalstoffe wie Vitamin A , C und H - auch Biotin genannt - sowie Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Selen. Sie kommen in Obst, Gemüse, Fisch, Geflügel, Nüssen, Milch- und Vollkornprodukten vor.
Eisen, ohne das die Haarzellen nicht wachsen können, steckt vor allem in Fleisch, Hirse und Hülsenfrüchten. Vitamin H oder Biotin bewirkt, dass das Haar stark und glänzend ist. Es ist in Fleisch, Eigelb, Milch und Vollkornprodukten enthalten.
Lieferanten für Vitamin A sind vor allem Möhren, Aprikosen, Milchprodukte, Paprika und Fischöl. Vitamin C , das den Haarschaft stärkt, steckt insbesondere in Zitrusfrüchten und in Kohl.

Quelle: Text - © - Pressestelle des AOK-Bundesverbandes, Berlin (24.11.2011.) / www.aok.de


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